Viele Serien mit ein und den selben Sprechern - Störfaktor Ja oder Nein?

      EDIT VON MICHAEL
      Ich habe die ersten Beiträge aus dem Ursprungsthread hierher kopiert.
      distefano war nicht der Starter des Themas, auch wenn das so aussieht!!!




      schelo schrieb:

      aber auch weil man mal nicht zum 1000en Mal Kerzel, Nathan & Co. hört, sondern wirklich sehr gute Sprecher, die mir aber bisher in keiner anderen Produktion aufgefallen wären.


      Dafür aber zum 1000. Mal die Maritim-typischen Sprecher, die ja in letzter Zeit auch kaum variiert werden. Hört man da mal mehrere Neuerscheinungen am Stück, dann setzt da bildlich gesprochen irgendwann auch so ein leichter Würgereiz ein.

      Die Ideen hinter der Serie sind wirklich gut. Daran scheitert es bei Andreas Masuth absolut nicht. Jedoch verschenkt man imho noch viel zu viel an Potential. Die Serie könnte, wenn man manche Kritikpunkte etwas zielgerichteter anpacken würde, nochmals deutlich besser sein.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Michael“ ()

      Dafür aber zum 1000. Mal die Maritim-typischen Sprecher


      aha. bei lausch, europa, hörplanet,dreamland oder universal sinds auch immer die gleichen sprecher. aber da stört es niemand.

      dann setzt da bildlich gesprochen irgendwann auch so ein leichter Würgereiz ein


      dann guck doch fernsehen oder spiel billiard.
      bildet banden


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „arthurshelby“ ()

      arthurshelby schrieb:

      Dafür aber zum 1000. Mal die Maritim-typischen Sprecher


      aha. bei lausch, europa, hörplanet,dreamland oder universal sinds auch immer die gleichen sprecher. aber da stört es niemand.


      Ist das so? Bei von dir genannten Labels ist die gesamte Bandbreite aber momentan doch etwas höher, bzw. man ist wie beim Hörplanet auch bemüht neue Sprecher zu gewinnen. Allerdings habe ich es in bestimmten Fällen auch immer mal wieder angesprochen, wenn es dort etwas überhand genommen hat. Nur weil man es hier vielleicht nicht tut, heißt das ja nicht, dass es nicht grundsätzlich getan wird.
      Das Problem bei aktuellen Maritim-Produktionen ist halt, dass wirklich in nahezu jeder Produktion immer und immer wieder genau die gleichen Stimmen zu hören sind. Bis zu einem gewissen Grad ist das ja okay, wenn man dann aber mal drei, vier Serien hat, bei denen eigentlich nur noch die Rollen durchwechseln, dann ist das ein Punkt, den man auch mal ansprechen dürfen sollte. Vielleicht reagiere ich ja auf sowas empfindlicher als andere, aber geht es wirklich länger so weiter, dürften sich die kritischen Stimmen diesbezüglich bestimmt noch mehren.


      dann setzt da bildlich gesprochen irgendwann auch so ein leichter Würgereiz ein


      dann guck doch fernsehen oder spiel billiard.[/quote]

      Die Sprechweise "etwas über haben" ist dir sicherlich geläufig? Der Würgereiz ist dann ja oftmals eine Folge dessen, vielleicht die krassere Beschreibung für das ganze, aber vielleicht auch die aufrüttelndere.

      Ansonsten besten Dank für den gut gemeinten Ratschlag. Aber ich denke, wie ich meine Freizeit verbringe entscheide ich doch noch selbst. #jaja#
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      ich will dir nix vorschreiben.
      ich bin hoergrusler/ talker - kein hörpielfreund.
      das bedeutet das ich andere meinungen durchaus akzeptieren kann,
      ein gewisses niveau habe,
      meine meinung niemandem, aber auch keinem, aufzwingen will,
      ich keine väkalsprache[kotze,scheisse] brauche,
      und nicht glaube dass hörspiele eine religion sind. ist doch nur spass...
      lausch und hörplanet sind halt nicht alles.
      by the way: minigolf kann ich noch empfehlen. das gibt einem die nötige gelassenheit.
      oder pitpat.
      hörspielen ist wie rap music. you are battleing everybody, i don´t care, on and on.......
      bildet banden


