Diener der Bestie (Audible Original Hörspiel)

      Da war so ein Security-Mitarbeiter, der sollte wohl sächsisch sprechen, aber das klang wirklich so gewollt und nicht gekonnt. Und das passiert gerade bei sächsisch so oft. Mir fällt das halt auf, weil fast meine gesamte Familie dort ihre Wurzeln hat und ich auch immer die Augen rolle, wenn von "ostdeutschem Dialekt" gesprochen wird - das gibt es nicht, ein Sachse klingt anders als ein Thüringer oder jemand aus Sachsen- Anhalt.

      In Enter Europa von Fyeo gabs genau so eine Stelle in Frankfurt, wo etwas übles gesprochen wurde, was aber wirklich nichts mit dem hessisch zu tun hatte, das in Frankfurt und Umgebung gesprochen wird.

      Beim Berlinerischen ist mir bisher nichts aufgefallen. Vielleicht spielt deshalb jedes zweite Audible-Hörspiel dort, weil man den Dialekt so gut kann ;)
      Ah, Danke! Mir schwellen meistens auch die Adern an wenn Deutsche versuchen Wienerisch zu sprechen. Geht gar nicht. :D Aber da merke ich es halt selber. Bei sächsisch und anderem Zungenschlag fällt es mir nicht auf. Dafür bin ich zu weit weg. Ganz allgemein mag ich es aber wenn Dialekte zum Einsatz kommen. Wirkt alles authentischer auf mich. Aber es muss auch passen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      @markus G
      Zu den Dialekten kann ich nur sagen, dass das wirklich gut gemacht war. Man hat ja erkannt, dass die Sprecher und Sprecherinnen bzw. Schauspieler*innen zum Teil aus Berlin und Umgebung kommen.
      Vielleicht war das mit den Dialekten zu viel. Es kam ja auch der Bayrische und Sächsische Dialekt vor. Was mich aber nicht gestört hat. Ich fand es toll. Ich muss ja gestehen, dass ich Dialekte sehr niedlich finde.

      Woran ich mich eher aufgehangen habe, ist jetzt echt nicht negativ oder böse gemeint, ist, dass sie versehentlich eine U-Bahn genommen haben, statt einer S-Bahn. Das mit den Türen ist jetzt kein Drama oder so. Aber das ist mir, weil ich ja selbst in Berlin geboren bin und auch hier lebe, ins Auge gestochen. Oder eher ins Gehör.

