Haben Tracks für euch eine Bedeutung?

      Haben Tracks für euch eine Bedeutung?

      Welche Rolle spielen Tracks für euch? Sind sie notwendig oder braucht ihr gar keine Tracks? Braucht ihr Tracknamen? Wie sollte ein optimaler Track für euch aussehen und sich anhören?

      ​Wenn ich aber sehe, dass da ein Track über 15 Minuten hat und ein anderer über 13, dann sieht das eher so aus, als hätte das Label zu viel Geld, denn zu wenig


      Werden Labels in Zukunft ihre Hörspiele mit mehr Tracks versehen, um via Spotify mehr Geld (je mehr Tracks um so mehr Einnahmen) zu lukrieren? Hättet ihr damit ein Problem, wäre es euch egal oder würdet ihr es befürworten?
      Ist das jetzt schon wichtig aus wie vielen Tracks ein Hörspiel besteht? Und vor allem wie lang diese sind? Das ist doch völlig Wumpe. Es sei denn man möchte das Hörspiel als einzelne Tracks verkaufen, da macht man natürlich extra viele Tracks ... Was ein Quatsch. Ein Track ist eben so lange wie es Sinn macht, entweder eine Szene oder ein Kapitel. Bei Musiksamplern macht man da doch auch nicht so einen Bohei drum. Da ärgert man sich vielleicht eher darüber wenn nur 10 statt 12, 15 oder mehr Titel/Tracks auf der Scheibe drauf sind. Oder verstehe ich die Eingangsfrage gerade nicht richtig?
      http://www.blackdays.de - http://timeshift.blackdays.de - TimeShift kostenloses Hörspiel - Finale ist online, Folge 8 "And All My Dreams, Torn Asunder" * TS 7.1 TechDemo *
      Klar sind Tracks bei einer CD notwending, aber ich denke bei einem Hörspiel kann so ein Track auch gerne mal 10 Minuten lang sein. Ich selber höre Hörspiele häufig auch Abends beim Einschlafen und wenn ich Nachts wach werde mach ich es wieder an, daher sind Tracks schon besser. Ich meine das ich dieser Tage hier einem Kommentar darüber gelesen habe das jemand kritiesiert hat das Tracks 10 Minuten gehen. Ich seh das eher so das ich ein Hörspiel mit um die 30 Tracks überzogen finde.

      Ich fand die Tracknamen beim Gruselkabinett immer wirlich schön aber das wird da ja leider nicht mehr gemacht, ansonsten ist es nett wenn sie Namen haben aber auch kein must have.
      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

      Also Tracks sind sinnvoll, ohne Frage. Denn sie helfen einem sich zu merken wo man gerade dran war, wenn man nicht in einem Stück hören kann. Wenn die dann auch noch benamt sind um so besser. Von daher sinnvoll. Die länge oder Anzahl von Tracks ist mir dabei völlig egal. Ich kann auch gut damit leben, wenn es nur ein Track ist, was aber das Spulen und zappen je nach Player etwas schwieriger macht. Am PC ist ist es egal da klickt man mit der Mouse einfach an die Stelle wo man weiterhören möchte und gut ist.
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      Also, meist ist es doch so, dass die Tracks die einzelnen Szenen von einander trennen. Habe ich ein Hörspiel mit 20 Tracks, kommen dabei vermutlich 18 Hörspiel-Szenen + einleitende Titelmusik und eine Abschlussmelodie - jeweils als ein eigener Track - hinzu.

      Von dem her trennen die Tracks oft auch die Handlungsstränge von einander ab. Bin ich in einer Szene (einem Track) noch im Haus, kann ich in der nächsten Szene (neuer Track) bereits die Charaktere durch einen Wald spazieren lassen.

      Ich finde Tracks insofern ganz nett, weil ich eine konkrete „Unterbrechung“ habe. Gut, das kann man auch rein mit Zwischenmusik erarbeiten, aber ich tendiere zu einzelnen Tracks.