      Die Sprecherproblematik habe ich jetzt nicht unter "negativ" angeführt, aber ich gebe DRY recht, wenn er meint, dass ein und die selben Sprecher in allen derzeit gängigen MARITIM-Produktionen auftreten. Das stört mich auch. Vor allem schadet es letztendlich der Identifikation mit der Serie selbst. Auch andere Labels greifen natürlich auf einen Stamm von Sprechern zurück. Bei MARITIM ist diese Vorgehensweise aber doch "extrem". Ich würde diesen Fakt nicht unbedingt der Serie negativ anlasten, aber es stört doch ein bisserl...mich zumindest, weil ich auch alle anderen MARITIM Produktionen höre #jaja#

      arthurshelby schrieb:

      ich will dir nix vorschreiben.
      ich bin hoergrusler/ talker - kein hörpielfreund.
      das bedeutet das ich andere meinungen durchaus akzeptieren kann,

      Hörspielfreund. So viel Zeit muss sein. ;)
      Ne, wenn du das Board nicht magst, ist auch kein Thema. Ist jetzt allerdings aber doch weniger Thema dieses Threads, oder?
      Damit habe ich auch kein Problem. Nur weil ich mal eine andere ausspreche, heißt das ja noch lange nicht, dass ich sage, dass deine Meinung für dich die falsche ist.


      ein gewisses niveau habe,

      Das kann ich auf jeden Fall so zurückgeben :)


      meine meinung niemandem, aber auch keinem, aufzwingen will,

      Nichts läge mir ferner. Fände es aber doch etwas schade, wenn man hier gar nicht mehr unterschiedliche Standpunkte diskutiert.


      ich keine väkalsprache[kotze,scheisse] brauche,

      Würgereiz. Nicht Kotze und Scheiße ;)
      Wenn das bei dir bereits ins Väkalvokabular fällt, wirst du an Caine wenig Freude haben.


      und nicht glaube dass hörspiele eine religion sind. ist doch nur spass...

      Ich sehe schon, so weit liegen wir doch gar nicht auseinander.


      lausch und hörplanet sind halt nicht alles.

      Was den Hörplanet betrifft, ist der Unterschied sicherlich nicht so groß. Allerdings spürt man hier aber deutlich das Bemühen um neue Sprecher und Abwechslung. Ich erinnere mich aber auch, in einer meinen letzten Rezensionen geschrieben zu haben, dass man z.B. bei Jürgen Thormann mit seiner markanten Stimme aufpassen muss, ihn nicht überzubesetzen.
      Lausch sehe ich allerdings schon anders. Schauen wir uns doch mal die Hauptrollen der drei Hauptserien momentan an: Tobias Meister (Drizzt), Torsten Michaelis (Caine), Christian Stark (Schwarze Sonne), Harald Halgardt (Schwarze Sonne). Bei den Nebenrollen gibt es zwar auch immer mal wieder Überschneidungen, aber doch weit weniger extrem als bei Maritim aktuell.
      Auch hier gerne nochmals konkret: Fritz von Hardenberg (Preston Aberdeen, Die größten Fälle von Scotland Yard - Bittere Kristalle / Treibgut, Danger), Nils Clausnitzer (zwei verschiedene Inspectors bei Preston Aberdeen - allein sowas müsste ja beim besten Willen schon nicht sein, Danger), Norbert Gastell (bei Preston Aberdeen 1, 2, 3, Danger, Planet Eden, Die größten Fälle von Scotland Yard), Melanie Manstein (bei Preston Aberdeen 1, Danger, Die größten Fälle von Scotland Yard), Manfred Erdmann (bei Preston Aberdeen 1, 2, ... ). Und dabei ja nicht nur in einer Folge pro Serie, sondern wirklich übergreifend. Und das waren jetzt nur ein paar Beispiele.


      by the way: minigolf kann ich noch empfehlen. das gibt einem die nötige gelassenheit.
      oder pitpat.

