SHERLOCK HOLMES (eine Hörspielserie von TITANIA)

      Pfeife schrieb:

      Bisher warte ich ja (vergeblich) auf die Veröffentlichungen der neuen Folgen 39 und 40. Mein letzter Stand war, dass 39 eigentlich Ende Oktober hätte erscheinen sollen, 40 nun Ende November.

      Hat da jemand evtl. mehr Infos? Meine anfänglichen…


      Leider kann ich die edit-Funktion nicht mehr finden. Die Folgen werden im Veröffentlichungsplan von Titania Media sogar noch einen Monat früher, als von mir geschrieben, gelistet: titania-medien.de/cms/ (durchlaufend im oberen Bildschirmabschnitt)

      Pfeife schrieb:

      Bisher warte ich ja (vergeblich) auf die Veröffentlichungen der neuen Folgen 39 und 40. Mein letzter Stand war, dass 39 eigentlich Ende Oktober hätte erscheinen sollen, 40 nun Ende November.

      Hat da jemand evtl. mehr Infos? Meine anfänglichen…


      Im Stream sind diese jetzt verfügbar - hab heute die 40 gehört und fand die ganz gut - hat mich aber ziemlich an "Die fünf Orangenkerne" erinnert.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      Folge 39 - Eine Frage des Teers

      Und erneut ein neuer Fall.
      Diesmal geht es mal nicht um das schlimmste Verbrechen, sondern um einen Diebstahl.
      Noch gerade das hat seinen Reiz.
      Zwar ist schnell klar, wer der Täter sein muss und dessen Motiv.
      Dennoch macht die Folge sehr viel Spass.
      Und das liegt an den brilliant aufgelegten Sprechern und den bissigen und lustigen Dialogen.
      Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt bringen mich hier mehrfach zum lachen.

      Sehr gut gemacht!
      Von mir 9,5 Punkte.
      :thumbsup:
      Folgendes wurde heute auf Instagram gepostet:

      Unsere Sherlock Holmes-Folge "Das Haus mit den Zwingern" hat es auf die Short-List des HörKules (Publikumpreis des Buchhandels) geschafft!

      Liebe Hörerinnen und Hörer, bitte geht wählen. Es gibt attraktive Preise für die Wählenden zu gewinnen. Ihr findet uns ganz am Ende der Liste. Wir sagen herzlich danke!

      Sehr gefreut hat uns auch, dass unser Freund Dirk Kauffels mit "Der kleine Vampir" (gelesen von Katharina Thalbach) für den HörKulino nominiert ist. Da drücken wir ebenfalls fest die Daumen für ein hoffentlich gutes Abschneiden. Marlene liebt dieses Hörbuch!

      Hier geht's zum Voting:
      hoerkules.de/
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Folge 40 - Die dritte Botschaft

      Herbert Stavert (gesprochen von Helmut Zierl) macht sich auf den Weg in die Bakerstreet.
      Holmes und Watson nehmen die Ermittlungen in dem Anwesen von Sir James Brackenbury auf.

      Zeitweise amüsanter Fall.
      Der sichtlich überforderte Inspektor, der dennoch von sich überzeugt ist, lässt mich mehrfach lächeln.
      Alles andere ist ein guter Fall, den man gefühlt aber schon öfters gehört hat.
      Nur das dann jemand anderes der Täter war.

      Von mir 7 Punkte.

      Markus G. schrieb:

      So, abgestimmt <img src="https://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/thumbsup.png" alt=":thumbsup:" />


