Das Hörspiel unter der Lupe 2022 / 02 - HURRICANE-STADT DER LÜGEN von RAIMON WEBER & EUROPA

      Neu

      Markus G. schrieb:

      Weit weg vom Gruseligen und Übernatürlichem


      Also die Dialoge fand ich teilweise durchaus gruselig.... und wer weiss, vielleicht war ja übernatürliches im Spiel - anders ist das Verhalten der Menschen in Hurricane doch nicht mehr zu erklären?! :thumbsup:
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

      Neu

      Vieles wirkte sehr banal, aber so schlimm empfand ich persönlich die Dialoge nicht. An etwas Übernatürliches glaube ich nicht. Eher an etwas „Natürlichem“ wie Arctic Diamond, dessen Konsum die Menschen über kurz oder lang „gaga“ gemacht haben. #jaja#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Ich muss auch sagen, dass ich die Problematik mit den Dialogen nicht rausgehört habe. Vielleicht habe ich da nicht so die geschulte Ohren. ^^
      Insgesamt hätte ich mir bei Hurricane auch mehr Tiefgang gewünscht, unvorhersehbare Wendungen oder dass mehr Mitraten möglich gewesen wäre. Bei Vidan war es mir etwas zu viel des Guten. Ich glaube, ich da nicht so ein Fan, wenn alles konstant im Dunkeln bleibt. Ein roter Faden sollte bleiben und eine zeitnahe Aussicht auf einen Abschluss ebenso. Da ist für mich z.B. Hyde Away genau die perfekte Mischung gewesen.
      Trotzdem hatte aber auch Hurricane etwas, was mich zum Weiterhören animierte. Mit daran waren für mich auch die Sprecher beteiligt, die nach meiner Meinung ihre Rollen gut verkörpert haben.

      Neu

      Stimmt! Ist mir auch schon aufgefallen. Die Tatsache dass man einfach einen „Fehler“ gemacht hat und der Detektiv nun doch keinen Tumor hat, fand ich jetzt auch überraschend wie plump. Da hätte man diese spezielle Droge deutlich besser in den Mittelpunkt stellen können, wenn diese kurzfristig ein Heilmittel gewesen wäre :saint:
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      In der Geschichte / dem Setting steckt schon echt Potenzial - ich weiss nicht ob man da Raimon einfach noch jemanden an die Seite stellen müsste, der mit drüber schaut - oder sonst irgendwie einen Kontrollmechanismus einbaut - das ist ja alles nicht all zu gravierend, was mich da stört, aber in der Summe ist es einfach genau so nervig wie unnötig.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

      Neu

      Ja, sehe ich ähnlich. Raimon hat die besten Geschichten geschrieben bzw. Hörspiele/Hörbücher gemacht, als man ihm einen Sassenberg/Rössler oder einen Ivar León Menger zur Seite gestellt hat.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Orko aus dem Zauberland schrieb:

      In der Geschichte / dem Setting steckt schon echt Potenzial - ich weiss nicht ob man da Raimon einfach noch jemanden an die Seite stellen müsste, der mit drüber schaut - oder sonst irgendwie einen Kontrollmechanismus einbaut - das ist ja alles nicht all zu gravierend, was mich da stört, aber in der Summe ist es einfach genau so nervig wie unnötig.


      "Witzig" ist ja, dass ausgerechnet das mit Abstand größte und reichste 8) Label kein Geld für Lektorat und Dramaturgie hat. Ansonsten werd ich wohl dieses Wochenende im großen Stil aufholen und muss den Thread dann nicht mehr immer nur mit halbgeschlossenen Augen öffen.
      Ich hab ja damals 2002 in der Wiener U3 zwischen Volkstheater und Neubaugasse mit dem Motorala A920 von Drei und Leni Riefenstahl das erste Selfie der Geschichte geknipst” - Aus meiner Biografie, erschienen im Jahr 2039, geschrieben im Jahr zuvor am Pool einer Finca auf den Balearen

      Neu

      Die CD-Box sieht wieder wirklich sehr schön aus. Schade, dass auf jeder Papphülle das selbe Bild zu sehen ist. Dafür hat jede „Folge“/Hülle ihre eigene Inhaltsangabe. Das Design ist wieder sehr gelungen.

