Computer- / Handy - Technik Gedöhns

      Das war nur ein Beispiel von Hunderten die ich persönlich erlebe und gesehen habe, das ist nicht nur ein Pärchen oder Bekannte oder was weiß ich, die sich so verhalten, das erlebe ich wirklich jedesmal wenn ich allein, mit meiner Frau oder wem auch immer unterwegs bin. Aber gut ich habe ja keine Ahnung und bin mal fünf Minuten vor die Tür gekommen und erlaube mir diese These aufzustellen :P

      Und was bitte hat das damit zu tun dass man angeblich in der Vergangenheit lebt? Bloß weil man nicht sofort mit auf den Zug der Technik aufspringt und einem sich etwas nicht erschließt und sich fragt wozu geht man eigentlich zusammen aus, wenn man sich dabei nicht unterhält, heißt es doch nicht das ich krampfhaft an alte Zeiten festhalte.

      Wenn ich nicht quatschen will und mir kein dummes Zeug anhören möchte, brauche ich mich doch nicht mit anderen zu treffen oder in Gesellschaft meiner Mitmenschen zu begeben, das erschließt sich mir einfach nicht. Ach so doch Vergangenheit oder haben wir schon Heute? :D
      Man muss die Menschen nehmen wie sie sind,
      es gibt ja keine anderen. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Angel 74“ ()

      Ich für meinen Teil möchte das "Computer-, Handy- und Technik-Gedöhns", das mir zur Verfügung steht, nicht mehr missen. Gerade in beruflicher Hinsicht empfinde ich Smartphone und Laptop als enorm hilfreiche Werkzeuge. Aber genau das ist für mich das Stichwort: Solange ich die Technik beherrsche, ist alles okay. Wenn es umgekehrt läuft, läuft was verkehrt, da stimme ich Angel 74 zu. Wobei es ja weit über das bloße Ablenkungspotential hinausgeht. Zum Beispiel bemerke ich bei mir selbst, dass ich heute viel leichtfertiger mit (privaten) Verabredungen usw. umgehe als früher. Es ist nun mal viel einfacher, eine sms absetzen – "Steh im Stau, sorry" – als sich frühzeitig auf den Weg zu machen. ;) Und auch den Eindruck, dass ich mir immer weniger Mühe mache, neues Wissen wirklich zu verinnerlichen, also etwas richtig zu erlernen, werde ich nicht los. Schließlich lässt sich jede Information jederzeit abrufen. Zumindest theoretisch, denn bekanntlich schwirrt im Internet auch jede Menge Müll herum ...

      Wie auch immer. Den heutigen Geräten verschließen sollte man sich mMn nicht, entscheidend scheint mir nur, wie bewusst man mit dem ganzen Krempel umgeht.

      Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet Gründe.
      (Götz Werner)


      Da stimme ich JMB auf jeden Fall zu, was würde man heute ohne Handy, Tablets etc. machen. Z.B. fahre viel Rennrad und das auch öfters alleine und da ist so ein Handy eine geile Sache. Wenn ich noch bedenke, als ich Anfang der 90iger mal einen Unfall hatte, Himmel was ein Akt. Telefonzelle suchen, Groschen rauskramen, gruselig. Aber auch gerade beruflich ist diese Technik unentbehrlich, aber für meine Freizeit insbesondere wenn ich Verabredungen habe, dann kann ich aber sehr gut darauf verzichten. Da möchte ich Abstand gewinnen, mich bewusst vom immer erreichbar sein losreißen und auch dann wirklich die Zeit nutzen um mal zu quatschen und Neuigkeiten mal nicht per SMS, E-Mail oder Telefon zu erfahren. Von daher fehlt mir einfach das Verständnis dafür, dass man sich stillschweigend gegenüber sitzt und jeder beschäftigt sich mit seinem Handy.