      Wenn die den Hörkules gewinnen erwarte ich aber jetzt nach Maritim, Romantruhe und WinterZeit auch von denen mal eine Sherlock Holmes LP-Sonderveröffentlichung! Bzw. schon die Nominierung macht es eigentlich unumgänglich, das jetzt auch mal ins ewige Vinyl zu pressen... :thumbsup:
      Plattenspieler ausmotten: Es gibt wieder neue Hörspiele auf Vinyl! Juhu, die Hörspielwelt wird wieder eine Scheibe! 8o
      Wurde mit Mayerling erst Teil 1 von 2 veröffentlicht? Wird Teil 2 zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht? Dann werde ich wohl auf Folge 42 warten müssen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich konnte nicht warten und habe in die 41 rein gehört. Die Geschichte hat viel Wiener Flair. Was das betrifft, können sich viele Labels daran ein Beispiel nehmen. Die realen Schauplätze, die Verbindung mit realen Personen, die Sprache, die Musik und auch das Verwenden der typischen Wiener Begriffen sorgen für ein richtiges Wiener Flair. Das macht mir großen Spaß. Krimifans könnten aber ob des sehr langen Aufbaus bis es denn endlich zum eigentlichen Kriminalfall kommt, schon vorzeitig enttäuscht abdrehen. Man muss schon was für Land und Leute, für dieses Monarchie-Flair und für den gemächlichen Aufbau übrig haben. Aus meiner Sicht hätte man gut 2/3 wegkürzen können. Aber natürlich wäre dann vom Wienerischen Ambiente nicht mehr viel übrig geblieben. Das wäre dann schon schade gewesen. Marc Gruppe hat sich hier sichtlich viel Mühe gegeben. Und die Idee einen realen Kriminalfall in dieses fiktive Hörspiel mit ein zu bauen, ist wirklich sehr gelungen. Eva und ich haben gebannt und mit viel Freude zugehört. Aber wir waren beide sehr enttäuscht, dass wir nun auf Folge 2 warten müssen. Leider! Das Ende ist dann doch etwas abrupt.

      Hier wäre ein Directors Cut und eine längere Version wohl eine interessante Lösung gewesen. Jetzt heißt es warten und hoffen, dass Folge 2 bald erscheint. Wann sollte dies noch schnell der Fall sein?

      Edit! Wie mir mitgeteilt wurde, gibt es Teil 2 auch schon! Supiiiiiii :)

      Wer war noch in Wien auf Holmes-Hörspielbesuch?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Im Stream steht Folge 41 Teil 1. Ich dachte daher ursprünglich es kommt dann noch Folge 42 mit Teil 2. Das war aber ein Irrtum. Es gibt Folge 41 Teil 2. Diese werde ich mir jetzt dann gleich anhören #huepf#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Nun ja, wer auf Wien steht, sich für die K&K-Zeit und die Mayerling-Affäre interessiert, und bei Erwähnung des Sachertortenstreits in Verzückung gerät, für den mag das ein tolles Hörspiel gewesen sein.
      Aber, was ist mit denen, die sich einen spannenden Kriminalfall erhofft haben?
      Der Fall ist für einen Holmes-Krimi zu dünn. Holmes und Watson haben ja kaum was zu tun, sie sind dabei und hören sich alles an. Aber sie tun nichts, sie sind notgedrungen nur Zuschauer und Zuhörer. Auf diese Weise bekommt der Hörer einen Einblick in die damaligen Ereignisse. Aber wozu braucht man dafür Holmes & Watson?
      Es gibt ja nicht mal irgendeine interessante Wendung, kein Twist und kein Geistesblitz Holmes'.
      Für einen Krimi reicht es nicht. Vielleicht hätte man sich noch einen spannederen Fall ausdenken sollen, der in irgendeiner Weise mit dem realen Mayerling-Fall verknüpft ist. Aber so funktioniert es für mich nicht.
      Und was die erste Dreiviertelstunde angeht: Hey, dieses ganze Gerede über Sacher, Demel & Co., gehört nicht gesondert und erst recht nicht in geballter Form vor die eigentliche Geschichte, sondern mitten hinein eingestreut, als Nebenthemen, am Rande neben den eigentlichen Fallbesprechungen.

      Ich bin kein Dramaturg, ich habe nie derartiges studiert. Aber eine Kriminalgeschichte würde ich nie so gestalten, wie es hier letztlich produziert wurde. Schließlich will ich den geneigten Krimifan, der keinen Bock auf eine endlose Exposition hat und dazu kein Wien-Fan ist, nicht verärgern.
      Ich hätte das Ding nach wahrscheinlich spätestens 30 Minuten abgebrochen, wenn ich nicht geahnt hätte, was mich erwartet. Ich wurde zum Glück vorgewarnt und ich kenne mittlerweile die Holmes-Geschichten von Titania. Insofern kam für mich das Fiasko nicht aus heiterem Himmel.

