Schwule Helden und bitterböse Enden: Gibt es noch Hörspiel-Konventionen?

      Ich denke mir, es gibt immer noch gewisse Konventionen an denen man nach wie vor festhält. Bzw. Grenzen, die man als Hörspielmacher besser nicht überschreitet, weil man damit Hörspielfans eher verschreckt als anlockt.

      Mir kommt dieses hier in den Sinn: Fragmente beim Hörplanet Schwer vorstellbar dass davon jemals ein Hörspiel erscheinen würde.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      -SilentBob- schrieb:

      ...Schüsse aus dem Dunkel...


      Ah, ja, das war es. Danke. :)


      Martin Seebeck schrieb:

      Die sexuelle Orientierung ist nämlich selten THEMA eines Hörspiels (vgl.dazu die sensible Studie einer Identität namens "Buchstabier mir LKW")


      Danke für den Hinweis.
      Klingt interessant. Werde ich mal recherchieren. :)


      Markus G. schrieb:

      Mir kommt dieses hier in den Sinn: Fragmente beim Hörplanet Schwer vorstellbar dass davon jemals ein Hörspiel erscheinen würde.


      Was ist denn das?
      Nie davon gehört.
      Fragmente beim Hörplanet

      Handelt vom Leben eines Killers, gelesen von Dennis Rohling. Das ist schon ein sehr, sehr , sehr harter Stoff. Danach hatte ich bei Dennis nicht mehr Max sondern den Killer vor Augen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Wieder ein schwieriges Thema - und irgendwie doch nicht. Also, es gibt Konventionen, die muss man nicht unbedingt brechen. Ein Beispiel ist für mich da Gewalt, sowohl in Filmen als auch in Hörspielen. Ich brauche das gar nicht. Es gibt sicher Thematiken, wo es leider dazugehört, um es realistisch darzustellen. Aber Filme/Hörspiele (wo mir jetzt weniger Beispiele einfallen), mit Gewalt und Brutalität vollzupacken, nur weil man es könnte, das wäre nicht meins.

      Was die Sexualität eines Charakters angeht, ist für mich halt die Frage: ist das für die Handlung wichtig? Vielleicht, weil es in gewisser Weise die Motivation der Figur, etwas zu tun, erklärt? Oder zu einer gewissen Handlung führt? Dann ganz klar: warum nicht? Sonst ist das eher egal, denke ich. Es darf alles nie Selbstzweck sein, sondern muss immer Hand und Fuß haben.
      http::olis-weite-welt-des-wahns-blogspot.com

      Es war mit Sicherheit nicht richtig - doch es war einzig und nicht artig!