STREAMING … Fluch oder Segen? Umfrage Seite 19/20

      Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich bin für jede CD-VÖ sehr dankbar. Wenn ich eine Serie wirklich mag und sie als CD haben möchte, dann nehme ich was ich kriegen kann, auch wenn nicht alle Folgen dabei sind. Wer weiß heute ob es Van Dusen komplett auf CD geben wird? Trotzdem #danke# für jede auf CD veröffentlichte Folge. Ebenso #danke# für Das Geheimnis des Bermuda Dreiecks. Und Danke sobald DIE ZEITMASCHINE auf CD veröffentlicht ist, ebenso DER FLUCH DES TUT ENCH AMUN. Man darf nicht vergessen, diese CDs hätte es ohne Streaming niemals gegeben. CD und Stteaming ist nicht immer ein Widerspruch. Manchmal sorgen sie sogar für gegenseitige Unterstützung!
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      @Zak: Du glaubst also ernsthaft, dass sich für die Verlage auch heute noch ausnahmslos ALLE Hörspiele auf CD lohnen würden? Ich verstehe nicht ganz, was du mit „Alibi-CD-Veröffentlichungen“ meinst. Ich denke, wir sollten nicht davon ausgehen, dass Label aus „Boshaftigkeit“ die CD bei Serien absetzen. Letztlich sind die Label keine Wohltätigkeitsvereine.

      Hermann Media hat aber anscheinend gelernt.

      Wie meinst du dass? Es gibt auch bei Hermann Media derzeit nicht alles auf CD. Auch Carsten Hermann muß ganz sicher durchrechnen, ob sich eine CD lohnt, denke ich mal.

      Im übrigen war es doch mit jedem Wechsel von Tonträgern bisher so. Als die Kassette auf den Markt kam, wurden auch Serien mittendrin auf Vinyl eingestellt. Bei der CD hat sich dies dann nochmals wiederholt und wieder der Aufschrei der Käufer, dass plötzlich Serien mittendrin auf Kassette gestoppt und dann nur noch auf CD gab. Jetzt geht es wieder weiter und plötzlich stoppt langsam die CD und der Schwenk geht aufs digitale (Download / Stream) Medium. ;)

      hoerspiel schrieb:

      Du glaubst also ernsthaft, dass sich für die Verlage auch heute noch ausnahmslos ALLE Hörspiele auf CD lohnen würden?


      Muss ich alle Hörspiele oder Hörbücher kaufen oder hören, nein.
      Es hört sich teilweise echt so an als wenn da ein Zwang hinter hängt.

      hoerspiel schrieb:

      Ich verstehe nicht ganz, was du mit „Alibi-CD-Veröffentlichungen“ meinst.
      Musst du Pobot fragen, der hat den Begriff ins Spiel gebracht.
      Für mich hörte es sich jedenfalls nicht als positive Äußerung in dem Podcast an.


      hoerspiel schrieb:

      Ich denke, wir sollten nicht davon ausgehen, dass Label aus „Boshaftigkeit“ die CD bei Serien absetzen.


      Darum finde ich das von Hermann Media ja bei Hallig 11 auch gut umgesetzt.
      CD Box erst wenn die Serie komplett ist.
      Ich hoffe das man das bei der Serie "Schatten aus der Dunkelheit" auch umsetzt.
      Da habe ich nämlich die erste CD auch schon.
      hm-audiobooks.de/?cat=c23_Scha…n-aus-der-dunkelheit.html

      Ein sehr schönes negativ Beispiel ist : Die geheimen Akten des Sir Conan Doyle

      Da kam nach der ersten Staffel die CD raus, sehr löblich.
      Nach der zweiten Staffel aber kam nur eine Box mit beiden Staffeln raus.
      Da fragt man sich doch was da die im Vertrieb geraucht haben, oder?

      Zak schrieb:

      Muss ich alle Hörspiele oder Hörbücher kaufen oder hören, nein.
      Es hört sich teilweise echt so an als wenn da ein Zwang hinter hängt.

