Der Thron der Nibelungen - Die Serienbesprechung (SPOILER!)

      So, nachdem ich nun meine Besprechung abgeschlossen habe, möchte ich noch etwas thematisieren, was sich flankierend zu meinen Analysen ergeben hat und von mir in den Besprechungen nur am Rande gestreift wurde, weil es nach meinem Empfinden in den Hörspielen (noch) keine Rolle spielt. Da aber vom Skriptautor diese Anmerkung gemacht wurde, möchte ich meine Gedanken dazu hier ergänzen.

      Martin Seebeck schrieb:

      Ein ursprünglicher Vorschlag für die Beschreibung oder den Untertitel des Hörspiels war: „der vielleicht wahre Kern der Nibelungensage“.

      So etwas hilft oft bei den eigenen Erwartungen an das, was im Hörspiel vorkommen wird — hier dann in Bezug auf die Frage, wie viel „sword & sorcery“ (Tarnkappe, Ring, Gürtel) wohl vorkommen wird.


      Zunächst einmal: Ich finde diesen Ansatz spannend. Das ist ein bisschen so wie das Ergründen des Kerns von Märchen. Kann man machen. Kann superinteressant sein.
      Etwas unglücklich finde ich es jedoch, wenn sich so etwas nicht durch die Handlung selbst erschließt, sondern durch einen Produktionsbeteiligten flankierend zur Auseinandersetzung mit seinem Werk angemerkt wird, weil er merkt oder befürchtet, dass die Erwartungshaltung in die falsche Richtung geht.
      Ich finde, so etwas hätte entweder direkt durch die Geschichte transportiert werden müssen oder eben im Rahmen der Vorankündigungen Erwähnung finden sollen.

      Aus der Handlung hat sich für mich bisher nicht erschlossen, dass die phantastischen Elemente ausgespart wurden. Im Gegenteil, Sigurds Begegnung mit dem Drachen wird ja sogar vertont, was dem Hörer zumindest vorgaukelt, dass es sich tatsächlich so zugetragen haben könnte, wie er sagt
      Gehen wir nun davon aus, dass es in der erzählten Welt aber überhaupt keine Drachen gibt, niemals und unter keinen Umständen, dann erscheint es doch sehr seltsam, dass er sich auf dieses Motiv beruft, um seinen plötzlichen Reichtum zu erklären. Oder dass die Römer diese Erklärung schlucken, statt daran zu glauben, dass jemand einfach den Geldtransport aufgebracht und die Reichtümer gestohlen hat.

      Mich lässt dieser Punkt einfach nicht los. Ich kann ihn nicht der ersten Staffel in Rechnung stellen, weil sich diese Lesart handlungsintern nicht findet. Aber durch den oben zitierten Hinweis erscheinen mir diese Szenen nun in einem anderen Licht. Und irgendwie gefällt es mir nicht.

      Ich hatte es beim ersten hören so verstanden, dass die geschilderte Welt schon eine ist, in der die Existenz von Drachen möglich erscheint, also jenseits von reinen Legenden, an die das einfache Volk glaubt, und Gundahar diese Prämisse einfach nutzt, um das Verschwinden des Transports damit zu erklären. Und ich habe es auch für möglich gehalten, dass wir es hier mit einem dieser irren Zufälle oder sich selbst erfüllenden Prophezeiungen zu tun haben, bei denen sich später herausstellt, dass sie tatsächlich so eingetreten sind, wie man es sich eigentlich bloß ausgedacht hat. Das fand ich irgendwie einen interessanten Kniff.
      Aber selbst wenn man Sigurd nur das Motiv des Drachen hat nutzen lassen und er das Gold des Transport einfach gestohlen hat, hätte ich das spannend gefunden. Denn dann wäre Gundahar Opfer seiner eigenen Lüge geworden. Ein super Kniff! Der aber für mich nur dann funktioniert, wenn es auch tatsächlich die realistische Möglichkeit gibt, dass die Geschichte wahr sein könnte.

      Wenn Drachen dagegen wirklich nur Legende und Hirngespinst sind, wie es ja auch der römische Statthalter sagt, dann ist das doch alles für meinen Geschmack eher unglaubwürdig, dass alle auf diesen Zug aufspringen und sich so wenig Zweifel regt. Vor allem natürlich aus Richtung der Römer, die bisher ja ganz und gar nicht an Drachen geglaubt haben.

