Welche „Hörspiel-Probleme“ hattet ihr in eurer Kindheit???

      Welche „Hörspiel-Probleme“ hattet ihr in eurer Kindheit???

      Was war denn so das Nervigste, Ärgerlichste oder Schwierigste in eurem kindlichen Hörspielfandasein? Womit musstet ihr euch da als Kind herumschlagen? Hattet ihr auch das von EUROPA auf Instagram geschilderte Problem?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ein Riesenproblem war, dass sämtliche Familienmitglieder so undiszipliniert waren, immer in meine O-Ton-Film-Hörspiele reinzureden, die ich mir mühsam mit dem Kassettenrecorder vor dem Fernseher selbst gebastelt habe. :D (zum Beispiel Daktari, Charlie Chan, Fünf Freunde ... manche dieser Kassetten habe ich heute noch!)

      Oder: noch schlimmer - in der Küche sonntags Sahne geschlagen oder sich im Bad die Haare gefönt haben, während ich Radiohörspiele aufgenommen habe. Das hat dann immer hässliche Rückkopplungen im Radio gegeben. #roll# Hab ich mich aufgeregt!!!

      Eins und eins ist zwei - von London bis Shanghai!


      Es gab einfach so viele interessante Hörspiele und ich durfte mir immer nur eins kaufen, wenn wir aus unserer Kleinstadt raus und in die größere Nachbarstadt gefahren sind. Auch hatten meine Eltern große Sorge, Gruselhörspiele könnten mich um den Schlaf bringen. Dabei waren es gerade die, die mich besonders angesprochen haben.

      So habe ich es in meiner Kindheit insgesamt nur auf ca. 40 Hörspiele gebracht. Inzwischen sind es aber doch ein paar mehr. ;)
      für mich war es ein Problem, wenn meine Mutter die Hörspiele von mir und meinen Geschwistern einfach meinen jüngeren Cousinen und Cousins gegeben hat und sie meinte, wir wären jetzt zu alt für Hörspiele, das sollte doch jedem selbst überlassen sein. Hat mich früher voll aufgeregt. Habe immer versucht sie zu verstecken, waren aber dann doch immer verschwunden. Ein paar konnte ich zum Glück retten. Konnte ja nicht wissen, dass es später mal Streamingdienste gibt.

      oder wenn mein Bruder sie einfach auf dem Flohmarkt verkauft hat , er hat da nie Unterschiede gemacht, ob sie mir oder ihm gehören. Hat sie einfach genommen

      Eine passende Folge rauszusuchen war als Kind nie ein Problem für mich

      Die große Auswahl im Hörspielregal, wenn das Taschengeld nur für eine Folge gereicht hat. Das Entscheiden war das Schwierigste.

      Wenn ich Lust auf ein Drei ??? Hörspiel hatte, musste ich immer warten, bis mein großer Bruder aufgestanden war oder bei ihm anklopfen, weil die Serie bei ihm im Zimmer war und nicht jederzeit für mich zugänglich.
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „S.R.-Fan“ ()

      Neu

      Als Kind war ich bei meinen Großeltern in Urlaub, und sie hatten eine Hörspielkassette "Hannibal" rumliegen, das Cover faszinierte mich so und ich habe wirklich stundenlang diese Kassette vor und zurückgespult - aber immer kam da nur Musik raus statt die erhoffte Geschichte.

      Ich war zu klein um zu verstehen das meine Großeltern die Kassette mit Radiomusik "überspielt" hatten. :)

      Neu

      Ich versteh das „Problem“ nicht ganz... ;)
      Ich hab in meiner Kindheit alles gehört, mit Schwerpunkt auf Grusel, da bin ich dann auch geblieben.
      Es gab ja in den 70/80 ern eine Flut an Hörspiele, da hab ich das gehört, was ich bekommen habe, und später hab ich es mir von meinem
      Taschengeld selber gekauft...

      Und ich hab auch nie beim Hören unterschieden, zwischen Einschlafen und langer Autofahrt, was soll denn der Unsinn??? Entweder ich höre ein Hörspiel, oder ich lass es bleiben!!!
      The Jokes on you!

      Neu

      Danke für eure bisherigen Postings. Also die Kassettenkinderzeit war für mich im Nachhinein betrachtet natürlich eine großartige Zeit. Trotzdem gab es natürlich das eine oder andere Problemchen. Problem Nummer 1 war natürlich, wenn mal die Kassette ihren Geist aufgab, Stichwort Bandsalat oder die LP permanent an einer Stelle gesprungen ist oder noch schlimmer wegen diverser Kratzer fast unhörbar war. Und Ja beides ist von schon mal vorgekommen. Mein Papa war dann „Feuerwehrmann“ und hat repariert was möglich war. Manchmal noch von einer Kassette oder von einer LP auf eine andere Kassette überspielt.

      Und ein Problem war auch, dass es auf den LPs so oft so großartige Cover von anderen Hörspielen gab, die ich mir ganz „verliebt“ immer und immer wieder angesehen habe und davon geträumt hatte, wie es denn wäre diese anhören zu können oder um was es da wohl gehen könnte. Ganz ähnlich natürlich auch bei diversen Kassettenflyern oder auch Namen in den Inlays der Kassetten. Die Dämonenkillerfolgen 6-8 oder weitere Larry Brent Hörspiele, die in Vorbereitung sind. Aber sie kamen nie. Und damals als Kind und Jugendlicher musste man einfach warten bzw. wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Da gab es kein Internet wo man rasch mal nachfragen und recherchieren konnte…
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Meine Hörspielzeit als Kind war ja in den 80er Jahren und da war meine Auswahl an Hörspielen noch sehr bescheiden. Auf dem Dorf bei uns bekam man die Kassetten auch nicht mal eben im Supermarkt. Und man hat in diesen Jahren auch kaum was bestellt. Versandhäuser für Kleidung gab es glaub ich schon, aber keine Online-Shops wie wir es heute gewohnt sind. Kein Amazon, kein Weltbild usw. Also war man darauf angewiesen, dass man etwas weiter weg fuhr mit der Familie zum Einkaufen und was es dann dort zu kaufen gab. Und wie schon geschrieben wurde, mal eben eine Auflistung aller Folgen einer Serie hatte man ja damals auch noch nicht mit einem Mausklick parat.

      Von daher sind die Möglichkeiten des Onlinehandels, Downloads und Streamings für die Kids heute ein Traum. Wenn auch leider "der Reiz des Besonderen" damit verloren gegangen ist.