Eure Meinung zu Realismus in Hörspielen

      Eure Meinung zu Realismus in Hörspielen

      Wie steht ihr zu Realismus in Hörspielen? Was ist das für euch überhaupt? Wollt ihr Hörspiele in denen es „realistisch“ zu geht? Oder mögt ihr es lieber wenn es fern der Realität abläuft? Welche Bedeutung kommt der Realismus in Hörspielen zu? Und wenn jemand zu einem Hörspielplot schreibt, das ist unrealistisch, was denkt ihr euch dabei?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Prinzipiell sind Hörspiele (so wie Filme und Serien) für mich ein Entfliehen des Alltags und der Realität (das sagt dann eigentlich schon alles :-P).

      Ich mag daher am allerliebsten Fantasy oder auch Science Fiction. Klar höre ich auch gerne Thriller oder Kriminalgeschichten, jedoch muss es für mich nicht sonderlich "realistisch" sein. Was ich nicht mag sind Logikfehler oder unlogisches Verhalten von Figuren in einem Hörspiel - deren Verhalten sollte schon (innerhalb der Story) "realistisch" sein.

      Was ich aber nicht brauche sind Hörspiele, die ein 1:1 Abklatsch der Realität sind. Prinzipiell will ich hier unterhalten werden, und das heisst für mich eine Auszeit von der Realität nehmen :)
      Bei mir kommt es immer auf meine momentane Laune an. Manchmal möchte ich etwas realistisches hören und manchmal lieber etwas fiktionales.

      Eine Mischung aus beidem ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber auch. Wie zum Beispiel kürzlich erst in Tommy Krappweis' "Kohlrabenschwarz".
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.
      Also in der Regel brauche ich kein zu 100% „realistisches“ Hörspiel. Das kann durchaus mal ganz interessant sein. So gefiel mir ARZU - Release 30.11.2020 sehr gut.

      Ich mag in Wahrheit besser wenn man realistische Dinge mit Fiktion verbindet. Grundsätzlich kann dann Realismus bei mir für viel Gänsehaut sorgen. Ich denke an so manche O23 Folge.

      Mir gefällt die Unterscheidung zwischen „Logik“ und „Realismus“, die @Orko aus dem Zauberland ins Spiel gebracht hat. Das habe ich so jetzt bei der Erstellung des threads gar nicht bedacht. Es gefällt mir.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Bei mir kommt es ebenfalls auf die Laune an, normalerweise ist mir Realismus in Hörspielen aber nicht so wichtig, da Hörspiel hören für mich ein Entfliehen aus der Realität ist, deshalb höre ich hier am liebsten auch Grusel oder Fantasy Hörspiele. Bei Kinderhörspielen brauche ich z.b. gar keinen Realismus, dafür sind es eben Kindergeschichten,als Kind hätte ich beim Hören darauf gar nicht geachtet ;)


      Welche Hörspiele würdet ihr denn spontan nennen in denen der „Realismus“ eine große Rolle spielt?

      Ich habe hier ja schon ARZU genannt weil es sich um ein Hörspiel nach einer „realen“ Begebenheit handelt.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Das ist eine interessante Frage Markus. Ich hoff ich hab sie überhaupt richtig verstanden... ;)

      Ich könnte es vielleicht so erklären:
      Die Geschichte drumherum, die normalen Dinge wie Städte, Landschaft, Orte, technische Begebenheiten,Fahrzeuge wie Zug, Auto oder Flugzeug, Kultur etc hätte ich gerne so realistisch wie möglich im Hörspiel dargestellt, so dass die eigentliche Geschichte, vielleicht etwas unerklärliches, dass ja nicht im realen Leben vorkommen kann, um so realistischer erscheint und rüberkommt.

      Oder einfacher formuliert, ich will eine Mystery oder Sci Fi Geschichte so verpackt und realistisch zusammenkonstruiert haben, dass ich am Ende als Hörer sage: „Ja, das könnte durchaus wirklich passiert sein.“

      Hab mich jetzt etwas umständlich ausgedrückt, und hoffe die Frage richtig interpretiert zu haben... :P
      The Jokes on you!
      @Evil Das hast Du gut geschrieben. Es gibt sicherlich einige Möglichkeiten Realismus im Hörspiel abbilden zu können.

      Da wären Ereignisse, die real tatsächlich einmal stattgefunden haben.

      Ereignisse, die jederzeit stattfinden könnten und möglich wären.

      Ereignisse, die es zwar nie gegeben hat und die es auch nie geben wird, die aber so logisch nachvollziehbar beschrieben werden, dass sie einem realistisch vorkommen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ergänzend muss ich noch schreiben, dass ich auf Grund meiner Liebhaberei für Grusel, Horror und Mystery analog dazu Realität keine so großen Bedeutung beimesse. Wobei man schon sagen muss, dass Hörspiele wie Das Lufer-Haus durch das „realistische Bouquet“ sogar noch einen Tick gruseliger daher kommen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich schliesse mich da Evil und Markus voll an z.b. Foster hat mir sehr gut gefallen oder Perry Rhodan , Mark Brandis könnte ja mal in etwa so werden. Was mir z.b. nicht so gefiel war Avengers End Game da wahren doch sehr untypische Verhaltensweisen bei den Figuren dabei und sehr viel Unlogik.