      Aber auch abgesehen von diesem einen Punkt, beschäftigt mich die Frage, wie ich nach Staffel 1 die Aussicht finden soll, dass es am Ende überhaupt keine phantastischen Elemente in dieser Geschichte geben soll? Ich muss sagen, grundsätzlich stört es mich nicht. Aber ich frage mich natürlich, wie man den Kern der Geschichte bewahren will, wenn man die Tarnkappe oder das Drachenblut usw. aussparen will. Es wird spannend sein, mitzuverfolgen, wie das gelöst wird.

      Überhaupt ist es interessant, dass man so einen Weg gewählt hat.
      Man hätte natürlich auch den Weg von Game of Thrones gehen können, wo ja phantastische Elemente wie selbstverständlich zugelassen worden sind, diese aber auf eine sehr "rationale" Weise dargestellt werden, als würde die Welt von Westeros einfach nach anderen naturwissenschaftlichen Gesetzen funktionieren, diese aber konsquent und logisch angewandt. Die Drachen dort und die Magie hat ja nichts Märchenhaftes. Es wirkt seltsam plausibel. Weil sehr "erwachsen" mit diesen Elementen umgegangen wird.

      So hätte man es im weiteren Fortgang von Der Thron der Nibelungen natürlich auch machen können.
      Nochmals herzlichen Dank @Hardenberg für die großartige Besprechung zum Thron der Nibelungen. Mir hat es richtig Spaß gemacht hier mit zulesen. Oftmals lag es daran das Du meine "Gedanken" zum Hörspiel anscheinend wunderschön nieder geschrieben hast. Viel detaillierter, aber es traff wirklich den Punkt. Beispielsweise Cover Gestaltung oder Episode 01. Nicht nur schwierig "rein zukommen" bzw. einen starken Auftakt mit einer Actionreichen Frequenz die man kurze Zeit später erläutern könnte usw. Du schreibst glaube ich zur letzten Episode hin :
      "Die Handlung hauptsächlich dialogisch vorangetrieben wird". Das passt so perfekt zur ganzen Staffel und macht hier für mich exakt die Serie aus. Gibt es überhaupt einen Action Anteil ? Für mich auf jedenfall, aber dieser spielt sich von Episode zu Episode dialogisch ab, auf hohen steigenden Niveau.Das hat eigentlich auch GOT im TV für mich ausgemacht.
      Über das positive Fazit freue ich mich natürlich, aber ganz generell mein Danke für die konzise, nachvollziehbare und gründliche Besprechung der Serie! Das ist eine ungeheure Arbeit, die in jedem Fall gewürdigt werden sollte. Einige der Kritikpunkte sind mir neu, andere waren mir bewusst, und ich werde sie so gut es geht im Kopf behalten bei der Arbeit an Staffel 2.

      Was die bisher fehlende Antwort über das Label-Kontaktformular angeht ... ich bin zuversichtlich, dass etwas Geduld zum Ziel führt.
      @Hardenberg s Zusammenfassung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, das deckt sich ziemlich genau mit meinem Hörerlebnis. Sprecher waren top, die Besetzungen passten perfekt. Einzige Schwächen, die ich ausmachen konnte, waren neben den 1-2 Reitszenen, die seltsam leblos wirkten, auch der Sturz von Grimhild… evtl auch ein wenig die Szene, als man sich die Leiche von Karl näher angesehen hatte. Alle drei Szenen wirkten ein wenig gestellt und holprig, da ging der Fluss beim hören etwas verloren. Denn ansonsten entwickelt die Serie gerade durch die sehr starken Dialoge eine tolle, fesselnde und sehr dichte Atmosphäre.

      Ich freu mich schon auf die nächste Staffel.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      Dem #danke# an @Hardenberg s Mühe rund um seine tollen Rezensionen schließe ich mich an. Es war schön sie zu lesen, nochmal die Geschichte zu überdenken und sich auszutauschen.

      Folge 6 hat mir ebenfalls richtig gut gefallen.

      Hier kurz nochmals mein Fazit aus dem anderen thread:

      Ich habe fertig gehört. Ich finde es war von der Produktion her eine nahezu perfekte Arbeit. Von der Geschichte selbst hat es mir gut bis sehr gut gefallen. Nach dem Hören der ersten Staffel fehlt mir aber letztlich doch DER Höhepunkt, der diese Staffel zu etwas ganz außergewöhnlichem macht. Natürlich ist das Abändern der Nibelungen-Sage an sich schon etwas besonderes. Auch als Kenner bekommt man viele Überraschungen geboten. Figuren verhalten sich nicht so, wie man es bis dato gekannt hat, Szenen spielen sich anders ab, als man erwartet. Das alleine ist schon sehr erfrischend. Man hat den „alten“ Stoff im wahrsten Sinne des Wortes „umgekrempelt“. Trotzdem hätte ich mir den einen oder anderen bombastischen Höhepunkt gewünscht. Hagens „Zweikampf“ mit Brunhilde, Siegfrieds Kampf mit dem Drachen(?), man weiß nicht ob es diese nun gegeben hat oder nicht. Aber WENN doch, dann hätte man hier sehr viel Potential liegen gelassen. Vielleicht werden diese Szenen auch in einer zweiten Staffel erst richtig zum Thema???

