Der "Sprecher-Thread"

      Der "Sprecher-Thread"

      Nach Durchsicht unseres Forums ist mir aufgefallen, dass wir noch keinen "richtigen" Sprecher-Thread haben, was ich hiermit geändert habe ;)

      Was sind eure Lieblingssprecher?

      Welcher Sprecher würdet ihr gerne (mehr) hören?

      Von welchen Sprechern seid ihr übersättigt?


      Ich fang mal an...

      Zu meinen absoluten Lieblingssprechern gehört der leider viel zu früh verstorbene Horst Frank. Benjamin Völz und Franziska Pigulla würde ich sehr sehr gerne viel öfters hören, vielleicht sogar gemeinsam in einem Akte X-Clone Hörspiel. In manchen MARITIM-Staffeln sind für meinen Geschmack zu häufig ein und die selben Sprechern wodurch sich bei mir zumindest kurzfristig eine Übersättigung breit macht.
      Meine Lieblingsprecher sind:

      Boris Tessmann, Timmo Niesner, Benjamin Völz, David Nathan, Frank Glaubrecht, Marco Kröger, Gottfried Kramer, Bernd Vollbrecht, Björn Schalla, Hans-Jürgen Dittberner, Peter Flechtner, Thomas Nero-Wolff, Christian Stark, Christoph-Maria Herbst, Daniel Fehlow, Wolfgang Völz, Torsten Sense, Klaus-Dieter Klebsch, Franziska Pigulla, Udo Schenk, Martin Kessler, Norbert Gescher, Marius Clarén, Tobias Meister, Friedrich Schönfeld, Peer Augustinski, Wolfgang Condrus, Peter Matic u.v.m. #daumenhoch#

      Gerne mehr hören würde ich:

      Hans-Jürgen Dittberner, Peter Flechtner, Marius Clarén, Marco Kröger, Boris Tessmann, Norbert Gescher, Peter Matic, Daniel Fehlow und Christoph Maria Herbst. #knie#



      Etwas über habe ich:

      Volker Brandt, Helmut Krauss, Peter Gröger, Sandra Schwittau und viele andere aus dem Maritim Ensemble.
      Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.

      Markus G. schrieb:

      Sonst keine Postings :( #schetter# ;)


      Aber bitte:

      Die Verve seines Vortrags, die expressive Kraft seiner Sprache, sein ungenialisches Outfit, das alles paßt nicht in die deutsche Lyriklandschaft, deren Vertreter gemeinhin als moderate Erben Benns, Celans oder Bachmanns gehandelt werden. Weigoni vermeidet Fehler, die bundesrepublikanische Schriftsteller machen und die ihre Arbeiten oft schal beschatten. Er verbarrikadiert sich weder wie Arno Schmidt als Solipsist in der Heide, noch stilisiert er sich zum großen Einzelnen, der sich im Kampf gegen den Stumpfsinn der Vielen in seiner Kunst aufreibt, wie es Rolf Dieter Brinkmann zum Ende tat.

      Für A.J. Weigoni ist das Buch eine Partitur, die es in Konzerten der Sprache aufzuführen gilt. Mit hoher Konzentration komponiert er eine Elegie über die entzweiende Kraft des Eros. Seine Sprache hat Eleganz und Musikalität, und seine „Letternmusik“ ist voller Weisheit und Humanität. Eine Musik aus Buchstaben komprimiert: Polyphonie aus Silben und Wörtern, absolute Musik wie beim späten Monteverdi als Äquivalent für das, was mit Sprache den eigenen Beschädigungen und denen der Welt um diesen kleinen Ich–Mittelpunkt herum entgegengestellt werden kann. Die Rettung hinein ins kulturelle Gedächtnis, auch wenn der Anteil auch noch so gering ist. Für einen Moment nur, über die Konventionen unserer Vorstellungen von Lebenszeit hinaus gedacht, sich an einem bestimmten Punkt in die große Gleichzeitigkeit der Künste eintragen zu können, ist das unbescheidene Sehnsuchtsziel für A.J. Weigoni. Rhythmisch, lautmalerisch und konsonantenreich macht er Sprache als Material sichtbar. Ihm gilt seine unablässige Aufmerksamkeit: die Sprache, die vor ihm denkt und aus ihrem magischen Ursprung ihre Kraftlinien und Rhythmen mitbringt, ohne die kein dichterischer Text möglich wird. In der Bereitschaft des Lyrikers, sein Schreiben ihrer Eigenbewegung, ihrem Atem zu überantworten, ist Sprache nicht mehr nur Mitteilung oder Aussage; sie wird Evokation, wird eine Dimension von allem Geschehenden selbst, eine Dimension der Bilder, die aus der Erinnerung aufleuchten. Seine Gedichte sind präzis gearbeitete Vexierbilder, die ihre unterschiedlichen Seiten schon beim ersten Anblick erspüren lassen, um dann, bei genauerer Betrachtung, eine Tiefenschärfe bis in ihre filigrane Technik hinein zu entfalten. Diese Gedichte sind ein Sprach-Spiel mit der Aufforderung zum Mitspielen.

