Hallig 11

      Der Instinkt des Jägers

      Die von Nebelwänden umgebene Hallig 11 liegt weitab von den anderen Marschinseln.

      In dieses Idyll verschlägt es die Hamburger Kommissarin Rike Lorbeer, die, von Burnouts geplagt,als Leiterin der dortigen Polizeiwache auf ein friedliches Berufsleben bis zur Verrentung hofft.
      Die Kriminalitätsrate liegt auf dem fünfunddreißig Bewohner fassenden Eiland praktisch bei Null.
      Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht der geheimnisvolle Wagner – ein älterer Tourist, der viele Fragen stellt,vor allem den unter mysteriösen Umständen verstorbenen Vorgänger Rikes betreffend.
      Und ehe sie sich versieht, gerät die Ermittlerin unfreiwillig in ein Netz aus Lügen, Intrigen und kommt einem mörderischen Kult auf die Spur.Denn auf Hallig 11 ist nichts so, wie es scheint.



      Quelle: hm-audiobooks.de/product_info.…-des-jaegers--datei-.html
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Es ist schon eine weitere Folge für Hallig 11 angekündigt. Aber Vorsicht, wer den Link aufruft und die Beschreibung liest, wird kräftig gespoilert :D



      Beim lesen der ersten Folgen Beschreibung dachte ich Anfangs noch, eher nicht so interessant. Aber nach dem vollständigen Lesen werde ich auf jeden Fall mal reinhören. :)
      #winkewinke# Die Hörspiele sind tot, es leben die Hörspiele #winkewinke#

      gruenspatz schrieb:

      das ist richtig klasse. Super Autor, toller Stil! Bisher eine echte Empfehlung!

      Jepp.

      Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn wenn mans nicht gehört hat, dann hat mans nicht gehört .....


      Vorweg :
      Ganz zu Beginn wird die Geschichte und der Name von HALLIG 11 erklärt.
      Ein real geschichtlicher Hintergrund ist ja immer interessant.


      Es ist ein Stil, den ich so in kommerziellen HSP bis noch nicht gehört habe.
      Durch die vielen "Selbstgespräche" - in Form von über sich selbst und die Situation erzählen -
      hat es latent was von einem Hörbuch, da es auch recht lange Phasen sind
      und es sind jeweils immer nur 2, die sich begegnen und unterhalten.
      Tant Trudchen und Wagner - Rike und der Bürgermeister
      - Rike und die Bürgermeisterin - Wagner und Rike - Wagner und .....

      Ich bin gespant, ob der Stil s beibehalten wird, oder ob das nur zur Einführung gemacht wurde.


      Story und Plot sind weiterführend - es ist also keine Reihen-Serie mit abgeschlossenen Folgen,
      sondern inhaltlich aufeinander aufbauend - zumindest lässt dies der Schluß von Folge 1 zu.


      Die Leistung der Sprecher - also, ich weiß nicht wie oft da bestimmte Tackes immer und immer wieder gemacht werden mussten
      - jedenfalls kann ich mir gut vorstellen, das bei den schrägen Lachszenen einiges an Energie bei drauf ging.
      Die "Beziehung" zwischen Rike und der Bürgermeisterin - "DAS Führungs-Team" - ist eine ganz besondere :D
      Ironie und Wahnsinn lassen grüßen :thumbsup:

      Die Sprache ist locker frei Schnauze ohne aber obszön zu wirken.


      Trotz der speziellen "Lockerheit" geht es um eine sehr ernste Angelegenheit, die man erst in
      weiteren Folgen erfahren wird, denn die 1. Folge endet da wo es eigentlich erst richtig anfängt.