      In unserem Unternehmen hört man auch immer öfter von Kollegen, dass sie es bedauern das die Kollegen bei Fragen und Problemen nicht persönlich vorbei kommen. Fast alles läuft ausschließlich über E-Mail und Telefon und dann wird einem bewusst das man einige seiner Kollegen, die man mehrmals im Monat kontaktiert eigentlich nicht persönlich kennt.
      Man muss die Menschen nehmen wie sie sind,
      es gibt ja keine anderen. ;)
      Die Errungenschaften der neuen Zeit sind genial. Ich möchte mein iPhone, iPad, Heimkinoanlage oder Full-HD-Fernseher nicht mehr missen. Gestern habe ich schon mal Smart-TV und 4K-Fernseher unter die Lupe genommen - toll! Aber ich habe manchmal den Eindruck, dass wir nicht wissen wie wir mit dieser vielen Technik adäquat um zu gehen haben. Ich bin auf Grund von Training, Wettkämpfen und Seminaren sehr viel mit Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen unterwegs. Und hier ist es sehr auffallend, dass die Bedeutung des Handys viel zu groß ist. Die direkten sozialen Kontakte werden eingestellt, man sitzt nebeneinander, plaudert nicht mehr miteinander, spielt Karten oder bereitet sich entsprechend auf die nächste sportliche Aufgabe vor sondern blickt die ganze Zeit in sein Handy, spielt Ballerspiele, postet in Facebook oder whats app, was wiederum zu Konzentrationsschwierigkeiten, zu herabgesetzter sportlicher Leistungsfähigkeit und zu Problemen bei Hand-Augen Koordination führen kann, weil der Fokus nicht mehr auf die eigentliche Aufgabe gerichtet ist. Ich habe nach Wettkämpfen aber auch nach Trainings die Leistungen mit den Kindern und Jugendlichen analysiert und habe auf Grund dessen ein peripheres Handyverbot eingeführt. Und die Kinder und Jugendlichen haben dies auch eingesehen. Auch ich halte mich daran, obwohl es mir genau so schwer fällt, wie meinen Kindern, da ich die Vorzüge des Handys wirklich erkenne und diese auch ausnütze. Aber alles zur rechten Zeit. Und genau diese Fähigkeit haben viele Menschen angesichts der vielen Technik, die wir rum schleppen, verlernt. Eine mediale Erziehung und Schulung wäre in meinen Augen sehr wichtig und notwendig. So habe ich den persönlichen Eindruck, dass uns die Technik überfordert und wir trotz der vielen wunderbaren positiven Seiten dieser Technik die einfachen Dinge des Lebens wie das direkte Gespräch, die persönliche Unabhängigkeit und aktive Tätigkeiten wie das Ausüben von Sport vernachlässigen.

      Astreli schrieb:

      Meine persönliche Meinung ist, das hier einige Leute ein bisschen im Gestern geblieben sind. Die kommen mit der Veränderung nicht klar. So in den 80er oder 90er müssen manche den Anker geworfen haben.

      Ich komme hauptsächlich damit nicht klar, dass diese "Veränderung" für einige offenbar auch die Regeln der elementaren Höflichkeit aus den 90ern außer Kraft gesetzt hat - ein klingelndes/summendes Handy hat anscheinend so hohe Priorität, dass manche ihr Gegenüber mitten im Satz ohne jede Entschuldigung ausblenden und für die Dauer des Gesprächs/des SMS-Lesens einfach ignorieren.

      Astreli schrieb:

      Ist manchem denn nicht klar, wie schön das, wenn man in der Gruppe zusammensitzt und einfach mal die Klappe gehalten wird? Einfach mal Ruhe?

      Du bist ein Mann, oder? ^^

      Markus G. schrieb:

      @Lenny: Macht es eigentlich Spass ständig zu sticheln?!


      Mir fallen einfach gewisse Dinge auf, die ich etwas albern finde. Die Technik Phobie gehört dazu. Bei Rentnern könnte ich das verstehen, aber wir sind hier doch im Durchschnitt noch nicht im Rentenalter oder?! Mir ist klar, dass dir dann nicht gefällt, wenn ich so etwas schreibe, aber es muss einfach raus!
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -
      @ Markus: lass dich nicht ärgern sonst kommt wieder die ewige ihr-hört-doch-alle-nur-Kinderhörspiele Litanei.
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      Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. ( Heinrich Heine)

      Guybrush schrieb:

      @ Markus: lass dich nicht ärgern sonst kommt wieder die ewige ihr-hört-doch-alle-nur-Kinderhörspiele Litanei.