      So hat es mir Spaß gemacht die Mini-Serie / Staffel 1 zu hören. Ein tolles Thema, eine schöne Geschichte, wobei sich nach dem Hören doch das eine oder andere Fragezeichen bei mir auftut.


      Ich kann grundsätzlich damit leben, wenn alle phantastischen Elemente entfernt werden. Aber ich fände es schade, ja sogar nicht gut, wenn es für diese kein entsprechendes realistisches Element gäbe. Also das Aha-Erlebnis für mich was denn der realistische Hintergrund für Drachen, Schatz, Drachenblut-Bad, Gürtel, Tarnkappe, Alberich, Zwerge und noch weiteres in Wahrheit ist. Alle diese bedeutende Details einfach unter den Tisch fallen zu lassen, fände ich eine vertane Chance. Auch wenn es anscheinend auch ohne diese ein tolles Hörspiel war.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Wie erwähnt, kenne ich die Nibelungen Sage nicht (Bildungslücke =O ) - Alberich, Tarnkappe, Drachenblutbad, das habe ich alles schon mal in Zusammenhang mit der Sage gehört - habe aber noch nie die gesamte Sage gelesen, gehört oder gesehen. Von daher vermisse ich die Aspekte nicht. Insgesamt finde ich den Ansatz von Interplanar echt gut, den Drachen als Sagengestalt abzutun und das alles mit einer Verkettung von Intrigen zu erklären - ganz Game of Thrones eben :D
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      In dem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich GoT nicht kenne. Vielleicht muss man das um den Thron der Nibelungen noch mehr genießen zu können?! Ich höre aktuell DIE NIBELUNGEN - Eine Heldensage von KIOSK. Auch wenn beide Serien auf Grund des Produktionsjahres und der Machart schwer zu vergleichen sind, so kommen in der KIOSK Fassung Szenen und Geschichten vor, die sich gänzlich von der „Neufassung“ unterscheiden. Fast wie wenn es 2 komplett unterschiedliche Geschichten sind. Spannend.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      In dem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich GoT nicht kenne.


      Waaaaaaaaas???
      Nein - man muss GoT nicht kennen denke ich.

      Mir ist nur aufgefallen, dass generell sehr viele Intrigen gesponnen werden im Hörspiel - so gut wie jeder Charakter in dem Hörspiel, hintergeht alle anderen, sucht seinen eigenen Vorteil. Das letzte Mal erlebt, habe ich das eben in GoT, auch hier haben alle gegeneinander gearbeitet und intrigiert was das Zeug hält :)
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      Vielen Dank noch einmal für das positive Feedback. Es freut mich wirklich, hier einen schönen, fruchtbaren Austausch mit so vielen verschiedenen Hörspielbegeisterten und auf einem solchen Niveau zu haben. Insofern habe auch ich zu danken. :)

      +++

      Ja, Intrigenspiele mag ich auch, wenn sie gut und nicht zu soapig gemacht sind. Aber Game of Thrones muss man wirklich nicht kennen. Ich denke, wenn dadurch die Erwartungshaltung geschürt würde, kann eine Produktion wie Der Thron der Nibelungen erst mal sogar nur verlieren. GoT ist schon etwas ganz Besonderes.
      Aber es ist natürlich eine Bezugsgröße, unweigerlich, wenn man phantastische Welten erschafft, die Mittelalter-Flair (oder auch spätantikes) haben und gleichzeitig modern erzählt sind.
      Für das tiefere Verständnis ist es aber nicht erforderlich. Und für den vollen Genuss sicherlich auch nicht, denke ich.

      Aber @Markus G. hat einen anderen guten Punkt angesprochen, finde ich. Du sprichst davon, dass ein Höhepunkt fehlt. Ich denke, da ist wirklich etwas dran. Die ganze erste Staffel lebt von den prägnanten Figuren und den wirklich geschliffenen Dialogen, die oft wirklich auch richtige Spannung erzeugen. Aber dadurch dass "reine" Spielszenen fast durchweg ausgespart werden, fehlt wirklich an so etwas wie die eine Szene, die einem mit Nachhall in Erinnerung bleibt. Denn oft sind es gerade diese Szenen, in denen eben nicht nur miteinander gesprochen wird, sondern in denen handfest etwas geschieht, die besonders haften bleiben.