      Hab ich auch nicht behauptet und war nicht meine Frage! Aber du triffst mit deiner Aussage dennoch genau ins Schwarze. Das Angebot bei Hörspielen ist aktuell so groß, dass einfach nicht alles davon auf CD gekauft werden würde und sich somit für einige Hörspielserien mittlerweile auch keine CD Auflage mehr lohnt. Natürlich ist es ärgerlich, wenn ausgerechnet die eigene Lieblingsserie davon betroffen ist. Ich kann die Label aber sehr gut verstehen, es muß sich für sie auch einfach rechnen.
      Auch können sich die Verkaufszahlen innerhalb einer Serie durchaus mal ändern, wenn z.B. viele CD Käufer mit der Zeit abspringen. Wir Hörer haben halt keinen wirklichen Einblick und sehen es oft nur aus unserer eigenen ("will ich aber unbedingt auf CD haben") Sicht.

      hoerspiel schrieb:

      Das Angebot bei Hörspielen ist aktuell so groß, dass einfach nicht alles davon auf CD gekauft werden würde und sich somit für einige Hörspielserien mittlerweile auch keine CD Auflage mehr lohnt.


      Womit wir wieder bei wichtigen Fragen sind:

      Macht das riesige Angebot durch das Streaming gesamter Back-Kataloge es für neue Produktionen nicht extrem schwer?

      Es gibt Genügende die sich dann darüber aufregen, wenn mal eine alte Folge nicht verfügbar ist.
      Wo ich mir dann denke, wenn du es unbedingt hören willst, kauf es dir oder hör was anderes, es gibt genug.

      Führt Streaming (Internet) zu einer Mentalität, das man immer alles, sofort und überall verfügbar haben will? Also auch zu Bequemlichkeit?
      Eines meiner liebsten Beispiele, abschreiben der Hausaufgaben.
      Wenn der Lehrer den Schülern sagt, schreibt euch die Hausaufgaben ab, wird heutzutage in vielen Fällen das Smartphone gezückt und ein Foto gemacht.
      Macht das riesige Angebot durch das Streaming gesamter Back-Kataloge es für neue Produktionen nicht extrem schwer?


      Ja und Nein! Ja, weil kleine Labels, die nur jedes Jahr ein Hörspiel produzieren durch die Masse an Konkurrenz untergeht und mit Streaming alleine die Kosten niemals einspielen können. Nein, weil Mittel große und große Labels erst damit neue Produktionen finanzieren können.

      Führt Streaming (Internet) zu einer Mentalität, das man immer alles, sofort und überall verfügbar haben will? Also auch zu Bequemlichkeit?


      Ja und Nein! Nein, weil man diese Tatsache nicht alleine durch das Streaming erreicht, sondern auch durch Downloads, gerippte CDs etc. UND VORALLEM dadurch, dass man immer und überall ein Smartphone mit sich führt. Erst das Smartphone ermöglicht es immer und überall hören zu können, selbst wenn einmal das Internet ausfällt. Ja, weil dadurch natürlich ein „Gewöhnungseffekt“ eintritt und es deutlich bequemer ist nicht an einem Ort zum Hören begrenzt zu sein sondern immer und überall seine Hörspielbibliothek hören zu können. Und Ja auch als Streamer kann ich mir eine Bibliothek einrichten. Unser ganzes Leben ist „bequemer“ geworden. Wir haben „Geschirrspüler“, „Waschmaschinen“, „Autos“, und so weiter, alles Errungenschaften, die den Menschen immer weiter ein bequemeres Leben ermöglichen. Streaming/Internet/Handy sind da nur weitere Bausteine. Und sie sind nur eine Fortsetzungen von Maßnahmen, die seit Jahrzehnten gesetzt wurden um es dem Hörer immer bequemer zu machen. Von Magnetophonband zu Vinyl zu Kassette zu CD zu Download zum Streaming zu… ???
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich bin mir nicht sicher, ob der alte Backkatalog im Stream die Neuproduktionen ausbremsen. Gefühlt würde ich hier "nein" sagen, denn in den letzen Jahren sind wirklich eine ganz enorme Menge an neuen Hörspielproduktionen erschienen.
      Über eines bin ich mir aber sicher, dass allein die CD Käufer diese große Menge niemals aufgenommen hätten. Dies ist nur durch den Stream möglich, weil er preiswerter ist und vor allem es unkompliziert macht in Hörspiele einfach mal so reinzuhören. Man kann nun auch Hörspiele mitnehmen, bei denen man sich vorher vielleicht dreimal überlegt hätte, ob man sie sich kauft.
      Mit der Bequemlichkeit hast du aber sicher recht. Man verlässt sich all zu schnell darauf, dass die Sachen im Stream verbleiben. Weil aber da auch Lizenzen hinter hängen, ist dies natürlich nicht gesichert. Da das Angebot im Stream allerdings so riesig ist, ist der schmerzhafte Ruf nach der einen oder anderen ausgeschiedenen Serie bestimmt wieder sehr schnell verstummt. ^^