      Das muss ja nicht auf dich zutreffen. Aber leider auf viele andere.

      Das hat weniger mit Kinderhörspielen zu tun. Eher mit einer inneren Einstellung "Ich will das was ich kenne gerne immer wieder, das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Neuen Dingen oder Neuerungen bin ich skeptisch gegenüber, denn die machen mir Angst und verunsichern mich! Deshalb befasse ich mich lieber nicht damit und mache einfach so weiter wie bisher."

      Diese innere Einstellung nehme ich bei vielen Hörern, die sich in Hörspielforen zu Wort melden wahr. Auch bei verschiedenen Hörspielrezensenten fällt mir das auf. Diese angesprochene innere Einstellung beeinflusst das Leben und Konsumverhalten von Menschen in allen Lebenslagen. Viele Menschen haben diese Einstellung nicht nur Hörspielhörer in Internetforen.

      Hier ist es mir konkret am Beispiel weiter oben aufgefallen. Also an der Angst davor sich mit dem Phonostar Player zu befassen oder dem Vorschlag doch das Internet ab zu schalten, denn dann hätten wir das Problem der Raubkopierer nicht mehr. Auch an verschiedenen anderen Themen im Forum ist mir diese Einstellung schon aufgefallen in Themen wie: Sex in Hörspielen, Anspruchsvolle Hörspiele, Hörspiele die zu real sind. Die Ablehnung gegenüber solcher Hörspiele resultiert aus der oben erläuterten inneren Einstellung.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -

      Lenny schrieb:

      Was soll eigentlich diese, verzeihe mir meine Ausdrucksweise, schwachsinnige Äußerung, Pidax würde Hörspielklassiker klauen?! Das tun sie nicht und nur weil du Radiohörspiele lieber kostenlos willst, wird es noch lange nicht zum Klauen.

      Wenn Du der Meinung bist, dass diese Vorgehensweise der Rundfunkanstalten im Einklang mit § 11 RStV steht, dann ist das Deine Sache. Das BVerfG hat diese Möglichkeiten zur kommerziellen Verwertung öffentlich-rechtlicher Produktionen in seinem Grundsatzurteil aber sehr eng ausgelegt und meine bescheidenen Kenntnisse des Medienrechts aus dem Studium (noch dazu des österreichischen) sehen diesen Spielraum durch die Überschwemmung des kommerziellen Hörspielmarktes mit GEZ-Produktionen massivst überschritten an. Der Irrglaube, dass dies legal sei, entstammt ausschließlich "Wo kein Kläger, da kein Richter".
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      @Guybrush: Ja, Du hast recht. Solche Pauschalverurteilungen ohne Argumente zu bringen ärgern mich.

      @Lenny: Jemanden ständig ans Bein pinkeln und vorzuverurteilen ist sehr leicht getan. Seine Behauptungen aber mit konkreten Beispielen zu belegen und sich dabei auch mit den Argumenten des Gegenübers auseinander zu setzen und sich selbst zu hinterfrage ob dass was ich behaupte tatsächlich stimmt, ist viel schwerer. Dann ziehst Du Dich nämlich immer wieder zurück, beharrst auf Deinem geäußerten Vorurteil ohne über Deinen eigenen persönlichen Tellerrand hinaus zu blicken. Ich würde diese, Deine Behauptung ich hätte eine Technik-Phobie (Du bist im Bilde was eine Technik-Phobie ist? Weißt Du überhaupt wie sich eine Phobie äußern kann?) sehr gerne mit Dir offen auseinander zu diskutieren und Dir beweisen, dass eine solche nicht vorliegt. Es liegt an Dir sich einer solchen Diskussion zu stellen. Wo habe ich Angst geäußert mich mit dem Phonoplayer auseinander zu setzen??? Hast Du meinen Beitrag WIRKLICH gelesen, warum ich aktuell (!) lieber auf die CD warte als mich mit dem Phonoplayer zu befassen???