      Hier wurden solche Szenen ausgespart. Welche hätten das sein können?
      Nun, etwa Gibicars Überfall auf den Geldtransport, der missglückt. Den hätte man wenigstens in Teilen darstellen können. Er wird aber völlig ausgespart.
      Oder wie Sigurd auf den Schatz stößt.
      Das Duell zwischen Hagen und Gudrun.
      Oder die Hinrichtung von Karl.
      Oder wie Roland den Mord an Sigurds Bruder mitansieht und selbst verletzt wird.

      Also da hätte es durchaus Ansätze gegeben, auch inszenatorisch Highlights zu setzen, die dann in Erinnerung bleiben.
      Man hat sich dazu entschlossen, dies zu umschiffen und stattdessen rein dialogisch auf diese dramatischen Momente hinzuweisen. Das funktioniert in dieser ersten Staffel noch ganz gut, auch wenn es schon auffällt - bei weiteren Staffeln würde das aber wohl negativ zu Buche schlagen, denke ich, wenn man auch da jede rein akustische Darstellung von Handlungselementen scheute, denn dann kann das alles schnell unbefriedigend und auch dröge erscheinen. Hier ist das aber noch nicht so. Jedoch fehlt, da gebe ich Markus G. absolut recht, ein richtiges Highlight.

      Eine andere Frage ist dann natürlich, wie man solche Spielszenen akustisch umsetzen soll, wenn nicht rein über die Dialoge.
      Aber was das angeht, neige ich zu einer gewissen Unerbittlichkeit: Denn das herauszufinden, obliegt dem Hörspielkünstler. Er muss Mittel und Wege finden, den Erfordernissen einer Geschichte adäquat zu begegnen. Es ist nicht am Rezipienten, dafür Anleitungen und Vorschläge anzubieten. Oder platt formuliert: Man muss kein Arzt sein, um zu erkennen, dass jemand krank ist. Aber ein Arzt muss Mittel und Wege finden, dieser Krankheit zu begegnen.

      Lange wurde es sich zu einfach gemacht bei der Frage, wie man intensive Hör-Welten auch abseits des rein Dialogischen erzeugt. Aber es hat immer diese Pioniere gegeben, die versucht haben, dem Medium neue Wege abzuringen, Geschichten zu erzählen. Ich denke da etwa an Volker Sassenberg mit seiner speziellen Form des eingebetteten Erzählers, mit seinen Klangweilten, die alle Szenen umflossen und zu etwas Einheitlichem machten, statt die Szenen wie in vielen klassischen Hörspielen mit Einschüben und Musikstücken regelrecht zu zerhacken. Oder Oliver Döring, bei dem man spürt, wie er jedes Mal neu an eine Geschichte herangeht. Bei ihm gibt es kein Schema F. Er versucht bei jedem Hörspiel neu, einen Plot anders zu transportieren. Und er ist dabei immer sehr filmisch. Bei Der nahende Winter von aus der Reihe Midnight Tales von Contendo wird zu Beginn minutenlang das Setting rein akustisch beschrieben, ehe das erste handlungsbezogene Wort gesprochen wird; mit einem Erzähler oder einem Satz einer der Hauptfiguren hätte man das viel schneller (und weniger originell) herleiten können. Man spürt die Lust des Machers, es sich hier eben nicht zu leicht zu machen. Und auch Marco Göllner versucht, Hörspiele anders als bloß rein dialogisch zu erzählen. Bei FALLEN verzichtete auch er auf einen Erzähler, und manchmal war es wirklich eine Herausforderung, sich die Handlung zu erschließen, weil sie phasenweise fast klang wie die Tonspur eines Films, den man nicht sieht. So etwas muss also nicht immer funktionieren, aber bei manchen sieht man, dass sie sich durch das Medium herausgefordert sehen.

      Andere dagegen machen es sich spürbar leicht, indem sie sich überhaupt nicht viele Gedanken über die akustische Umsetzung machen und alles, was das Hörspiel können muss, auf die Dialoge verlagern. Das mag gut funktionieren, wenn diesen Dialogen, wie beim Thron der Nibelungen, so etwas wie gegenläufige Motivationen und eine eigene Dramaturgie unterlegt ist, oft aber sind es schnöde Pingpong-Gespräche, in die ungelenk der Erzählertext einer literarischen Vorlage gepfropft wurde und einander die Charaktere in ihren Aussagen zustimmen. Das ist einfach unfassbar öde. Und für mein Empfinden Ausdruck eines Mangels an Originalität.

