Streaming am Bildschirm bei Netflix & Co

      MikeFord schrieb:

      Aber klar, wenn man Kinder hat, ist das sicher deutlich spannender.


      Disney+ wird eindeutig auf Family-Entertainment ausgelegt werden.
      Im Gegensatz dazu hat Netflix mit seinen Serien fast ein reines Erwachsenen-Programm. Und Disney+ produziert im Gegensatz zu Netflix eben eigene Kino-Blockbuster, die natürlich ihre Streaming-Erstverwertung dann im eigenen Streaming-Portal haben werden.

      Von daher wird es sogar spannend werden ob Netflix überhaupt die nächsten 5 Jahre überleben wird.
      Naja, es steht Netflix ja jederzeit frei, Kooperationen mit anderen Sendern/Produzenten/Studios einzugehen, was sie bereits tun.
      Außerdem liegt der Fokus bei Netflix schon immer auf Serien - und da sind sie bestens aufgestellt.

      Und ja, Star Wars und Marvel... aber wie oft schaut man denn die paar FIlme realistisch im Stream? Die Fans holen sich eh ne blu-ray für die Sammlung. Das wird vermutlich eher so eine Sky Go-Nummer, wo man sich das für einen Monat oder 3 Monate günstig bucht und dann schnell wieder beendet.

      Ob die Entscheidung, Disney+ gleich zu Beginn unter Marktpreis für quasi 4$ zu verramschen eine gute war, werden wir auch erst später sehen.

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      hoerspielkassette schrieb:

      Dies ist bei der aktuellen Studie zum Medienkonsum rausgekommen...


      Ernsthaft, dafür mußten die Geld ausgeben? Für eine Sache die wirklich total klar ist... :wacko:
      ...aber anschiießend wieder rumjamern, sie hätten zu wenig Geld....

      Streaming wird das tratitionelle TV ablösen. Das wußten die auch schon vor dieser Studie, deswegen schleichen sie sich immer mehr in YouTube rein.
      Allerdings haben sie auf Kritik reagiert und es wird jetzt immer vermerkt, wenn man auf einen Kanal der Öffis auf YouTube ist.
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      MikeFord schrieb:

      Nur dass die Streams gegenüber Downloads schon so stark sind, überrascht mich. Aber okay..


      Naja bei "okay" kann und sollte man mal darüber nachdenken, was das für die Zukunft bedeuten wird.

      Die Leute die noch haptische Medien kaufen, finanzieren derzeit die Unterhaltung für die nachfolgenden Generationen mit. Was bedeutet, das es logischerweise immer weniger Leute werden die wirklich dafür zahlen. Denn nur durch Streaming lässt sich derzeit nichts finanzieren. Also wird spätestens wenn die Generation der Käufer wegfällt, wird ein gewaltiger Einbruch an "Klasse und Masse" stattfinden oder die Preise für Streaming werden exorbitant steigen.

      Eines steht für mich schon fest. Gibt es das was ich an Unterhaltung haben möchte nicht mehr in haptischer Form, dann sieht kein Label mehr auch nur einen Cent von mir für "Digital-Only".
      Dafür ist der Second-Hand Markt einfach noch zu stark.

      Und schon letztes Jahr hatte man ausgerechnet das Netflix den Preis eigentlich verdoppeln müsste um wirtschaftlich zu sein. Durch Disney+ sieht es wohl nicht wirklich besser aus. Wie es bei Spotify aussieht, da scheiden sich die Geister.

      focus.de/finanzen/news/analyst…erdoppeln_id_8827064.html

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      Detlef schrieb:

      hoerspielkassette schrieb:

      Dies ist bei der aktuellen Studie zum Medienkonsum rausgekommen...


      Ernsthaft, dafür mußten die Geld ausgeben? Für eine Sache die wirklich total klar ist... :wacko:
      ...aber anschiießend wieder rumjamern, sie hätten zu wenig Geld....



      Genau, Marktforschung ist ja völlig uninteressant und rausgeschmissenes Geld... so ein Unsinn. Netflix und Co geben dafür genau so Geld aus, nur behalten die ihre Erkentnisse für sich. Hauptsache mal wieder Stimmung gemacht... ARD und ZDF jammern immer nur. Ist klar

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      MikeFord schrieb:

      Nur dass die Streams gegenüber Downloads schon so stark sind, überrascht mich. Aber okay..