      Solltest du vielleicht auch mal wieder versuchen. Gelassenheit habe ich aktuell jedenfalls mehr als genug. #jaja#


      hörspielen ist wie rap music. you are battleing everybody, i don´t care, on and on.......

      Och, so ganz ohne Diskussionen ist es doch auch langweilig. #winkewinke#
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      Viele Serien mit ein und den selben Sprechern - Störfaktor Ja oder Nein?

      Nachdem im thread rund über Danger (0-4) eine Diskussion über die Problematik ausgebrochen ist, dass in manche Label, in diesem Fall MARITIM, für verschiedene Serien ein und die selben Sprecher verwenden, mache ich hierfür einen eigenen Themenbereich auf.

      Aus meiner Sicht birgt eine solche Verhaltensweise seitens eines Labels Vor- und Nachteile:

      Ein möglicher Vorteil ist klarer Weise finanzieller Natur. Label müssen Sprecher nicht so oft ins Studio holen und können Aufnahmen für mehrere Serien "auf einmal" machen. Ein weiterer Vorteil könnte sein, dass das Hörspielpublikum gewisse Sprecher einfach gerne hört, daher ist es auch naheliegend diesen Sympathiebonus auszunützen. Es würde mich interessieren wie die Labelchefs Simeon, Thomas, Dennis, Markus usw, die hier regelmäßig vorbei schauen denken. Was sind ihre Beweggründe ein und den selben Sprecher für mehrere Serien zu buchen?

      Ein Nachteil ist aus meiner Warte, dass die Identifikation mit der Serie verloren geht. Jede Serie klingt "ähnlich". Auch hört man sich an manchen Sprechern, die einem ständig von der CD "winken"langsam aber sicher satt. Die Identifikation mit dem Sprecher geht verloren, weil er einmal A, dann B und dann C spricht.

      Was meint ihr dazu? Ein Störfaktor oder im Grunde egal, denn es geht um die Geschichte und nicht um die Sprecher?
      Na, es ist natürlich alles eine Frage der Kohle. Sicher besetzen wir auch gerne spezielle Sprecher, weil wir sie gerne haben bei uns und sie gut sind, aber Argument Numer 1 ist immer das Geld, da muss man niemandem was vormachen.

      Das Problem ist die kurze Dauer. Ich versuchs anhand eines Beispiels zu verdeutlichen.
      Beim Hörspiel ist Schauspieler Mustermann mit EINER Rolle nach 10 Minuten fertig (bei ner Hauptrolle nach 30 Minuten). Trotzdem bekommt Mustermann nicht nur die Kohle für das, was er da gearbeitet hat, sondern auch im Grunde für An- und Abfahrt. Oder anders ausgedrückt: Würde er für eine Rolle ins Studio kommen, würde er dafür 250 Euro plus Mehrwertsteuer nehmen. Spricht er für eine andere Serie noch eine Nebenrolle, will er 300 Euro plus Mwst. Spricht er dann noch eine kleine Rolle mit drei Takes, gibts die als Geschenk, weil wir eh grad dabei sind und der Kuchen so lecker ist.
      Wir haben also drei Rollen für 300 Euro plus Mwst. erhalten.

      Jetzt stellen wir uns vor, wir würden für jede neue Rolle einen neuen Sprecher nehmen. Das wären dann 300 Euro für Rolle und Schauspieler 1, 300 Euro für Rolle und Schauspieler 2 und mindestens 150 Euro für Rolle und Schauspieler 3. Macht zusammen 750 Euro für eine Sache, die uns Mustermann qualitativ genauso geil für weniger als die Hälfte spricht.

      Rechnest du diese (absolut nicht aus der Luft gegriffene Rechnung) auf eine ganze Produktionsstaffel hoch, wirst du feststellen, dass 5.000 Euro 'ne andere Hausnummer sind für ein Hörspiellabel als 12.500 Euro.

      Fakt ist einfach, dass es bei aller Liebe den Fanwünschen gegenüber nicht machbar ist, alles frisch zu besetzen. Das würde beim Fernsehen gehen, wo jeder Darsteller mit 'ner noch so kleinen Rolle trotzdem drei Tage drehen muss. Da kann nach drei Tagen auch ein komplett anderer gebucht werden für andere Sachen, denn Tage sind Tage. Aber bei den relativ geringen Einnahmen, die man mit Hörspielen erzielt, ist gute kalkulation das A und O.