      Gerade weil dem Hörspiel das Visuelle fehlt, müssen sich Spannung und Atmosphäre nicht zuletzt über die Dialoge vermitteln, und Längen sowie Redundanzen sind natürlich viel deutlicher spürbar als bei einer TV-Serie, wo das Spiel der Schauspieler noch über die Langeweile hinwegtäuschen kann.
      Ich denke da auch immer an Hitchcock, der für sich die Dialoge immer eher als ein Geräusch unter vielen betrachtet hat. Er hat immer versucht, seine Geschichten filmisch zu denken. Das hatte er sich aus der Stummfilmzeit bewahrt, wo erklärende Zwischentitel meist nur sparsam eingesetzt wurden. Für ihn kam es dem Eingeständnis eines künstlerischen Mangels gleich, eine Filmgeschichte nicht in erster Linie über visuelle Mittel, sondern dialogisch zu erzählen.
      Nun liegen die Dinge beim Hörspiel natürlich anders, weil da das Bild fehlt. Aber der Kern seiner Aussage trifft's. Er monierte, dass viele Filme nur noch so etwas wie Fotografien redender Menschen seien. Und da hat er nicht unrecht. Und viele Hörspiele sind dazu das passende Äquivalent. Dass es aber auch anders geht, beweisen manche Hörspielmacher immer wieder. Und ich denke, die Leute von Interplanar haben dazu durchaus auch das Zeug! :)

      Denn, wie gesagt, hier bei Der Thron der Nibelungen sehe ich diesen Mangel an Talent definitiv nicht. Aber schon die Neigung, rein dialogisch zu erzählen. Ich denke aber, dass die Hörspiele noch deutlich mehr Gefallen fänden, wenn man schwierig zu inszenierende Szenen als Herausforderung betrachtete, die es zu meistern gilt.

      Ich bin auf jeden Fall auch sehr gespannt auf Staffel 2 und freue mich darauf.

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      Das ist witzig - ja, es wurde jetzt schon mehrmals hier erwähnt. Aber ich finde den dialogischen Ansatz ganz gut und bei mir funktioniert er ganz gut - mir ist die Steigerung der Intrigen sehr wohl in Erinnerung geblieben. Zunächst belügen Hagen und Gundahar den römischen Statthalter, dann kommt Siegurd zurück und hat angeblich den Drachen erschlagen und den Hort gefunden, dann schenkt er Grimhild den Armreif, erzählt Gundahar, Grimhild habe seinen Antrag angenommen, es stellt sich heraus, dass Siegurd seinen Bruder erschlagen hat... hier steigert sich alles, bis es zum Mord kommt und klar ist, das Siegurd eben nicht nur ein kleiner Aufschneider ist, sondern ein eiskalter Intrigant, der schon sehr lange klare Ziele verfolgt. Ich empfand die Dialoge und die Erzählweise hier so gut und eben ausreichend, ich habe hier keine Schlachtenszenen oder Bombast Ohrenkino vermisst.

      Im Gegenteil, gipfelte dann alles für mich in der letzten Folge in der Aufdeckung von Siegurds Verrat - ein fieser Cliffhanger by the way... aber diese ruhige Herangehensweise mit herausragenden Sprechern, das war für mich genug. Außer Siegurd war ja eben auch niemand dabei, als er den Drachen erschlug, außer dem Kundschafter hat ja auch niemand mit angesehen wie Siegurd seinen Bruder tötet (und der Kundschafter bezahlt mit seinem Leben)... außer Hagen war niemand dabei, als er sich mit Gudrun misst... ich finde das schon OK so, und eben auch eine schöne Parallele zu den wiederkehrenden Wirtshausszenen in denen der Schmied die Geschichte erzählt (und er auch immer wieder unterbrochen wird, weil er ja in vielen Szenen ja nachweislich nicht anwesend war).

      Ich gehe mal aus, dass das Hörspiel ganz bewusst genau so umgesetzt wurde - und für mich funktioniert es voll und ganz.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      Für mich funktioniert es bislang ja auch gut. Sonst hätte ich die Staffel ja auch nicht insgesamt so hoch bewertet. :) Aber es fällt mir halt auf. Und ich frage mich einfach, ob es tatsächlich bewusst so gemacht wurde oder, vielleicht unbewusst, auch gewisse Schwierigkeiten umschifft wurden, die man bei der akustischen Umsetzung gehabt hätte, und ich frage mich auch, ob man diese Art der Fokussierung auf die Dialoge über die ganze Strecke einer längeren Serie aufrecht erhalten kann, ohne dass es irgendwann unbefriedigend ist...

