Folge 31 - Let’s talk about... KIOSK/KIDDINX

      Markus G. schrieb:

      <a href="https://www.hoerspieltalk.de/index.php/User/3389-Chiara/">@Chiara</a> Ich habe die Antwortmöglichkeiten „Kenne ich nicht“ um „höre ich nicht“ erweitert.


      Ich wäre noch für "Fand ich früher richtig toll, heute nur noch Mittelfeld". ;)

      Was ich oben nicht genannt habe ist natürlich "Elea Eluanda". Das war im Jugendbereich so unglaublich toll und hätte die fehlende Altersgruppe ab 12 super bedient. Dazu kreativ, phantastisch und unglaublich liebevoll. Hier ist es so schade, dass es nach 26 zum Streit kam. Ich könnte mir aber durchaus denken, dass Kiddnix auch hier kindlichere Anpassungen vornehmen wollte und Elfie Donnelly das nicht wollte. Aber wer weiß.

      Ansonsten muss man aber auch fairerweise sagen, dass der Erfolg von Kiosk/Kiddinx grundlegend durch die Geschichten von Elfie Donnelly entstanden ist. Da hat man ihr auch schon viel zu verdanken.
      Kiosk ist mir als Kind immer ins Auge gesprungen, wahrscheinlich wegen dem "ätzenden" Gelb-Rot-gestreiften Kassettencover... Diese Farbgebung war wirklich hässlich. :)

      Trotzdem waren schöne Geschichten drin, als Kind habe ich die ersten Benjamin Blümchen gehabt, und dann natürlich Jan Tenner, DIE Serie meiner Kindheit, die ich als junger Erwachsener dann wieder neu entdeckte und wohl bis heute meine Lieblingsserie ist. Trotz ihres hohen Trashs fühle ich mich immer wohl wenn Jan Tenner dudelt.

      Es hatte eine Weile gedauert bis ich gecheckt hatte das Kiddinx Kiosk ist. Ehrlich gesagt finde ich den Namen Kiddinx nicht so toll, das klingt so kindlich.

      Und mir gefallen die Bibi & Tina ab Folge 75 ganz gut, da sind einige echt schöne Hörspiele dabei die ich ab und zu mit meiner Tochter zusammen höre.

      Zusammenfassend sei wohl noch gesagt das Kiddinx keine Erwachsenen als Zielgruppe hat.

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      Markus ich sehe Kinder von 1-12 Jahren, ab 12 Jahren sind es Teenager für mich.
      Und ja Kiddix/Kiosk ist für erste Gruppe vorallem aktiv.
      www.TS-Dreamland.de
      facebook.com/pages/DREAMLAND-H…e/121926814490719?fref=ts

      Hörspiele back to the roots
      Tony Ballard - Dreamland Grusel - Der Trotzkopf - Andi Meisfeld u. a..

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      ;D Du hast schon recht, aber ich bin in einem Alter, da sind für mich 15 Jährige auch noch Kinder. Und zu meinem Burschen sag ich auch noch Kinder, obwohl sie über 20 sind. ;)

      Aber unabhängig wie man diese Altersgruppe nennt, es bleibt leider Tatsache, dass sich kaum ein Label oder Verlag an die Gruppe der 12 bis 18 Jährigen mit Hörspielen heran wagt.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Markus G. schrieb:

      <img src="https://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/dd.gif" alt=";D" /> Du hast schon recht, aber ich bin in einem Alter, da sind für mich 15 Jährige auch noch Kinder. Und zu meinem Burschen sag ich auch noch Kinder, obwohl sie über 20 sind. <img src="https://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/wink.png" alt=";)" />

      Aber unabhängig wie man diese Altersgruppe nennt, es bleibt leider Tatsache,…


      Da finde ich ja weiterhin, dass früher die Hörspiele für die ganze Familie zugänglich waren. Da waren vom Kleinkind bis zum Opa Sachen/Dialoge dabei, die unterhalten haben. Heute kann bzw. will man das ja auch gar nicht mehr. Und dass ist so schade.

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      Ja, dass könnte schon stimmen. Heute geht man Zielgruppen gerichteter vor. Nur leider vergisst man dabei die Zielgruppe der älteren Kinder und Jugendlichen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Bei allem Verständnis für alte Fans der Serie, es geht um einen sprechenden Elefanten, eine Hexe und ein Reitermädchen auf einem Reiterthof. Die Serien sollen Kinder ansprechen und Glück machen, dass die Ü40 Generation damit nicht immer was anfangen kann ist nicht zu vermeiden.

