STREAMING … Fluch oder Segen? Umfrage Seite 19/20

      Zak schrieb:

      Klar mag es legal sein, nur das sind z.B. Steuervermeidungsstrategien von Großkonzernen meist auch, darum muss man sie aber trotzdem (moralisch) nicht akzeptieren.


      Dann fang doch mal bei den großen Fischen an, den Großkonzernen. Stattdessen versuchst du hier zwei Leidtragende des Kapitalismus (Konsument und Künstler) gegeneinander auszuspielen. Am Ende sind es die großen Majorlabels die für das Bestehenbleiben der ungerechten Bezahlung der Künstler sorgen. Die Majorlabels profitieren nämlich davon.
      :thumbsup: Und am Ende im thread dann ein gemeinsames Ergebnis präsentiert - Fluch/Segen ^^
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich finde es in Ordnung. So entsteht wenigstens eine Diskussion. Solange es nicht total off wird oder persönliche Angriffe gibt ist das doch ok.

      Für mich persönlich ist Streaming der Segen schlecht hin. Kann schauen wann ich Lust habe und überall, also auch im Urlaub weiter gucken zb ohne die ganze Hardware mit zunehmen. Der Support bei Netflix zb ist 1a. Hatte eine Anfrage spätabends da bestimmte Inhalte nicht gingen und es wurde innerhalb von 30min gelöst. Absolut top.

      Da die meisten Filme, Serien und Hörspiele 1x Nutzungen sind stand das danach nur rum und muss dann mühsam wieder verkauft werden. Bis auf wenige Ausnahmen lohnt der Aufwand auch kaum.
      Eine Verteufeln vom Stream kann ich absolut nicht nachvollziehen. Er ist für mich genauso ein Medium wie die Schallplatte, die Kassette, etc. und jedes Medium hat ihre Vor- und Nachteile. Als die CD z.B. in den Markt drängte gab es auch einen Aufschrei, schon weil sie sich innerhalb von wenigen in Minuten in guter Qualität kopieren lies. Dies war ganz sicher vielen Künstlern ein Dorn im Auge.
      Außerdem steht es Künstlern und deren Label frei auch eigene Streaming Dienste ins Leben zu rufen oder anderen (besseren) Plattformen anzuschließen. Bei Holysoft scheint dies auch gut zu funktionieren.
      Ich denke der Streaming Markt ist noch jung und da wird sich noch einiges bewegen, auch was die Entlohnung angeht.

      hoerspiel schrieb:

      Eine Verteufeln vom Stream kann ich absolut nicht nachvollziehen. Er ist für mich genauso ein Medium wie die Schallplatte, die Kassette, etc. und jedes Medium hat ihre Vor- und Nachteile. Als die CD z.B. in den Markt drängte gab es auch einen Aufschrei, schon weil sie sich innerhalb von wenigen in Minuten in guter Qualität kopieren lies. Dies war ganz sicher vielen Künstlern ein Dorn im Auge.


      Gab es gar nicht. Eine CD kostete 40-50 DM, ein CD Player 1000 DM und vom Konsumenten konnten auch keine CDs produziert werden. Das kam erst Jahre Später. Die Musikindustrie beschwerte sich immer über neue Aufnahmemöglichkeiten, egal ob MC, MD,MP3, etc.

      Was jetzt neu ist, ist das die Musikindustrie zu frieden ist. Kein Label schimpft auf Streaminganbieter - zumindest nicht das mir bekannt wäre. Im Gegenteil, die sind da Finanziell durchaus an Spotify und co selbst beteiligt. Auf streaming schimpfen jetzt einige Künstler und so Leute wie Zak (die sich hier zu keinem anderen Thema äußern ^^). Das ist das neue an Streaming, es gefällt den Major Labeln, den Konsumenten und wohl zumindest auch einigen der Künstler.
      mfg
      warbird

      Life is a journey not a destination.

      warbird schrieb:

      Was jetzt neu ist, ist das die Musikindustrie zu frieden ist. Kein Label schimpft auf Streaminganbieter - zumindest nicht das mir bekannt wäre. Im Gegenteil, die sind da Finanziell durchaus an Spotify und co selbst beteiligt. Auf streaming schimpfen jetzt einige Künstler und so Leute wie Zak


      Die Label verdienen ja auch gut an den Lizenzrechten.

      Aber ich muss ja verdammt viele Accounts haben, wenn das alles ich bin :D

      instagram.com/explore/tags/justiceatspotify/

      hoerspiel schrieb:

      Er ist für mich genauso ein Medium wie die Schallplatte, die Kassette, etc.


