Eine Frage an die Eltern: Was hören eure kleinen Kinder?

      Eine Frage an die Eltern: Was hören eure kleinen Kinder?

      Hallo zusammen,
      meine Tochter wird demnächst 2 und ich dachte, dass man ihr ein Hörspiel schenken könnte. Mur leider habe ich überhaupt keinen Plan, was es denn für diese Altersgruppe so gibt. Benjamin Blümchen kenn ich noch, aber da ist mir der Fremdschämfaktor einfach zu hoch. Was gibt es denn sonst noch?

      Gruß,
      Kamica
      Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.
      Pia hat schon als Kleinkind sehr gerne Winnie Puh gehört. Sie hört es auch als 5 Jährige noch sehr gerne. Ebenfalls sehr gerne hört sie Bibi Blocksberg und Bibi und Tina. Benjamin Blümchen hat sie probiert, hat ihr aber nicht so gefallen.
      Das Kind von Freunden (gerade 4 geworden) hatte bereits mit 2 1/2 Jahren große Freude an der Biene Maja, Hatschipuh
      jetzt ist sie verrückt nach Fillys und Pumuckl und Prinzessin Lillifee

      Was ich empfehlen würde wäre der Grüffelo. ALlerdings weiß ich nicht, ob ein zweijähriges Kind die Schilderungen was der Grüffelo so gerne isst nachvollziehen kann und lustig findet.
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Grüffelo hat Pia auch gerne gehört. Sehr gerne hatte sie auch Kasperl-Hörspiele. Wenn wir zum Caritas-Shop gehen dann plündere ich und Pia immer die Kassettenabteilung. Sie darf sich dann alle Hörspiele aussuchen, die sie haben möchte. Und ich darf mir auch aussuchen was ich möchte ;)
      Hallo, kamica,

      ich werfe mal den Zweifel ins Rund, inwiefern ein Hörspiel für Kinder von 2 Jahren überhaupt schon Sinn ergibt.

      In dem Alter habe ich ganz zaghaft angefangen, kurze Geschichten vorzulesen, wie aus Ursula Wölfels 28 Lachgeschichten (jeweils einseitige Geschichten mit einem ganz schlicht gestrickten Narrationsmuster) oder später dann ebenfalls leichte Kost wie "Sandmännchens Geschichtenbuch" von Gina Ruck-Pauquet (beides noch Bücher, die ich aus meiner Kindheit kannte, und die beide auf ihre Weise sowohl für den Vorlesenden als auch für das Kind sehr schön funktionieren.

      Das Hauptproblem, das ich bei Hörspielen sehe, ist, dass bei aller Schlichtheit, die sie für den Erwachsenen zu haben scheinen, die narrativen Strukturen und unbewusst vorausgesetzten "Regeln" ein zweijähriges Kind komplett überfordern, so dass man im Grunde auch eine CD mit Walgesängen oder dem Brunftgeschrei von Elchen einlegen könnte.

      In Alter von 2 bis 2einhalb haben wir langsam mit Musik begonnen, um überhaupt einmal die Aufmerksamkeit einzufangen, und uns dann später, nachdem ein Grundverständnis für das, was eine "Geschichte" ist, über das Vorlesen vermittelt worden war, über einfache und kurze Geschichten als Hörspiel an das Kind herangetatstet. Leo Lausemaus zum Beispiel, oder Lauras Stern, oder (wer da nicht gleich Blutbäder befürchtet) Grimms Märchen. Schlichte, nach einem einfachen Muster laufende Geschichten.

      Parallel habe ich dann begonnen, komplexere Geschichten vorzulesen, vor allem die Kinderbücher von Otfried Preußler, also den kleinen Wassermann und die kleine Hexe, später auch die Hotzenplotz-Bücher und das kleine Gespenst und die diversen Sams-Geschichten, und Winnie Poo (der dann später auch als Harry Rowohlt Hörbuch im CD-Player lief) und diese wurden dann, weil die Geschichte an sich ja bereits irgendwie bekannt war, auch als Hörspiele ins Spiel gebracht und gut verstanden, weil man sie sich nicht beim Hören komplett neu erschließen musste. In diesem Zusammenhang haben sich auch O-Ton-Hörspiele (insbesondere die Disney-Zeichentrick-Klassiker wie das Dschungelbuch oder Robin Hood) bewährt, weil man das Gehörte ja bereits visuell aufnehmen und vorverarbeiten konnte, als man den Film gesehen hatte.

