Womit könnte man aktuell den CD-Verkauf attraktiver machen?

      Womit könnte man aktuell den CD-Verkauf attraktiver machen?

      Die CD-Verkäufe brechen ein. Womit könnten Labels dies verhindern und die CD als Hörspielmedium wieder attraktiver machen? Was muss passieren damit ihr euch (noch) eine CD kauft?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Das bedeutet für euch beide kann passieren was will, CDs werden nicht mehr gekauft? Oder gäbe es doch noch was womit ihr euch „überreden“ lassen würdet?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      JTaxidriver schrieb:

      Bei mir ist der Zug abgefahren, einfach weil ich es nicht mehr möchte mir das Haus regalweise mit CDs vollzustellen


      Ist bei mir genauso.
      Da das Ganze ja ein akkustisches Erlebnis ist, habe ich durch das haptische keine realen Vorteile.
      Falls du auf der Suche nach weiteren News rund ums Hörspiel bist, schau doch einfach mal auf www.hoerspiel3.de vorbei.
      Neu: GRATIS-Hörspiele
      Dem schließe ich mich an. CD-Käufe bilden bei mir auch nur noch die Ausnahme.

      Durch das Streamen ist es halt auch so einfach, keine CDs mehr zu kaufen.

      Ausnahmen bei mir sind jetzt die Karl May Hörspiele vom Ohrenkneifer. Und bei John Sinclair überlege ich wohl mit 150 aufzuhören die CDs zu kaufen. Die letzten stehen noch verpackt im Regal weil ich sie gestreamt habe.

      Sollte durch die Holy App allerdings der Trend losgehen, dass jedes Label eine eigene App macht, wäre das ein Reiz wieder CDs zu kaufen. Ich würde z. B. gern die Sturmkönige hören, hatte die CDs auch vorbestellt. Aber ich habe keine Lust verschiedene Apps zu abonnieren/nutzen um in den Genuss der Hörspiele zu kommen.
      Ich würde hier sofort die Karl May Hörspiele von Holysoft bestellen und ins Regal stellen. (Ja, ich bin Karl May Fan).

      Irgendwelche Plastik-Gimmicks, die es zu CDs gäbe brauche ich nicht. Da fand ich die Drehbuchseiten von Ohrenkneifer viel besser. Platzsparend und was richtig "persönliches". Das war ein guter hörspielbezogener Bonus.

      Also ich würde wieder vermehrt CDs kaufen, wenn es diese nicht mehr bei Spotify gäbe.
      Natürlich hat sich auch bei mir durch Streaming Einiges reduziert aber es gibt z.B. immer noch genug wie z.B. "Drei ???", "DreamLand Grusel", "John Sinclair", "Tony Ballard", was ich weiterhin als CD kaufen werde.
      Download und Streaming ersetzen halt immer noch nicht das schöne CD-Artwork vieler Serien.
      Für mich sind fast nur noch CD-Boxen reizvoll, weil sie sehr wenig Platz im Regal wegnehmen und ein wesentlich besseres Preisleistungsverhältnis gegenüber dem Kauf-Download bieten.
      Ansonsten greife ich fast nur noch zum Kauf-Download oder höre im Stream.
      Ausnahmen bei neuen Einzelhörspielen auf CD waren bei mir zuletzt die neue Europa Gruselserie, Antares und Bermuda Dreieck. Also eigentlich nur ein paar wenige Klassiker.
      Bei Hörspielen in CD-Boxen nehme ich dagegen auch ganz neue Serien mit, wie bei VIDAN.
      Das ist ganz einfach, die Box muss so attraktiv sein, dass es mir egal ist, dass ich mit der CD nix anfangen kann/will.

      Ohne zu wissen, was da kommt, Chronicles 100 könnte ich mir gut vorstellen, dass gekauft wird.

      Aber es wird sicherlich die absolute Ausnahme sein, dass ich zukünftig noch ein Hörspiel auf CD für mich selbst kaufe.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Die CD ist für mich, so wie sie momentan ist, der größte Anreiz ein Hörspiel zu kaufen.

      Auffallend für mich waren z. B. bei den "Hamburg Krimis" die kleinen hörspielbezogenen Dinge, die auch die Hülle geklebt waren. Da gab es z. B. einen Gutschein für Tierpark Hagenbeck, ein Stück künstlichen Rasen beim St.-Pauli-Hörspiel, ein kleines Kartenspiel, ein Knopf und so weiter. Das sticht ins Auge und bleibt im Gedächtnis. Nimmt im Regal allerdings dann etwas mehr Platz ein.
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      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

      S.R.-Fan schrieb:

      Die CD ist für mich, so wie sie momentan ist, der größte Anreiz ein Hörspiel zu kaufen.