      Es ist immer der Mensch, der stiehlt oder eine Urheberrechtsverletzung macht, wie Du es schreibst, und klar gab es dies schon immer, aber erst seit dem Internet ist der Aufwand vielfach geringer als früher. Die Verführung durch das Internet ist tausendmal größer als dies früher der Fall war, weil sich das Internet als riesiger Selbstbedienungsladen mit immens großer Auswahl präsentiert. Von daher wäre Internet abdrehen wohl die Lösung des Problems. Das will aber keiner, ich auch nicht und so kann man wohl weiterhin nur hoffen, dass der Mensch endlich klüger wird oder die Labels es irgendwie schaffen sich gegen die illegale Konkurrenz durchzusetzen. In beiden Fällen bin ich aber skeptisch...


      Dieser eine Beitrag von mir, war ein Beitrag unter sehr vielen, die ich zum Thema "Der Kampf gegen illegale Downloads" gepostet habe. Ich habe ganz klar festgestellt, dass ich das Internet NICHT abdrehen möchte, wollte nur einen weiteren Lösungsweg aufzeigen, den wir aber alle nicht wollen, viele andere habe ich vorher gepostet. Du reisst Aussagen aus dem Zusammenhang und stellst sie anders dar, als sie ursprünglich gedacht waren. Mit Angst oder Angstzuständen vor dem Internet kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein. Aber es muss erlaubt sein, sich mit dem Internet kritisch auseinander zu setzen und auch die Für und Wider abzuwägen.

      Was haben die von Dir angeführten Themen "Sex in Hörspielen, Anspruchsvolle Hörspiele, Hörspiele die zu real sind" mit Technik zu tun? Du zeigst hier Unwissen mit Vorurteilen. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass ich mehr Hörspiele in meinen Regalen habe, die sich mit diesen Themengebieten befassen als Du.

      Ich würde Deine Aussage "Ich hätte eine Technik-Phobie" sehr gerne mit Dir in folgendem thread näher ausdiskutieren: Computer- / Handy - Technik Gedöhns . Solltest Du das nicht wollen, kann ich nur daraus schließen, dass es Dir nicht um die Sache ging, sondern Du mich mit Deinen unhaltbaren Aussagen nur, wie in den letzten Monaten sehr häufig, provozieren wolltest. Letzteres ist Dir auf alle Fälle gelungen.

      Markus G. schrieb:

      Ich würde diese, Deine Behauptung ich hätte eine Technik-Phobie (Du bist im Bilde was eine Technik-Phobie ist? Weißt Du überhaupt wie sich eine Phobie äußern kann?) sehr gerne mit Dir offen auseinander zu diskutieren und Dir beweisen, dass eine solche nicht vorliegt. Es liegt an Dir sich einer solchen Diskussion zu stellen.


      Ich weiß was Phobien sind und wie sie sich äußern. Meine Freundin hat nämlich eine und damit bin ich täglich konfrontiert. Man sagt es häufig auch Umgangssprachlich, dass jemand eine Phobie hat, zum Beispiel wenn man sagt: Max Mustermann ist wohl ein wenig Homophob. Dann hat Max Mustermann ja auch keine wirkliche Phobie, sondern möchte einfach Homosexualität nicht akzeptieren.


      Markus G. schrieb:

      Was haben die von Dir angeführten Themen "Sex in Hörspielen, Anspruchsvolle Hörspiele, Hörspiele die zu real sind" mit Technik zu tun? Du zeigst hier Unwissen mit Vorurteilen. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass ich mehr Hörspiele in meinen Regalen habe, die sich mit diesen Themengebieten befassen als Du.