      Auf der Bühne verkörpert A.J. Weigoni eine absolute künstlerische Hingabe und eine unaufgeregte Unbedingtheit. »Letternmusik im Gaumentheater« ist ein Platz für den artistischen Bau autarker Sprachkonstrukte außerhalb der alltäglichen Rede und normierter Sprachregularien. Weigonis Leidenschaft ist das kunstvolle und traditionsbewußte Zerlegen und Neukomponieren von Sprache. Bis in die atomaren Bestandteile der Sprache, bis in die Morpheme und Phoneme hineingehen der Zerlegungs– wie auch der Gestaltungswille in diesen Gedichten. Nie geht es in seinen Gedichten darum, Sprachzertrümmerungen um jeden Preis zu organisieren oder gar serielle Permutationen vorzuführen. Wenn er spezifische Techniken lyrischer Raffung, Komprimierung und schroffer Fügung durchprobiert, geschieht dies, um die sinnliche Materialität des Textkörpers erfahrbar zu machen. Seine Sprache ist eine Sprache, die sich immer wieder selbst überprüft. Das vielfach verschlungene Sprechen stellt hohe Anforderungen an die Zuhörenden, manche verschachtelte Sentenz, mancher der unzähligen Literaturverweise bleibt unerschlossen. Überheblichkeit aber kommt schon deshalb nicht auf, weil über allem ein feiner Schleier der Selbstironie liegt. Die „Letternmusik“ ist erotische Literatur in einem sehr spezifischen Sinn, nämlich einem über die Sprache alle anderen Sinne kumulativ ansprechenden. Das Wort selbst verwandelt sich in einen lebendigen Gegenstand – ebenso die Zeit. Diese Gedichte dienen als Bühne für die Darstellung von Wut, Trauer, Begierde und Leidenschaft, Haß, Freude, Glück, Hoffnung und Höllenqual, obwohl vom Ich selten die Rede ist. Alles Empfinden steckt in den Dingen und ihren Bewegungen. Melodiöse Rhythmen unterwandert dieser VerDichter mit Rissen und Peitschenhieben. Weigoni bleibt einer Genauigkeit verpflichtet, in deren Namen er den Worten ihre Tiefenschichten abhorcht und den Zuständen der Welt ihre dialektische Wahrheit. Dieses Freigelassene, Strömende entsteht durch Präzision, Klarheit und Konzentration. Die Gedichte dieses Hörbuchs oszillieren zwischen dem lyrischen Protestgedicht und dem politischen Liebesgedicht. Das Gefühl, in einer Epoche der Zerstörung der Welt zu leben, ist in vielen Gedichten Weigonis zu spüren. Was zuweilen erschrickt ist die Kühle, mit der seine Lyrik den Untergang als eine Selbstverständlichkeit zitieren. Sprache wird Trägerin vielschichtiger Bedeutungen, Sprache als Klang, die Stimme als Mittlerin und körperliches Instrument. Diese Gedichte sollen daran erinnern, was Poesie ursprünglich war: Gesang, Melodie und Rhythmus, Reim und Versmaß, Litanei und Mythos.


      Die Doppel-CD 'Gedichte' ist erhältlich über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      Ich war eine Zeit lang von Udo Schenk und Joachim Kerzel übersättigt. Dies hat sich aber bald wieder gelegt. Zur Zeit ist es das MARITIM-SPrecherteam, dass mir ein wenig zum Hals hinaus hängt, da sie in fast jeder MARITIM-Produktion zum Einsatz kommen und sich somit jedes Hörspiel gleich anhört.
      Ich höre sehr gerne folgende Sprecher:

      Andreas Fröhlich, Alexandra Doerk, Kerstin Draeger, Heidi Schaffrath, Frank Glaubrecht, Franziska Pigulla, Christian Rode, Klaus Dieter Klebsch.

