Die Punkies (13) - Big Moon!

      Die Punkies (13) - Big Moon!

      Die Punkies haben ihren nächsten Auftritt in Folge 13 mit dem Titel „Big Moon!“. Werfen wir einen kurzen Blick auf den Inhalt:

      In der Homebase der Punkies gibt es ein großes Party-Event.Dort legt auch die international gefeierte DJane „Moon“ auf. Gino bittet die Punkies zu helfen. Leider ist die Band nicht komplett denn Aylin darf leider nicht. Am Abend des Events gibt es ein ungeheures Angebot. Leonie wird als Privatbewirtung für „Moon“ abgestellt und spielt einen neuen Song vor. Dieser gefällt der DJane so gut, dass sie die Band nach Rimini ins Studio einlädt. Doch Aylin muss in die Türkei und so beschließt die Band ihr nichts vom Trip zu erzählen. Die Freundschaft der Punkies wird auf eine harte Probe gestellt…

      Cover, Titel und Klappentext sind klasse und hier kommt schon einmal Stimmung und Vorfreude auf.

      Sprechertechnisch ist die Sache wieder erstklassig. Unsere Hauptakteure sind super aufgelegt und bei den Gästen ist es insbesondere Saskia Weckler in der Rolle der „Moon“, die mir sehr gut gefällt. Ebenfalls schönfinde ich, dass innerhalb dieser Folge auch Ugur Tasbilek als Alpay und Achim Buch als Baba größere Auftritte haben. Insgesamt eine sehr gute Gesamtleistung in diesem Bereich.

      Nachdem ich mir gestern die 75. Folge der Teufelskicker angehört habe und diese wirklich nicht gelungen war, habe ich mir heute die Schwesternreihe angehört. Hier ist genau das Gegenteil der Fall. Folge 13 der Reihe ist die bis dato beste Episode der Punkies.

      Grund hierfür ist die klasse Geschichte, die man in dieser Folge erzählt. Dieses schafft es den Hörer mitzunehmen und zum Nachdenken anzuregen.Zentrales Thema ist dieses Mal die Familie von Aylin. Wir Hörer erfahren ein wenig mehr über den Verlust der Mutter, den Aylin und ihre Familie vor einigen Jahren hinnehmen mussten und begründet damit auch die Strenge des Vaters, der allerdings gar nicht so streng ist. Das ist auch der einzig kleine Kritikpunkt.Bis dato wurde ihr Vater als so streng dargestellt und hier ist er ein so lockerer – fast schon zu lockerer – Typ. Doch für die Familie macht er eben alles.

      Das Ende der Folge geht dann noch einmal unter die Haut.

      Musikalisch und Soundtechnisch eine ganz tolle Angelegenheit. Die Geschichte lebt von den Musikstücken und insbesondere Aylins Singen geht wirklich unter die Haut. Auch die Atmosphäre in der Outer-Chill-Base in Rimini dringt gut an das Ohr des Hörers.

      Insgesamt eine tolle Folge der Reihe und eine klare Empfehlung.