      Diese Hörspielthemen und die Technik haben in so fern was miteinander zu tun, als das es hier User gibt, die sowohl den aufgezählten Hörspielen, wie auch Neuerungen der Technik, hier konkret am Beispiel des Phonostar Players abwehrend gegenüber stehen. Weil es für viele Menschen verdammt schwer ist, sich mit Veränderungen anzufreunden. Am liebsten soll alles beim alten bleiben. Gegen die Veränderung. Wir setzten lieber auf altbewährtes. Darüber sind sich einige User und auch Rezensenten gar nicht bewusst. Denn...

      sich selbst zu hinterfrage ob dass was ich behaupte tatsächlich stimmt, ist viel schwerer.


      Finde ich gut, dass du das anprangerst Markus. Genau das fehlt mir oft hier im Forum. Sich selbst hinterfragen, also Selbstreflektion. Das können nämlich nur die wenigsten. Und wie sagt man? Das was man an sich selbst am wenigsten mag, kritisiert man an den anderen. Also Markus du sagst, ich habe schwirigkeiten damit, über meinen Tellerrand zu gucken. Ja manchmal habe ich das. Früher war ich auch jemand der gerne zu altbewährtem gegriffen hat, bis ich gemerkt habe, dass man sich dabei um durchaus auch positive Erfahrungen bringen kann. Bist du wirklich immer so selbst reflektiert Markus und schaffst du es, über deinen Tellerrand zu gucken? Wir können sehr gern im von dir erwähnten Thread weiter diskutieren! Ach wenn ich "Computer- / Handy - Technik Gedöhns" Schon einen sehr abwertenden Titel finde. (Man beachte das fett gedruckte Wort. Gedöns bedeutet laut Duden: "für den alltäglichen Gebrauch nicht unbedingt notwendige und deshalb als überflüssig erachtete Gegenstände").
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lenny“ ()

      Ich weiß was Phobien sind und wie sie sich äußern. Meine Freundin hat nämlich eine und damit bin ich täglich konfrontiert. Man sagt es häufig auch Umgangssprachlich, dass jemand eine Phobie hat, zum Beispiel wenn man sagt: Max Mustermann ist wohl ein wenig Homophob. Dann hat Max Mustermann ja auch keine wirkliche Phobie, sondern möchte einfach Homosexualität nicht akzeptieren.


      Wenn Du wirklich über Phobien so gut Bescheid weißt und Erfahrungen damit gemacht hast, dann verwundert mich Deine leichtfertige Aussage ich hätte eine Technik-Phobie um so mehr. Eine Phobie ist eine ernste Sache, hat schwerwiegende Ursachen und oftmals noch schlimmere Auswirkungen auf das Leben eines Individuums. Man sollte vorher schon ein wenig nachdenken, bevor man einem Forumskollegen eine solche Störung andichtet. Hätte ich eine krankhafte Aversion gegen Technik, dann würden wir uns hier gar nicht unterhalten können, denn dann könnte ich mich nicht vor iPad, iPhone oder Compi setzen und Tag für Tag im Hörspieltalk diskutieren. Dies wäre mir dann nicht möglich bzw. mit fürchterlichen emotionalen und körperlichen Zuständen verbunden.

      Diese Hörspielthemen und die Technik haben in so fern was miteinander zu tun, als das es hier User gibt, die sowohl den aufgezählten Hörspielen, wie auch Neuerungen der Technik, hier konkret am Beispiel des Phonostar Players abwehrend gegenüber stehen. Weil es für viele Menschen verdammt schwer ist, sich mit Veränderungen anzufreunden. Am liebsten soll alles beim alten bleiben. Gegen die Veränderung. Wir setzten lieber auf altbewährtes.


      Zum Thema Phonostar Player habe ich bereits genug geschrieben und es Dir bereits mehrfach erklärt, warum ich mir dafür bis dato noch nicht die Zeit genommen habe. Ich habe den Phonostar mit keiner Silbe abgelehnt. Leider scheinst Du gerne nur das zu lesen, was Du lesen möchtest, aber nicht, dass was ich tatsächlich geschrieben habe. Daher noch einmal für Dich zum nachlesen:

      Noch einmal - Ich habe aktuell genug Hörspiele zu hören, meine Zeit ist auch bemessen, von daher sehe ich aktuell noch keine Veranlassung Hörspiele aus dem Radio aufzunehmen. Wie geschrieben, kann sich dies aber auch noch ändern.