      Und Torsten Sense höre ich als Tony Ballard auch sehr gerne.

      Ursula Monn würde ich mal wieder gerne in einem Hörspiel hören. Sie spricht ja bei einigen TKKG Folgen mit und ich finde ihre Stimme einfach angenehm und klasse.

      Nicht mehr hören kann ich (zur Zeit) David Nathan und Marie Bierstedt. David nathan hat man ja einige Zeit überall gehört und Marie Bierstedt hat mich als Nolo irgendwann tierisch genervt.

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      So genial ich K.D. Klebsch finde. Aber der taucht mittlerweile auch in massig Produktionen auf... Das finde ich langsam auch etwas viel in meinen Augen...
      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."

      Dr. Markus Merk
      Gestern habe ich mir die neuen Lady Bedforts und Edgar Allen Wallace, beides vom Hörplaneten angehört und ich muss sagen, dass mir das Sprechergerüst vom Hörplanet in letzter Zeit zu oft und zu häufig vorkommen. Man kann die Namen der Serie fast schon beliebig austauschen, die Sprecher sind immer die selben. Das schadet den Serien, wie ich finde. Eva selbst dachte beim Hören vom "Indischen Tuch" ständig sie hört Lady Bedfort und ihren Diener...

      Markus G. schrieb:

      Gestern habe ich mir die neuen Lady Bedforts und Edgar Allen Wallace, beides vom Hörplaneten angehört und ich muss sagen, dass mir das Sprechergerüst vom Hörplanet in letzter Zeit zu oft und zu häufig vorkommen. Man kann die Namen der Serie fast schon beliebig austauschen, die Sprecher sind immer die selben. Das schadet den Serien, wie ich finde. Eva selbst dachte beim Hören vom "Indischen Tuch" ständig sie hört Lady Bedfort und ihren Diener...
      Ich habe bei den letzten Bedfort-Folgen auch gedacht, dass immer die selben Herren sprechen. Find ich auch nicht so toll.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Wesley“ ()

      Mein Lieblingssprecher ist Jens Wawrczeck, aber ich finde auch Detlef Bierstedt ( am liebsten als Bill Conolly )David Nathan, Christian Stark, Oliver Rohrbeck, Kerstin Draeger ( am liebnsten als Locke ) ganz gut. #freu2# #freu2# #freu2# #freu2#

      Von Jens Wawrczeck würde ich auch gerne wieder mehr hören. Er hat ja die ersten drei Teile von Darren Shan gesprochen, aber da scheint es nichts neues mehr von zu geben und das finde ich sehr schade

      Etwas überdrüssig bin ich mittlerweile den 4 Sprechern von TKKG. Und zwar deshalb, weil sie mittlerweile so klugscheißerisch und auf ihre Art überheblich daher kommen. Dieses ständige Gelächter der 4 ist auch nicht mehr zu ertragen. #teufel# #teufel# #teufel#
      Streite dich niemals mit einem Idioten - denn erst zieht er Dich auf sein
      Niveau um dich danach mit seiner Erfahrung zu erschlagen !!
      Simon Jäger schätze ich fürchterlich
      [gelungen z.B. im Zusammenspiel mit dem Orchester der Schatten - Lovecraft Interpretationen vom Feinsten oder so ...]

      Friedhelm Ptok ist mir ein ganz besonderer,
      würde ihn gerne ... häufiger genießen dürfen ...

      Auf die Nähe zu A.J. Weigoni freue ich mich lebendig,
      feine Einladung
      hoffe sie bald in der nötigen Ruhe ...

      Alles Gute.
      memento mori
      Den einen oder anderen Synchronsprecher aus den guten alten 80iger Serien hätte ich gerne öfters in Hörspielen gehört. Tommy Piper aka ALF ist leider in Hörspielen sehr rar gesät. Rent Reins habe ich in den guten alten Miami-Vice-Tagen sehr, sehr gerne gehört und macht auch in den wenigen Hörspielen, in denen er zum Einsatz kommt, eine gute Figur. Zu guter letzt natürlich Norbert Langer für den ein Label erstmals einen Privatdedektiven ala MAGNUM "entwickeln" müßte.
      Gerd Baltus, der in wenigen MARITIM-Hörspielen zum Einsatz kommt, würde ich gerne öfters hören. Er hat eine sehr angenehme Stimme. Besonders im WDR-Krimi "Das Geheimnis der Silberschalen" hat er mir ausgesprochen gut gefallen und dem Krimi seinen positiven Stempel aufgedrückt #jaja# #winkewinke#

      Rolf und Christian Schult

      Rolf Schult synchronisiert seit 40 Jahren die Filmrollen von Hollywoodstar Robert Redford. Auch Clint Eastwood, Donald Sutherland und Anthony Hopkins lieh er schon seine Stimme. Sein Sohn Christian hat die berühmte Stimme mit dem gefühlvollen Timbre geerbt.

