Was fehlt der Hörspielwelt?

      Es fehlt auch seit Jahren ein echtes Hörspielmagazin. Die PLAYTASTE hat diese Lücke digital schließen können. Und viel besser als die PLAYTASTE könnte ein Magazin rund um Hörspiele nicht sein. Aber aktuell sieht es ja nach keinen weiteren Ausgaben aus. Und so steht die Hörspielbranche ohne echtes Magazin da.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ein paar Info-Häppchen aus dem Artikel:
      - Das Hörspiel-Museum soll in erster Linie ein interaktives Museum sein, in dem Besucher Geräusche selbst produzieren, einen Stummfilm von „Dick und Doof“ vertonen und eigene Texte aufgenommen werden können.

      -Das Museum selbst soll aus fünf Stationen bestehen, an denen sich immer bis zu drei Personen aufhalten können. „Es geht darum, Geräusche zu machen und diese mit einer Geschichte zusammen zu bringen“. Unter anderem sei es möglich, Donnergrollen, das Knistern eines Feuers und das Prasseln von Regen zu erzeugen. Da es sich um mobile Stationen handeln werde, könnten im Kuhhaus auch in Zukunft Trauungen und Konzerte stattfinden. „Wir wollen den Publikumsverkehr auf Gut Hasselburg ankurbeln und hoffen, dass das Museum zu mehr Belebung führt“,

      Daneben soll es z.B. auch das älteste Hörspiel zu hören geben, das in Deutschland produziert wurde sowie auch das berühmte "Krieg der Welten" von Orson Welles.
      Es werden noch freiwillige, ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht. ;)
      Ich wünsche mir etwas mehr Mut zum Risiko. Mir scheint es oft so, als wären Grusel- und Krimihörspiele überrepräsentiert. Ist schon klar waru, die sind beliebt und eine sichere Bank was Verkäufe angeht. Es gibt aber noch so viele andere Genres, die bei den Menschen sehr beliebt sind, etwas mehr Vielfalt wäre da super.
      Meine Hörspiel-, Film- & Buchrezensionen: Udoseelhofer.at
      Vielfalt fehlt sicherlich im kommerziellen Hörspielbereich, blickt man aber auch mal über den Tellerrand zu AUDIBLE, Radiohörspiele und den nicht kommerziellen Hörspielen wird man diese Vielfalt sicher finden #jaja#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Es gibt doch genug die Experimente gewagt haben. Schattenreich, oder Edgar Allan Poe. Dazu diverse Starts vom Hörplaneten die nichts liefen. Mindnapping lief auch nicht gut genug. Lausch hatte auch nur Drizzt als gut verkaufte Serie.

      Es ist einfach mehr Mut zu fordern, aber wenn es nicht läuft und man sogar draufzahlen muss ist das nur verständlich.
      Ich denke, es gab in den letzen Jahren sehr wohl Vielfalt beim kommerziellen Hörspiel, wozu übrigens auch Audible zählt. ;)
      Experimente gehören dazu, allerdings müssen sie sich auch verkaufen. Label sind nun mal kein Wohltätigkeitsverein.
      Beim Radio ist es da einfach anders, ist halt alles von den Rundfunkgebühren gedeckt. ^^
      Aber, schaut doch übrigens mal in Richtung Hermann Media, aktuell erschienene dort Hörspiele wie „Dunkles Hanburg“ und „Tatort Drittes Reich“, die mit Sicherheit mal was außergewöhnliches im kommerziellen Bereich darstellen.
      Ich sag mal so - wenn man genau hinschaut, dann gibt es sehr wohl Vielfalt. Aber natürlich sind diese „Experimente“ raer gesät als die gängigen Themen und Genre und werden deshalb auch gerne übersehen. Sehr oft gehen Experimente schief, denke da neben den diversen Hörplanet-Versuchen auch an Dreamland-Action, Freud, Poe, Schattenreich, um nur einige zu nennen. Aber manchmal zahlt es sich auch mal aus etwas „zu riskieren“, siehe Gabriel Burns, O23 beides haben die Genre Mystery & Verschwörung im Hörspiel quasi begründet und waren letztlich damit lange erfolgreich.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Mir fehlt auch sehr das Hörspielmagazin Playtaste. Das war wirklich eine tolle Sache. Einfach mit sehr vielen Infos und, tollen Fotos und Hintergründen. Ein absolutes Highlight.

      Was mir auch fehlt, da weiß ich noch gar nicht wie ich das jetzt hier formulieren soll, aber mir fehlen mal ein paar tolle Sammlerhighlights. Und damit meine ich physische Datenträger die für Fans mal was besonderes bietet. Wenn ich da an all die tollen Klassiker denke die mit viel Liebe und Mühe von Maritim und All Ears per Download und Stream zugänglich gemacht werden. Mensch was würden mir die Aigen leuchten, wenn es hier mal tolle Sammlerboxen geben würde. Und dann auch sehr gerne per Crowdfunding. Da sitzt mein Geldbeutel dann ziemlich locker.

      Da war ich extrem überrascht als Anfang des Jahres die Wiederveröffentlichung von Tarzan auf CD bekannt gegeben wurde. Natürlich sofort vorbestellt und ich überlege echt noch mir die MC´s zu bestellen.
      Von solchen Aktionen fehlt mir extrem was. Ich hoffe so sehr das Europa uns dieses Jahr wieder mit einer Box beglückt, die ist jetzt schon gekauft. :D
      Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.

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      Vielleicht fehlt der Hörspielwelt auch so richtige Anlaufstellen wo man als Hörspielfan unbedingt einmal hin pilgern sollte? Hörspielmesse, Hörspiel-Cafés, Hörspiel-Events, Hörspiel-Tauschbörsen…
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#