      Manchmal glaube ich, dass ich zu sehr auf Sachen achte und dann einfach Dinge bemerke, die eigentlich gar nicht auffallen würden. Oder nur, wenn man sehr genau drauf achtet.
      Das Gruselhörspiel „Diener der Bestie“ hat mir insgesamt gut gefallen. Es hält die Spannung und kommt wirklich gruselig daher. Auch wenn es manchmal ganz schön blutig zur Sache ging, so wird nichts durch Beschreibungen ausgeschmückt und übertrieben kamen die Bilder bei mir auch nicht im Kopf rüber.
      Alles schön verwoben mit einer kleinen Liebesgeschichte und die Polizeiarbeit bleibt auch immer ein großer Bestandteil der Story. Die Zutaten haben mir gefallen. Was allerdings das Ende der Geschichte angeht…
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      …so bin ich ein klein wenig enttäuscht, denn einen Cliffhanger hätt’s nicht gebraucht. Eingentlich hätte man das Ende runder machen können. Aber gut, sollte eine 2. Staffel kommen, bin ich natürlich wieder dabei und gespannt wie es weitergeht. Ja, die Sache mit der Menschenopferung ist schon heftig, aber wirklich so unrealistisch in der Geschichte der Menschheit? Dies wird aber auch zu keinem Zeitpunkt beschönigt, sondern Felix stellt sich sogar klar dagegen. Für jemanden, der das Blut der Bestie in sich trägt, hat er sich übrigens erstaunlich schnell im Griff gehabt und agiert doch sehr besonnen. Allerdings verstehe ich nicht, dass man nicht insgesamt nach einem anderen Weg gesucht hat, der Bestie Herr zu werden. Aber, vielleicht kommt dies ja in der 2. Staffel noch. Was das Foltern angeht, so darf man nicht vergessen, dass in den Polizisten das Blut der Bestie fließt und sie nicht mehr ganz sie selbst sind. Auch hier zeigt sich Felix absolut nicht einverstanden und versucht dagegen zu steuern.
      @hoerspiel
      Auf eine zweite Staffel würde ich mich auf jeden Fall auch freuen.
      Das, was du mit der Folter und Felix sowie den Polizisten angesprochen hast: da kann ich dir nur zustimmen. Das hat man ja deutlich gesehen, als sie den einen gebracht haben, der ja sehr krass verletzt war.
      Aber ich hatte total Mitleid mit Isi. Der hat mir irgendwie leitgetan. Das alles zu sehen, muss auch schrecklich für ihn gewesen sein. Puh. Ich glaube, ich hätte das nicht durchgehalten.
      Ich fand diese Szenen sehr hart. Weniger wegen der Brutalität als von der moralischen Seite. Ob man solche Handlungsweisen gegen Menschen
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      ​egal ob sie nun das „Blut“ in sich haben, pädophil sind oder sonstige Greueltaten verursacht haben
      , legitimieren und gut heißen kann? Ein moralischer Drahtseilakt und sehr „hart“.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      @MarkusG.
      Aber manchmal war das doch etwas hart. Also das, was sie gemacht haben. Oder wie die Bestie reagiert hat. Mir hat, leider kann ich den Spoiler nicht benutzen, weil er mir nicht angezeigt wird, die Julia voll leitgetan. Mit der Stimme, die wie ihre eigene klang. Nur leicht verzerrt. Oder eher nicht verzerrt, sondern tiefer gepitcht?
      Und zu den Dialekten: wenn du das mit den Dialekten magst, dann kann ich dir von Tommy Krappweis auch die zwei Staffeln "Bill Bo und seine Bande" empfehlen. Man sind die lustig.
      Ich finde den österreichischen Dialekt irgendwie sehr niedlich.
      Danke Dir für den Tipp. Wobei es den österreichischen Dialekt per se nicht gibt, wie es auch nicht DEN deutschen Dialekt gibt. Es hat so ziemlich jedes Bundesland seinen ganz eigenen Dialekt, vom Wienerischen über dem Kärntnerischen bis hin zum vorarlbergerischen, das dem Schwyzerdütsch nicht unähnlich ist. Ein sehr breites Feld also, dass mir aber sehr gut gefällt, wenn es glaubhaft in Hörspielen eingesetzt wird :thumbup:
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      @Markus G.: Gutheißen kann man solche Taten absolut nicht und legitimiert werden sie in dem Hörspiel für mich keinesfalls, denn wie geschrieben, stemmt sich der Hauptdarsteller Felix sehr deutlich dagegen. Insgesamt gab es aber auch schon in so manchem Carl Mørck Hörspiel Gräueltaten, die für mich deutlich an die Genzen gegangen sind. Der Mensch ist auch ohne Blut einer Bestie ein Wesen, welches zu mancher brutalen Gräueltat fähig ist. Leider!
      Da bin ich mal gespannt von welchen Taten ihr da redet :P

      Bin jetzt durch die ersten 1,5 Stunden und es gefällt mir bisher richtig gut - bei der Jahreszeit angemessen gruselig, die Effekte finde ich klasse gemacht und ich bin wirklich gespannt wie sich das ganze jetzt weiter entwickelt.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

      Neu

      Sehr gutes Hörspiel bisher - es sind noch knapp 2 Stunden, vieles ist ziemlich klar, einiges hat mich schockiert, insgesamt wurde ich bisher blendend unterhalten :)

      Auf das Ende bin ich jetzt doch sehr gespannt - im Moment stellt sich die Frage, wird er es tun oder nicht :-o Mal schauen wie es weitergeht.
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil: