Was wäre wenn — die Rebellen den Todesstern nicht zerstört hätten?

      Was wäre wenn — die Rebellen den Todesstern nicht zerstört hätten?

      Mal angenommen, Ihr würdet den ersten STAR WARS zum ersten Mal sehen, und die große Schlacht um Yavin wäre schiefgegangen, weil z.B. Lukes X-Wing im Graben einen Flugsteuerungsdefekt gehabt hätte; ergo kein Torpedoschuss, kein WUMMS und keine Siegesfeier — stattdessen ein spektakulär zerstörter Rebellenmond, und eine kleine Truppe von X-Wings macht sich auf den Weg, irgendwo Zuflucht zu finden.

      Hättet Ihr den zweiten Film sehen wollen?

      Bzw. aufs Hörspiel bezogen: wie geht Ihr mit gebrochenen Genre-Erwartungen (Happy-End, Kampf mit Filmschurke am Schluss, gestellte Aufgabe am Anfang ist am Ende gelöst, Krimiinspektor fasst den Täter) um?
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      Bezogen auf das Star Wars-Szenario: Ja, ich hätte auch den 2. Film geguckt.

      Bezogen auf Hörspiele allgemein: Ich finde gebrochene Genre-Erwartungen nicht schlecht, sofern sie trotzdem glaubhaft bzw. plausibel sind. Lieber ein völlig atypisches Ende, was gut aufgelöst ist, anstatt eines 08/15 Gähn-Standard-Genre-Ende was irgendwie unglaubwürdig erscheint.

      Als gutes Beispiel fällt mir da David Holys erstes Horror-Hörspiel "Das Schloss des Todes" ein, das endet ganz anders als erwartet, aber in sich schlüssig, von daher fand ich das Ende rückblickend sogar genialer.
      Schönes Thema, Danke!

      Also ich bin im Grunde ein „Happy-End-Fan“. Ich mag wenn eine Geschichte gut und positiv endet. ABER es gibt schon manche Serien, die oftmals mit einem „Schlag in die Magengrube enden“ und die finde ich gerade deshalb sehr reizvoll. Sie wirken dann oft länger in mir nach und lösen es etwas aus. In den 80igern habe ich MAGNUM geliebt, 98% der Folgen gehen gut aus. Gleichzeitig habe ich MIAMI VICE angesehen. Dort war es genau andersrum. Gefühlt jede zweite Geschichte hatte ein böses Ende. Und ich war ein Fan von Crockett & Tubbs.

      Es kommt also wirklich darauf an. Hie und da finde ich ein fieses Ende reizvoll. Vor allem wenn man es nicht erwartet und es einem nahe geht. Aber zu vorhersehbar sollte es nicht sein. Und jede Folge und jede Serie mit negativem Ausgang will ich nicht. Das wäre mir zu deprimierend. Man möchte ja auch dass seine Wünsche und Hoffnungen wahr werden. Und wer wünscht sich ein schlechtes Ende?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich finde beide Arten von Enden gut wenn Sie passen :)

      Bei Meteor Horror Folge 7 gibt es ja beide Möglichkeiten und man kann selbst auswählen!

      Ansonsten gibt es mittlerweile ja einige Filme/Serien die nicht unbedingt ein Happy End haben und die dadurch nicht schlechter sind.

      Das einzige was ich persönlich nicht mag sind diese Superhelden/Zeitreise sachen. Von wegen in Teil 1 sind alle Tod und in Teil 2 werden doch wieder alle gerettet. Sei es nun wiederbelebt oder die Zeitlinie verändert oder was für ein bla bla auch immer ;)
      mfg
      warbird

      Life is a journey not a destination.
      Schöne Annahme, wenn es beim ersten Versuch durch die Rebellen nicht geklappt hätte den Todesstern zu vernichten. Das gäb eine ganz andere Story und einen richtig schönen Cliffhänger für einen folgenden zweiten Teil.

      Was passiert wohl, wenn man einen Planetenzerstörer nicht zerstört bekommt ? Genau der holt zum Gegenschlag aus und macht Planeten von Rebellen platt. Der zweite Teil würde sich wahrscheinlich darum drehen, das Ding doch noch aufzuhalten. Aber ich wäre gespannt wie die Geschichte weitergehen hätte können und falls es das als Film gäbe, würde ich ihn schauen wollen.

