DIE EUROPA-CHRONIK - Ein Blick auf das erfolgreichste Hörspiellabel der Welt (ein Buch von Frank Boldewin und Wolfram Damerius, verlegt bei POP.de) ...

      Ich hatte sehr lange eine großen Lesespass. Heute habe ich die letzten Seiten gelesen. Es war eine wunderbare Zeitreise. Ich habe wirklich alles gelesen und jedes Bild begeistert angesehen. Mit VIDAN war man ja wirklich fast komplett aktuell. Einzig HYDE AWAY ging sich nicht mehr aus. Jetzt muss ich mir überlegen welches Platzerl ich für dieses Schmuckstück finde.

      Wo lagert denn bei euch die Chronik? Zwischen den Hörspiel, in einem EUROPA Schrein, in der Bibliothek... ???
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
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      Tendre poulet schrieb:

      Also bei mir wird immer nur leere bei den Beiträgen von HP Göldner angezeigt

      Das Problem habe ich mit meinem Firefox auch. Mit Chrome geht es. Da werden die Beiträge angezeigt.
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      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

      Tendre poulet schrieb:

      Also bei mir wird immer nur leere bei den Beiträgen von HP Göldner angezeigt

      Hmmm ... das ist schade :whistling: ,,,
      Es sind jeweils eingebettete Beiträge aus FACEBOOK, INSTAGRAM oder TWITTER. Eventuell hast Du ja in Deinem Browser einen Werbeblocker aktiviert, der diese eingebetteten Beiträge falsch als Werbung interpretiert und daher blockiert #gruebel# ...
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      HP. Göldner schrieb:

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      Jup, ist bei mir auch so. Bin aber zu faul es nachzusehen... :whistling: :whistling: :saint:
      Besucht meine Homepageprojekte:
      hoernews.de
      kurtz-check.de
      Tag in die Runde,

      eigentlich bin ich ja schon einige Monate nicht mehr aktiv in der Hörspielcommunity unterwegs, da ich mich aktuell vornehmlich meinen IT-Themen widme.
      Kürzlich wiess mich ein Kumpel allerdings auf einen Beitrag hin, der mir doch einiges Stirnrunzeln bereitete.

      Gemeint ist dieser Artikel:

      zauberspiegel-online.de/index.…herung-die-europa-chronik

      Der gute G. Walt hat nun endlich mal eine konstruktive? Kritik zur EUROPA-Chronik geschrieben, nachdem quasi die meisten nur Lobhudelei von sich gegeben haben.
      Wie der Autor u.a. befindet, ist die Chronik Zitat: "Journalistisch ist dieses Buch eine Null-Nummer, den investigativ und hintergründig ist es nur im Ansatz."

      Hier scheint offensichtlich, dass Herr G. Walt sich entweder nicht für den eigentliche Firmengeschichte zu interessieren scheint oder sie schlichtweg erst gar nicht gelesen hat.
      Wie wir schon im Vorfeld immer wieder betont haben, lag der Fokus der EUROPA-Chronik auf der Ausarbeitung der Firmengeschichte, weil unseres Erachtens die 1986 erschienene MILLER-Story noch viele Fragen unbeantwortet liess, sowohl zur Vorgeschichte von MILLER, als auch dazwischen und in den Folgejahren.
      So war es für uns interessant einmal genauer zu recherchieren, wie die ersten Jahre vor Gründung von Miller in Deutschland genau verliefen, da hierzu nur wenig bekannt war.
      In diesem Zuge beantworteten sich auch offene Fragen, zum eigentlich ersten Office von Miller vor dem Umzug in die Randstrasse, Harald A. Kirstens Vorgänger, dem nur ein kurzes Intermezzo beschert war, der genauen Entstehungsgeschichte zum EUROPA-Logo, nachdem Andreas Beurmann einen Entwurf gezeichnet hatte (Stichwort Hamburger-Designer),
      wie der Name Claudius Brac entstanden ist, den Hintergründen zu den allerersten EUROPA-Skripten die Sven H. Mahler noch mit Sieglinde Dziallas zusammen verfasste, wie Hella von der Osten-Sacken 1968 zum noch jungen EUROPA-Team dazustiess und von den Aufnahmen zu Biblische Geschichten im allerersten Studio in der Magdalenenstrasse berichtete, die Hintergründe zu den MILLER Propaganda-Aktionen vor den großen Kaufhäusern von denen die ehemaligen Vertriebsbeauftragten Jürgen Schmidt und Rudolf von Krüger berichten, Details zum schrittweisen Niedergang von Miller und wie es nach dem Kauf durch BMG weiterging.
      Eine Vielzahl an Insider-Informationen, über die zuvor noch nie gesprochen wurde und sich aus den zahlreichen Interviews mit den ehemaligen Mitarbeitern ergab.

      Für uns war von vornherein klar, den Fokus nicht auf die Serien zu legen, da unser Hauptaugenmerk der Firmengeschichte galt. Dennoch wollten wir zumindest die Serien inhaltlich kurz beschreiben, einige Cover, Fotos und Original-Skripte dazu zeigen und falls sich eine schöne Anekdote aus den Interviews ergab, diese mit in den Text aufzunehmen. So zum Beispiel die Hintergründe zur Entstehung der Neon-Grusel-Cover, von denen einer der damaligen Illustratoren berichtet.

      Auf der Strecke war uns auch immer wichtig mit Fans auszutauschen, die als ausgezeichnete Kenner und Hardcore-Fans bekannt waren, d.h. Menschen die selbst viele Raritäten besassen und auch fachlich tiefes Wissen über den Verlauf der Firmengeschichte hatten.
      Mit ihnen haben wir uns oftmals unterhalten welche Wissenslücken in der Unternehmenshistorie noch existierten, welche Stücke besonders Rar sind und im Buch unbedingt gezeigt werden sollten.
      Natürlich war uns bewusst, dass es langjährige Fans gab, die sich bestens mit den Produktionen auskannten, eine Vielzahl an Raritäten besassen und auch manche Infos schon hier und da im Netz und andere Quellen gelesen hatten und daher einiges was wir im Buch zeigen würden, diesen Fans bereits bekannt war.
      Um allerdings auch dem Nicht-Kenner die ganze Vielfalt der EUROPA-Produktionen näher zu bringen, gehörten natürlich auch diese "Mainstream" Inhalte ins Buch. Dennoch zeigte sich schon im Vorfeld, dass selbst die befragten Hardcore-Fans viele Stücke, Fotos etc. noch nie zu Gesicht bekommen hatten, so dass auch für diese Zielgruppe ein Mehrwert entstehen würde.
      Dazu zählen u.a. die zahlreichen Fotos aus den 70er Jahren von den Messen- und Propaganda-Ständen, Skripte zu nie erschienenen Serienfolgen wie Perry Rhodan 13-15, Tom und Locke 13-15 oder Dämonenkiller 6-10, unveröffentlichte Demo-Tapes, seltene Plakate und Programmfolder, Original-Illustrationen von Fünf Freunde und Hui-Buh Covern oder aber die Entwurfsfassung der seltenen MILLER-Story LP von 1977.
      Ich gebe zu, wer sich erhofft hat, dass wir uns intensiv mit den Serien auseinandersetzen, ausgiebig über Verfehlungen herziehen, den musikalischen Rechtsstreit nochmal aufrollen und auch sonst mal so richtig die Sau rauslassen über die Menschen hinter den Kulissen, der wird in der EUROPA-Chronik nicht fündig.
      Für diese Art "Kritik" gibt es ja genügend "Experten" die ihre "kompetenten" Statements in den sozialen Plattformen alltäglich und gebetsmühlenartig zum besten geben.

      Ein Streitpunkt mag die Schriftgröße sein. Hier hatten wir im Vorfeld einige Dutzend Bücher in Form einer Vorabverson an ausgewählte Leute verteilt, darunter auch Menschen jenseits der 70 Jahre. Da weder uns noch den Probanden die Schrift zu klein erschien, ist es bei der Größe geblieben.

      Abschließend möchten wir nochmal allen EUROPA-Fans danken, die dieses Buch gekauft haben und für die es eine Bereicherung dargestellt hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „frank_boldewin“ ()

      Neu

      Ich wollte dazu schon ein paar Mal was schreiben, habe aber diesen Beitrag von @frank_boldewin leider schon wieder vergessen gehabt. Daher erst jetzt meine Meinung dazu.

      Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mir vorstellen kann, welch Schlag ins Gesicht eine solche Kritik sein muss, wenn man Jahre lang an einer solchen Chronik gearbeitet hat. Aber natürlich kann ein solches Werk niemals jeden gefallen. Ich muss aber zugeben, wenn ich mir @G. Walt s Kritik durchlese, so kann ich mich zweier Vermutungen nicht verwehren. Da wäre einerseits dass Stephan hier von einer falschen Voraussetzung ausgegangen ist. Nämlich dass man sich nur mit den Erwachsenenhörspielen der Kassettenkinderzeit auseinander setzt. Dass Larry Brent & Co ein Steckenpferd von ihm ist, weiß jeder aus der Szene. Da ist natürlich klar dass er hier nur schwer etwas Neues erfahren kann. Zudem muss ich gestehen, dass ich glaube er hat sich nicht besonders intensiv und genau mit der Chronik auseinander gesetzt. Denn ich persönlich sehe hier sehr viel Hintergrundmaterial, und sehr viel Recherche. Zudem wusste ich sehr vieles was hier zu lesen war nicht. Natürlich gab es diverse Bereiche wo man mehr weiß, aber auch sehr vieles was komplett neu für mich war. Auch wage ich zu bezweifeln, dass man vieles auch aus anderen Quellen zusammen suchen kann. Hier sind sehr sehr vieles aus persönlichen Gesprächen angeführt. Das findet man nicht (so leicht) im Netz. Zudem selbst wenn es alles irgendwo, irgendwann schon mal zu lesen gab, hier findet man alles ohne Wochen lange Sucherei auf einem Blick in gebündelter Form.

      Der Umstand, dass manche weniger schöne Erlebnisse rund um EUROPA nicht ausführlich behandelt wurden, kann ich an Gesichts der Fülle an Information in Wort und Bild sehr gut verkraften. Auch dass Carsten Bohn leider nicht dabei sein wollte, ist schade. Darüber hinaus ist die Seitenanzahl schon jetzt enorm hoch gewesen.

      Ich habe mir wirklich alles ganz genau durchgelesen und angesehen und hatte 2 Monate großen Lesespass. Es ist schade dass Stephan daran keine so großen Freude daran hatte als ich. Aber man kann nun mal nicht den Geschmack von jedem treffen.

      Auf jeden Fall müsst ihr @PLAYtaste.de und @frank_boldewin Euch auf keinen Fall rechtfertigen wenn jemand Eure Chronik nicht gefällt. Ich finde die Chronik alleine ist mehr als Rechtfertigung genug. Einmal mehr #danke# und ich hoffe dass Ihr beide nach ausreichend Pause ein neues Projekt angeht. Die PLAYTASTE fehlt uns zum Beispiel sehr #jaja# #winkewinke#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Wenn man sich so viel Mühe gegeben hat und so lange an einem Projekt gearbeitet hat, ist solch eine Rezension und kritische Auseinandersetzung schmerzhaft.

      Und es muss jedem klar sein, der sich an so ein Unternehmen heranwagt: du kannst eigentlich nur verlieren. Die Chronik platzt aus allen Nähten, so viele Infos und schöne Fotos mussten berücksichtigt und erwähnt werden. Europa war nie eine schnuckelige Hörspielperlen-Manufaktur. Die haben Massenprodukte rausgehauen und sind damit - zu Recht - steinreich geworden. Alles richtig gemacht.