      Im Gegensatz zu den anderen Medien, kann man einen Stream aber nicht erwerben und das witzigste an der Sache ist das es Zeiten gab in denen eine "Vermietung" untersagt war.



      daneel schrieb:

      Die CDs sind, wenn überhaupt gebraucht zu finden, nur zum Neupreis zu kaufen. Die Downloads kosten auch 10 Euro je Folge und im Stream sind sie gar nicht zu finden.


      Manchmal könnte man den Eindruck bekommen, "im Stream anbieten" ist gleichbedeutend mit "wir verramschen unsere Ware unter Wert". Das ist nicht nur mit Hörspielen so, auch Verlage wehren sich vehement, ihren dicken Fach-Bücher im digitalen Zeitalter als eBook herauszubringen. Nur die Filmindustrie scheint damit kein Problem zu haben.

      Ist das so? Ist der heutige sparsame Konsument nicht mehr gewillt, den "ehrlichen" Herstellungspreis zu bezahlen? Geiz ist geil? Fehlt einfach das Hintergrundwissen, wie solche Dinge hergestellt werden? Dass sie nicht wie Strom einfach aus der Steckdose kommen? ;) Muss man umgekehrt als Herausgeber eine gewisse "Masse" anbieten, damit sich Kunden überhaupt fürs Programm interessieren?

      Ich bin definitiv nicht in der Position diese Entwicklungen zu ändern - aber ich habe auf beiden Seiten immer wieder Mühe, sie überhaupt nachzuvollziehen.
      Für kleine Labels rechnet es sich nicht im Stream, wenn man kein Minus schreiben möchte. Siehe Ohrenkneifer. Aber, wie man an diesen auch sehen kann, rechnet sich die CD leider auch nicht. Man muss also nach anderen Möglichkeiten suchen Produktionen zu veröffentlichen um kein Minus zu schreiben. Für große Verlage und Labels rechnet es sich sehr wohl. der Umsatz steigt stetig.

      Nach wie vor sind wir in einer Umdenkphase. Sowohl was Labels als auch Hörspielfans betrifft. Was das "verramschen" betrifft, so sehe ich den Stream nicht als "verramschen", Ausnahme sind die VÖs auf YouTube, denn dort bekommen die Labels ja wirklich fast nichts. Dafür aber eine Werbeplattform. Ich denke auch, dass für uns Alten Streaming nach wie vor noch schwierig ist emotional zu "verstehen". Wir sind mit dem Sammeln von Hardware aufgewachsen. Unsere Grosseltern haben es so gemacht. Unsere Eltern. Und auch wir. Es schwierig sich von diesem Verhaltens- und Denkmuster zu lösen. Für unsere Kinder wird das Streaming genau so selbstverständlich sein, wie für uns die Kassette im Regal. Und unseren Kindern wird es genau so wenig interessieren ob es sich für ein Label rechnet oder nicht im Stream vertreten zu sein, wie es uns als Kinder egal war ob sich Larry Brent auf Kassette rechnet oder nicht. Am Ende des Tages ist das eine Entscheidung der Labels und Verlage. Wir werden es akzeptieren müssen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Am Ende des Tages ist das eine Entscheidung der Labels und Verlage.

      Genau das bezweifele ich ;)
      Wir Verbraucher sind es die die im Endeffekt den Weg bestimmen. Denn würden wir Audio nicht im Stream hören, dann wäre es für Label und Verlage völlig uninteressant da zu publizieren.


      Markus G. schrieb:

      Was das "verramschen" betrifft, so sehe ich den Stream nicht als "verramschen"

      Was ist es denn sonst? Habe ich für den Verkauf eines Produktes früher einen höheren Umsatz und Gewinn gemacht, und bekomme ich durch die "Vermietung" im Endeffekt nur einen Bruchteil an Umsatz und Gewinn, dann ist das verramschen ;)


      hoerspiel_guru schrieb:

      Nur die Filmindustrie scheint damit kein Problem zu haben.

