| STREAMING-DIENSTE | Spotify, Apple, Amazon, Napster, etc.

      Danke für den Artikel! Es kommt also etwas Bewegung rein. Das finde ich gut. Es wird aber noch einen langen Weg bedeuten bis man hier einen möglichst fairen Konsens gefunden hat. Trotzdem, dass macht mir Deezer gleich viel sympathischer :thumbup:
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      hoerspiel schrieb:

      Interessant in dem Artikel ist auch die Auflistung, welcher Musik Streaming-Dienst aktuell für 2019 am besten entlohnt hat.


      Da heißt es aber auch Obacht geben, denn die Sache wird dadurch verfälscht, dass gerade Spotify in sehr vielen "Dritte-Welt-Ländern" aktiv ist, dort sind die Einnahmen für die Künstler natürlich nicht mit Deutschland oder den USA vergleichbar. Für deutsche Content-Anbieter, die 99 Prozent des Umsatzes mit den DACH-Dependanzen von Spoti, Deezer und Co. machen, ist das aber nicht relevant.

      Ich würde auch das neue Deezer-Modell bevorzugen, weil ich will, dass mein Geld nur bei den Produzenten ankommt, deren Produkte ich konsumiere. Und nicht bei irgendwelchen US-Music-Acts, die mir am Allerwertesten vorbeigehen.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Ja, interessant! Podcasts werden immer beliebter, ebenso wie Streaming. Die Hörgewohnheiten ändern sich zunehmend...
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Ich hoffe wirklich, dass der Deutschlandfunk einziger öffentlich-rechtlicher Sender ist, der so was mitmacht. Das Radio unterstützt die Konkurrenz, die schön mit Abo und Werbung abkassiert. Und am Ende fragen sich die Sender: wie konnten wir sowas nur zulassen. Genau so war es, als radio.de auf den Markt kam. Verdient mit Werbung und speist einfach nur Streams ein, ohne Eigenleistung...

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      Damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Es zeigt aber welche Wertigkeit mittlerweile Hörspiele und Hörformate mittlerweile haben durften. Ein sehr erfreulicher Trend für uns Hörer. Interessant wird natürlich auch der Preis für dieses Format sein und mehr noch das Angebot. Denn mit 20 Hauseigenen Produktionen wird man wohl keine Hörspielfans animieren können. Da ist das Angebot von @Holysoft deutlich attraktiver, bekommt man ja auf einen Schlag geschätzte 500 - 1000 Hörspiele ins Haus geliefert.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      @Markus G. schrieb...
      Denn mit 20 Hauseigenen Produktionen wird man wohl keine Hörspielfans animieren können.​

      Kommt darauf an. Wenn es Produktionen im Stil von Audible werden, wo von der Stundenanzahl in Prinzip eine ganze Serie in einem Block als Hörspiel verkauft wird, würde mich dies schon animieren dort zu kaufen.

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      Detlef schrieb:

      Hmm? Nicht möglich, aber dafür gibt es ja die Senderlizenz!!


      Nicht ganz richtig.

      Denn so verteilen sich die monatlichen 17,50 Euro:
      0,33 Euro erhalten die Landesmedienanstalt. Diese sind Aufsichtsbehörden für private Radio- und Fernsehprogramme und Internetangebote und werden von den jeweiligen Bundesländern unterhalten.
      0,48 Euro gibt es für das Deutschlandradio.
      4,32 Euro erhält das ZDF. Für alle Angebote - auch online.
      12,37 Euro bekommt die ARD - inklusive Erstes Deutsches Fernsehen, tagesschau24, One, ARD-Alpha, anteilig Phoenix, Kika, Arte und 3sat sowie Videotext- und Onlineangebote.

      Es benötigt nicht zwingend einer Sendelizenz, denn das wurde mit dem Auftritt von funk.net/ gekippt. Funk ist ein reines Online-Angebot. Wieviel genau ARD und ZDF anteilig in die KoOp-Kanäle stecken das ist recht intransparent gehalten.

      Funk wird aber rein durch den Rundfunkbeitrag finanziert. Insgesamt ein jährliches Budget von etwa 45 Millionen Euro. ⅓ davon kommen vom ZDF und ⅔ von der ARD.