      Aber es gibt ja auch bei Mehrfachbesetzungen noch "solche" und "solche":
      Gar nicht geht Maritim, Beispiel "Preston Aberdeen". Nils Clausnitzer in drei Folgen nacheinander in drei unterschiedlichen Rollen, in einer Folge sogar mit verstellter (und trotzdem erkennbarer) Stimme doppelt dabei, ist definitiv ein Problem! man kennt ihn halt zu gut, er sticht heraus.
      Wir bemühen uns, dass jeder Sprecher mindestens eine Folge pausiert vor dem nächsten Einsatz in ein und der selben Serie. Das geht nicht immer, aber dann kann man sich immer noch bemühen, die Stimmen zu besetzen, die dem Hörer eh nicht sehr vertraut sind. Ein Helmut Krauss ist da pfui, ein Jan Schreiber ist okay. Das ist keine Wertung von Leistung, sondern von Bekanntheit. Ist halt so.

      Na klar, je mehr Kohle man anspart, umso mehr Sprecher kann man sich leisten. Wir haben Bedfort mit 5 Sprechern begonnen und schießen in den neuen Folgen bis zu 11 Sprecher raus (bei 2114 sind es sogar 18!). Da kann man gar nicht so ohne weiteres auf Sprechereinsätze in zwei Folgen nacheinander verzichten. Und dennoch machen wir uns bei der Besetzung dieser Folgen sehr viele Gedanken, wie wir diese Tatsache so optimal wie möglich lösen können, wenn sie schon nicht zu vermeiden ist.

      Ab der nächsten Staffel im Juni wird sich auch wieder etwas ändern. Da fahren wir mit 9 Bedfort-Skripten hin, müssen aber nur 5 aufnehmen bis zur nächsten Aufnahmestaffel im Dezember. Warum? Damit wir Sprecher, die nur im Juni kommen, eher in den späteren Folgen einsetzen können und dann mit dem Cast mischen, der im Dezember ins Studio kommt. Prüter aus dem Juni, XY vom Dezember, alle in ner Bedfort-Folge, di im März 09 rauskommt. So entfernen wir uns immer mehr vom Doppelbesetzungssystem. :)

      Dennis schrieb:


      Aber es gibt ja auch bei Mehrfachbesetzungen noch "solche" und "solche":
      Gar nicht geht Maritim, Beispiel "Preston Aberdeen". Nils Clausnitzer in drei Folgen nacheinander in drei unterschiedlichen Rollen, in einer Folge sogar mit verstellter (und trotzdem erkennbarer) Stimme doppelt dabei, ist definitiv ein Problem! man kennt ihn halt zu gut, er sticht heraus.
      Wir bemühen uns, dass jeder Sprecher mindestens eine Folge pausiert vor dem nächsten Einsatz in ein und der selben Serie. Das geht nicht immer, aber dann kann man sich immer noch bemühen, die Stimmen zu besetzen, die dem Hörer eh nicht sehr vertraut sind. Ein Helmut Krauss ist da pfui, ein Jan Schreiber ist okay. Das ist keine Wertung von Leistung, sondern von Bekanntheit. Ist halt so.


