Wie HÖRPLANET/GREENSKULL heute u.a. sein Geld verdient

      JTaxidriver schrieb:

      Zitat von Zak: „h<a href="pop.de/amadeus-partitur-10-bis-13.html" class="externalURL" rel="nofollow" target="_blank">ttps://www.pop.de/amadeus-partitur-1-bis-8-im-paket.html

      Beide zeigt es als nicht auf Lager an.…


      Bei mir geht es die in den Warenkorb zu legen... ?(
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      daneel schrieb:

      Bei audible.de gibt es die Folgen 1-12, aber nicht die 13. Sehr(!) merkwürdig!!!
      Also ich finde bei audible ausschließlich Folge 12. Die 1 - 11 sind als nicht verfügbar gelistet, die 13 gar nicht. In der Tat sehr merkwürdig...

      Amadeus bei audible
      Das Geheimnis des Lebens ist Ehrlichkeit und fairer Umgang. Wenn du das vortäuschen kannst, hast du es geschafft. [Groucho Marx]
      Alles neu macht der Oktober bei Greenskull.

      Das Musikalbum von Dennis aka Van Tastisch hält einige Ohrwürmer der Sonderklasse bereit: imusiciandigital.lnk.to/6MBwjYe0

      Mit der Ballade "Der Himmel voller Chemtrails" hätte Deutschland den Grand Prix de Eurovision gewonnen, wenn dieser in 2020 stattgefunden hätte. Anspielstipps sind auch "In der Meinungsdiktatur", natürlich "Heil Hildmann" sowie "Hygiene-Demonstration". Da bekommt jeder sein Fett weg, so muss das sein. "Heilpraktiker" fand ich auch sehr gut.

      Der Relaunch der Hörspielkammer mit Folge 76: Dreamland Grusel 44 – Interferenzen 1 ist am vergangenen Freitag erfolgt. Dabei wird dem Volk das gegeben, was das Volk will, mehr aus dem Gerichtssaal der Würmer. Das ist ein Zweiteiler, in Folge 1 wurde der Richter dem Angeklagten Christian Gailus noch nicht so wirklich habhaft, der zieht sich sehr geschickt aus der Affäre, was aber nicht an seinem Pflichtverteidiger liegt :D Viele alte Bekannte haben die unverzichtbaren Gastauftritte, neu ist eine "Gerichts-Alexa", die kommt auch sehr gut an. Dazu werden die Beweismittel auch offengelegt bzw. eingespielt und nicht nur nacherzählt, das war ja auch ein Wunsch der Hörer. Das war mal wieder ein Volltreffer in mein Humorzentrum, bin sehr gespannt auf Teil 2. Vor der Kammer sollte man aber - wie so oft - tunlichst das Hörspiel hören.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Da sieht man wie unterschiedlich Hörspielfans ein und das selbe Gehörte aufnehmen können. Hier zwei Statements von mir aus dem thread Welches Hörspiel/Hörbuch hört ihr gerade ... :

      Es ist wahrscheinlich dem Fieberwahn geschuldet und dass mir nach 1 1/2 Tagen im Bett so langsam der Hörstoff ausgeht, aber ich habe heute doch tatsächlich in die neue angeblich vollkommen veränderte Hörspielkammer des Schreckens rein gehört. Und was soll ich schreiben? Seit Detolates Blutstern habe ich nicht mehr so viel Mist gehört. An den Haaren herbei gezogene Fehler, Fäkalhumor, Witze, die überhaupt nicht lustig sind, Namen werden verunglimpft, also alles in allem unglaublich peinlich und zum fremdschämen. Was hat sich verändert? Die beiden Laiensprecher nehmen sich noch mehr Zeit für ihre diversen Auftritte im Laientheater, sprechen noch mehr Rollen, bauschen alles mit noch mehr Brimborium auf, dafür fehlt es insgesamt an inhaltlicher Substanz, zudem wird vieles aus dem Kontext gerissen, teilweise ganz bewusst missverstanden und was daran lustig sein soll, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Es verwundert mich ehrlich nicht, dass ihre Likes auf Instagram selten die 10er Hürde überschreiten. Kaum zu glauben, dass Amadeus aus der selben Hörspielschmiede kommt.


      Über Humor lässt sich bekannter Weise streiten, aber dass was ich heute gehört habe, war schlicht und ergreifend primitiv und in einigen Zügen infantil. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und mir fällt wirklich kein Hörspiel ein, dass ich als „schlechter“ empfinden würde. Und zwar angefangen vom Inhalt, den Dialogen, den Wortwitzen, so man diese als solche bezeichnen kann, bis hin zu den Sprecherleistungen. Das war weder als Rezension hilfreich noch als Hörspielerlebnisse erheiternd. Das war schlicht und ergreifend in meinen Ohren „gor nix“.