      Und inzwischen sind wir dann auch bei Bibi und Tina gelandet, oder der Hexe Lilli, oder Findus und Pettersson, oder Monika Häuschen, und sogar die 5 Freunde und ??? wurden bereits mit Interesse konsumiert. Und schwupps, sind wir 6 und gehen in die erste Klasse. Aber bis dahin hast du ja noch ein bisschen was vor dir. ;)

      To cut a long story short: Ich würde zunächst davon absehen, ein Hörspiel zu schenken, sondern eher Kindermusik einsetzen, und das Thema Fremdschämen würde ich ganz ehrlich mal streichen. Hauptsache, deine Tochter kann etwas damit anfangen, und sie kann der Sache halbwegs erfolgreich folgen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „brudervomweber“ ()

      Ich würde es nicht zu sehr verkomplizieren. Einfach einmal ausprobieren ob Hörspiele überhaupt schon was für Dein Kind ist. Da wir Pia schon seit sie ein kleines Baby vorgelesen haben, hat sie auch Hörspiele gemocht. Aber die Geschichte musste ihr gefallen. Nicht von Nachteil war es wenn sie die Geschichte oder das Thema schon kannte. Dass ist auch heute noch der Fall. Daher hat sie auch Winnie Puh und Kasperl schon als ganz kleines Kind, war wohl so mit 2 Jahren sehr gerne gehört.

      Also einfach einmal ausprobieren. Vielleicht ist sie noch zu klein, vielleicht fährt sie aber voll drauf ab. Halte uns auf dem Laufenden #winkewinke#
      Es ging mir nicht darum, etwas zu verkomplizieren.

      Aber zu glauben, dass man einem zweijährigen Kind bereits ein Hörspiel bieten kann, das altersgerecht eine GESCHICHTE transportiert, ehe überhaupt auch nur eine Ahnung davon, was genau eine Geschichte überhaupt ist, im kleinkindlichen Bewusstsein Gestalt angenommen hat, ist meines Erachtens abwegig. An diesem Entwicklungs-Punkt halte ich es für viel wichtiger, dem Kind durch Vorlesen die Kompetenz zum Dechiffrieren von Geschichten Schritt für Schritt zu vermitteln und vor allem mit ihm über das zu Sprechen, was es gehört hat. Das kann man sicherlich per Hörspiel katalysieren. Und es ist zweifellos sinnvoll, das schon im Vorkindergartenalter zu beginnen. Aber wenn kamica sich schon bei Benjamin Blümchen fremdschämt, möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn dann tatsächlich ein Hörspiel läuft, das für Zweijährige konzipiert wurde ... ;)

      Aber wenn schon ... wie wäre es mit Pittiplatsch?
      Das kennt "man" vom Sandmännchen, und für die ganz Kleinen ist das noch am ehesten ein akustischer Anknüpfpunkt (siehe meinen Punkt O-Ton-Hörspiele).
      ​Aber zu glauben, dass man einem zweijährigen Kind bereits ein Hörspiel bieten kann, das altersgerecht eine GESCHICHTE transportiert, ehe überhaupt auch nur eine Ahnung davon, was genau eine Geschichte überhaupt ist, im kleinkindlichen Bewusstsein Gestalt angenommen hat, ist meines Erachtens abwegig. An diesem Entwicklungs-Punkt halte ich es für viel wichtiger, dem Kind durch Vorlesen die Kompetenz zum Dechiffrieren von Geschichten Schritt für Schritt zu vermitteln und vor allem mit ihm über das zu Sprechen, was es gehört hat.


      Auch wenn es schon sehr lange her ist, im Zuge meines Studiums haben wir auch das Thema "wann sollen Kinder ab welchem Alter was fernsehen" sehr intensiv untersucht, besprochen und diskutiert. Was genau altersadäquat für einen kleinen Erdenbürger ist, ist manchmal gar nicht so einfach heraus zu finden. Von daher muss nicht zwangsläufig alles gefährlich sein, was Kinder eventuell noch nicht verstehen können. Kinder verfügen nämlich über die Fähigkeit zu "filtern". Sie beschäftigen sich mit jenen Dingen, die sie verstehen und lassen das andere was sie nicht verstehen "links" liegen. Sehr wichtig ist dass von Dir angesprochenen "mit den Kindern über den Inhalt sprechen. Bei manchen Inhalten ist es sogar notwendig während dem sehen oder hören auf Pause zu drücken und darüber zu sprechen. Manchmal fürchten sich Kinder vor Inhalten, die für uns überhaupt nicht angsteinflössend sind und manchmal haben Kinder mit Inhalten, die uns viel zu bedrohlich wirken, überhaupt kein Problem (eben weil sie es filtern und diesem Teil des Inhaltes überhaupt keine Bedeutung beimessen).