      Finde es auch tatsächlich viel einfacher mittig wieder einzusteigen, wenn ich mir Track 12 merken kann und nicht Minute 35 Sekunde 27.
      Ich finde Tracks auch ganz sinnvoll. Die Länge muss zur Szene passen. Da kann ein Track durchaus mal zehn Minuten gehen, ein anderer nur drei. Namen brauche ich bei den einzelnen Tracks nicht, manchmal verraten diese Namen sogar schon ein bisschen zuviel...
      Für mich als CD-Hörer sind Tracks sinnvoll, weil sie das Weiterhören nach Pausen (oder nach versehentlichem Einschlafen) erleichtern und zudem - sofern sinnvoll aufgeteilt - Szenen voneinander abgrenzen können. Die Tracklänge ist mir da relativ egal. Track-Namen brauche ich nicht.

      Offtopic: Bei Hörbuch-mp3-CDs ist mir die Tracklänge übrigens nicht egal. Wer schon mal eine Komplettlesung auf mp3-CDs mit gefühlten 170 Tracks pro CD auf einem Gerät ohne direkte Zifferneingabe portionsweise anhören wollte, versteht sicher, was ich meine... ("alle 5 Minuten ein neuer Track, für ihre Bequemlichkeit" - von wegen! :thumbdown: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „beli“ ()

      Tracks sind unheimlich praktisch. Vor allem wenn ich mal eine Stelle nicht ganz verstanden habe oder etwas nochmal hoeren moechte, dann ist das viel einfacher einfach einen einzelnen Track zurueckzugehen, anstatt eine Rueckspuhlfunktion innerhalb eines Tracks zu benutzen.

      Ein Track sollte meiner Meinung nach inhaltlich abgeschlossen sein (also nicht mitten im Satz enden) und ungefaehr 3 bis maximal 7 Minuten lang sein. Alles laenger als 7 Minuten ist fuer mich zu lang.

      Ich finde es auch sehr schoen, wenn Tracks einen Titel haben. Das ist das i-Tuepfelchen. Nicht notwendig, aber sehr schoen und eigentlich auch kein grosser Aufwand zu machen. Ich habe z.B. gerade die zweite Mark Brandis Raumkadett Folge gehoert und mit all den Informationen sah das im Auto auf dem Display super aus.

      Wenn ich CDs hoere, die nur einen einzelnen Track haben, dann ist das schon bloed. Z.B. die Abenteuerbox hat auf jeder CD nur einen Track. Das war total billig und nervig.
      Die Natürliche Einteilung eines Hörspiels in Tracks bevorzuge ich auch und ich freue mich auch immer, wenn ein Hörspiel Tracknamen hat. Das sieht für meine Augen runder aus. Allerdings können Tracknamen auch spoilern... Von daher sehe ich Tracknamen so wie cherusker als i-Tüpfelchen.

      Ich brauche jetzt nicht zwingend 30+ Tracks in einem Hörspiel wie z.B. bei Raumstation Alpha-Base aber aus den schon hier im Thread genannten Gründen bin ich auch für eine natürliche Einteilung. Zudem kommt bei mir noch der technische Grund dazu, dass ich häufig ausser Haus über das Telefon Hörspiel höre bzw. streame und dann nur über Telekom mit meinem Server zu Hause verbunden bin. Höre ich einen Track, wird der darauf folgende schon in den Cache geladen. Wenn ein Hörspiel dann aus mehreren Tracks besteht, geht das natürlich nicht so zu Lasten des Datentarifs wenn man nach 15min ausmacht und auf dem Rückweg dann doch etwas anderes hören will...
      Da ich Hörspiele immer über meinen mobilen Player höre, liegen die Hörspiele als eine Datei im flac-/mp3-Format vor. Den ID3-Tag passe ich dabei selbst an (inkl. Cover). Einige Player können auch mit Cuesheets umgehen, da liegen die Infos über Tracks, ... in einer Textdatei vor. Wenn ich Hörspiele so speichern würde, wie sie als Tracks auf der CD vorliegen, würde ich auf meinem Rechner gar nichts mehr finden. Es dient mir auch der Übersicht, pro Hörspiel (CD) eine Datei zu generieren. Und eine Stunde Hörspiel kann ich schon ohne Tracks handhaben. Im Gegensatz zu einem Hörbuch. Da diese in der Regel viel länger sind, werden diese so auf dem Rechner gespeichert, wie sie auch auf der CD vorhanden sind. Ich glaube bei Harry Potter müssten das so zirka 1500 Tracks bei 141 Stunden Laufzeit gewesen sein.
      Welche Rolle spielen Tracks für euch?