      Die Filmindustrie kann es zum einen Mehrfach verwerten, ähnlich wie Musik.
      Kino, Stream, Verkaufsverwertung (CD/DVD/Bluray/Download-Verkauf)und dann darf man nicht vergessen das Filme und Musik den weltweiten Markt nutzen.
      Deutsche Hörspiele und ggf. auch Hörbücher könnten maximal den DACH Bereich bespielen und dann auch nur Stream, Download, CD und evtl. in Ausnahmen über Radio-Sender (terrestrisch und digital.)
      @Zak Klar kann man so sehen. Man kann sagen WIR HABEN DIE MACHT oder DIE VERLAGE ENTSCHEIDEN. Man kann sagen der STREAM IST VERRAMSCHEN oder DER STREAM SORGT FÜR DEN HÖCHSTEN UMSATZ DER INDUSTRIEGESCHICHTE. Kann man beides behaupten und belegen. Kann man beides so sehen. Und je nachdem welcher Seite man angehört, kann man sich wunderbar zurücklehnen und das eine oder das andere behaupten. Wir können Labels wie Ohrenkneifer und WINTERZEIT anführen, die meinen ohne CD können sie nicht überleben. Oder Sebastian Pobot und David Holy anführen, die sagen Finger weg von der CD, macht nur Arbeit und Minus und hört lieber digital. So hat jeder seine Beweise und hört dabei aber auf auf die Bedürfnisse des Anderen zu hören. Daher streame ich und sammle ich. Das ist mein Weg der Mitte. :love:
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Wenn ich ein Hörspiel von Polaris oder Ohrenkneifer hören will und es wird nur auf CD veröffentlicht, dann kaufe ich mir die CD. Höre ich es nur, wenn es im Stream erscheint, dann interessiert es mich nicht wirklich und Polaris oder Ohrenkneifer haben keinen wirklich potenziellen Kunden verloren.

      Wenn ich sehen wie das Kartenhaus Globalisierung funktioniert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das System Streaming porös wird. Dann noch ein paar ambitionierte Hacker und der Hörspielfreitag wird zur Lotterie. ;)
      ​Höre ich es nur, wenn es im Stream erscheint, dann interessiert es mich nicht wirklich und Polaris oder Ohrenkneifer haben keinen wirklich potenziellen Kunden verloren.


      Den Satz verstehe ich nicht @daneel #nachdenk#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Sehe ich wie @daneel: Wenn das Erscheinen im Stream ein Ausschlusskriterium ist, kann mein Interesse an dem jeweiligen Hörspiel wohl nicht so groß sein.
      Aber leider werden sich heute viele von Bequemlichkeit und Sparfuchs-Mentalität leiten lassen und im Zweifel eben jenen Hörspielen den Vorzug geben, die im Stream verfügbar sind. Und mit diesen Hörern verlöre man dann wohl durchaus potentielle Kunden, die man in der Zeit vor dem Stream noch gehabt hätte.
      Tragisch, aber wohl leider Lauf der Dinge.
      Darum bräuchte es halt so etwas wie eine Strategie, um dem als Label Rechnung zu tragen. Aber ich sehe da nicht viel Engagement bei den betroffenen Hörspielschmieden.
      ​Wenn ich sehen wie das Kartenhaus Globalisierung funktioniert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das System Streaming porös wird. Dann noch ein paar ambitionierte Hacker und der Hörspielfreitag wird zur Lotterie.


      Diese schwarzmalerischen Vorhersagen gibt es so lange wie es das Hörspiel gibt. Haben wir ja schon häufig angeführt, dass praktisch jedes neues Medium wurde auch angefeindet und das rasche Ende vorhergesagt, Stichwort "Video killed the Radio-Star". Im Grunde wurde aber durch jedes Medium ein Aufschwung und ein neuer Umsatzrekord erzielt. Und irgendwann wird auch das Streaming durch ein neues Medium ersetzt werden. Das ist der Lauf der Dinge, wie es auch der Lauf der Dinge ist, dass die "Alten" mit den neuen Errungenschaften nix anfangen können wie die "Jungen" nix mit den Begebenheiten und Vorlieben der älteren Generation nichts anfangen können. Und genau hier versuche ich als nun mehr Alter mich ganz bewusst auf die junge Generation einzulassen und nicht alles per se als schlecht zu titulieren, wie ich auch meiner Tochter versuche meine Liebe zur Kassette, LP und CD näher zu bringen. Es ist ein "geben" und ein "nehmen", auch in Verständnisfragen für mich. Und ich für mich fahre damit sehr gut. Ich verbringe auch viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen und versuche hier nicht auf meine alten, traditionellen und konservativen Vorlieben festzuhalten, obwohl ich tief in meinem Herzen konservativ bin.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      ​Aber ich sehe da nicht viel Engagement bei den betroffenen Hörspielschmieden.


      In Bezug auf Ohrenkneifer gebe ich Dir recht. Man versucht erst gar nicht sich zu arrangieren. In Bezug auf die meisten anderen Hörspiellabels würde ich dies verneinen. Man zeigt sehr wohl viel Engagement sich mit den aktuellen Trends zu arrangieren und einen für sich selbst probaten und bestmöglichen Weg zu finden. Ob man nun verstärkt auf die CD setzt, wie IMAGA, auf Streaming wie MARITIM, auf eine Hauseigene APP wie HOLY oder AUDIBLE, oder sich mit anderen Verlagen zusammen schließt, wie dies eine Vielzahl anderer Labels machen. Ich sehe da sehr viel Engagement, Kampfgeist und Wille auch weiterhin Hörspiele für uns Hörspielfans zu produzieren. In diesem Zusammenhang sei einmal ein großes Danke an HOLYSOFT, MARITIM, HERMANN-MEDIA & CONTENDO, um nur einige einmal zu nennen, angebracht #danke# #knie#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Das ist der Lauf der Dinge, wie es auch der Lauf der Dinge ist, dass die "Alten" mit den neuen Errungenschaften nix anfangen können wie die "Jungen" nix mit den Begebenheiten und Vorlieben der älteren Generation nichts anfangen können. Und genau hier versuche ich als nun mehr Alter mich ganz bewusst auf die junge Generation einzulassen und nicht alles per se als schlecht zu titulieren...