      @Kamica: Sehr wichtig ist es, wie von brudervomweber richtig angesprochen, vorzulesen. Ich gehe davon aus, dass Deiner Tochter bereits Geschichten vorgelesen wurden. Wenn NEIN, dann würde ich auch zuerst einmal das klassische Geschichten vorlesen versuchen. Hier wird man bereits erste Präferenzen des Kindes bemerken und feststellen. Wenn bereits Geschichten vorgelesen wurden und das Deine Tochter gefällt, dann spricht in meinen Augen/Ohren nichts dagegen es einmal mit einem Hörspiel zu probieren und die Reaktion darauf abwarten. Wie gesagt, am besten ein Hörspiel mit einer Geschichte versuchen, die Deine Tochter bereits als Vorlesegeschichte kennt und mag.

      Wie bei Erwachsenen auch, gibt es auch Kinder, die Hörspiele sehr gerne hören und Kinder, die mit Hörspielen überhaupt nichts anfangen können. Ohne eine wissenschaftliche Untersuchung dazu zu kennen, würde ich einmal die Hypothese aufstellen, dass Kindern, denen in ihrer Kindheit vorgelesen wurde, der Sprung vom akustischen vorgelesen werden zum akustischen Hörspiel anhören und folgen leichter fällt und auch eher gefällt, als KIndern, denen selten bis nie vorgelesen wurde und die bereits früh mit reinen visuellen Reizen, wie heute leider oft üblich, "gefüttert" wurden.

      In diesem Zusammenhang fallen mir auch 2 interessante Diskussionsthreads, die wir hier im Talk haben, ein:

      Wann und warum gehen Kinder als potentielle Hörspielhörer verloren?

      Können Erwachsene Hörspiele für Kinder und Jugendliche richtig beurteilen?


      Zu guter letzt verweise ich auf unseren Kindergeschichtenerzähler Weltensegler, der sehr schöne, Kind gerechte Geschichten vertont hat und die ich selbst empfehlen würde:

      Der Regenbogenmann - Geschichten aus dem Elfenfabelwesenwald (inszeniertes Kinderhörbuch)

      Vielleicht kann auch Weltensegler ein wenig zu diesem Thema posten #winkewinke#
      Zum Verständnis: Der Fremdschämfaktor bei Benjamin Blümchen kam aus der Folge mit der Lok, die Benjamin klaut und ein Polizist ihn dann verhaften will. Da sagt eine ältere Dame irgendwas im Sinne von "nun stellen sie sich mal nicht so" an und der Polizist geht darauf hin wieder. Ich möchte kein Hörspiel meinen Kindern schenken, in denen ihnen vermittelt wird, das Klauen OK ist, solange man dem Polizisten hinterher sagt, er solle sich nicht so anstellen. Ich habe kein Problem mit Folgen wie z.B. dem Wetterelefanten.

      Vorgelesen wird hier schon länger und auch Liederkassetten laufen regelmäßig. Nur O-Ton Hörspiele werden nicht funktionieren, da meine Tochter kein Fernsehen kuckt.

      Ich erwarte nicht, dass ein Kind in dem Alter einem 40 Minuten Hörspiel folgen kann. Aber vielleicht gibt es ja andere Hörspiele, die in dem Alter besser funktionieren.
      Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.
      Dann versuch den Grüffelo am besten du besorgst das Bilderbuch dazu und liest es mit ihr, dann hat sie auch ein Bild vom Vorlesen im Kopf ;)
      dann kennen sie es auch.

