Küsten-Krimi [CONTENDO]

      Die Folgen 10 + 11 "Tödlicher Frost" waren mal wieder eine Ohrenweide, wenn man das so nennen kann. :thumbsup:

      Bei Marc Freund als Autor erwarte ich ja schon eine gute Geschichte und wurde auch nicht enttäuscht. Ein bisschen mutet der 1. Teil ja schon wie die 3 Senioren an und der entsprechende Hinweis kam dann zum Ende hin auch. (So ein bisschen wie "Kunden, die dieses Produkt kauften, kauften auch..." :D ) Schon viel Humor, aber nicht übertrieben. Ekkehardt Belle hier noch mal zu hören war sehr schön. Aber auch die anderen Sprecher waren großartig. Während der gesamten Handlung kommt keine Langeweile auf und zum Schluss auch noch ein guter Abschluss, den ich so nicht vorhergesehen habe.

      Dass es hier in der Nachbarschaft spielt, hatte ich ja schon in der Inhaltsangabe gelesen, aber sogar meine Heimatstadt wurde kurz erwähnt. #daumenhoch# Das macht das Hörspielhören natürlich noch viel intensiver und spannender, wenn man die Umgebung auch kennt.

      Sicherlich ein Hörspielzweiteiler, der noch öfter auf meinen Ohren landen wird. Sehr schön und eine Hörempfehlung von mir. :thumbup:
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

      8 & 9 Schattenstrand

      Markus G. schrieb:

      Ich habe heute auch beide Folgen am Stück gehört. Es war gut. Aber nicht überragend.

      So seh ich das auch. Die Folge war ganz nett, bleibt aber nicht länger im Kopf nach dem Hören. Da war schon wieder recht viel an den Haaren herbei gezogen um immer noch eine Schippe drauf zu packen. Manchmal würde ein bisschen Bodennähe ganz gut tun.

      Die Verwendung eines Erzählers hat für mich das ganze aber aufgewertet.

      Aber im Vergleich gefallen mir die Insel-Krimis besser, da sie einfach kürzer sind.
      Ich muss die neue Doppelfolge auch noch hören. Einen Zweiteiler zu hören, braucht für mich immer etwas mehr Anlaufzeit. Zuerst muss man warten, da Teil 1 und 2 nicht gleichzeitig veröffentlicht werden. Dann verliert man bzw. ich auch schon mal die neuen Folgen deshalb aus den Augen. Und dann geht es mir auch ähnlich wie Dir, @Wesley , einen 60 Minuter kann man bald mal hören. Einen Zweiteiler, da braucht es doch mehr Zeit und Muße, vor allem wenn ich die Serie zwar höre, aber sie für mich kein absolutes Muss darstellt.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Einen Zweiteiler zu hören, braucht für mich immer etwas mehr Anlaufzeit. Zuerst muss man warten, da Teil 1 und 2 nicht gleichzeitig veröffentlicht werden. Dann verliert man bzw. ich auch schon mal die neuen Folgen deshalb aus den Augen. Und dann geht es mir auch ähnlich wie Dir, @Wesley , einen 60 Minuter kann man bald mal hören. Einen Zweiteiler, da braucht es doch mehr Zeit und Muße, vor allem wenn ich die Serie zwar höre, aber sie für mich kein absolutes Muss darstellt.

      Ja da kann ich nur zustimmen. Genau so empfinde ich es auch.
      Gerade Folge 10 gehört! Ich hab nix Großes erwartet, aber nach wenigen Minuten war ich voll im Hörflow. Mensch, das hat Spaß gemacht. Es war nicht so sehr der Kriminalfall. Der baut sich erst nach langer Zeit auf. Aber die Figuren und vor allem die drei Sprecher dahinter haben unglaublich Spaß gemacht. Besonders Peter Fricke und noch einmal Ekkehardt Belle noch einmal hören zu können, war großartig. Das Zusammenspiel zwischen den drei Personen, Judith Steinhäuser sei hier auch noch namentlich erwähnt, ist einfach herrlich. Einem Peter Fricke könnte ich Stunden lang zuhören. Er liest nicht, sondern er spielt seine Rolle. Ganz großes Hörkino. Die Szenerie zu Beginn und die Tatsache dass Ekki auch hier ein ehemaliger Hauptkommissar war, erinnert zusätzlich stark an BLAUES HERZ von THOMAS PLUM & WOLFY-OFFICE . Fast möchte man meinen es ist ein Cross Over. Ich bin gespannt auf Teil 2. Aber diesem Trio mache ich mir aber keine Sorgen. Kann nur gut werden! Bravo CONTENDO #applaus# Ich hoffe Peter Fricke kommt noch in anderen Produktionen auch zum Einsatz #knie#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich habe Teil 2 nun auch fertig gehört. Alles was ich zu Teil 1 geschrieben habe, kann man ungekürzt auch zu Teil 2 sagen. Am Ende war es ein schönes Hörerlebnis, das in erster Linie vom Zusammenspiel der drei Protagonisten lebt. Der Kriminalfall selbst war jetzt keine Offenbarung und hat man auf die eine oder andere Art schon mal gehört. Wäre die Besetzung nicht so großartig würde ich wohl von einem ganz guten Krimi schreiben. So war es Dank Frau Steinhäuser, Herrn Fricke und Herrn Belle ein wunderbares Hörspiel mit Charme und Esprit. Wie gerne würde ich dieses Trio wieder hören. Leider nicht mehr möglich. Um so schöner dass es dieses Hörspiel gibt. Das Ende mit der Anlehnung an die drei Senioren Reihe war für meinen Geschmack dann aber einen Ticken zu viel aufgetragen. Ein bisserl weniger hätte ich noch schöner gefunden!