      Ja, das Layout könnte besser sein, das ist mir auch eher unangenehm aufgefallen.

      Zum Vorwurf des mangelnden journalistischen Inputs: Mal ehrlich - da dürfen sich ein paar Fans durch das Archiv wühlen, dürfen Fragen stellen und bekommen hier und da auch intimere Einblicke in das Leben der Produzenten und der Sprecher - und als Dankeschön soll man dann Europa in seiner Chronik in die Pfanne hauen? Nach dem Motto: "Ihr habt auch viel Scheiße am Start gehabt und die Bohn-Leiche verwest immer noch in eurem Keller!". Das wäre wohl zutiefst unfair und unanständig gewesen.

      Und so ist die Europa-Chronik ein solides Überblicks-Werk geworden. Eine liebevoll zusammengestellte Chronik, die fast allen Facetten dieses Unternehmens gerecht wird. Keineswegs nur eine speichelleckende Festschrift, die unter jeden Weihnachtsbaum passt.

      Tatsächlich könnten viele eher zu kurz gekommene Bereiche ja nochmals intensiver aufgegriffen werden. Zum Beispiel in Playtaste-Sonderheften zum Thema "Europa-Grusel/Horror"; "Europa-Krimi"; "Europa und die Filmvorlagen" usw. usf.

      Die Kritik im Zauberspiegel hat ihre Berechtigung, aber manches hätte etwas dezenter und differenzierter formuliert werden können.

      Neu

      hoerspiel schrieb:

      Markus G. schrieb:

      Die PLAYTASTE fehlt uns zum Beispiel sehr

      Dem Wunsch nach neuen Ausgaben der PLAYtaste kann ich mich nur anschließen. Auch ich vermisse dieses Magazin sehr!

      Das beste und einzige Hörspielmagazin das sich den Namen auch verdiente #knie# ...

      frank_boldewin schrieb:

      eigentlich bin ich ja schon einige Monate nicht mehr aktiv in der Hörspielcommunity unterwegs, da ich mich aktuell vornehmlich meinen IT-Themen widme.

      Leider scheint Frank mit der Hörspielcommunity, und irgendwelche Aktivitäten dafür, vorerst abgeschlossen zu haben, um sich voll und ganz seinem Beruf in der IT zu widmen. Sei ihm gegönnt, denn mit dem OHRkanus, der PLAYtaste und der EUROPA-Chronik hat er uns viel gegeben. Ich denke auch Wolfram Damerius aka @PLAYtaste.de wird alleine wohl keine neue Ausgabe der PLAYtaste mehr stemmen wollen, aber vielleicht finden sich ja engagierte Hörspielfans die zusammen etwas ähnliches aufgleisen #gruebel# ...
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      Beruf hat Vorrang! Ich kann mir vorstellen, dass der Beruf in den letzten Jahren sicherlich gelitten haben könnte. Die Chronik hat wahrscheinlich massig an Zeit gekostet.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Neu

      Kritiker gibt es ja überall und jedem seine Meinung. Das jedem nicht alles gefällt ist klar. Wenn ich die Chronik geschrieben hätte, wäre ich riesig Stolz auf mich selber gewesen. :thumbsup: Und ja, ich würde Kritik an dem Werk dann auch nicht verstehen. Ich kann wahrscheinlich auch nur im Ansatz erahnen wieviel Zeit dieses Werk verschlungen hat und das neben einem Familien- und Berufsleben.

      Daher bin ich hier auch einer der Lobhudler. Ich finde diese Chronik den absoluten Hammer und Danke den Machern und all denjenigen die das ermöglicht haben. Für mich ein absolutes Schmuckstück und ein Muss für meine Sammlung. Vielen, vielen Dank!

      Ebenso bin ich auch ein Fan der Playtaste und habe dieses Magazin verschlungen. Hier würde ich mir sofort ein Abo anlegen und Printversionen zu kaufen. Absolut liebe- und mühevoll erstellt.
      Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.