      Das hörspiel ist schön kurz 21 min und zumindest teilweise in Reimen gesprochen (am Ende der Hörprobe hört man es). Das erleichtert die Wiedererkennung - Vorlesen - hören. Und vielleicht kann deine Tochter dann schon bald an bestimmten Stellen mitsprechen ;)

      audible.de/pd/Kinder-Hoerbuech…Ttl?qid=1401394765&sr=1-1
      zum reinhören.
      Der Grüffelo ist einfach niedlich

      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Ich habe mit meinem Sohn damals immer zusammen die kurzen Geschichten von Bobo Siebenschläfer zum einschlafen gehört. Das sind ganz kurze Geschichten die immer damit enden, dass Bobo einschläft. Damit haben wir angefangen. Jetzt mir 8 hört er immer noch Hörspiele, teilweise sogar lieber als dass er TV schaut.

      -- Bevor ich mich ärgere, ist es mir halt egal --

      Ich kann dir leider kein Hörspiel empfehlen. Meinen Kindern hatte ich auch einige Hörspielkassetten gekauft, kann mich aber gar nicht mehr genau erinnern, wie alt genau meine Kinder da waren. Ich finde es absolut klasse, dass deine Tochter kein TV schaut!

      Vorlesen und später gemeinsam lesen ist von unschätzbaren Wert und ich möchte dieses Buch für kleine Kinder wärmstens empfehlen!

      amazon.de/Pferd-Huppdiwupp-and…ords=das+pferd+huppdiwupp

      Das habe ich meiner Tochter und später auch meinem Sohn abends unendliche Male vorgelesen! Es ist das zerfledderste Buch, dass ich besitze.
      Ich habe es nicht nur vorgelesen sondern auch vorgespielt. Die Stimme verstellt, z.B. Mückensummgeräusche gemacht und die Mücke Pieks mit dem Finger auf der Nase meiner Kinder landen lassen. Das Lachen meiner Kinder sehe und höre ich heute noch......seufz.... :) Meine Kinder erinnert sich auch noch genau daran. :)
      .......................

      Keiner ist weiter von der Wahrheit entfernt als jener, der alle Antworten weiß.
      ( Laozi )


      Das Pferd Huppdiwupp, sehr schön. Wenngleich ich finde, dass das für gerade Zweijährige vielleicht etwas zu eigenartig sein könnte. Es sind zugegeben charmante, aber doch etwas eigentümlich erzählte Geschichten, und zweifellos ein durchaus vergnügliches Vorleseerlebnis. Meine Tochter stand sehr auf den "Mond im Stockbett" und "Urgroßmutters Spieldose" (vor allem wegen der tanzenden Schnecke: "Schlapperappapap"), mein Favorit ist "Der bestrafte Zahnarzt". :D

      Aber der Grüffelo ist natürlich auch eine Bank, wobei ich bei Büchern wie diesem und z. B. "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" (ebenfalls eines der wenigen neueren Kinderbücher, die mich nicht aufgrund ihrer Oberflächlichkeit und fehlenden Originalität ratlos zurücklassen) das persönliche Vorlesen und gemeinsame Schauen und Entdecken (es sind nun einmal beides auch Bilderbücher) jederzeit einem Hörspiel vorziehen würde.

      Aber Hoax' Vorschlag, Bobo Siebenschläfer zu hören, würde ich sekundieren.
      Das ist in etwa so wie Leo Lausemaus, bloß sogar noch etwas kürzer und daher besser zu "verarbeiten".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „brudervomweber“ ()

      Pia war mit knapp 3 Jahren so begeistert vom Grüffelo, dass sie bloß vom vorgelesen werden im Kindergarten den Text fast auswendig konnte. Danach haben wir zuerst das Buch für Zuhause gekauft. Danach das Hörbuch, das Hörspiel und am Ende den Film.

      brudervomweber schrieb:

      Das Pferd Huppdiwupp, sehr schön. Wenngleich ich finde, dass das für gerade Zweijährige vielleicht etwas zu eigenartig sein könnte.


      Stimmt, das könnte so sein. :)

      brudervomweber schrieb:

      Meine Tochter stand sehr auf den "Mond im Stockbett" und "Urgroßmutters Spieldose" (vor allem wegen der tanzenden Schnecke: "Schlapperappapap"), mein Favorit ist "Der bestrafte Zahnarzt".