      Ich hoffe der (überaus positive) 'erste Eindruck' - nach 5 mal Hören - wird sich bestätigen. :) :)
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      Trotz meines ersten positivem Eindrucks bei der Hörprobe, hier war ich wahrscheinlich einfach mehr von Rainer Schmitts Stimme abgelenkt gewesen, dass komplette Hörspiel selbst ist einfach nicht meins. Irgendwie bin ich mit der Art, wie es erzählt wird, überhaupt nicht klar gekommen. Es klingt für mich wie eine Mischung aus Hörbuch und Hörspiel.
      Jetzt habt ihr mich so neugierig gemacht, dass ich doch nicht die Nautilus von Pandoras Play sondern Hallig 11 gehört habe.

      Ich muss schreiben, die Geschichte hat was. Es braucht ein wenig um die Gänge zu kommen. Knappe 37 Minuten, erst dann kommt erster Zweifel an der Ruhe und Beschaulichkeit der Insel auf. Bis dahin dominiert das Kennenlernen des Hörers mit den beiden Hauptpersonen, der übrigen Protagonisten, der Atmosphäre und der ganzen Insel. Dabei wird beißender Humor oft zum Einsatz gebracht. Ebenso sind gerade die weiblichen Inselbewohner sehr überzeichnet, zum Teil anstrengend zum Hören. Ab Minute 37 wird der Hörer langsam damit konfrontiert, dass da „was“ ist. Eine Aufklärung darüber gibt es nicht, aber doch ein Finale, indem man erstmals erahnen kann, was es sein könnte. Vieles bleibt im Nebel der um die Insel wabert verborgen. Aber erste Reize sind gesetzt. Unklar ist für mich auch wer mit dem Titel „Der Instinkt des Jägers“ angesprochen ist. Ist es die Kommissarin? Ist es Wagner? Oder ist es jemand Dritter, den wir bis dato nur ansatzweise kennen gelernt haben? Viele Fragen, die das Hörspiel für mich sehr reizvoll machen.

      Am Ende fand ich es sehr unterhaltsam. Man muss sich auf die eher entschleunigende Produktionsart einlassen. Es braucht seine Zeit und man muss wohl in der Stimmung sein. Zudem ist es eine Serie mit einem fortlaufenden Handlungsstrang. Man braucht also wahrscheinlich einen längerem Atem, abhängig von VÖ-Rythmus den @Carsten_HM an den Tag legt. Ich hoffe auf eine zügige VÖ-Politik. Wir sind halt durch Audible & Co und der Staffel-VÖ verwöhnt. Was das „Hörbuch“ im Hörspiel betrifft, muss ich für mich folgendes schreiben. Für mich ist es ein Hörspiel und keinesfalls ein Hörbuch. Ein Hörbuch braucht einen Sprecher, keine Musik oder Geräuschkulisse sondern lebt ganz alleine vom Vortrag und der Geschichte. Ich selbst mag keine inszenierten Lesungen die irgendwie so daher kommen als könnten sie weder Hörspiel noch Hörbuch sein. Was dieses Hörspiel zu etwas durchaus Besonderem macht, sind die langen Ich-Erzählungen. Ich würde, ohne das Buch zu kennen, daher eher von einem „ungekürzten Hörspiel“ sprechen, wie wir es von AUDIBLE zum Beispiel Fitzeks „Das Kind“ kennen. Trotzdem gibt es in diesem Sinne keinen klassischen Erzähler sondern Kommissarin und Wagner teilen sich diese Aufgabe in Form von Erzählpassagen in der Ich-Form. Ein Art wie ich es bis dato in einem Hörspiel noch nicht oft auf diese Weise erlebt habe. Erhardt/Göllner haben diesen Kniff ja oft bei Dorian Hunter gewählt.

      Die Sprecher machen gute Arbeit. Und Rainer Schmitt ist natürlich für meine Kassettenkinderohren alleine schon ein Muss dieses Hörspiel zu hören. Und den Typen, den er verkörpert, ist noch dazu ein geheimnisvoller und interessanter Charakter.

      Die Musik fand ich gut, sie erzeugen das Bild von Weite und Einsamkeit in mir. Trotzdem sind mir die Klänge ein wenig zu episch angelegt für eine kleine, einsame und ruhige Insel.