      Wie hier schon der/die eine oder andere gepostet hat, mag ich Tracks um direkt auf bestimmte Szenen zu greifen zu können. Entweder weil ich mir bestimmte Szenen zwecks Verständnis noch einmal anhören möchte, oder weil ich als "Hörspiele zum einschlafen Hörer" wieder in etwa dort weiter hören möchte, wo ich eingeschlafen bin.

      Sind sie notwendig oder braucht ihr gar keine Tracks?


      Ich finde Tracks unglaublich praktisch. Natürlich funktioniert ein Hörspiel auch mit nur einem Track, aber warum darauf verzichten? Möchte ich nur ungern...

      Braucht ihr Tracknamen? Wie sollte ein optimaler Track für euch aussehen und sich anhören?


      Ich mag Tracknamen. Gehört für mich einfach zu einem Hörspiel dazu :!: Folgendes habe ich im thread Wie wichtig ist euch CD-Text? zum Thema CD-Text & Tracks geschrieben:

      ​Ich mag sowohl Trackliste als auch CD-Text. Erstens weil man ungefähr weiß worum es sich handelt und wo man sich in der Geschichte befindet. Es ist mein "roter" Faden" für die Story, der ich folge. Grundsätzlich sitze ich immer wenn ich gerade nicht im Auto bin mit Cover, Trackliste und natürlich Sprecherangaben vor dem CD-Player und folge der Handlung. Da spielen alle 3 aufgezählten Bereiche für mich eine wichtige Rolle. Darüber hinaus zeigt es mir ob sich ein Label Mühe gemacht hat Tracknamen zu finden bzw. diese auch im Booklet und CD-Text zu platzieren. Wurde ein Track nur (irgendwo) gesetzt, weil zu einem Hörspiel einfach Tracks dazu gehören oder weil man dem Hörer "Komfort" bieten möchte. Dazu gehört einfach auch einen Track dann zu beenden wenn die Handlung innerhalb des Tracks zu Ende gegangen ist. Dies erleichtert aus meiner Sicht auch das Weiterhören, wenn man nicht mitten drunter einen Track setzt und sich beim abermaligen Abspielen mitten in einem "Gedanken" befindet, sondern eine Handlung innerhalb des Geschehens beendet bzw. beginnt. Dazu gehören für mich auch die Tracknamen, am besten als CD-Text. Diese sollten nicht zuviel von der Handlung spoilern aber so ungefähr wieder geben um was es sich handelt


      Darüber hinaus sollte ein Track nicht zu lange dauern. Ein 30 Minuten Track macht für mich wenig Sinn. Ein Track sollte zwischen 5 und 10 Minuten lang sein, um nicht zu lange nach einer bestimmten Szene suchen zu müssen.

      Werden Labels in Zukunft ihre Hörspiele mit mehr Tracks versehen, um via Spotify mehr Geld (je mehr Tracks um so mehr Einnahmen) zu lukrieren?


      Wenn Streamingdienste nach Anzahl der gehörten Tracks abrechnen, dann werden Labels wohl in Zukunft entsprechend eine höhere Anzahl an Tracks setzen. Denn so wie Chris schreibt, hat niemand Geld zu verschenken. Tracks werden dann wohl an Bedeutung gewinnen, weil sie eben Geld einspielen.