      So long

      Grifter
      "Wenn du es auf der Straße zu was bringen willst, dann bind dich auf keinen Fall an jemand, häng dich an nichts, was du nicht problemlos in 30 Sekunden wieder vergessen kannst wenn du merkst das dir der Boden zu heiß wird."

      Neil McCauley

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      @grifter Hat dass jemand behauptet #gruebel# Im Gegenteil, ich finde es schade, dass heute eben allgemein nicht alle Kinder und Jugendliche angesprochen werden, eben jene die jenseits von 10 Jahren sind. Ich glaube also dass das Jugendhörspiel noch viel mehr Potential hätte als Elefanten, Hexen und Reitermädchen. Nicht für 40 Jährige, sondern für Teenager. Das fehlt.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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      Ich habe den Eindruck das einige aus der Kassettenkinder Generation sich nicht mehr abgeholt fühlen weil die Storys kindlicher werden.

      So long

      Grifter
      "Wenn du es auf der Straße zu was bringen willst, dann bind dich auf keinen Fall an jemand, häng dich an nichts, was du nicht problemlos in 30 Sekunden wieder vergessen kannst wenn du merkst das dir der Boden zu heiß wird."

      Neil McCauley

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      Ich denke dass hat damit zu tun, dass wir heute in einer anderen Zeit leben und dass die Zielgruppe jünger geworden ist.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      grifter schrieb:

      Bei allem Verständnis für alte Fans der Serie, es geht um einen sprechenden Elefanten, eine Hexe und ein Reitermädchen auf einem Reiterthof. Die Serien sollen Kinder ansprechen und Glück machen, dass die Ü40 Generation damit nicht immer was anfangen…


      Deine Meinung, gehe ich aber nicht mit. Mich ärgert es sogar immer etwas. (Beziehe ich aber jetzt nicht auf dich) Man kann die Frage doch auch umdrehen: Warum darf man als Erwachsener nicht von Kinderproduktionen begeistert/unterhalten werden? Muss 'Kinderniveau' wirklich ohne Qualität sein, damit es ankommt? Gerade z.B. Benjamin Blümchen ist eigentlich nur noch ein "Dummbrot im Zuckerstückmantel" und bekommt die Welt erklärt. Das hat nicht einen pädagogischen/lehrreichen Mehrwert mehr. Hauptsache alles ist "süß" und "lustig". Da können die Kiddies auch 40 Minuten Katzenvideos gucken und es kommt der gleiche Mehrwert heraus. Das man jedoch alle Altersstufen bedienen kann und ganzheitliche Geschichten verfassen kann, hat man ja bereits früher bewiesen. :)

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      Wie geschrieben ich denke dieses „weich gespülter“ hat damit zu tun, dass die Zielgruppen von 2020 deutlich jünger sind als 1985. Und natürlich auch dass heute vieles „korrekter“ ablaufen muss als noch vor 40 Jahren. Auf Grund der sozialen Medien ist man heute vor einem Shitstorm nie gefeit. Damals waren Fans nicht so vernetzt. Ich habe auch den Eindruck, dass Eltern damals mit vielen deutlich lockerer und uninformierter waren als dies heute der Fall ist. Es gäbe also doch eine Reihe von Erklärungen warum der Status Quo so ist wie er ist. Und man darf eines nicht vergessen. Den heutigen Kindern fehlt nichts. Sie sind mit den Hörspielen, so wie sie sind sehr zufrieden. So wie wir in unserer Kindheit zufrieden waren. Und seien wir mal ehrlich. Kennen wir nicht alle, dass unsere Eltern oder Großeltern uns als Kindern nicht erzählt haben, dass dies in ihrer Zeit ganz anders war, dass dies damals nicht möglich gewesen wäre oder dass früher alles besser war. Und wie haben wir darauf reagiert? Es war uns egal weil wir mit „unserer Zeit“ zufrieden waren wie sie ist und es uns gleich war was früher war. Und genau so ist es für die Kinder die jetzt leben. Da kann man ihnen 100x sagen, dass früher die Hörspiele anspruchsvoller, besser oder was weiß ich waren. Das wird sie nicht jucken. Und ich muss ehrlich sagen, ich versuche diese Schiene des „früher war alles besser“ bei meiner Tochter so wenig wie möglich zu bedienen. Ich möchte diese Zeit und dieses aktuelle Konsumverhalten ihr nicht schlecht machen und ich möchte dass sie irgendwann bei ihren Kindern ebenso handelt. Und aus dieser Sicht finde ich es auch überhaupt kein Problem dass Bibi Blocksberg & Co heute anders ist als vor 40 Jahren. Die Hörspiele sind ja nicht mehr für uns sondern für unsere Kinder. Und wenn sie mir nicht gefallen, dann ist das kein Beinbruch. Hauptsache unseren Kindern gefällt es. Und vielleicht mögen es unsere Kinder dann umso mehr wenn es uns alten Säcken nicht gefällt. Wer weiß ;)
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Markus, das ist prinzipiell alles korrekt. Dennoch hat der Autor von z. B. Benjamin die Geschichten so kindlich gemacht, dass man sich manchmal fragt, ob selbst diese Altersgruppe vom Autor ernst genommen wird. Auch wenn die Zielgruppe mittlerweile niedriger angesetzt ist, kann man meiner Meinung nach dennoch anspruchsvoller schreiben. Das hat für mich zumindest nichts mit "früher war alles besser" zu tun.
      Dominik