      Mir hat das Hörspiel wirklich Spaß gemacht, weil es vom üblichen Hörspiel abweicht und Carsten hier neue Wege geht und vor allem mal neue Arten von Ermittlertypen einführt, abseits der für mich schon etwas überstrapazierten Holmes- und Marple-Charaktere. Der Mysterygehalt trägt sein Übriges dazu bei dass ich gut unterhalten wurde.

      Die wichtigste Frage, die in meinem Kopf nun herumspukt lautet: Wann kommt Folge 2?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Unklar ist für mich auch wer mit dem Titel „Der Instinkt des Jägers“ angesprochen ist.

      Das erfährt man im HSP. ;)

      Rike sagt das - ich glaube in einer der Kneipen-Szenen, bin aber nich sicher - über sich selber.
      Also, die Kommissarin ist die Jägerin mit dem Instinkt.
      :)


      Markus G. schrieb:

      Wann kommt Folge 2 ?

      Richtig - so siehts aus !
      Da möchte ich auch nicht zu lange warten müssen
      - insgesamt auf die Fortsetzungen bzw. Fortsetzungsgeschichten im Besonderen.
      :)
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      Heute habe ich Folge 2 gehört. Im Gegensatz zur Pilotfolge ist sie kürzer, schließt nahtlos an das Ende der 1 an und man ist sofort mitten im Geschehen. Was folgt ist wieder eine interessante Mischung aus humorigen Stellen, die teilweise fast schon klamaukig daher kommen, und ersten, spannenden und höchst mysteriösen und auch unheimlichen Situationen. Abermals ist es eine Mischung, die ich so noch sehr selten in Hörspielen gehört habe. Das Ende ist tragisch, spannend, unheimlich, mysteriös und birgt wieder einen Cliffhanger. Ich muss schreiben, dass diese Serie wohl jene aus dem Hause Hermann darstellt, die mir am besten gefällt. Keine 0815 Ermittler, sondern charismatische Typen, mit der Hallig 11 ein überschaubares Setting und ein unheimliches übernatürliches Geheimnis, das dem Hörer nur langsam offenbart wird. Ich hoffe mal nur nicht zu langsam und ich hoffe weiter, dass es zügig weitergeht. Denn gerade solche Geschichten brauchen ein zügiges Hören.

      Diese Serie ist sicherlich auf Grund vieler Eigenheiten etwas Besonderes und wird wohl stark polarisieren. Ich gehöre hier zu jener Gruppe, die begeistert zuhört und sich freut wenn es weiter geht. @Carsten_HM Kann man schon in etwa sagen wann Folge 3 erscheint?

      Auf hm-audiobooks.de/?cat=c36_Hallig-Elf-hallig-elf.html sind zumindest schon mal die Folgen 3 und 4 angekündigt. Auf wie viele Folgen ist die Serie konzipiert?

      Wer hört noch?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      #danke# für die Info und #top# , dass die Zahl der Folgen überschaubar und die VÖs nicht zu lange auf sich warten lassen :thumbup: Wird es eventuell eine Fortsetzung, Staffel 2, zweites Buch oder wie immer man es nennen möchte, geben?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Und schon gehört. Ich hatte etwas Schwierigkeiten die in Folge 1 und 2 gehörten Inhalte richtig zu sortieren und mit den Geschehnissen in Teil 3 zu verbinden. Zudem übertreibt es Tante Trudchen leider wieder. Da wäre etwas weniger Overacting angenehm gewesen. Daneben gab es aber auch eine tolle Mysterfolge, mit einer erschreckenden Auflösung gegen Ende hin. Humor und Ernsthaftigkeit gehen in dieser Serie eine gewagte Symbiose ein. Ob dass überall gefällt? Ich finde aber die Atmosphäre, Musik und auch den (traurigen) Mysteryhintergrund durchaus reizvoll. Es gefällt mir.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#