Happy End

      Was haltet ihr eigentlich von Hörspielen mit einem Happy End? Ist es ein Muss für ein großartiges Ende, ist es meistens unrealistisch und deshalb nicht gerne gehört oder muss es einfach zur Geschichte und zum Ende passen? Welche Happy Ends der Hörspielgeschichte(n) fandet ihr großartig, welche absolut unpassend?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Was haltet ihr von einem Happy End bei Hörspielen 16
      1.  
        In der Regel habe ich lieber ein Happy End als ein schlechtes Ende! (8) 50%
      2.  
        Es muss passen, dann bin ich ein Freund des Happy Ends (5) 31%
      3.  
        Ein trauriges oder nachdenkliches Ende ist mir lieber! (1) 6%
      4.  
        Sonstiges / siehe thread (1) 6%
      5.  
        Ich brauche kein Happy End! (1) 6%
      6.  
        Ist ein unbedingtes Muss für ein tolles Hörspielerlebnisse! (0) 0%
      Kein Interesse am Happy End? Ich hänge mal eine Umfrage bei.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Das Happy End muß einfach zur Geschichte passen. Ich bin nicht so der Happy End Fan. Ich mag mehr düstere oder offene Enden.
      Manchmal gibt es aber auch Geschichten, in welcher das Ende einfach so sein muß und stimmig ist.
      Was ich bei nem HSp nie mochte, ist das aufgesetzte „Gelache“ am Schluß. Hohler Witz, alles lacht! X/

      Aber deine Frage ist gut Markus.(Positiv) Im Gedächtnis ist mir Meteor“ Knochen im Schlick“ ( von 2000 oder 2001 mit Thomas Danneberg )geblieben.
      Da gab es ein gutes und böses Ende! Wie innovativ war das denn?! Solche geniale Ideen haben sich leider im HSP Genre nicht durchgesetzt.

      [off Topic: War Dannebergs Rolles damals eigentlich die erste in einem Hörspiel? Ich erinnere mich noch an einen Bericht in einem Horrormagazin, da wurde bei der Meteorfolge angemerkt: „Der Typ klingt wie Schwarzenegger“. ;) ]
      The Jokes on you!

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      Kleiner Nachtrag:

      Es gibt z.B. einige Mysteryfilme, in welcher das Ende den ganzen Film in ein anderes Licht stellt.
      So bleibt in K Pax- Alles ist möglich ( von 2001 mit Kevin Spacey) offen, ob nun der Hauptprotagonist ein Alien/ Besucher oder nur ein Verrückter/ Spinner ist!
      Man sitzt da und grübelt. Sci Fi oder Drama??? Viele Fragen kommen auf, nur wegen einem trickreichen Ende.
      Das ist meiner Meinung nach eine ganz wunderbare Idee, welche sich natürlich nur bei den wenigsten Filmen einbauen läßt.

      Mir fällt noch THEY -SIE KOMMEN ( 2002/ Horror-Psycho Thriller) ein. In dem ( düstren) Film geht es darum, dass die Hauptprotagonistin Julia von schwarzen Wesen aus einer Parallelwelt ausgewählt und später sogar, in diese verschleppt wird.
      Am Ende gibt es zwei Optionen: Die gute Julia wird wirklich von unheimlichen Wesen gepeinigt
      und entführt.
      Im anderen Ende landet sie in der Anstalt und ist „nur“ verrückt.
      Beide Enden sind in dem Sinn negativ aber grundverschieden und präsentieren den (Psycho)Thriller jeweils in einem anderen Licht!
      :thumbup:
      The Jokes on you!
      Also ich halte es ganz genau so wie @hoerspiel. Ich mag Happy Ends in der Regel viel lieber. Aber ab und an darf es auch mal überraschender Weise ein schlechtes Ende geben. Aber grundsätzlich bin ich von einer Geschichte mehr erfreut wenn sie gut endet. Wobei dass natürlich in gewisser Form passen muss.

      Solche Alternative Enden sind im Grunde ganz witzig und ein nettes Feature. Aber irgendwie bleiben mir solche Geschichten dann nicht wirklich in Erinnerung.

      Ein Happy End, das mich sehr beeindruckt und mir sehr gut gefallen hat war:

      50 Jahre der Ewigkeit Das rundet die wunderschöne Geschichte mit den teilweisen auch traurigen Szenen perfekt ab.

      Sehr schön ist natürlich auch das Ende von TITANIAs Fröhliche Weihnachten Mr. Scrooge sowie Der kleine Lord
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Bei Erwachsenen Hörspielen brauche ich nicht unbedingt ein Happy End.
      Meine bei Geister Schocker gibt es z.b. nicht immer eins.

      Bei Kinder Hörspielen sollte es schon ein Happy End sein.

      Ich finde das Happy End bei Dreamland Grusel Folge 5 Wolfsnächte ganz schön, wenn auch etwas kitschig ,aber trotzdem schön :D

      Was ich nicht so mag sind offene Enden.

      Im ILM Talk mit Raimon Weber wurde auch ein wenig gefachsimpelt über Happy Ends. Und beide kommen zum Schluss dass niemand 30 Stunden ein Hörspiel hören möchte, in dem man Ende dann alle tot sind.

      Das trifft definitiv auf mich zu. Aber wie sieht es mit euch aus?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Generell sind mir Happy Ends lieber, aber das aufgesetze Gelache am Schluss sagt mir auch nicht so zu. Denn jedes der Abenteuer, gerade wenn es mit schlimmen Erlebnissen verbunden war, hinterlässt Spuren. Nachher ist nichts mehr so unbeschwert wie es vorher vielleicht war, da beispielsweise Entführungen/Geiselnahmen verbunden mit fesseln und knebeln (Freiheitsentzug) psychische Narben hinterlassen. Selbst wenn man sich wieder erholt, meist wohl eher nicht gleich nach der Befreiung.
      Auch wenn es etwas unrealistisch ist, dass der Böse am Ende besiegt ist, ist mir so schon lieber. Ein paar nachdenkliche Sätze am Schluss würde ich allerdings manchmal dann bevorzugen.