      Na, das überrascht mich nicht. Wer jammert denn nicht, dass zu wenig Speicher, dauernd muss man löschen, Cloud unpraktisch und doof und teuer. Die Leute wollen keine Daten am Handy haben, weil der Speicher wird eh mit Selfies, Foodporn und anderen Sinnlosigkeiten vollgeknallt. Oder auch evtl. sinnvollen Sachen, wenn man mal Kinder hat, dann wird ein Video nach dem anderen gemacht :D

      Wie ich schon paar mal erwähnte, ich zahl den Zehner für Spoti nicht für die Inhalte, sondern darum, dass ich mich nicht um diese kümmern muss. Hören sofort, "Download" für später, aber dann gleich wieder weg damit, wenn gehört. Und das darf nur je einen Klick kosten.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität

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      Mittagshoerer schrieb:

      Genau, Marktforschung ist ja völlig uninteressant und rausgeschmissenes Geld... so ein Unsinn. Netflix und Co geben dafür genau so Geld aus, nur behalten die ihre Erkentnisse für sich. Hauptsache mal wieder Stimmung gemacht... ARD und ZDF jammern immer nur. Ist klar


      Es ist eine Sache eine andere Meinung zu haben ,eine andere klare Fakten als Unsinn hinzustellen.
      NEIN, diese Marktforschung hätte niemand gebraucht
      Die ARD möchte _ständig_ mehr Geld und erst kürzlich hat deren neuer gesagt, das sie am Hungertuch nagen (nicht wortwörtlich) und ganz dringend die Gebühren erhöht werden müssen.
      In diesem Zusammenhang, sich darüber aufzuregen, das Geld für Marktforschung verpulvert wird, ist nicht Unsinn, sondern gutes Recht.

      Du vergleichst die privaten (Netflix und Co) mit den öffis? Ist das ein Ernst? Bei den privaten hab ich die Entscheidungskraft, nichts zu zahlen ,was bei den Öffis nicht möglich ist.... :wacko:
      Sooo genug mit dem OffTopic, das mußte aber jetzt raus....
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      Doch, diese Marktforschung brauchen einige Menschen. Da geht es nämlich darum, wie das Geld in der ARD in Zukunft verteilt wird.
      Es gibt da auch keinen neuen "Neuen" - du sprichst wahrscheinlich vom neuen Intendanten des SWR, der auch nur ein Teil der ARD ist. Insgesamt bekommt die ARD real gesehen immer weniger Geld, darum geht es. Würdest du nicht auch immer wieder bei deinem Chef antanzen, wenn du keine Gehaltserhöhung bekommst, trotz Inflation?

      Zu Privat/Öffi möchte ich nur beisteuern, dass sich auch kein Mensch darüber aufregt, dass er Krankenversicherung zahlt, obwohl er in diesem Monat gar nicht krank war, Schulen mitfinanziert, obwohl er keine Kinder hat oder mit seinem Netflix-Abo teure Serien und mit seinem Sky-Abo hohe Fußballergehälter mitbezahlt.

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      Mittagshoerer schrieb:

      Zu Privat/Öffi möchte ich nur beisteuern, dass sich auch kein Mensch darüber aufregt, dass er Krankenversicherung zahlt


      Eine Krankenversicherung ist überlebenswichtig, ein TV-Sender nicht.... :rolleyes:
      Die Öffis haben per Medienstaatsvertrag die Pflicht eine "Grundversorgung" zu stemmen und das was ARD/ZDF machen ist weit mehr als Grundversorgung, daher müßte eine KÜRZUNG (!) her, damit die noch mehr streichen.
      Ich habe nichts gegen diese Sender, sie machen ja auch Hörspiele und hier und dort auch unterhaltsame Programm, aber der Zwang und die enormen Summen gehen mir gegen den Strich, gerade weil es auch per Zwang eingetrieben wird.
      7 Milliarden - das höchste Budget der Welt für TV-Sender, als "immer weniger" zu bezeichnen, ist ein Witz...so nuuu aber wirklich gut...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Detlef“ ()

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      Unabhängig von der Meinungsumfrage, Sparpotential ist bei ARD/ZDF jedenfalls mehr als genug da. Ich bin persönlich der Meinung, dass bei den Gebühren der Gipfel erreicht ist.
      Brauchen wir wirklich so viele Senderketten im Radiobereich? Wieso gibt es immer noch 2 Mediatheken? Wieso braucht es für den DLF eine extra Audiothek? Muß über Satellit wirklich jedes dritte Programm mehrmals abgestrahlt werden, für ein paar Minuten Regionalfenster am Tag? Wird denn wirklich mal geschaut, ob man in verschiedenen Punkten sparen kann?
      Nicht falsch verstehen, ich finde es sehr gut, dass es die öffentlich rechtlichen Sender gibt, aber ganz ehrlich, so sollten auch für die breite Bevölkerung bezahlbar bleiben.