      "Mond im Stockbett" ist auch besonders schön! "Schlapperappapap"....allein das Wort ist schon Programm. "Der bestrafte Zahnarzt" :thumbsup:
      "Das Pferd Huppdiwupp und andere lustige Geschichten" sind fantasievolle und witzige Geschichten, die ja auch schon einige Jährchen alt sind. Für meine Kinder und mich war und ist dieses Buch ein geliebter Schatz! Angefangen hatte ich natürlich auch mit Bilderbüchern. Später las ich ihnen z.B. die Otfried Preußler - Klassiker und auch Märchen vor.

      Mir wird gerade wieder besonders bewußt, wie individuell Empfehlungen zu verstehen sind. Von einigen werden Märchen inzwischen ja als gefährlich eingestuft.

      Inwieweit welche Kinder und in welchem Alter was wie aufnehmen und verstehen, ist sehr schwer zu beurteilen, einzuschätzen. Allein die entspannte, zuwendende harmonische und liebevolle Atmosphäre beim Vorlesen ist schon wichtig. Für zweijährige vielleicht aber dann doch besser erst mal Bobo Siebenschläfer und Grüffelo..... und später dann die Huppdiwupp - Geschichten?! ;)

      Dank Internet hat man ja heute die Möglichkeit sich umfassend zu informieren.
      Damals gab es das Internet noch nicht, den Grüffelo und den Bobo auch nicht. Der Grüffelo scheint ein cooler Knabe zu sein, den man lieb haben muß. Beide Bücher sind auf meinem Merkzettel gelandet, für evt. spätere Enkelkinder! :)
      .......................

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      ( Laozi )


      Ein 8 Jahre alter thread.

      Mich würde einerseits interessieren ob wir neue Eltern mit kleinen Kindern haben und was diese Kinder hören. Ich denke da besonders an unseren @Akita Takeo oder @Haisuli
      Was haben Eure Kinder gehört als sie klein waren?

      Und natürlich würde mich jetzt auch interessieren was @kamica letztlich ihrer Tochter vorgespielt hat als sie klein war und ob sie heute immer noch hört.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Bei den Klassikern hat sich nicht viel geändert: Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, dazu kommen (bei meinen) Leo Lausemau, Connie und Lauras Stern. Seit neustem Petronella Apfelmus und für die große Bibi und Tina sowie Kira Kolumna.

      TKKG und ??? in beiden Ausführungen sind genauso beliebte wie Wendy und Hanni & Nanni.

      so Long

      grifter
      "Wenn du es auf der Straße zu was bringen willst, dann bind dich auf keinen Fall an jemand, häng dich an nichts, was du nicht problemlos in 30 Sekunden wieder vergessen kannst wenn du merkst das dir der Boden zu heiß wird."

      Neil McCauley
      Tatsächlich oft lieber Hörbücher als Hörspiele, zum Beispiel die Ohrenbär-Lesungen aus dem Radio als Podcasts am Stück.

      Im Bereich Hörspiele hauptsächlich "Leo und die Abenteuermaschine". Und nach persönlicher Interessenlage Einzelhörspiele- bei Benjamin Blümchen konnte z. B. bislang nur die Fußballstar-Folge wirklich begeistern.

      Vieles von meinen alten Favoriten klappt vorgelesen auch weit besser als als Hörspiel, z. B. Das Sams.

      Bei den vielen Tonies die wir haben noch am liebsten Pettersson und Findus, aber selbst das weitaus lieber als Buch...

      Vielleicht wäre das bei mir selbst auch so gewesen, wenn meine Eltern auch soviel Zeit zum Vorlesen gehabt hätten wie ich heute. Habe bislang nie drüber nach gedacht, ob mein vieles Hörspielhören als Kind nur eine Ersatzhandlung für das eigentlich viel schönere Vorgelesenbekommen war... ich war glücklich damit und konnte mir auch gar nicht vorstellen, soviel wie ich gehört habe, vorgelesen zu bekommen.
      Plattenspieler ausmotten: Es gibt wieder neue Hörspiele auf Vinyl! Juhu, die Hörspielwelt wird wieder eine Scheibe! 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudolf Platte“ ()

      Tolles Thema!

      Unser Sohn ist ja erst 3 Jahre.
      Haben mit ihm vor kurzem das erste Mal "Bibi Blocksberg" gehört.
      Vorher schonmal ne Folge "Benjamin Blümchen".
      Sonst noch nichts.
      Gerade noch ein "Leo Lausemaus" Hörspiel gekauft.
      Er schaut sich so gerne die Pixis an.
      Ach ist das schön!