      Markus G. schrieb:

      Erst das Smartphone ermöglicht es immer und überall hören zu können, selbst wenn einmal das Internet ausfällt.

      hmmm, also ich konnte das schon Anfang der 80er, als man noch nicht an Smartphones oder Internet dachte.
      Nannte sich Discman und Walkman.
      Selbst heute höre ich nicht mit Smartphone, mein Cowon X9 hat eine Laufzeit von ca. 100 Hörstunden. Hat einen fetten Klang an den so gut wie kein Smartphone ran kommt.
      Und dank Solar-Panel brauch ich nicht mal Stromanschluss um das Gerät zu laden.

      Und wenn ich mich irre, musst du beim Streaming nach 30 Tagen wieder Internet haben, sonst ist Essig mit dem hören.

      hoerspiel schrieb:

      Dies ist nur durch den Stream möglich, weil er preiswerter ist

      Da drehen wir uns im Kreis. Er ist z.T. so preiswert weil es sonst andere Konsequenzen hätte.

      Überlegt einfach mal was passieren würde, wenn der Audio-Stream den Weg beschreiten würde, wie es im Moment im Video-Bereich ist.
      Jedes Label versucht seine eigene Plattform zu etablieren, um möglichst viel vom Kuchen abzubekommen.
      Selbst wenn es nur drei weltgrößten Major-Labels Universal Music Group, die Warner Music Group und Sony Music Entertainment machen wurden, dann würde dann wurde sich der Preis mindestens verdreifachen, wenn ich alles nutzen/hören möchte.
      Dann kommt wieder heulen und wehklagen.

      Ich bin da mit meinen CD´s und Blurays relativ auf der sicheren Seite.

      Zak schrieb:

      Nannte sich Discman und Walkman.

      Die Faszination vom Discman habe ich nie verstanden, die CD war mir da einfach zu empfindlich im Handling und zu unhandlich das Abspielgerät beim Transport. Aber der Kassetten-Walkman war für mich damals schlechthin DIE Erfindung zum transportablen Hören von Musik und Hörspielen. Waren wirklich tolle Zeiten! :love:
      Mein iPhone ist für mich ein würdiger Nachfolger vom Kassetten-Walkman. Heute braucht man auch keinen extra Kassettenkoffer mehr, ist alles schon direkt im Speicher, alle meine Lieblingshörspiele immer dabei, natürlich die absoluten Lieblingssachen als Eigentum drauf. Natürlich hat ein extra mp3-Player nochmals mehr Laufzeit im Gepäck, aber da bin ich wohl zu faul ein zusätzliches Gerät mitzuschleppen. Zu reinen mp3 Player Zeiten hatte ich früher aber mal den Creative Zen Touch im Gepäck.

      Zak schrieb:

      Und dank Solar-Panel brauch ich nicht mal Stromanschluss um das Gerät zu laden.

      Hast du da eine Powerbank mit Solarzellen drauf? Wie lange dauert das Laden darüber? Ich hatte selber mal so eine kombinierte Powerbank, aber es hatte unglaublich lange gedauert, bis das Solarpanel die Powerbank wieder einigermaßen aufgeladen hatte. War für die Praxis komplett ungeeignet.

      Zak schrieb:

      Selbst wenn es nur drei weltgrößten Major-Labels Universal Music Group, die Warner Music Group und Sony Music Entertainment machen wurden, dann würde dann wurde sich der Preis mindestens verdreifachen, wenn ich alles nutzen/hören möchte.