      Was du nicht kennst, das, meinst du, soll nicht gel­ten?
      Du meinst, daß Phan­ta­sie nicht wirk­lich sei?
      Aus ihr allein erwach­sen künft’ge Wel­ten:
      In dem, was wir erschaf­fen, sind wir frei.

      Neu

      @Dominik Danke für Deinen Kommentar. Ich muss zugeben ich höre Benjamin Blümchen nicht und kann das daher auch nicht beurteilen. Es ist also nur eine Vermutung von mir.

      Das fällt zum Teil auch ein wenig in diesen Bereich: Können Erwachsene Hörspiele für Kinder und Jugendliche richtig beurteilen?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Markus G. schrieb:

      Das fällt zum Teil auch ein wenig in diesen Bereich: Können Erwachsene Hörspiele für Kinder und Jugendliche richtig beurteilen?

      Wenn sie es nicht könnten, müßten dann nicht auch Kinder besser die Geschichten für sich selber schreiben? ^^

      Dominik schrieb:

      Dennoch hat der Autor von z. B. Benjamin die Geschichten so kindlich gemacht, dass man sich manchmal fragt, ob selbst diese Altersgruppe vom Autor ernst genommen wird.

      Ich empfinde die Geschichten auch als super kindlich, was für mich aber auch schon irgendwie am sprechenden Elefanten selber liegt. ^^
      Ich hatte gerade auch mal ein wenig im Internet recherchiert und bin über diesen Artikel hier gestolpert... bpb.de/apuz/28782/politik-bei-…und-bibi-blocksberg?p=all
      Ist es nicht auch ein wenig übertrieben, Kinderhörspiele so detailliert zu (über)analysieren?

      Neu

      Ich antworte dann im anderen thread zur ersten Aussage.

      Was dass „auseinander nehmen“ eines Kinderhörspiels wie Benjamin Blümchen betrifft, merkt man schon, dass Erwachsene einen ganz anderen Zugang haben. Viel komplizierter, viel zu sehr aus der Position eines Erwachsenen. Von daher mag das alles stimmen wenn Erwachsene sich die Mühe machen ein Kinderhörspiel zu analysieren, aber es wird ein Kind nicht tangieren. Weil es eben einen ganz anderen Zugang hat.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Da hat sich ja eine schöne Talkerei zu diesem Label ergeben #top# Vielleicht möchte ja noch jemand was dazu schreiben?

      Morgen geht es mit einem neuen Label weiter #mosch#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Chris2710 schrieb:

      Warum darf man als Erwachsener nicht von Kinderproduktionen begeistert/unterhalten werden? Muss 'Kinderniveau' wirklich ohne Qualität sein, damit es ankommt? Gerade z.B. Benjamin Blümchen ist eigentlich nur noch ein "Dummbrot im Zuckerstückmantel" und bekommt die Welt erklärt.


      Das kann jeder Erwachsene und dann hat er die Möglichkeit Hörspiele mit seinen Kindern zu genießen. Und es ist toll wenn Kinderhörspiele ein gewissen Niveau haben - das klappt zum Beispiel bei Schlau wie vier sehr gut - dann haben alle was davon.

      Ein richtiges Kinderhörspiel hat eben ein anderes Niveau weil Kinder die Welt einfach anders wahrnehmen und das Niveau von einem drei Jährigen mit dem eines Ü40 zu vergleichen und versuchen beide zu unterhalten ist so gut wie unmöglich. Benjamin hat schon immer haufenweise Zuckerstückchen gegessen ob er immer so ein Trottel war wie heute weiß ich nicht. Die letzten Folgen die ich gehört habe waren Zoo Schwimmschule und Abenteuerspielplatz.

      So long

      grifter
      "Wenn du es auf der Straße zu was bringen willst, dann bind dich auf keinen Fall an jemand, häng dich an nichts, was du nicht problemlos in 30 Sekunden wieder vergessen kannst wenn du merkst das dir der Boden zu heiß wird."

      Neil McCauley