      Frage - Wer meint ihr soll der Mann mit der Kapuze sein? Damien Nitzinger?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      So, Nachzügler Chris ist auch fertig. Und wer zuletzt kommt, der kann halt nicht mehr viel beitragen. OK, der Kaputzenmann auf dem Cover ist wohl schon Damian, der trägt das ja auch im "wirklichen" Leben, nicht nur auf dem Cover :D

      Ansonsten :handshake: , da kann ich eigentlich fast jedem Beitrag aus vollem Herzen zustimmen, das kommt ganz selten vor.

      Orko aus dem Zauberland schrieb:

      (Das Gespräch zwischen Justin, Damian und Haley war ein weiterer Tiefpunkt)

      Da war das Handy aber sowas von in Gefahr aus dem Fenster geschmissen zu werden.

      Mittagshoerer schrieb:

      Und jetzt ist der Privatdetektiv auch noch der Opa des verschwundenen Mädchens, weiß dass er bald stirbt und rastet völlig aus, um das Mädchen zu finden. Eine doch sehr platte Wendung

      "Platt" ist leider das Stichwort, für viele Dialoge ebenso wie für die "Wendungen".

      Orko aus dem Zauberland schrieb:

      Setting und eigentliche Idee mögen interessant gewesen sein, aber die Umsetzung ist meiner Meinung an den schlechten Dialogen und dem teilweise unlogischen und irrationalen Verhalten der Figuren gescheitert. Wie schon bei Vidan frage ich mich, wieso da kein Controlling stattfindet - ich schätze mal eine einfache Korrekturlesung des Dialogbuches hätte da schon viel helfen können.

      Perfekte Zusammenfassung. Es fehlt da einfach der Respekt vor dem Hörer, das ist sehr schade.

      Markus G. schrieb:

      Und dass die Elder-Mama noch kurz vor ihrem „Suizid“ schnell noch Preis gibt wo Zoe gefangen gehalten wird, war das Tüpfelchen auf dem „i“ der unlogischen und irrationalen Verhaltensweisen der Protagonisten. Überhaupt habe ich selten eine Geschichte erlebt wo die Personen sich so „seltsam“, „unlogisch“ und „dämlich“ verhalten haben wie in dieser Geschichte.

      Die billigste Lösung halt, muss man sich nicht extra was ausdenken :rolleyes:

      Markus G. schrieb:

      Trotzdem hat es mir letztlich Spaß gemacht Staffel 1 zu hören.

      Verrückterweise ging es mir auch so. Der Weber ist schon ein guter Geschichtenerzähler und Hörerfischer.

      Orko aus dem Zauberland schrieb:

      In der Geschichte / dem Setting steckt schon echt Potenzial - ich weiss nicht ob man da Raimon einfach noch jemanden an die Seite stellen müsste, der mit drüber schaut - oder sonst irgendwie einen Kontrollmechanismus einbaut - das ist ja alles nicht all zu gravierend, was mich da stört, aber in der Summe ist es einfach genau so nervig wie unnötig.

      Ich weiß schon, dass man das muss. Mit Sicherheit muss ;) Ob da jetzt Vidan 2 oder Hurricane der größere Beweis ist, das ist Geschmackssache.
      Ich hab ja damals 2002 in der Wiener U3 zwischen Volkstheater und Neubaugasse mit dem Motorala A920 von Drei und Leni Riefenstahl das erste Selfie der Geschichte geknipst” - Aus meiner Biografie, erschienen im Jahr 2039, geschrieben im Jahr zuvor am Pool einer Finca auf den Balearen

      Neu

      Wenn ich mir die Kritiken hier durchlese, lohnt sich das Hörspiel ja nur bedingt. Finde ich sehr schade! Das klang von der Inhaltsangabe und Besetzung her sehr spannend.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
      -
      Günter Merlau -