      Ich stimme Dir aber voll und ganz zu, was die Dialoge angeht: die sind sehr gut gemacht und wirklich richtig spannend. Was das angeht, kann sich so mancher kommerzielle Hörspielmacher eine fette Scheibe abschneiden.
      Man darf nicht außer Acht lassen, diese Szenen, die hier nur kurz angeschnitten werden, möglicher Weise in einer späteren Staffel Action reich nachgetragen werden. Nach dem Motto man muss ja nicht sofort alle seine Karten aufdecken.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ja, dieser minimalistische Ansatz hat über die erste Staffel wirklich toll funktioniert - und auch ich bin gespannt, aber zuversichtlich, dass das bei Staffel 2 auch so gut klappt (wenn Sprecher und Drehbuch das Niveau halten - da hab ich aber wenig Zweifel).


      Bei Europa - Next sollte man sich den Thron der Nibelungen mal genau anhören - vielleicht kann man sich da was für kommende Staffeln diverser "Erwachsenen -Reihen" drehbuch/dialog-technisch ja was abschauen... :-P
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:
      Wie ich ja schon an anderer Stelle (hoergruselspiele.de/index.php?…erienbesprechung-spoiler/) geschrieben habe, glaube ich nicht, dass der Kampf zwischen Siegurd und dem Drachen stattgefunden hat, oder dass Gudrun mit Hagen gekämpft hat.
      Was Gibicars Überfall auf den Geldtransport angeht, glaube ich, dass Siegurd auch hier eine Rolle gespielt hat, und er darum jetzt über den "Hort des Drachen", also das geraubte Gold verfügt, weil er Gibicar getötet hat, nicht weil er zufällig über den "Hort" gestolpert ist.
      Wären also all diese Szenen so inszeniert worden, wie sie meiner Meinung nach stattgefunden haben und das schon an dieser frühen Stelle in der Geschichte, hätte der Autor großes Potential für Twists in seiner Geschichte verschwendet.

      Gruß,
      Zephalo
      Das geht jetzt in wirklich interessantes Terrain. Ich bin auch durchaus der Meinung, dass Hörspielmacher mit Interpretationsansätzen SEHR zurückhaltend sein sollten, denn nichts ist so blöd wie ein Nacherklärbär.

      Von daher nehme ich nur einen Gedanken heraus (das Hörspiel steht sicher vor der Herausforderung, wie es auch stilistisch am besten eskaliert. Das geht sicher einfacher, wenn nicht mehr so viel world building und Exposition zu erledigen ist, aber bleibt, auch budgetär, eine Herausforderung): bewusst so gebaut sind die Auslassungen wie "Gibicas Überfall", "Sigurds Drachenkampf" und "Hagens Kampf mit Gudrun". Warum? Ein Leitgedanke der ganzen Erzählung ist das Fehlen verlässlicher Information. Schon gleich am Anfang weiß Gibica nicht, warum die Alamannen den Limes überschritten haben und lieber starben, als zurückzugehen. Aus dieser Unsicherheit heraus handelt er, und die würden die Hörer nicht spüren, wenn sie mehr wüssten.
      Wenn sie z.B. WÜSSTEN, wer Gibica getötet hat und warum.
      Wenn sie z.B. WÜSSTEN, dass es keinen Drachen gibt bzw. wie Sigurd an das Gold gekommen ist.

      Alternativbeispiel: Der Einstieg in die Mark Brandis-Episode "Operation Sonnenfracht" (alles vor dem Vorspann) ist bewusst anders erzählt, eine Dialogszene, die sich ohne Erzählereinsatz zuerst in eine Katastrophe und dann eine Katastrophen-Actionszene verwandelt. Alles ohne "Schnitt". Das ist sehr aufwendig zu produzieren (und seit 2011 sind die Budgets nicht nur nicht an Inflation angepasst worden, sondern gingen runter), aber es geht, weil die Geräusche eindeutig illustrieren. Schwertkämpfe / Duelle sind notorisch schwer, weil man nur hört, aber schwer interpretieren kann, wer gerade "im Vorteil ist", "verletzt wird" oder wer welchen supercoolen Move macht, ohne dass jemand das Ding live kommentiert.
      @Zephalo Cooler Gedanke! Liest sich fast ein wenig nach einem „Ritter-Kriminalfall“ :D

      @Martin Ich denke man könnte einen solchen Schwertkampf auf Grund des Stöhnens der Kämpfer in Kombination mit den Schlaggeräuschen der Schwerter schon in eine bestimmte Richtung lenken, sodass für den Zuhörer klar ist, wer gerade die Oberhand hat. Oder stelle ich mir das zu einfach vor?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Zephalo schrieb:

      Wie ich ja schon an anderer Stelle
      geschrieben habe, glaube ich nicht, dass der Kampf zwischen Siegurd und dem Drachen stattgefunden hat, oder dass Gudrun mit Hagen gekämpft hat.