      Hättet ihr damit ein Problem, wäre es euch egal oder würdet ihr es befürworten?


      Ich könnte es verstehen, wenn Labels dahingehend ihre Strategie ändern und uns statt 10 Tracks in Zukunft deutlich mehr Tracks setzen würden. Aber ich würde mir schon wünschen, dass die Tracks nicht nur "irgendwie" sondern sinnvoll gesetzt werden würden. Der Sinn eines Tracks sollte immer noch zu sehen bzw. zu hören sein und sich nicht komplett ad absurdum führen.
      Ich mag Tracks und Tracknamen sind natürlich auch immer willkommen, weil ich dann, wenn ich mal ausmachen muss, kurz aufs Display gucke und mir den Tracknamen in der Regel besser merken kann, als die Tracknummer. 8)
      Auch finde ich eine höhere Trackzahl angenehmer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Contendo“ ()

      Selbstverständlich sind Tracks mehr als sinnvoll. ich persönlich habe gerne die Möglichkeit, einfach wieder in ein Hörspiel zu springen bzw. es bequem weiterlaufen zu lassen. (Beispiel Autofahrt: Ein Hörspiel läuft, die Fahrt ist zu Ende, das Hörspiel aber nicht. Auf der Rückfahrt soll es weitergehen - da wird man doch bekloppt, wenn man 40 Minuten vorspulen soll ;) .)
      Analog der anderen Meinungen finde ich auch, dass die Tracks sinnvoll gesetzt werden sollten. Alle eineinhalb Minuten ein neues Kapitel setzen, nur damit eins da ist, finde ich ziemlich sinnlos. Wenn dann aber 18-Minuten-Blöcke kommen (wie in Schrei der Angst 5a, glaube ich), kann man schon darüber nachdenken, ein zusätzliches Kapitel zu setzen. Eine ideale Länge lässt sich trotzdem schwer sagen. Wahrscheinlich zwischen fünf und zehn Minuten, ja.

      FreddyK schrieb:

      Und wir legen Tracks in der Regel so an, dass sie NACH einer Zwischenmusik beginnen. Finde ich persönlich nämlich ohnehin praktischer


      Jupp, so machen wir das auch. Ist nach meiner Einschätzung auch besser, da man dann, wenn man z. B. einfach mal reinspringt, immer in der Handlung ist und nicht noch eine Minute Gedüdel abwarten muss, bis es weiter geht ;) ...
      Alles über unsere Produktionen findet ihr auf rrr-audiovisuelle-medien.de.

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      Für mich ist das kein kriegsentscheidendes Thema, aber gegen Tracks habe ich im Prinzip nichts. Gerne auch alle mit einem speziellen Cover ^^

      Nervig ist es halt, wenn es 30 Tracks sind und diese auch noch total unterschiedlich lang. Da ist es ein endloses Gefrickel die Stelle zu finden, an der man gestern Nacht eingeschlafen ist :whistling:

      Da ich mich eh nur mit dem Finger auf dem Touchscreen im Hörspiel scrolle, kann ich auch sehr gut mit 1-Track leben, denn da finde ich die Stelle schneller.

      Markus, das gibt es tatsächlich schon, das Armband, das den mp3-Player am Handy stoppt, wenn Du eingeschlafen bist. Will ich haben, ist mir aber noch zu teuer.
      Völliger Schrott, offensichtlich von den Tauben für die Ahnungslosen.
      @daneel: Kenn ich. Empfinde ich aber als unpraktisch, weil das Hörspiel entweder zu früh (ich bin noch wach) oder zu spät (ich schlafe schon lange) abgeschaltet wird. Ohne Tracks müsste ich dann erst recht wie bei der guten alten MC spulen. Wenn man sich zu Zweit ein Hörspiel anhört, ist es aber ohnehin keine richtige Option.

      @Chris: Mal sehen was die iWatch im Herbst bringt.