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      Detlef schrieb:


      Ernsthaft, dafür mußten die Geld ausgeben? Für eine Sache die wirklich total klar ist... <img src="http://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/wacko.png" alt=":wacko:" />
      ...aber anschiießend wieder rumjamern, sie hätten zu wenig…


      Schick den Entscheidern bei der ARD doch einfach deine Kontaktdaten durch.
      Dann können sie, bevor sie wieder so eine teure Erhebung machen lassen, einfach bei dir anrufen und dich fragen, was gerade "wirklich total klar ist".

      Neu

      Es gibt auf jeden Fall Sparpotential und das muss auch immer mehr abgerufen werden. Schon allein weil der Beitrag seit Jahren nicht gestiegen ist, gleichzeitig aber Inflation herrscht. Dazu kommt, dass ein nicht unerheblicher Teil in Pensionen fließt und damit überhaupt nichts mit dem Programm zu tun hat.

      Natürlich gibt es zwei Mediatheken, wir sprechen doch auch von zwei voneinander unabhängigen Rundfunkanstalten ARD und ZDF?

      Und noch ein wichtiger Punkt: Grundversorgung heißt nicht Mininmalversorgung. "Immer weniger" ist kein Witz (siehe Oben zu Inflation). Und es geht nicht nur um unterhaltsames Programm, sondern vor allem um Information und Kultur. Und das Zitat mit der Krankenversicherung nur halb zu zitieren, finde ich nicht fair. Es ging nicht um die Krankenversicherung an sich - sondern, dass man sie auch zahlt, obwohl man nicht krank wird.

      Neu

      Ein spannendes Thema, auf jeden Fall. Ich denke solche Marktuntersuchungen sind manchmal notwendig, damit man nicht nur Entscheidungen aus dem Bauchgefühl heraus treffen kann sondern auch mit wirklichen Fakten belegt. Von daher war aus meiner Sicht diese Umfrage durchaus sinnvoll, trotz Kosten. Was anderes wäre es wenn man bereits diese Daten erfasst hat und trotzdem noch einmal eine solche kostspielige Umfrage in Auftrag geben würde.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      @Mittagshoerer schrieb...
      Und noch ein wichtiger Punkt: Grundversorgung heißt nicht Mininmalversorgung.

      Befinden wir uns denn noch in der „Grundversorgung“, oder wurde hier schon länger eine Linie überschritten?
      Beispiel Radio: Sind die teilweise 6 UKW Sendeketten in einigen Bundesländern noch „Grundversorgung“?
      Gute journalistische Informationen sind teuer und auch wichtig, aber Dudelfunkprogramme könnte man auch Länderübergreifend zusammenfassen. Nur meine Meinung.

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      hoerspielkassette schrieb:

      Befinden wir uns denn noch in der „Grundversorgung“, oder wurde hier schon länger eine Linie überschritten?
      Sind die teilweise 6 UKW Sendeketten in eigenen Bundesländer noch „Grundversorgung“?
      Gute journalistische Informationen sind teuer, aber auch wichtig. Aber Dufunkprogramme könnte man auch Länderübergreifend zusammenfassen. Nur meine Meinung.


      Genau das mein ich.

      @MikeFord: Hast du auch was sinnvolles beizutragen, als nur eine versteckte Beleidigung?
      @markus G. sowas likest du, ich bin entsetzt...
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      Klar, da hat jeder eine andere Meinung dazu und da will ich auch gar nicht sagen, dass das alles so richtig ist. Nur setzt jede Rundfunkanstalt auf Informationen aus der eigenen Region. Und man kann sich ja zum Beispiel in Bayern auch für Informationen von vor seiner Haustür interessieren, aber muss man dafür B5 hören, wenn man eigentlich auch Musik hören will? Wenn es eine Popwelle deutschlandweit geben würde, würde es keine regionalen Infos mehr geben. Sagt man jetzt: deutschlandweites Programm, aber einzelne Fenster mit regionalen Infos, hat man kaum etwas eingespart. Aber klar müssen auch mal radikale Schritte her. Die gibt es aber an der ein oder anderen Stelle schon und die meisten Hörer und Zuschauer merken es gar nicht - dann ist so eine Einsparung auch gut umgesetzt.

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      @Detlef Sorry, aber genau dieser Gedanke kam mir beim Lesen Deines Postings auch. "Nur weil alle es glauben zu wissen, heißt es nicht dass es tatsächlich so ist." Jetzt hat man es schwarz auf weiß. Hat Daten. Abgesehen davon ist für mich das Posting auch augenzwinkernd zu verstehen ;) Zumindest habe ich es so aufgefasst. Nix für ungut #prost#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#