      Zum Thema ich möchte keine Veränderungen beim Hörspiel erinnere ich Dich an folgende threads:

      http://www.hoerspieltalk.de/index.php/Thread/13570-HÖRSPIELKOLUMNE-GEDANKEN-EINES-HÖRSPIELFANS-3-2013-–-Der-gute-Ton/?pageNo=1

      http://www.hoerspieltalk.de/index.php/Thread/11469-Warum-setzt-sich-der-Mehrkanalton-auf-Hörspielen-nicht-durch/?pageNo=1

      http://www.hoerspieltalk.de/index.php/Thread/9617-Feuilleton-Jänner-2011-Hörspiele-jetzt-auch-auf-BLU-RAY-DISC/?postID=113465&highlight=mehrkanalton#post113465

      Phontastic: Haben Hörspiele auf DVD eine Zukunft?

      Hier habe ich mich vehement für eine Veränderung eingesetzt im Ton und Klangerlebnis eingesetzt und wurde dafür zum Teil recht heftig kritisiert.


      Bist du wirklich immer so selbst reflektiert Markus und schaffst du es, über deinen Tellerrand zu gucken?


      Nicht mehr oder weniger wie andere Menschen auch. Aber sein eigenes Handeln zu hinterfragen, ist sehr wichtig. Und gerade im Umgang mit neuen Medien und deren Veränderungen ist es in meinen Augen sehr wichtig nicht alles vollkommen unreflektiert zu übernehmen, sondern dies auch zu hinterfragen. Daher möchte ich mit meinem Posting von vor einigen Tagen meinen Beitrag beenden, der zeigt, dass man nicht gegen Veränderungen sein muss ( von Technik-Phobie möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht sprechen, weil dies schlicht und ergreifend falsch ist), nur weil man sich damit kritisch auseinandersetzt. Deswegen ist man aber kein "Bremser" oder "Ewig gestriger":

      Die Errungenschaften der neuen Zeit sind genial. Ich möchte mein iPhone, iPad, Heimkinoanlage oder Full-HD-Fernseher nicht mehr missen. Gestern habe ich schon mal Smart-TV und 4K-Fernseher unter die Lupe genommen - toll! Aber ich habe manchmal den Eindruck, dass wir nicht wissen wie wir mit dieser vielen Technik adäquat um zu gehen haben. Ich bin auf Grund von Training, Wettkämpfen und Seminaren sehr viel mit Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen unterwegs. Und hier ist es sehr auffallend, dass die Bedeutung des Handys viel zu groß ist. Die direkten sozialen Kontakte werden eingestellt, man sitzt nebeneinander, plaudert nicht mehr miteinander, spielt Karten oder bereitet sich entsprechend auf die nächste sportliche Aufgabe vor sondern blickt die ganze Zeit in sein Handy, spielt Ballerspiele, postet in Facebook oder whats app, was wiederum zu Konzentrationsschwierigkeiten, zu herabgesetzter sportlicher Leistungsfähigkeit und zu Problemen bei Hand-Augen Koordination führen kann, weil der Fokus nicht mehr auf die eigentliche Aufgabe gerichtet ist. Ich habe nach Wettkämpfen aber auch nach Trainings die Leistungen mit den Kindern und Jugendlichen analysiert und habe auf Grund dessen ein peripheres Handyverbot eingeführt. Und die Kinder und Jugendlichen haben dies auch eingesehen. Auch ich halte mich daran, obwohl es mir genau so schwer fällt, wie meinen Kindern, da ich die Vorzüge des Handys wirklich erkenne und diese auch ausnütze. Aber alles zur rechten Zeit. Und genau diese Fähigkeit haben viele Menschen angesichts der vielen Technik, die wir rum schleppen, verlernt. Eine mediale Erziehung und Schulung wäre in meinen Augen sehr wichtig und notwendig. So habe ich den persönlichen Eindruck, dass uns die Technik überfordert und wir trotz der vielen wunderbaren positiven Seiten dieser Technik die einfachen Dinge des Lebens wie das direkte Gespräch, die persönliche Unabhängigkeit und aktive Tätigkeiten wie das Ausüben von Sport vernachlässigen.


