Sebastian Fitzek - „PLAYLIST“ ab 27.10.2021

      Buch und CD kann man unabhängig voneinander lesen bzw. hören.

      Jedoch war Sebastian Fitzek vor zwei Wochen beim Radiosender SWR3 zu Gast und hat live aus dem Buch gelesen.
      Teilweise mit Musik im Hintergrund. Im Zusammenspiel bekommt man schon eine Gänsehaut.
      Besonders atmoshärisch fand ich den vierten Teil der Lesung bei 1:09:08 mit dem Clubsound von Para Paradise.

      swr3.de/aktuell/sebastian-fitzek-playlist-100.html
      Hat schon jemand gehört? Ich bin noch mit meinem Wallander-Marathon beschäftigt ^^
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Heute Morgen bin ich direkt mit Playlist in den Tag gestartet. Das Hörspiel hat streckenweise schon einen wirklich hohen Erzähleranteil. Wobei Simon Jäger als Erzähler die Geschichte toll vorträgt. Aber auch die sonstigen Sprecher im Hörspiel sind super gewählt.
      Von der Story bisher wirklich spannenden und schon in den ersten Minuten kommt es zu einer absolut unerwarteten Wende, die mehr als neugierig macht.
      Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier einiges auf den Augensammler aufbaut, denn er wird nicht nur oft erwähnt, sondern es spielen auch die Personen daraus mit. Leider kenne ich die Geschichte um den Augensammler nicht.
      Ich habe jetzt angefangen, ja wirklich hoher Erzähleranteil und oft auch sehr unnötig, man fühlt sich wie in einem Film mit Audiodiskreption an und sorry, aber Oliver Rohrbeck mit der künstlich tiefen Stimme klingt wirklich albern. Habe mir die Sprecher-Liste angeschaut und bin gespannt, einige Rollen werden von Künstlern gesprochen, die Musik beigesteuert haben.
      Ich hab mir das Hörspiel jetzt auch mal angehört. Das is schon ein tolles Ding. Nur der Erzählteil ist auf Dauer anstrengeend. Jäger scheint den Erzählteil neu eingesprochen zu haben, denn fast alles im Buch wird aus der Ich-perskeptive beschrieben und im Hörspiel gibt es ja einen neutralen Erzähler.
      Mir gefällt der hohe Erzählanteil auch nicht. Ist für mich kein richtiges Hörspiel.

      Dabei hatte ich gehofft, dass sie sich mal was Neues einfallen lassen. Die Musik aus der Playlist in das Hörspiel einbauen. Zumal das Hörspiel einen Monat nach dem Buch und der CD mit der Musik erschienen ist.
      Aber einige Künstler sind nur als Gastsprecher dabei.
      So dudelt im Hintergrund immer nur ein Instrumental und von der Machart ist es ähnlich, wie die anderen ungekürzten Fitzek-Hörspiele, die bei Audible erschienen sind.
      Es gab am Anfang auch schon Verwirrung, ob ich vielleicht einen Track übersprungen habe. Im Buch kann man zurückblättern und nochmal schauen.
      Beim Hörspiel muss man sich darauf verlassen, dass die Reihenfolge der Tracks stimmt.
      Spoiler anzeigen
      Als Alina Gregoriev in die Praxis ihres Arztes kommt, und feststellt, dass es nicht ihr Arzt ist der vor ihr sitzt.
      Danach kommt eine Szene mit Feline, und dann im nächsten Kapitel spaziert Alina plötzlich mit Alexander Zorbach zu Alina's Wohnung.
      Da habe ich mich schon gefragt, ob der Sprung im Buch auch so ist?
      Heißt das, Alexander Zorbach hat in der Praxis auf sie gewartet?

      Ansonsten ist mir das auch zu viel Augensammler, und ich kenne den Augensammler nicht.
      Ich habe gestern zu Ende gehört und es war ganz gut gemacht, aber halt ein Fitzek-Thriller, das ist einfach nicht mein Ding. Tolle Sprecher und Sprecherinnen, es waren einige gruselige und spannende Momente dabei und ja, es ist eine Art Fortsetzung zum Augensammler, wobei ich die Story auch kapiert habe, obwohl ich den Augensammler nicht gehört habe. Die Songs spielen eine entscheidende Rolle, werden aber nicht ein einziges Mal angespielt, das ist irgendwie ein wenig witzlos finde ich. Die Erzählerpassagen waren zum Teil sehr lang und auch überflüssig. Schön, dass einige Künstlerinnen und Künstler selbst Nebenrollen gesprochen haben. Oli Rohrbeck spricht mit besonders tiefer Stimme, das habe ich ihm Null abgekauft und fand es irgendwie albern. Wer Probleme mit Gewaltdarstellungen hat, sollte einen Bogen um dieses Hörspiel machen.
      Ich bin ja ein ausgewiesener Fitzek-Fan, finde jetzt die Gewaltdarstellungen auch meistens nicht so schlimm, vieles ist oft konstruiert, aber es ist meistens sehr spannend. Nur seinen letzten Roman empfand ich schwach. Bin immer noch im Unklaren ob ich Hörspiel oder Hörbuch hören soll. Meistens ist das Hörbuch mit Simon Jäger so ein toller Kinofilm im Kopf, dass da das Hörspiel schwer hat mitzuhalten. Wenn man jetzt die Musikstücke akustisch nicht eingearbeitet hat, dann ist das irgendwie sehr schade. Mal schauen was ich höre…
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Hab jetzt ca. 2 Stunden gehört und bin bisher nicht sooooo begeistert. Es wird langsam spannend, daher will ich weiter hören. Aber zum einen ist der Erzählanteil (unnötig) hoch - das hätte man auch anders machen können. Zum anderen kommt es mir gerade am Anfang vor, wie eine Werbeveranstaltung für vorige Fitzek Romane / Hörspiele. Viel zu oft wird auf vorangegange Ereignisse und Geschichten verwiesen, dass es schon echt nervt (und bisher ist es in dem Maß auch unnötig).

      Ich war schon kurz vorm Abbrechen, aber dann wurde es eben doch noch ne Nummer spannender...
      Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

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