      Was Gibicars Überfall auf den Geldtransport angeht, glaube ich, dass Siegurd auch hier eine Rolle gespielt hat, und er darum jetzt über den "Hort des Drachen", also das geraubte Gold verfügt, weil er Gibicar getötet hat, nicht weil er zufällig über den "Hort" gestolpert ist.

      Wären also all diese Szenen so inszeniert worden, wie sie meiner Meinung nach stattgefunden haben und das schon an dieser frühen Stelle in der Geschichte, hätte der Autor großes Potential für Twists in seiner Geschichte verschwendet.


      Das ist eine interessante Spekulation, die gewiss etwas für sich hat, aber zum jetzigen Zeitpunkt kaum als Grundlage für die Betrachtung von Staffel 1 herhalten kann. Und es ging ja einfach um die Tatsache, dass recht wenig akustisch umgesetzt wurde. Da war dieser Punkt nur ein Beispiel unter mehreren. Also selbst wenn in diesem Fall das Vorgehen nachvollziehbar wäre, bleibt die Beobachtung, dass in dieser ersten Staffel nicht sehr viel auf anderem Wege als dialogisch umgesetzt wurde. Wohlgemerkt: hervorragend dialogisch umgesetzt, um da keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, aber ich für mich meine da eine gewisse Neigung erkennen zu können, die ich, hochgerechnet auf eine Wegstrecke von mehreren Staffeln, schade, unnötig und vielleicht sogar kontraproduktiv fände.

      Was nun den Kern Deiner Überlegungen auf der Handlungsebene angeht, wäre es dann natürlich sehr spannend, diese Wendung sinnig hergeleitet zu bekommen, denn Gibicar war ja nicht allein unterwegs, und es sich ja auch viele Römer zu Schaden gekommen. Da wäre es natürlich interessant, wie er diese Gegenwehr als einzelner Mensch fertiggebracht haben sollte.
      Trotzdem: die Grundidee gefällt mir. Sie muss dann aber auch glaubwürdig hergeleitet werden.


      Martin Seebeck schrieb:

      bewusst so gebaut sind die Auslassungen wie "Gibicas Überfall", "Sigurds Drachenkampf" und "Hagens Kampf mit Gudrun". Warum? Ein Leitgedanke der ganzen Erzählung ist das Fehlen verlässlicher Information. Schon gleich am Anfang weiß Gibica nicht, warum die Alamannen den Limes überschritten haben und lieber starben, als zurückzugehen. Aus dieser Unsicherheit heraus handelt er, und die würden die Hörer nicht spüren, wenn sie mehr wüssten.

      Wenn sie z.B. WÜSSTEN, wer Gibica getötet hat und warum.

      Wenn sie z.B. WÜSSTEN, dass es keinen Drachen gibt bzw. wie Sigurd an das Gold gekommen ist.


      Das ist ein ähnlicher Punkt wie bei UAES, ich verstehe das schon. Aber die Frage ist hier wie da, ob sich das auch entsprechend auf den Hörer überträgt. Und ob es die bestmögliche Herangehensweise ist, diese Unsicherheit einer Figur auf den Hörer übertragen zu wollen. Es könnte durchaus auch mehr dramatisches Potential entfalten, wenn der Hörer mehr wüsste als die zentrale Hauptfigur. Oder eine bestehende Unsicherheit in einer mitreißenden und mit akustischen (und nicht hauptsächlich dialogischen) Mitteln beendet würde. Das könnten nämlich Momente sein, die eine viel größere Wucht entfalten und beim Hörer tiefer gehen als eine doch eher diffuse Unsicherheit, bei der ich nicht mal weiß, ob sie in diesem Fall für den Hörer so elementar ist.

      Hagens Kampf mit Gudrun stand für mich jedenfalls überhaupt nicht in Zweifel, bis das in Kommentaren Thema war. Und ich habe mir die betreffenden Stellen hinterher auch noch mal angehört. Ich sehe nicht, dass da Zweifel bewusst platziert worden wäre. Es wirkt halt einfach, als hätte man die Szene schlicht ausgelassen. Das Thema ist vor allem ja auch nicht so wichtig, dass da überhaupt länger der Fokus drauf läge. Mal abgesehen davon, dass die Vorstellung, es habe den Kampf nicht gegeben, im Grunde der Logik einer Figur wie Gudrun widerspricht.