      Alles bezogen auf die neue Hörspielkammer. Wenn ich lese, dass die beiden Jungs nun auch singen, dann muss man ihnen zwar zu ihrem Mut gratulieren, ihnen aber gleichzeitig wünschen, dass ihre Werke niemals von wirklichen Kritikern beäugt werden. Ihre Hörspiele hatten Klasse, aber in allem anderen sind und bleiben sie waschechte Amateure bzw. arbeiten nach dem Motto „learning by doing“, wo gegen im Grunde nix auszusetzen wäre, wenn, ja wenn sie nicht gerade diesen Umstand, nämlich der Einsatz von „Amateuren“ bei anderen Labels in ihren Schmähsatiren bekritteln würden. Wie würden sie wohl selbst ein Hörstück, in dem 2 Amateursprecher mehrere Rollen mit verstellten Stimmen sprechen, bewerten? Wie wäre eine Hörspielkammer mit so geschliffenen Dialogen und dem genialen Wortwitz vom Amadeus Autor Sebastian Weber aka @brudervomweber ?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Namen werden verunglimpft

      Ich hab mir die Folge ein zweites Mal angehört und darauf geachtet, genau das passiert nicht, weil Christian Gailus gleich zu Beginn dem Richter sagt, er kenne alle Wortspiele mit seinem Namen und der Richter sagt "Na gut, dann lassen wir das vorerst" :D

      Jetzt weiß ich, was mir unter anderen gerade an der Folge so gut gefällt, Christian Gailus macht - von der gepitchten Stimme abgesehen - irgendwie den Eindruck als wäre er der echte 8)

      Meine Lieblingsstelle ist übrigend die, an der der Richter allen Hörspielmachern sehr plastisch anhand Blue Velvet erklärt, warum das was sie abliefern trotz anderweitiger Behauptungen eben nix mit David Lynch zu tun hat. Oder wie im herrlichen Klappentext steht "...Story, die auch von David Lynch stammen könnte. Also, wenn Lynch vorher einen Schlaganfall erlitten hätte" ^^
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      Man könnte sich jetzt die Mühe machen und jede Passage Schritt für Schritt auseinander nehmen. Angefangen von der Sprecherbesetzung, über den Inhalt, der Inszenierung, den Witzen, den Beleidigungen bis hin zu den handelnden Personen. Aber wofür? Wem DAS gefällt, der wird trotzdem begeisternd aufjohlen und Beifall klatschen, weil das eben sein Sinn für Unterhaltung ist. Für mich nicht nachzuvollziehen, aber zu akzeptieren. Und wer nicht darauf steht, der wird wie ich wieder einen großen Bogen herum machen und sich einer Unterhaltung mit einem Mindestmaß an Niveau zu wenden. Egal wie intensiv man die Schwächen dieser Produktion aufzeigt oder nicht. Und wenn ich mir die Anzahl der Kommentare und der Likes überall ansehe, die Dennis & Michael für ihr „zweites Hörspielleben“ in den letzten 3 Jahren bekommen haben, dann erfüllt mich das mit einer gewissen Genugtuung. Denn im Grunde interessiert sich wirklich (fast) niemand für diese Form der Unterhaltung. Und das ist mMn auch gut so! Ein Indiz dafür ist auch die Tatsache, dass man sich wieder dem Stiefkind Lady Bedfort zuwendet und Bücher und Hörbücher produziert. Man wird wohl drauf gekommen sein, dass die Miete auch zu bezahlen ist. Und von 2 Kommentaren, 30 Klicks, 2 Patreonanhängern und 5 Likes pro Video wird das nicht passieren können.

      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Man könnte sich jetzt die Mühe machen und jede Passage Schritt für Schritt auseinander nehmen. Angefangen von der Sprecherbesetzung, über den Inhalt, der Inszenierung, den Witzen, den Beleidigungen bis hin zu den handelnden Personen. Aber wofür? Wem…


      Also kann man im Prinzip sagen: Die beiden liefern immer noch den gleichen Stiefel ab wie früher.
      Meine Hörspiel-, Film- & Buchrezensionen: Udoseelhofer.at
      Das ist sicherlich eine Geschmackssache! Wenn Du mit früher den Beginn ihrer „Schmähsatiren“ nach dem Ende ihrer Hörspielproduktionen meinst, dann JA. Wenn Du mit früher ihre produktive Zeit in Sachen „Hörspiel“ meinst, dann „NEIN“, denn Amadeus oder Amelie ist von der Qualität und von meinem (!!!!!!!!!!) Unterhaltungswert so weit weg von den Hörspielkammern wie ich vom Physik-Nobelpreis. Ich greife mir da wirklich am Kopf wie eine ehemals kleine, feine und angesehene Hörspielschmiede mit großartigen Ideen, viel Kreativität und einer wirklich großen Fanfreundlichkeit mit tollen Aktionen so „absandeln“ konnte. Da wird mir wirklich wehmütig ums Herz und ich muss mir die Augen reiben und mich fragen ob ich träume oder wirklich wach bin. Was da alles schief gelaufen sein muss um einen solchen Weg einschlagen zu müssen...
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Dr. Armitage schrieb:

      Also kann man im Prinzip sagen: Die beiden liefern immer noch den gleichen Stiefel ab wie früher.