      Genauso sehe ich das auch. Es gibt einfach einen gewissen Grad bis zu dem man sowas ruhig mal treiben kann. Irgendwann nichts aber dann einfach überhand.
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      Ich finde den Bericht von Dennis sehr gut und kann ihn absolut bestätigen (einzig bei der Aufzählung hast Du einen Fehler gemacht Dennis, nicht 300 sondern 250 Euro pro Sprecher, sprich bei drei Sprechern 650 Euro)
      Aber sonst finde ich hat er genau die richtigen Worte gefunden. Wir versuchen ja ein System hauseigene Sprecher, Gastsprecher, Syhcnronsprecher und Hörspielsprecher eine Mischung zu schaffen. Soll heißen, wir haben Sprecher die fast ausschließlich für Dreamland sprechen und dazu eine Mischung aus Synchron und Hörspielsprechern, wobei ich aber mehr auf Hörspielsprecher achte.
      Fast alle unserer Sprecher haben auch eine lange Hörspielkarriere vorzuweisen.
      Einzig so geniale Sprecher wie Klaus Dieter Klebsch, Udo Schenk und Tilo Schmitz sind Hauptsächlich durch ihre Synchronarbeiten bekannt,
      alle anderen großartigen Stimmen wie Christian Rode, Torsten Sense, Jürgen Thormann, Lutz Mackensey sind sowohl als Hörspiel als auch Synchronstimmen bekannt oder hauptsächlich für Hörspiele, wie Kerstin Draeger, Klaus Nägelen, Peter Joseph Schmitz.
      Mit einigen Sprechern verbindet man mittlerweile Freundschaften, nicht nur eine Zusammenarbeit und es ist schwer diese mal nicht dabei zu haben, aber da wir auch einige Serienrollen haben und die Sprecher auf jeden Fall dabei sind, versuchen wir auch immer gute neue bekannte Stimmen ins Team zu holen. Wir versuchen also zu often einsatz von Sprechern zu vermeiden, setzten auch mehr auf Sprecher die die anderen Labels weniger nehmen, aber grundsätzlich ist eine vermeidung von solchen Ofteinsetzen aus Freundschaft zu den Sprechern wie z.B. Kerstin Draeger, Christian Rode, Andreas von der Meden u.a. als auch finanziellen Gründen nicht völlig zu verhindern.
      www.TS-Dreamland.de
      facebook.com/pages/DREAMLAND-H…e/121926814490719?fref=ts

      Hörspiele back to the roots
      Tony Ballard - Dreamland Grusel - Der Trotzkopf - Andi Meisfeld u. a..

      @Dennis/Thomas: Super Postings und Danke für die vielen Infos und für die Mühe! Fand ich höchst interessant zu lesen #daumenhoch# #jaja# #jaja# #jaja#

      Ich kann mit einer solchen "Oft-Besetzung" durchaus leben, aber wie Stefan denke ich auch, dass man es auch übertreiben kann. Kostenersparnisse kommen ja wie es scheint auch wieder dem Hörer zu Gute. Man braucht als Label aber auch ein gewisses Händchen und Fingerspitzengefühl. Das scheint bei MARITIM leider in dieser Beziehung ein wenig zu fehlen....
      Wenn man mal über den Hörspiel-Tellerrand schaut, wird man sehen, dass dieses Thema ja auch den Film angeht. Auch hier gibt es ausgesprochene "Teams", die sich immer wieder zusammenfinden, und es stört niemanden wirklich.
      Man denke an die genialen Filme der Coen-Brüder, die immer wieder mit denselben Schauspielern arbeiten, einfach, weil die Chemie im Team stimmt. Oder David-Lynch-Filme. Genau dasselbe. Oder Kaurismäki. Auch hier stößt man immer wieder auf die gleichen Gesichter.
      Warum sollten Hörspiel-Labels das anders handhaben? Wenn etwas gut funktioniert, weil alle zusammen gut eingespielt sind, man sich gut kennt, alles ohne viele Worte reibungslos läuft - wo ist dann das Problem?

      Geradezu positiv finde ich es in diesem Zusammenhang, wenn ein Sprecher so viel drauf hat, dass man zwar weiß, es ist der gleiche Sprecher wie im letzten Hörspiel, aber es ihm problemlos mal gelingt, einen verrückten Spinner zu spielen und mal den coolen Kommissar - dann darf es ruhig auch immer wieder die gleiche Stimme sein.

      Aber trotz alledem: auch ich höre gerne mal andere Stimmen, und es ist natürlich toll, wenn man eine "neue" Stimme für sich entdeckt. Auch akustische "Überfütterung" gibt es eben ab und zu. Beispiel: der "Kerzel-Faktor": Irgendwann war der Mann mal so präsent in allen Hörspielen, Hörbüchern, TV-Synchros, dass ich echt die Nase voll hatte - trotz seiner guten Leistungen. In den 70ern/80ern war es mit Christian Brückern das gleiche: einfach überpräsent.