      Auffallend für mich waren z. B. bei den "Hamburg Krimis" die kleinen hörspielbezogenen Dinge, die auch die Hülle geklebt waren. Da gab es z. B. einen…


      Gerade bei den Hamburg-Krimis fand ich das eher umständlich die Dinge dann irgendwie vernünftig im Regal zu platzieren. Auch wenn die Grundidee ja durchaus etwas hatte - das gebe ich zu.

      Bzgl. der Zerstreuung in zu viele Einzel-Apps schließe ich mich Wesley an: das fände ich auch eher nervig. Wobei es bei mir dann eher dazu führen würde zu den Downloads zu greifen (aber nur bei Sachen, die ich auch hören will - davon gibts aktuell nur recht wenig - klar, wenns im Stream ist, hört man es vielleicht dann doch mal an).
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      Für mich als CD-Sammler ist es mittlerweile einfach unerträglich, dass einige Labels sich nicht mehr die Mühe machen für ihre CD-Veröffentlichungen eine eigene Tracklist zu erstellen.
      Da werden einfach die Trackmarkierungen vom Streaming Master übernommen. Egal ob der Schnitt dann mitten im Satz ist oder nicht.
      Fürs Streaming kann ich diese Schnittmassaker ja noch verstehen, da je mehr Tracks desto mehr Geld verdient das Label.
      Aber eine Cd kostet immer das Gleiche, egal ob 1 Track oder 100. Und wer jetzt sagt, dass wäre zuviel Aufwand, der kann ja gern mal bei z.B: WinterZeit oder Imaga nachfragen wie die das machen.
      Bei denen klappt das nämlich.
      Ich persönlich ignoriere diese Labels mittlerweile komplett und kaufe von ihnen nix mehr. Es gibt genug andere Hörspiele von Labels, denen die CD-Käufer noch wichtig sind.
      Ich kaufe fast ausschließlich CDs und Schallplatten, Kasetten auch noch gelegentlich . Letztere beiden z.B. wegen der Bohn-Musik. Digital nur da, wo es gar nicht anders geht.

      Streaming mag platzsparend und bequem sein, man erwirbt da aber nichts und ist auf Gedeih und verderben auf den Anbieter angewiesen. Da kann dann plötzlich die ganze Serie verschwinden (Ordensschwester Amelie bei Amazon) oder nach belieben geändert werden (Serie bei Netflix, in Hsp-Bereich ist mir das zugegebenermaßen noch nicht aufgefallen).

      Mir ist auch Haptik und Optik wichtig und da punkten natürlich die physischen Veröffentlichungen.
      Interessant zu lesen, dass das Medium CD alleine schon die Attraktivität zum kaufen darstellt. Daneben sind es Boxen, die noch einen Kaufgrund darstellen. Einige haben aber mit diesem Medium bereits komplett abgeschlossen und egal was passiert, nichts ist mehr so attraktiv damit man hier noch einmal kauft. Erinnert mich an die Einstellung einiger, die sagen „mir kommt kein Download oder Streaming ins Haus“.

      Die Attraktivität der CD ist für mich alleine schon dadurch gegeben, dass man sie sich ins Regal stellen kann, ansehen darf, angreifen kann und darin schmökern. Da unterscheide ich mich nicht von den meisten anderen die noch an diesem Medium festhalten.

      Für mich ist die CD natürlich auch dann attraktiver wenn die darauf befindlichen Hörspiele nicht im Stream zu finden sind. Aber damit alleine ist es nicht getan. Es hängt sehr stark vom Inhalt ab. Es muss auch ein Hörspiel sein, worauf ich brenne und/oder ich seit frühester Kindheit einen Bezug habe. Daher war es für mich ganz klar, dass ich Macabros von WinzerZeit oder die Gruselserie von EUROPA auf CD haben muss, egal ob sie nun im Stream oder als Download veröffentlicht wird oder nicht. Die stärkste Motivation ist und bleibt das Hörspiel selber. Und auch wenn Macabros und Gruselserie meine Erwartungen nicht erfüllen können so freue ich mich auf jede neue Folge wie ein Schneekönig. Dies ist aber in erster Linie ihren Vorgängern aus den 80igern zu verdanken.