      Überhaupt nicht, ich bin ja nun ein Fan der ersten Stunde, für mich ist die aktuelle Folge 76 die bisher beste überhaupt. Das neue Format ist ein Volltreffer. Ich habe sie mir schon dreimal angehört und es hat auch beim dritten Mal noch riesig Spaß gemacht, da sind so viele grandiose Ideen und Formulierungen drin, ein Feuerwerk der guten Laune mit großartigen Ideen und viel Kreativität ;) von der ersten bis zur letzten Minute. Das ist für mich pures Gold für meine Ohren.

      Aber klar, solche Satire kommt nicht überall gleich an. Das bombastisch geile "Cayman Crap" hatte auch nicht nur Fans, die vor Freude minutenlang wie Dreieck sprangen wie ich.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      @Markus G.Genau diese Schmähsatiren, die im übrigen nicht einmal gut gemacht sind, meine ich. Der Humor der beiden ist einfach unfassbar primitiv, wodurch ihre "Rezensionen" noch viel unerträglicher werden, als die Hörspiele, die sie sich als Opfer aussuchen.
      Meine Hörspiel-, Film- & Buchrezensionen: Udoseelhofer.at

      Chris schrieb:

      Zitat von Dr. Armitage: „Also kann man im Prinzip sagen: Die beiden liefern immer noch den gleichen Stiefel ab wie früher.“

      Überhaupt nicht, ich bin ja nun ein Fan der ersten Stunde, für mich ist die aktuelle Folge 76 die bisher beste überhaupt.…


      Geschmackssache. Da ich mit den beiden schon genug persönlich zu tun hatte, mache ich um all ihre Produkte einen weiten Bogen. Die sind es mir nicht wert, mit ihnen meine Zeit zu verschwenden.
      Meine Hörspiel-, Film- & Buchrezensionen: Udoseelhofer.at

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      hoerspiel schrieb:

      Vielleicht sind in der letzten Zeit aber auch einfach nur gute Hörspiele erschienen :D


      Also das würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen. Auch wenn ich schon wochenlang seit Dr. Morbius 9 (*) kein schlechtes Hörspiel gehört habe, aber das hat andere Gründe.

      (*) Und diese Gurke war ja schon in Kammer 99 dran. Kann man wirklich nur hoffen, dass Sebastian Pobot eh gar nicht mitbekommt, was unter seinem Namen da eigentlich für ein justiziabler Mist veröffentlich wird :D
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.

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      Der Hörplanet hat immer seine Strategien von heute auf morgen geändert, verändert und über den Haufen geworfen. Das hat persönliche Gründe. Dafür hat Dennis auch mein Mitgefühl. Aber selbst wenn es nur sehr gute Hörspiele gäbe, Dennis würde schon was Schlechtes finden. Denn sehr gute Hörspiele gibt es für den Hörplaneten bzw. Die Schreckenskammer nicht.

      Und was Pobot betrifft - wenn er in den letzten Jahren etwas bewiesen hat, dann dass er eine sehr gute Nase dafür hat, was die Masse an Hörspielfans hören möchte und womit man Geld verdienen kann. Von daher muss man sich keine Gedanken darüber machen, wenn vereinzelte Hörer oder Kammern von einem „justiziablen Mist“ sprechen. Die Hörerzahlen, die Charts und die Einnahmen geben ihm recht. Daher mag die Kammer zwar für manche eine Belustigung darstellen, aber eines ist sie sicher nicht. Eine objektive Abbildung darüber welche Hörspiele, Hörspielmacher oder Labels keinen Erfolg haben. Im Gegenteil je erfolgreicher um so lieber werden sie als „Feindbild“ für die Kammer heran gezogen. Warum bloß??? ;)
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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      Markus G. schrieb:

      Im Gegenteil je erfolgreicher um so lieber werden sie als „Feindbild“ für die Kammer heran gezogen. Warum bloß???


      Im Gegensatz Dir höre ich jede Kammer (und durchwegs nicht nur einmal), daher weiß ich, dass das einfach falsch ist. Ich mag das Urteil nicht immer teilen, aber diese Unterstellungen sind einfach daneben. Wobei man sich auch bloß die Liste anschauen muss, da kommt jeder dran, von Europa bis zum Kleinstlabel.

      Schön wäre es, wenn die Hörspielwelt so bonbonfarben wäre, wie Du sie gerne malst, sie ist es leider nicht. Es wird halt auch enorm viel Mist produziert, lieblos und ideenlos und handwerklich schlecht. Was ja auch nicht ungewöhnlich ist, nur so stechen die überragenden Produktionen heraus.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.