      Aber klar, wenn es zB bei Gibicars Tod und dem Kampf mit dem Drachen inhaltliche Gründe gibt, die eine offene Schilderung dieser Ereignisse verhindert hat, finde ich das absolut okay.
      Mir fällt, wie oben beschrieben, halt auf, dass die Inszenierung im Ganzen sich kaum traut, den Weg des Dialogischen zu verlassen, auch wenn die Handlung solche Möglichkeiten böte. Das machte das Ganze etwas abwechslungsreicher und wäre in meinen Augen eine (zusätzliche) Bereicherung. Ich habe ja auch das Beispiel mit Roland genannt.

      Grundsätzlich mag ich es, wenn ein Hörspiel sich nicht ausschließlich auf die Macht des Wortes verlässt, sondern auch rein akustisch zu erzählen versucht. Da entstehen bei mir oft die stärksten Bilderwelten. Atmosphäre kreieren, Räume erklingen lassen, dem Hörer die sprichwörtliche Brise um die Nase allein durch akustische Mittel entstehen zu lassen, das alles ist Hörspiel für mich eben auch.
      Aber wie gesagt: In Staffel 1 war es eher eine Beobachtung. Als echten Mangel betrachte ich das nicht.
      Aber ich gebe auch zu: Wenn sich diese Verfahrensweise jetzt durch drei, vier Staffeln zöge, wäre mir das wohl zu eintönig und zu unbefriedigend, wenn entscheidende Szenen aus welchen Gründen auch immer stets ausgespart blieben.

      Das mit dem Budget kann ich natürlich nachvollziehen, und das ist wirklich ärgerlich.
      Aber was die Umsetzungen selbst angeht, darf man vielleicht nicht zu filmisch denken bzw. nicht zu sehr in klassischen, filmischen Kategorien, sonst passiert so etwas wie bei den Alien-Vertonungen von AUDIBLE: Man versucht, an die Filmerfahrungen der potentiellen Hörer anzuknüpfen und erzählt auf dieselbe Weise, wie sie es von den Filmen her gewöhnt sind. Nur mit dem Unterschied, dass sie die Aliens jetzt nicht mehr sehen können. Klappt natürlich nicht.
      Man muss natürlich hörspielgerechte Szenen herleiten, um ein ähnlich intensives Gefühl entstehen zu lassen. Viel mehr über Stimmungen und die Atmosphäre kommen als über schnelle Action, die natürlich rasch verpufft und unübersichtlich wird in einem Hörspiel.
      Aber ich denke nicht, dass das unmöglich ist.

      Ich glaube, man kann letztlich so gut wie alles vertonen.
      Man muss sich eben nur einfallen lassen, wie. ;)

      Ich weiß natürlich, das ist leicht gesagt. Aber Ihr Hörspielmacher seid eben in weiten Teilen noch immer so etwas wie Pioniere, weil Hörspiele über Jahrzehnte eher den Gesetzen der Theaterbühne folgte als denen der Hochglanzserien oder des Blockbusterkinos. Das hat sich vor knapp zwanzig Jahren geändert. Mit beachtlichen Ergebnissen. Aber da ist sicherlich noch viel zu entdecken. Ich glaube, dessen sind sich manche aber gar nicht bewusst, weil sie das Hörspiel ausschließlich in bereits bestehenden Kategorien denken. :)

      Hardenberg schrieb:

      ... aber ich für mich meine da eine gewisse Neigung erkennen zu können, die ich, hochgerechnet auf eine Wegstrecke von mehreren Staffeln, schade, unnötig und vielleicht sogar kontraproduktiv fände.

      Das vermeintlich rein Dialogische wird sich in Staffel 2 verringern, aber ich werde kein Actionfeuerwerk schreiben, in dem sich die Teilnehmer zurufen, was sie gerade machen. ;)
      Du machst Dein Ding! Wir werden es hören und loben oder kritisieren. Das ist der Lauf der Hörspielwelt. Ich selbst bin eher neugierig wie die vielen verschiedenen Eckpfeiler der Nibelungen-Sage eingebaut bzw. nicht eingebaut werden, ob es nun weiter alles vollkommen realistisch bleibt, wie angedeutet und alles „Phantastische“ ausgespart bleibt und welche Beziehungsdramen sowie Intrigenspiele noch vor uns liegen. Manches scheint ja auf Grund der abgeänderten Konstellationen nur schwer möglich.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#