      Auf jeden Fall eine Hörempfehlung!!!
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      10 & 11 - Tödlicher Frost

      So ganz kann ich mich der Begeisterung von @S.R.-Fan und @Markus G. nicht anschließen.

      Mir dauerte es einfach viel zu lange bis irgendwas passiert. Die erste Folge plätschert so vor sich hin ohne das es handlungsrelevant wäre. Es stimmt schon, dass es Spaß macht den drei rüstigen Rentnern zuzuhören. Peter Fricke, Ekkehardt Belle und Judith Steinhäuser spielen sich die Bälle zu und liefern sich einen tollen Schlagabtausch. Aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass der erste Teil über weite Strecken handlungsarm ist. Bis zum Auffinden des Toten ist die erste Folge schon fast vorbei. Hier hätte man wunderbar aus einem Zweiteiler eine Einzelfolge kürzen können.
      Teil 2 ist dann schon besser, hier wird ermittelt und befragt. Allerdings war es auch sehr offensichtlich, dass
      Spoiler anzeigen
      der Unfall der Frau irgendwas mit der Lösung zu tun haben muss.
      Zu auffällig wurde er immer wieder erwähnt.

      Und dann fand ich in diesem Zweiteiler die serientypische Musik sehr störend. Sie riss mich doch immer wieder aus der Stimmung weil sie so gar nicht zu der Handlung und der winterlichen Atmosphäre passte. Das wirkte wie ein Fremdkörper auf mich. Bei den Insel-Krimis passt sie besser.

      Mein Highlight der Folge war Judith Steinhäuser. Eine tolle Stimme.

      Hier ein schönes Interview mit Judith Steinhäuser:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Wesley“ ()

      Ja, stimmt! Das mit der Musik hab ich mir jetzt schon ein paar Mal gedacht. Da „reitet“ man für meinen Geschmack zu häufig auf den selben Ziehharmonika-Klängen herum. Passt manchmal nicht für mich.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Schade, dass dir das Hörspiel nicht so gut gefallen hat @Wesley.

      Akkordeon ist halt das typische norddeutschte Instrument. Und wird inflationär immer wieder bei den Hörspielen, die hier in der Gegen spielen, eingesetzt. Das stimmt, da könnte man vielleicht mal etwas kreativer sein.
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.
      Du, eine Ziehharmonika, bei uns sagt man auch „Quetschn“ dazu, steht nicht nur für Hans Albers und Freddy Quinn sondern hat auch bei uns in Wien sehr große Tradition. Mein Großvater hat Jahre lang beim Heurigen mit der Ziehharmonika musiziert. Der legendäre Hans Moser war überall dort wo er aufgetreten ist. Ich bin auch damit aufgewachsen, weil meine Mutter nicht nur Klavier sondern auch eine begnadete Ziehharmonika Spielerin war. Von daher hab ich da nicht immer nur Meer und Strand vor mir. Aber manchmal passt es eben nicht zur Handlung.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Das wusste ich noch gar nicht, dass es auch eine Wiener Tradition ist. Danke für die Info @Markus G.. #daumenhoch#

      Hier ist es umgangssprachlich das Schifferklavier. In meiner Heimatstadt gibt es ein Akkordeon Orchester "Ostseekrabben". Die treten hier bei Veranstaltungen regelmäßig auf. Mein Großvater hat übrigens auch Akkordeon gespielt. Was für ein Zufall. ;)
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.