      Seit 1969 synchronisiert Rolf Schult Robert Redford, der vom Banditen bis zum Pferdeflüsterer mit unwiderstehlichem Lächeln und der Aura ewiger Unnahbarkeit jeden Heldentypus Nordamerikas verkörperte. „Wir sind zusammen alt geworden“, sagt der 81-Jährige über sich und den zehn Jahre jüngeren Oscar-Preisträger: „Er sieht nur besser aus als ich.“

      Sein älterer Sohn hat die Nachfolge angetreten. Die Stimme ist verblüffend ähnlich. Wenn man die Augen schließt, wähnt man sich mit dem verjüngten Redford im Raum. Der Wahl-Münchner ist gut im Geschäft, er leiht seine markante Stimme an Seriendarsteller, für Reportagen und Werbefilme. Ein Hollywoodformat war für den 53-Jährigen aber bislang noch nicht dabei.

      Rolf Schult, der nie in den USA war und keines seiner „Vorbilder“ persönlich kennenlernte, kann die großen Rollen dagegen kaum zählen: Er synchronisierte Clint Eastwood als „Dirty Harry“, Donald Sutherland als „Klute“ und Patrick Stewart auf der Kommandobrücke des „Raumschiff Enterprise“. Dazu Marlon Brando, Gene Hackman, Yul Brunner – und immer wieder Robert Redford. Als Sundance Kid und Joe Gatsby, als Watergate-Enthüller, brillanter Staatsanwalt und einsamer Flieger in „Jenseits von Afrika“. Auch Anthony Hopkins war sein Part, etwa in „Das Schweigen der Lämmer“ als wahnsinniger Hannibal Lector. „Hopkins tanzt auf dem Seil. Er ist ein Verwandler. Redford ist immer Redford. Egal, wen er spielt“, sagt Schult. 2007 erhielt er den „Deutschen Preis für Synchron“ – für sein Gesamtschaffen.

      Rund eine Woche Studioarbeit, gemeinsam mit Regisseur, Tonmeister und Cutter, steckt in einem Kinofilm. „Lippensynchron zu sprechen ist die leichteste Aufgabe“, sagt Rolf Schult. „Aber die Situation zu begreifen, dem Ganzen eine Richtung zu geben, darauf kommt es an.“ „Es ist von Vorteil, wenn man Theaterschauspieler ist“, ergänzt der Sohn. „Man muss eine Rolle innerhalb kürzester Zeit erfassen.“

      Oft ist eine Synchronstimme mindestens so einprägsam wie das Original. Auch Christian Brückner, die deutsche Stimme von Robert De Niro, ist dafür ein Beispiel. Oder Gert-Günter Hoffmann, der bis zu seinem Tod 1997 Sean Connery synchronisierte. Der Wiedererkennungswert ist eben nicht zu unterschätzen: „Ihre Stimme kenne ich doch ...“ So werden die beiden Schults immer wieder angesprochen. Nicht nur von Frauen, die für den rotblonden Filmrebell und Herzensbrecher schwärmen.

      Quelle: db.de/db-info

      Christian Schult spricht den Erzähler in den Perry Rhodan-Hörspielen von Lübbe-Audio. Auch bei Vampira hatte er eine Rolle als Aboriginal Espen Storm und seine Stimme klang, wie ich finde, dort noch verblüffender nach der Stimme seines Vaters und Robert Redford.
      Hui, noch ein Thema gefunden, was ich klasse finde.

      Edgar Ott, Hans Paetsch, Katharina Brauren, Rufus Beck, Volker Brandt, Dieter Thomas Heck und viele viele mehr

      Was ich auch sehr interessant finde, ist die youtube Seite, mit vielen Sprechern. Schaut mal rein, ich habe es durch einen Zufall gefunden. Man bekommt die Gesichter zu den Stimmen, einfach toll ;)

      Synchronsprecher/in
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      Gruß die Nikki