Alles rund um den Vertrieb von Hörspiellabels

      Alles rund um den Vertrieb von Hörspiellabels

      Welchen subjektiven Eindruck habt ihr ganz allgemein von einem Vertrieb von Hörspielen? Was ist ein Vertrieb für euch eigentlich? Welche Rolle spielt er für euch als Hörspielhörer, Hörspielkäufer und Hörspielsammler? Wird der Vertrieb eurer Meinung nach passend, zu wenig oder zu viel geschätzt? Habt ihr den Überblick wer für wen Vertrieb ist? Welcher Vertrieb fällt euch spontan so ein?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Eines kann man wohl jetzt schon sagen, der Vertrieb interessiert deutlich weniger als das Label, das Hörspiele produziert. Dabei strecken oftmals Labels virtuell ihre Hände von sich und sagen, das ist Entscheidung unseres Vertriebes. Gerade in Zeiten in denen ein Hörspiel nicht mehr wie früher auf einem Medium veröffentlich wird, sondern auf mehreren, verliere ich zumindest den Überblick welcher Vertrieb für welches Label verantwortlich ist. Manche sind für Download/Streams, manche für CD-Pressung, manchmal scheinen sich regelrechte Konglomerate zu ergeben, bei denen ich zumindest nicht weiß wer was macht?

      Was macht der Vetrieb eigentlich? Er ist für das „Vertreiben der Hörspiele“ verantwortlich? Er nimmt die Hörspiele und positioniert sie auf diversen Plattformen?! Wobei der digitale Vertrieb wohl dem haptischen Vertrieb den Rang abgelaufen hat. Denn auf Mediamarkt und Co findet man Hörspiele immer weniger, währenddessen iTunes & Konsorten bzw. Spotify und Co boomen wie niemals zuvor. Was verdient dieser Vertrieb pro verkauften Hörspiel? Ist es klug Downloads/Streaming von einem anderen Vetrieb zu machen als CDs? Wäre es nicht besser alles unter einem Vertrieb zu machen?

      Und zu guter letzt? Warum liest man so oft dass Labels den Vetrieb gewechselt haben?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Hi Markus,

      es gibt verschiedene Positionierungen zum Thema "Vertrieb". Würde ich ein Label besitzen täte ich mich um den Vertrieb selbst kümmern wollen, d.h. dafür sorgen, dass die Scheiben in den Läden landen damit man sie kaufen kann. Es gibt aber auch Vertriebsfirmen, die einem Label diese Arbeit gerne abnehmen und bereits Verträge mit diversen Kaufhäusern haben und dort Stellplätze für die Vertriebsprodukte "gemietet" haben und dafür sorgen, dass die Regale mit dem Zeug von den Labels aufgefüllt werden. Dafür kassieren diese Firmen einen ordentlich Teil vom Verkaufspreis für das Hörspiel, was ganz lapidar als Vertriebskosten in die Kalkulation mit einfließt. Macht man es selbst bzw. hat man eine Abteilung und Personal dafür, kann der Kosten-Anteil pro CD ganz stark variieren. Das Thema Selbstvertrieb, z.B. durch Verkäufe von Downloads, können Labels über Webshops über eine eigene Homepage realisieren. Entweder sie kümmern sich selbst, um diese technischen Kram oder aber sourcen das out und bezahl jemand dafür - ergo auch wieder Vertriebskosten, egal ob ich´s selbst mache oder extern machen lasse.

      Warum Labels den Vertrieb wechseln, liegt auf der Hand. Man ist nicht zufrieden mit der Leistung, man hat ein besseres Angebot - bessere Platzierungen - größeres Vertrauen oder der neue Vertrieb hat ein größeres Vertriebsnetz. Meist liegt es wohl am Preis.
      http://www.blackdays.de - http://timeshift.blackdays.de - TimeShift kostenloses Hörspiel - Finale ist online, Folge 8 "And All My Dreams, Torn Asunder" * TS 7.1 TechDemo *
      Leuchtet ein! Aber irgendwie verliert man als Konsument doch den Überblick wer wo seinen Vertrieb hat.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Den Überblick verliert man in der Tat schnell. Gerade bei den vielen Labels die bei Maritim bzw. Highscoremusic sind.

      Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man hier unter dem Reiter "Hörspiele" die Highlights beispielsweise weglassen würde und dann z.B sagt oben haben wir den gesamten Katalog und dann unterteilen wir in Märchenland, Audionarchie, All Ears, Maritim, (Maritim Retro?), Dreamland und so weiter.
      Gut beobachtet! Gerade bei Maritim verliere ich wirklich den Überblick was wo wem gehört und was eine waschechte HighScore oder Maritim-Produktion ist #jaja#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Im letzten Posting von Lindenblatt Records auf Facebook (m.facebook.com/127997783940990…318492500/?type=3&theater) steht unter anderem

      ​Als letzter Schritt muss unser Hörspiel jetzt nur noch für die verschiedenen Veröffentlichungswege (CD/Download/Stream) aufbereitet und getaggt werden.
      Morgen geht es zu unsere Vertriebspartner.


      Was kann man sich darunter konkret vorstellen? Und braucht man für jedes Medium tatsächlich einen eigenen Vertriebspartner? Ist das „wirtschaftlich“ gescheit? Werden so nicht zusätzliche Kosten verursacht?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Spoti, Amazon, Apple und Co. werden sicherlich über einen Vertrieb in einem Aufwasch bedient. Aber grad für Hörspiele gibt es ja noch zig Download-Portale, die macht der "normale" Digitalvertrieb nicht. Und CDs sind sowieso ganz eigene Sache.

      Für Hörbücher gibt es dann noch den Sonderfall, dass niemand bei Apple einstellen darf außer Audible. Da sind die Vertriebe dann vermutlich komplett außen vor.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Hmm, ich hab das vor wenigen Wochen erst wieder gelesen. Evtl. ist es so, dass Vertriebe weiter ausgeschlossen sind, in dem Artikel steht ja explizit: "Damit können Verlage ihre Hörbücher dem iPhone-Konzern direkt anbieten".
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Ich habe auf jeden Fall den Eindruck, dass durch die vielen verschiedenen Vertriebe, die man zu brauchen scheint, sehr viele Hände vom eigentlichen Gewinnkuchen des Labels sich eine Scheibe abschneiden und es damit manchen Medien wie die CD, aber auch dem Streaming schwer machen viel Gewinn zu machen. Oder täuscht der Eindruck und machen erst die Vertriebe möglich, dass man da wie dort „unterkommt und angeboten“ wird und somit letztendlich für einen Gewinn sorgen?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#