      Und das ganze auch noch auf zwei CDs zu präsentieren... Das Ding geht über 150 Minuten! Und es passiert nicht mal annähernd so viel wie in einem durchschnittlichem Romantruhe-Holmes von maximal 75 Minuten.
      Q.e.d. - Solche Aussagen habe ich erwartet. Und sie sind auch zutreffend. Denn Holmes und Watson haben hier wenig zu tun. Sie sind mehr Chronisten und Zuseher.

      Mir hat es wirklich sehr gut gefallen. CD2 arbeitet den ganzen mysteriösen Todesfall Rudolfs auf. Man geht auf die vielen Verschwörungen, Verstrickungen und auf die einzelnen Personen, die hier eine Rolle spielen, ein. Trotz Holmes, trotzdem alle hier zu Wort kommen, bleibt es mysteriös und bleibt vieles doch im Dunklen. Mich hat diese Folge stark an eine Offenbarung 23 Folge erinnert, ähnlich dem Mord an Marilyn Monroe. Schade nur, dass Holmes hier nicht noch eine Theorie, was wirklich vorgefallen ist, zum besten gibt. Die Chance war da und dies wäre für mich noch die Krönung gewesen. So war es ein sehr gutes historisches Hörspiel mit Krimieinschlag. Marc Gruppe hat hier wirklich sehr detailliert und gut recherchiert und viel Zeit investiert. Für mich die beste Folge der Serie und eine interessante Mischung. ABER definitiv kein klassischer Krimi und schon gar keine klassische Sherlock Holmes und Dr.Watson Geschichte. Aber davon gibt es ohnehin Hunderte und davon habe ich mich auch schon lange satt gehört. Wie auch beim Gruselkabinett interpretiert Gruppe hier das „Genre“ sehr frei und mutig. Hier werden sicher viele sehr enttäuscht zurück gelassen. Es werden aber auch einige begeistert lauschen und wie meine Frau am Ende des Hörspiels mit Gänsehaut zurück bleiben.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich bin der Meinung, dass hier trotzdem extrem viel Luft nach oben ist. Ein Hörspiel muss mehr sein als eine lange Aneinanderreihung von Details von Verstrickungen usw.
      Das Hörspiel besteht in der zweiten Hälfte fast nur aus „Interviews“. Da kann ich mir ja gleich eine Doku geben, und auch Dokus können Gänsehaut erzeugen.
      Im Prinzip ist es auch eine gute Aufarbeitung, aber es ist kein gutes Hörspiel.
      Und dass in der ersten Hälfte fast nichts passiert, ist noch mal ein dicker Minuspunkt.

      Man kann das alles mutig finden, muss man aber nicht. Ich nenne es „dramaturgisch schlecht“.

      Zusatz: Ich wollte noch dazu schreiben, dass ich nichts gegen Hörspiele oder Filme habe, die die reale Ereignisse aufarbeiten. Wenn die Art und Weise mir zusagt, dann lass ich mir jedes unwichtige Detail gefallen. Und das ist eben der Pferdefuß hier: Art und Weise stimmen hier überhaupt nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Andy79“ ()

      Das kenne ich. Ich hab auch so Serien bzw. Folgen von denen ich enttäuscht bin und andere begeistert und ich denke mir vertane Chancen. Das gehört zum Hörspielhörerdasein nun mal dazu. Aber es ist eine Folgen unter vielen. Und gerade bei Sherlock Holmes gibt es unzählige Folgen und Serien, mit denen man sich „trösten“ kann.

      Ich höre diese Serie nicht mehr, weil mir Holmes schon ein wenig zum Hals raus hängt. Da war diese Folge für mich eine angenehme Abwechslung. Ich möchte auch noch unbedingt die Baskerville-Folge hören. Diese Geschichte finde ich großartig. Aber sonst mache ich wohl weiter eher einen Bogen herum.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#