      Nicht unbedingt. Ich habe derzeit einfach bei verschiedenen Filmdiensten einen Account, aber beim Abo hüpfe ich hin und her. Ich denke, dies würde ich dann beim Hörspiel-Streaming ebenso machen, falls es hier zum Splitting kommen sollte.
      Nannte sich Discman und Walkman.​


      @Zak Du verwechselst Mobilität mit der „immer und überall“-Verfügbarkeit der Hörspielsammlung, die erst das Smartphone, theoretisch auch der iPod ermöglicht hat. Denn Du kannst mir nicht erzählen, dass Du mit Deiner ganzen Sammlung im Gepäck samt Discman & Walkman unterwegs warst #roll# Wenn Ja, dann hoffe ich dass Du uns davon ein Foto zeigst. Heute kann man eben alles auf sein Smartphone packen, seine ganzen Playlisten oder auch seine ganzen Downloads. Klar irgendwann einmal braucht man Internet oder Strom. Aber sollte mal für einige Tagen beides ausfallen, haben wir ohnehin andere Sorgen als Hörspiel hören :P

      ​Da drehen wir uns im Kreis. Er ist z.T. so preiswert weil es sonst andere Konsequenzen hätte.


      Ganz klares Ja! Wie diese Diskussion sich schon lange im Kreis dreht, dreht sich natürlich auch hier alles in einem Kreis oder besser in einer Spirale. Unabhängig ob auf CDs oder im Stream gehört wird. Labels müssen eine gewisse Anzahl an CDs verkaufen oder eine gewisse Anzahl an Hörern haben um damit weitere Produktionen zu ermöglichen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Kreis unterbrochen.

      Die Idee mehrerer Plattformen wird sicher kommen bzw. haben wir ja aktuell schon, wenn man zu AUDIBLE, EUROPA oder HOLY schielt. Dazu eine Vielzahl an Streaming-Plattformen. Und dazu MARITIM als digitalen Vertrieb, der praktisch alle kommerziellen Labels (mit Ausnahmen) bereits unter seinem Dach vereint. Und auch bei der CD ist es ganz ähnlich. Auch hier gibt es Zusammenschlüsse. Viele lassen CDs von Pop.de veröffentlichen, einige von WINTERZEIT, auch WOLFY-OFFICE hat der einen oder anderen Produktion erst eine CD-VÖ ermöglicht. Nicht jedes Label kann sich eine sündhaft teure CD Veröffentlichung leisten, daher setzen sie auf die günstigere Download und Streaming VÖ. Wer es doch probiert sucht einen Partner.

      Ich bin da mit meinen CD´s und Blurays relativ auf der sicheren Seite.​


      Mit dem Nachteil, dass Du vieles was Dir vielleicht gefallen könnte, nicht hören kannst. Von daher sehe ich mich da auf der deutlich „sichereren“ Seite. Ich höre und kaufe nämlich unabhängig vom Medium.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Denn Du kannst mir nicht erzählen, dass Du mit Deiner ganzen Sammlung im Gepäck samt Discman & Walkman unterwegs warst

      Ganz Sammlung sicher nicht, aber du glaubst nicht wieviel Kassetten, bzw. Discs wir z.B. mit im Schwimmbad hatten.
      Muss ich immer und überall zugriff auf alles haben, ich denke nicht. Denn in einer Stunde kann ich nicht mehr als 60 Minuten hören.
      Und da ist dann der Punkt, das ich mir da schon vorher Gedanken mache.

      Markus G. schrieb:

      Ich höre und kaufe nämlich unabhängig vom Medium.

      Stream ist nicht Kauf, das müssen wir ganz stark differenzieren.

      Und da ich nur physisch kaufe, tangiert mich rein digitales nicht.
      Ich weiß nicht mal was es da z.T. gibt. Es ist für mich quasi nicht existent. Und damit kann ich gut leben ;)

      warbird schrieb:

      Ihr Diskutiert über persönlichen Geschmack, oder?

      Also bisher nicht.

      Wenn ich was kaufe und es gefällt mir nicht, bzw. wird nicht "vollendet" dann verkaufe oder verschenke ich es wieder.
      Ich muss ja nicht alles haben.
      Und natürlich weiß ich das auch der Secondhand Markt den Herstellern bedingt schadet, nur kann ich hier das Geld was ich "zurückbekomme" ja reinvestieren, das ist beim Stream ausgeschlossen. Und beim Download-Kauf ist es ja zum Glück imho nicht legal. Soweit ich weiß sind digital gekaufte Inhalte z.B. auch nicht vererbbar.
      Ganz Sammlung sicher nicht, aber du glaubst nicht wieviel Kassetten, bzw. Discs wir z.B. mit im Schwimmbad hatten.​


      Rate mal wer noch ;) Mein Auto war eine einzige Hörspielhalde. Entsprechend sahen und sehen meine CDs und Kassetten jetzt aus. Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, dass meine Schätze jetzt im Regal sicher verwahrt sind, deutlich weniger Gebrauchsspuren haben und ich sie Dank Streaming trotzdem immer bei mir habe. Und jedes Mal wenn ich sie nicht von CD sondern vom Stream höre, verdienen die Labels was an mir. Würde ich die CD hören wäre dies nicht der Fall.