      Daneben müssen CD-Ausgaben auch eine gewisse Optik und Extras aufweisen. Ein eingelegtes Blatt als Cover ist mir da heute zu wenig. Die wunderschöne VIDAN-Box oder die schön anzusehenden und informativen WinterZeit Booklets bei Lovecraft sind hier Paradebeispiele wie eine CD-Ausgabe 2020 sein muss.

      Die CD bietet mir auf Grund des Tones deutlich „mehr“ als ein Hörspiel im Stream oder eine Audible-Produktion. Trotzdem würde ich mir auch in Sachen Tonformat noch mehr wünschen um gegenüber der komprimierten Konkurrenz attraktiver zu sein.

      Und natürlich ist auch der Preis ein gewisser Kaufanreiz. Hier sei @Carsten_HMs Produktionen zu erwähnen, die oftmals keine 4€ kosten und somit durchaus neben dem Inhalt auch preislich reizvoll sind. Wobei man hier auch ganz klar sagen muss, dass der Pappschuber ohne Rücken für einen Sammler im Regal vor Schwierigkeiten stellt, weil man im Grunde nix sieht. Hier würde ich mir sehr stark wünschen dass man dem Hörer eine zusätzliche Box zur Verfügung stellt, natürlich gegen Bezahlung, damit die CDs auch im Regal eine gute Figur machen. Ansonsten kann man sich im Grunde auch den Download kaufen. Der schaut im Regal auch nicht gut aus.

      Ich denke es gäbe für echte Sammler noch viele Möglichkeiten die CD attraktiver zu machen, damit sie ein Hingucker ist, etwas dass man ausstellen kann, dass Gäste auf sich aufmerksam macht und es bewundern lässt. Hier sind manche Labels wirklich sehr originell unterwegs, die Masse aber leider wenig einfallsreich. Wobei ich für mich für eine tolle Aufmachung, ein tolles Hörspiel und gelungene Extras gerne mehr ausgebe. Für eine lieblose CD, mit mittelmäßigen Geschichten in unscheinbarer Optik brauche ich dieses Medium nicht mehr. Da greife ich zum Stream.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Zerberus schrieb:

      Da werden einfach die Trackmarkierungen vom Streaming Master übernommen. Egal ob der Schnitt dann mitten im Satz ist oder nicht.


      Das ist ein Scherz, oder?

      Markus G. schrieb:

      Wobei man hier auch ganz klar sagen muss, dass der Pappschuber ohne Rücken für einen Sammler im Regal vor Schwierigkeiten stellt, weil man im Grunde nix sieht. Hier würde ich mir sehr stark wünschen dass man dem Hörer eine zusätzliche Box zur Verfügung stellt, natürlich gegen Bezahlung, damit die CDs auch im Regal eine gute Figur machen.


      Dann kann man aus Kosten- und Platzgründen, direkt wieder auf Hülle gehen, aber damit wird das Produkt teurer. Alternative wäre vielleicht eine CD-Single Hülle (7mm), das wäre vielleicht sogar ein Alleinstellungsmerkmal für eine Serie oder ein Label. Ich weiss ja nicht, ob es da in der Richtung schon was gibt. Da seid ihr alle mehr im Thema.

      bocksbox schrieb:

      Das ist ein Scherz, oder?


      Ne, war kein Scherz, höchstens ein schlechter Scherz von den Labeln.
      Hol dir doch z.B. mal eine aktuelle CD von Contendo. Alle 1:31 min kommt ein neuer Track, da die Mindestlauflänge eines Tracks im Stream 1:30 min sein muss damit er bezahlt wird.
      Egal ob mitten im Satz oder Wort. ;)
      Contendo war jetzt nur ein Beispiel von vielen.
      Wobei es bei Gapless ja im Grunde kein Problem ist wenn alle Minuten der Track wechselt. Als Streaminghörer akzeptiere, ja begrüße ich es sogar wenn Labels so viele Tracks machen. Letztenendes kommt es mir als Hörer ja zu Gute wenn Labels mehr einnehmen können und so mehr Hörspiele im Stream zur Verfügung stellen. Streaming hat seine Vorteile und Nachteile. Hörspiele auf CD sollten aber keinesfalls 40 oder mehr Tracks haben, ohne Namen und alle Minuten wechseln. Auf einer CD erwarte ich Tracks, die beschriftet sind und die entsprechend der Szenen „geschnitten“ sind. Das ist einer der Vorteile einer CD.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#