      Eins und eins ist zwei - von London bis Shanghai!


      das sehe ich alles sehr zweischneidig. ich kann nachvollziehen, dass die produktionen meistens nur ein kleines budget zur verfügung haben. logisch dass da das meiste aus einem gerade vorhandenen sprecher "herausgequetscht" werden muss.

      auf der anderen seite bin ich der konsument. wenn ich eine stimme höre, dann stelle ich mir den charakter dazu vor. wenn die gleiche stimme dann in einer anderen rolle auftaucht, habe ich zunächst das "falsche" bild zu dem charakter.

      das krasseste beispiel ist meiner meinung nach das trio um die drei fragezeichen. egal wo die stimmen kommen, sind das in meiner vorstellung justus, peter und bob.

      um zu der eigentlichen frage zurück zu kommen. ist es ein störfaktor? aus meiner sicht schon.

      ABER... bevor ich weniger, oder keine neuen hörspiele zu hören bekomme, kann ich damit leben.

      Hoax

      -- Bevor ich mich ärgere, ist es mir halt egal --

      Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber ich versuche es mal.
      Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, wenn ich in verschiedenen Hörspielen die gleichen Sprecher höre.
      So lange man den Sprechern ihre unterschiedlichen Rollen abnimmt, passt das soweit.
      Es gibt aber auch Stimmen -namentlich weiß ich sie nicht- , denen kauft man nicht den Guten ab, beim nächsten Hörspiel dann den Bösen.
      Das geht halt irgendwie nicht, die können sich sprechertechnisch nicht glaubwürdig umstellen.
      Und das hört man dann in einigen Produktionen raus.
      Das klingt dann gezwungen und schon habe ich ein Problem mit immer gleichen Sprechern.
      Und ja, in dem Moment kann das durchaus ein Störfaktor sein.
      Und wie sieht es heute für uns aus? Sind immer ein und die selben Sprecher in verschiedenen Serien ein Störfaktor für euch? Oder ist es vielleicht sogar das Gegenteil für euch? Ein Kauf- und Hörgrund?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Der selbe Sprecher in verschiedenen Serien stört mich nicht, wenn die Rollen nicht alle gleich gesprochen klingen. Ein guter Sprecher schafft es ja eigentlich mühelos, unterschiedliche Charaktere auch unterschiedlich klingen zu lassen.

      Und wie @gruenspatz auch schon erwähnt hat, bei Hörbüchern greife ich ganz bewusst immer wieder zu den selben Sprechern. Habe da ganz bestimmte Lieblingshörbuchstimmen.
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      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

      Neu

      Ja, dass macht wirklich Spaß in den alten Beiträgen zu lesen. Vor allem fand ich es klasse wie konstruktiv Dennis zum Beispiel vor mehr als einem Jahrzehnt diskutiert hat. Das war schon klasse.

      Wenn man binnen kürzester Zeit mit vielen Hörspielen mit den selben Sprechern konfrontiert wird, so empfinde ich dies doch manchmal störend. Vor allem ist es mir schon passiert, dass ich kurzfristig gar nicht mehr wusste in welcher Serie ich mich denn befinde weil alles so „austauschbar“ und „ähnlich“ klingt. Hört man allerdings manches nach 10 Jahren wieder dann stören diese Mehrfachbesetzungen gar nicht mehr. Höre ich also jetzt besagte und auch von mir damals kritisierten MARITIM-Serien, dann freue ich mich sogar gerade jene Sprecher zu hören. Es macht also die Dosis aus ob es störend wirkt oder nicht. Und da LABELs wie Dennis und Thomas richtig schrieben natürlich aufs Geld schauen müssen, ist es für den Hörspielfan manchmal gut nicht viele verschiedenen Serien eines Labels auf einmal zu hören, sondern immer mal wieder verschiedene Serien verschiedener Labels zu hören. Dann kann man selbst verhindern immer wieder die selben Sprecher immer wieder zu hören. So besetzen AUDIBLE, Dreamland und Wolfy-Office zum Beispiel doch eher unterschiedlich. Da kommt automatisch Abwechslung rein :)
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#