      ​Stream ist nicht Kauf, das müssen wir ganz stark differenzieren.


      Absolut daher schrieb ich ja

      ​Ich HÖRE und kaufe nämlich unabhängig vom Medium.


      ​Und da ich nur physisch kaufe, tangiert mich rein digitales nicht.Ich weiß nicht mal was es da z.T. gibt. Es ist für mich quasi nicht existent. Und damit kann ich gut leben


      Wenn es Dich WIRKLICH nicht tangieren würde, hätten wir hier gefühlt 100 Seiten weniger ;D #roll# #freunde# Aber gut zu wissen, jetzt haben wir es schriftlich ;)

      @warbird Persönlicher Geschmack UND persönliche Meinung #prost#

      @Lenny Ich habe heute mindestens 20 andere Postings gemacht, die nicht so schwer lesbar sind und worüber ich mich über eine Wortmeldung von Dir auch freuen würde, angefangen von den Glückwünschen und Grüßen an andere Talker #zaun# #winkewinke#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Und jedes Mal wenn ich sie nicht von CD sondern vom Stream höre, verdienen die Labels was an mir. Würde ich die CD hören wäre dies nicht der Fall.

      #wiejetzt# Überleg mal wie oft du ein Werk hören müsstest, damit sich die Differenz rechnet.


      Markus G. schrieb:

      Wenn es Dich WIRKLICH nicht tangieren würde, hätten wir hier gefühlt 100 Seiten weniger Aber gut zu wissen, jetzt haben wir es schriftlich


      Das mich digitale Werke nicht tangieren, bedeutet ja nicht das ich "Ausbeutung" etc. gutheiße bzw. toleriere.
      Ich bin z.B. auch ein totaler Fan von Geoblocking. Zitat: "Einige Produktionen dürfen nur den österreichischen Gebührenzahlern angeboten werden , gibt es keinen vollumfänglichen Live Stream von ORF in Deutschland."
      Ich wäre froh wenn es überall so wäre.

      hoerspiel schrieb:

      Irgendwie lese ich deine Abneigung zu digitalen Inhalten aus jedem Buchstaben deiner Texte heraus.


      Sagen wir es mal so: Digitale Inhalte machen es sehr leicht sie sich "kostengemindert" oder "kostenneutral" zu beschaffen. Und das wird leider viel zu oft genutzt.
      Selbst bei nur geringen Gebühren. Und dafür habe ich nun mal kein Verständnis.
      Überleg mal wie oft du ein Werk hören müsstest, damit sich die Differenz rechnet.​


      @Zak Lies Dir noch einmal meinen Satz durch, denn ich habe keine Differenz sondern im Gegensatz zu Dir ein Plus, da ich die CD besitze UND das entsprechende Hörspiel streame:

      Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, dass meine Schätze jetzt im Regal sicher verwahrt sind, deutlich weniger Gebrauchsspuren haben und ich sie Dank Streaming trotzdem immer bei mir habe. Und jedes Mal wenn ich sie nicht von CD sondern vom Stream höre, verdienen die Labels was an mir. Würde ich die CD hören wäre dies nicht der Fall.​


      Somit verdienen die Labels bei mir doppelt. Einmal durch meinen CD-Kauf UND mehrfach weil ich meine CD zur Schonung im Regal lassen kann und öfters im Stream höre. Somit verdienen sie auch nach dem Kauf weiterhin Geld von mir. Wenn Du nur von CD hörst, verdienen die Labels nach dem Kauf keinen Cent mehr von Dir. Daher bringt meine Methode den Labels mehr als Deine. Außerdem schone ich meine Sammlung. Ich genieße also beide Welten, jene der Sammler, in dem ich meine Sammlung vergrößere, sie ansehen, betrachten und angreifen kann UND jene der Streamer, da ich sie immer und überall hören kann ohne dass meine Sammlung darunter leidet und ich sie ständig mit mir herum schleppen muss. Zudem gibt es auch Serien, die ich niemals kaufen würde, für die ein Label also von mir keinen Cent bekommen würde. Dadurch dass ich diese Serien jedoch streame, bekommen die Labels nun doch noch ein Geld von mir. Von Dir als reiner CD-Hörer sehen die Labels, deren Hörspiele Du nicht kaufst im Vergleich keinen Cent. Von daher fahren ganz allgemein die Labels mit meiner Methode mehr Geld ein als mit Deiner. Was im Grunde auch
      vollkommen OK ist. Ich wollte Dir nur demonstrieren, dass Deine Art Hörspiele zu konsumieren nicht die einzig seligmachende und perfekte Methode ist, wie Du ja glaubst oder sehr häufig darstellst.

      Letztlich gibt es hier ohnehin keine allgemein gültige Formel. Hörer und Label sind 2 Paar Schuhe. Und bei Hörer wie Labels gibt es eine Vielzahl an verschiedene individuelle Unterschiede. Beim Hörer spielen Finanzkraft, Raum, Zeit, Art des Konsums und viele weitere Parameter eine Rolle warum er/sie hört. Und beim Label hängt es davon ab wie groß sein Portfolio ist, wo sein Fokus und Zielgruppe ist, welche Art von Audio-Produkten er veröffentlicht, ob Hauptberuflich, Nebenberuflich oder Hobbyproduzent, und noch eine Vielzahl an weiteren Faktoren. Alle diese unterschiedlichen Faktoren sorgen dafür ob für jede einzelne Person, ob nun Hörer oder Produzenz, letztlich das Streaming ein Segen oder ein Fluch ist. Für mich war dies nun mein endgültiger Abschlusssatz für längere Zeit in diesem thread. Es ist alles gesagt worden und bevor wir uns immer und immer wieder wiederholen und wir uns in einer „Und ewig grüßt das Murmeltier“-Zeitschleife fangen, beende ich hiermit bis auf weiteres meine Beitragsflut zu diesem interessanten Thema. Ich bedanke mich an alle, besonders an @Zak und @hoerspiel für die durchwegs sehr lebhafte, faire und interessante Diskussion und begebe mich nun neben dem normalen Lockdown auch in einen themenbezogenen Lockdown innerhalb dieses threads. Selbstverständlich können alle anderen weiter diskutieren. Ich klinke mich dann zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht im nächsten Jahr wieder ins nette Gespräch ein. #closed# #winkewinke#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Somit verdienen die Labels bei mir doppelt. Einmal durch meinen CD-Kauf UND mehrfach weil ich meine CD zur Schonung im Regal lassen kann und öfters im Stream höre. Somit verdienen sie auch nach dem Kauf weiterhin Geld von mir. Wenn Du nur von CD hörst, verdienen die Labels nach dem Kauf keinen Cent mehr von Dir.


      @Markus G. Dann hoffe ich das dein physischer Lockdown nicht zu lang und aufreibend wird.


      Aber zum Thema: Du kommst mit deiner Äußerung wieder nur mit einem kleinen Puzzlestück, anstatt das Ganze zu sehen.
      Natürlich bekommt ein Label dann von dir mehr, aber dein ökologischer Fußabdruck ist dann auch um ein vielfaches höher.
      Ich rippe meine gekauften CD´s und packe die MP3´s auf meinen Player. Also quasi selber Effekt aber dank autarker Energieversorgung ökologisch besser.

      Und jetzt bin ich mal gespannt ob das zutrifft was ich dir gestern schrieb.

      Ein Punkt den ich nämlich noch gar nicht aufgeführt habe: Steuern und Zölle

      deutschlandfunkkultur.de/digit…ht-fuer-die-welt-100.html

      Es wird Zeit das auch im Digitalen langsam mal Steuern und Zölle gezahlt werden, damit der Kuchen ein wenig gerechter verteilt wird.
      Fast jeder fordert, das Starbucks, Amazon, Apple etc. gerechter besteuert werden.
      Gilt das in euren Augen auch für Netflix, Spotify und alle anderen Streamingportale?