      Ich finde aber, diese Beschreibung wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Als wäre jeder Kritiker des Systems Streaming zu den heutigen Bedingungen ein alter, verknöcherter Fortschrittsverweigerer. ;)

      Ich für meinen Teil weise das entschieden von mir!!

      Ich mag Fortschritt grundsätzlich. Aber er muss eben auch echter Fortschritt sein und seine Legitimität als solcher darum erst nachweisen. Nicht jede Änderung ist ein Fortschritt.

      Ich zB liebe die Konsumform Stream, denn sie ist praktisch und bequem. In dieser Hinsicht teile ich die Begeisterung der jungen Menschen, die Du so herausstreichst, als wäre das eine reine Altersfrage. (Was ich nicht glaube!)

      (Und ich achte nach wie vor darauf, Labels/Macher, bei denen ich weiß, dass sie das System Streaming nur widerwillig bedienen (etwa Ohrenkneifer, IMAGA, Interplanar usw.), durch KAUF ihrer Hörspiele zu unterstützen.)

      Das Einzige am Streaming, was ich seit je her kritisiere, sind die Abrechnungsmodalitäten, die eigentlich auf Musik zugeschnitten und schon dafür problematisch sind, aber immerhin gibt es im Bereich Musik noch alternative Möglichkeiten, Geld zu erwirtschaften, etwa bei Konzerten usw - bei Hörspielen dagegen wird die Lage schnell prekär, zumal wenn nicht allein auf Masse geschielt wird wie im Fall eben der Ohrenkneifer.
      Und ich finde diese Kritik durchaus berechtigt, zumal sie schon oft genug und eindringlich von Hörspielmachern vorgetragen wurde, wie wir alle wissen.

      Streaming mit dem gewohnten Komfort, aber einem fairen und einträglichen Abrechnungsmodell für Hörspiele fänd ich dagegen eine tolle Sache. Das wäre für mich mal ein Fortschritt, der dieses Wort auch verdient. :)

      War mir wichtig, das herauszustreichen, weil ich diese Fokussierung aufs Alter weder zutreffend noch ganz fair finde. ;)

      Aber ich habe jetzt eigentlich auch keine Lust, wieder voll in dieses Thema einzusteigen.

      Nachtrag: Wichtig finde ich auch einen Punkt, auf den @Flori1981' dankenswerterweise hingewiesen hat: das Problem der mangelnden Wertschätzung, die mit dem doch eher anonymen Stream einhergeht. Wenn alles zu einem Flatrate-Tarif hörbar ist, kann natürlich schnell das Bewusstsein abhanden kommen, wie viel Geld und Herzblut es abverlangt, um ein einzelnes Hörspiel zu produzieren.
      Das Hörspiel droht ein Stück weit zu einem schnell konsumierbaren und letztlich völlig austauschbaren Produkt zu werden.

      Wer kauft, konsumiert meist wohl tatsächlich bewusster.

      Klar wird das nicht auf alle zutreffen, zumal auf die, die sich in Foren tummeln, aber für die breite Masse sehe ich da schon das Risiko.

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      Ich finde, bei der ganzen Diskussion wird die jüngere Generation komplett außen vor gelassen. Eine Generation die mit dem Stream aufwächst und für die dieses Medium ein ganz normales Medium ist, wie für uns damals die Platte, die Kassette und CD. Stream hat nämlich nicht immer automatisch was mit Geiz ist geil zu schaffen und die „Unterstellung“, das Hörspiel kann einem nichts bedeuten, wenn es nicht auch im Stream erscheint, passt bei dieser Betrachtung nämlich überhaupt nicht. Für viele ist der Stream halt mittlerweile das einzige Medium um Hörspiele zu konsumieren. Einfach mal in diesen Bahnen betrachten. ;)
      Im übrigen kann der Stream bei Hörspielen funktionieren, wie Audible, Maritim und auch Holysoft deutlich zeigen. Am Ende werden die halt die Label im Stream erfolgreich sein, die flexibel und kreativ sind.