      Bezogen auf Hörspiele ist es mir eigentlich völlig wurscht, ob es ein absehbares klassisches Ende gibt oder das Ding irgendwo abbiegt. Irgendwo überraschenderweise abbiegen würde mir wahrscheinlich besser gefallen, so lange es nicht auf ein offenen Ende hinausläuft, wo man jetzt nicht weiß, ist es zu Ende oder geht es noch weiter, wenn ja wie, oder ist es zu Ende und man das Warum nicht erklärt bekommt - das fände ich doof.
      http://www.blackdays.de - http://timeshift.blackdays.de - TimeShift kostenloses Hörspiel - Finale ist online, Folge 8 "And All My Dreams, Torn Asunder" * TS 7.1 TechDemo *
      ****Hättet Ihr den zweiten Film sehen wollen?****

      Aber natürlich, dann erst recht!!!
      Die Bösen siegen doch viel zu selten. :D :evil:
      Ich bin ein Fan der düstren, offenen oder negativen Enden. Es muß aber auch passen.
      Bei Krieg der Sterne wäre es ein tolle Idee gewesen...
      The Jokes on you!
      Das ist ein Gedanke, den ich auch schon einmal hatte. Danach sind allein meine Gedanken in viele verschiedene Richtungen auseinander gegangen wie es weiter gehen könnte.

      Aber um die Frage zu beantworten. Ja, ich hätte mir den zweiten teil auf jeden Fall angesehen.

      -- Bevor ich mich ärgere, ist es mir halt egal --

      Ganz eng auf den Titel bezogen, meine ich mal, dass die Geschichte trotzdem fortgesetzt und wahrscheinlich ebenso ein großer Erfolg gewesen wäre.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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      Danke für die vielseitigen Antworten bisher!

      Vergessen sollte man nicht: in oben geschilderter Variante wäre dann das gute Gefühl, dass das Gute gesiegt hatte, weggefallen. Sowas ist auch enttäuschend, und direkt nach dem Kinobesuch wird man dann weniger wahrscheinlich begeistert erzählen, wie genial das da eben war. Auch ein Ergebnis nicht erfüllter Erwartungen — Erwartungen, die unabhängig von der jeweiligen Story schon vorher feststehen können.

      Wenn eine Hörspielgeschichte (in sich vielleicht stimmig, aber eben anders) mit diesen Erwartungen bricht, was dann?
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      Es ist halt immer die Frage ob man als Seher oder Hörer weiß, dass es eine Fortsetzung gibt, also dass sich alles noch zum Guten wenden kann oder aber ob man am Ende weiß, die ganze Mühe, das ganze Mitzittern, die ganze Hoffnung war umsonst. Letzteres sorgt dann für mich eher für ein enttäuschendes Gefühl.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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      Das stimmt natürlich, wenn es so ein halboffenes Ende ist, und man dadurch weiss das es sich "theoretisch" noch zum guten wenden könnte - wenn die Geschichte weitererzählt werden würde - dann würde ich das wohl eher akzeptieren, als wenn das böse Ende definitiv feststeht und keinerlei Zweifel daran gelassen wird, dass das Gute nicht mehr existiert.

      Ich denke da gerade an Dörings "Foster", wenn es da ein böses Ende gegeben hätte... Und all die Mühen der Helden umsonst gewesen wären... Ja, das hätte mich schon etwas verstört.

      Interplanar schrieb:

      Bzw. aufs Hörspiel bezogen: wie geht Ihr mit gebrochenen Genre-Erwartungen (Happy-End, Kampf mit Filmschurke am Schluss, gestellte Aufgabe am Anfang ist am Ende gelöst, Krimiinspektor fasst den Täter) um?


      Da muss man unterscheiden, ich mach das zumindest.

      Habe ich das Gefühl, die Geschichte hat ein abruptes, "unrundes" oder sinnbefreites Ende ohne "Auflösung", weil der Autor einfach zu faul war oder ihm nichts gescheites eingefallen ist, dann werde ich grantig.

      Ansonsten finde ich es grundsätzlich schon spannend, wenn meine Erwartungshaltung gebrochen wird, auch ein gelegentlicher Schlag in die Magengrube kann durchaus angemessen sein. Man denke an so grandiose Hörspiele wie Tinnitus oder Arzu.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Wollt ihr in Hörspielen ein Happy End haben? 8
      1.  
        Kommt auf das Hörspiel an (4) 50%
      2.  
        Ja, die meiste Zeit (3) 38%
      3.  
        Nein, ab und an darf es auch ein „böses Ende“ geben (1) 13%
      4.  
        Ja, immer (0) 0%
      5.  
        Nein Hörspiele mit schlechten Ende sind mir lieber (0) 0%
      6.  
        Sonstiges, siehe thread (0) 0%
      Machen wir mal eine Umfrage zum Thema „Happy End“ ^^
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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