      So jetzt lege ich mein iPad zur Seite, lege mich ins Bett, streame mir dort ein Hörspiel von meiner Amazon-Cloud auf meine Anlage, am Abend streame ich mir von SKY SNAP einen Kinofilm auf meinen FULL-HD LED-Fernseher, höre mir alles auf 7.1. Dolby Digital an und nehme Zähne knirschend zur Kenntnis, dass ich für Lenny ein Technik-Phobiker bin, der sich gegen Veränderungen wehrt. ;)

      Lenny schrieb:

      Man sagt es häufig auch Umgangssprachlich, dass jemand eine Phobie hat, zum Beispiel wenn man sagt: Max Mustermann ist wohl ein wenig Homophob. Dann hat Max Mustermann ja auch keine wirkliche Phobie, sondern möchte einfach Homosexualität nicht akzeptieren.


      Das hier überliest du einfach.... es war umgangssprachlich gemeint, das habe ich schon geschrieben:

      Markus G. schrieb:

      Zitat: Man sagt es häufig auch Umgangssprachlich, dass jemand eine Phobie hat, zum Beispiel wenn man sagt: Max Mustermann ist wohl ein wenig Homophob. Dann hat Max Mustermann ja auch keine wirkliche Phobie, sondern möchte einfach Homosexualität nicht akzeptieren.

      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -
      Akzeptiert, auch wenn mir die Verwendung des Begriffes Phobie im Verbindung mit Technik in der Umgangssprache fremd ist und von daher etwas weit her geholt ist. Du meinst es also in übertragenem Sinn, dass ich moderne Technik nicht akzeptiere? Woraus schließt Du das? Du kennst mich ja gar nicht, weißt um meine Lebensgewohnheiten nicht Bescheid und hast weder meine Wohnung noch mein Haus gesehen?! Findest Du nicht, dass Du maßlos übertreibst, wenn nicht sogar falsch liegst? Vielleicht hättest Du mich ja über meine technischen Vorlieben zuerst mal fragen können bevor Du Behauptungen in den Raum stellst?!!!
      Es gibt von der PC Welt gerade eine Aktion mit 50.000 Aktivierungscodes für sechs Monate gratis Cyberghost Premium.

      Allerdings mit dieser Einschränkung:
      Nicht teilnehmen können Anwender, die bereits innerhalb der letzten 12 Monate einen Promotion-Key eingelöst haben oder ein laufendes Premium- oder Premium-Plus-Abo nutzen.


      Nutzt mir also nix, aber ich kann es weiterempfehlen, Cyberghost ist wirklich top, wenn man anonym im Internet bleiben will.

      Und vor allem für Leute, die viel unterwegs sind, ist das ein Muss, da man damit überall eine deutsche IP hat. Viele Länder zensieren das Internet ja mehr oder weniger heftig und viele deutsche Inhalte sind vom Ausland aus nicht abrufbar, was sehr ärgerlich ist.

      Interessant ist auch, dass man damit seinen Spotify Deutschland Acccount im Ausland nutzen kann. Es gibt noch viele weitere Funktionen, wer es nicht kennt, einfach durchlesen.

      Hier der Link zur PC Welt: pcwelt.de/news/Cyberghost_VPN_…nonym_surfen-8846232.html
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Soll vorkommen ;)

      Gibt aber offensichtlich noch genug Windows-User, die 50.000 Keys sind schon alle weg. Vermutlich wegen meinem Hinweis hier :thumbsup:

      Ich als zahlender Kunde bin da jetzt nicht so begeistert, denn die Geschwindigkeit ist seit dem Ansturm der Massen deutlich langsamer als vor zwei Tagen :cursing:
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität