Können Hörspiele zur Droge oder Religion werden?

      Können Hörspiele zur Droge oder Religion werden?

      Ich bin ja erst vor kurzem in die Welt der Foren eingetaucht und möchte mal ein Thema weitergeben, das auf Facebook aufgetaucht ist und mir hier auch ganz stark auffällt.


      Thomas R.

      Wenn einem Menschen sein Hobby so wichtig ist, das er dadurch seinen Arbeitsplatz, seine Frau, sein komplettes soziales Umfeld (soweit vorhanden) und auch sonst alles "verliert" weil nichts wichtiger ist als das Hobby, ist das dann "krank" oder "vollkommen verständlich"?


      Wäre das gesunde Ausmerzen des Hörspielmarktes nach der darwinistische Selektionstheorie wirklich so schlimm?
      Ich habe hier ab und zu Gefühl das einige hier mit den hanebüchendsten Begründungen eine solche Verknappung des Angebotes verhindern wollen.
      Ich jeder Branche gehen Unternehmen den Bach runter aber ich habe es bisher noch wie so exessiv gesehen das man dagegen "protestiert" wie in der Unterhlatungsbranche in allgemeinen und bei Hörspielen im Besonderen.

      Bei manchen TV-Serien wird dann auch schon mal offen darüber diskutiert, das es toll wäre wenn die Serie weitergeht, auch wenn die Zuschauerzahlen eben dies nicht rechtfertigen.

      Aber was ich hier teilweise bei Hörspielen lese, puhhhhhh. Da wird wirklich fast jedes Register gezogen, wer denn alles Schuld für die schlechte Lage sein könnte, aber eben das naheliegenste das eben Zeit ist, eben teilweise bye bye zu sagen, das will man irgendwie nicht wahrhaben.
      Wie begründet sich das? Reines Fans sein? Religion, oder schon Droge?

      Fan sein mag ja schön, aber wenn ich lese das eben lese das es schon vorgekommen ist das Leute den Job verloren haben, weil sie auf der Arbeit ständig Hörspiele gehört haben, das Leute gekündigt wurden weil sie ständig irgendwelche Berichte zu Hörspielen ins Internet stellen mussten, anstatt ihre bezahlte Arbeit zu verrichten. Das sich Ehepartner oder Freunde wegen des "Hobbys" abgewandt haben.

      Dann frage ich mich, sind das bedauernswerte Einzelfälle, oder ticken viele so?
      Gibt es sowas wie Hörspielsucht? Dann könnte man es ja ansatzweise heilen?
      Oder ist das schon eher dogmatisch und als Religion oder Sektenähnlich zu sehen?

      Wie beurteilt ihr das?
      Ich denke, wie überall in den Branchen, gibt es bestimmt auch die Sucht beim Hörspiel.
      Es ist eben die Frage der Sichtweise. Wie wichtig ist eigentlich ein Hobby? Hobbys sind ja im Grunde dazu da, um schön und gemütlich die Zeit zu vertreiben. Hobbys sind im Grunde dazu da um Spaß zu machen.

      Beim Sucht ist eben ein Hobby, meiner Meinung nach, kein Hobby mehr.

      Wenn diese Fällen sich wirklich zugetragen haben, dann sollten diese Leute lieber professionelle Hilfe holen. Denn normal ist das sicherlich nicht.
      Moin,...jeder hat zum Thema Hobby eine subjektive Sicht. Für den Einen reicht es schon, sich nach einem anstrengenden Tag im Büro, auf dem Bau oder am Band mit einer Pulle Bier in den Garten zu setzen. Der Andere nimmt sich ein Buch, setzt oder legt sich in die Ecke und entspannt so. Auch wir Hörspielfans suchen bei Thema Hobby/Hörspiel Entspannung, Ablenkung, wie auch immer man das für sich definiert. Wenn es aber Ausmaße annimmt, das z.B. der Arbeitsplatz, die Partnerschaft und alles andere dadurch in den Hintgergrund tritt, wird es gefährlich und dann ist die Grenze vom Hobby zur Sucht schnell überschritten. Doch die grundsätzliche Frage ist: Wer will wem vorschreiben, wieviele Std. er beim Hörspiel hören verbringt, wer wieviele Std. vor dem Rechner sitzt und sich in welchen Foren(!) rumtreibt.

      In Maßen ist alles ok - in Massen kann es bedenklich werden. Meine Meinung ist, dass der soziale Kontakt mit und unter Menschen das Wichtigste ist, was es zu erhalten gilt. Dort liegt auch genau das Problem unserer Jugend, die sich immer mehr voneinander abgrenzt und die Flucht in die Medien-Angebote sucht. Als Erwachsener gilt man schnell als lächerlich und altmodisch, wenn man versucht, die Jugend an den Tisch zu einem "Spieleabend" zu bekommen, getreu dem Motto ...willkommen in meiner analogen Welt...

      Stefan B. schrieb:

      Können Hörspiele zur Droge oder Religion werden?

      Nein, kann ich mir nicht vorstellen ...

      Stefan B. schrieb:

      Fan sein mag ja schön, aber wenn ich lese das eben lese das es schon vorgekommen ist das Leute den Job verloren haben, weil sie auf der Arbeit ständig Hörspiele gehört haben, das Leute gekündigt wurden weil sie ständig irgendwelche Berichte zu Hörspielen ins Internet stellen mussten, anstatt ihre bezahlte Arbeit zu verrichten. Das sich Ehepartner oder Freunde wegen des "Hobbys" abgewandt haben.

      Interessant, das gerade Du das fragst ?
      Seit Deinem Auftauchen in der Welt der Foren, postest Du zu fast jedem Thema was die Tastatur hergibt - ohne "Punkt und Komma" #rolleyes# ...
      Vielleicht wäre eine Selbstreflexion und etwas Zurückhaltung mal angesagt, bevor es zur Sucht wird #hutheb#
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
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      HP. Göldner schrieb:

      Stefan B. schrieb:

      Können Hörspiele zur Droge oder Religion werden?

      Nein, kann ich mir nicht vorstellen ...

      Stefan B. schrieb:

      Fan sein mag ja schön, aber wenn ich lese das eben lese das es schon vorgekommen ist das Leute den Job verloren haben, weil sie auf der Arbeit ständig Hörspiele gehört haben, das Leute gekündigt wurden weil sie ständig irgendwelche Berichte zu Hörspielen ins Internet stellen mussten, anstatt ihre bezahlte Arbeit zu verrichten. Das sich Ehepartner oder Freunde wegen des "Hobbys" abgewandt haben.

      Interessant, das gerade Du das fragst ?
      Seit Deinem Auftauchen in der Welt der Foren, postest Du zu fast jedem Thema was die Tastatur hergibt - ohne "Punkt und Komma" #rolleyes# ...
      Vielleicht wäre eine Selbstreflexion und etwas Zurückhaltung mal angesagt, bevor es zur Sucht wird #hutheb#
      Nein, kann ich mir auch nicht vorstellen und ich bin jemand, der sein Hobby auch schon sehr heftig ausgelebt hat, aber das ist völlig albern und ich glaube auch nicht, dass es diese Person wirklich gibt. Ich habe da eine andere Vermutung, aber die ist Quatsch.

      @H.P.: #applaus#
      Ich bin schon ein Sammler, muss aber auch nicht alles kaufen. Süchtig bin ich sicherlich nicht. Ich muss nicht jeden Tag ein Hörspiel in den Player schieben. Auch sonst führe ich ein glückliches Leben in dem es zum Glück auch noch anderes gibt! Ich kann mir auch kaum vorstellen, das es zu einer richtigen Sucht mit Entzugserscheinungen kommt!!!!
      Für eine Sucht gibt es festgeschriebene Kriterien, die man im ICD10 nachschlagen kann. Natürlich ist es möglich, dass man sich so in seiner Hörspielselt verliert, dass das hören, das Sammeln oder auch das das posten in einem Hörspielforum zu einer Sucht werden könnte. Mir persönlich ist aber ein solcher Fall noch nicht untergekommen. Ich denke, dass aktuell online Spiele oder Facebook hier deutlich größere Gefahr ausstrahlt.

      Unter Hörspiele als Religion kann ich mir nichts darunter vorstellen. Dass man das Hörspiel hören und/oder Sammeln als wichtigsten Zeitvertreib seines Lebens ansieht und diesem alles unter ordnet, kann ich mir sehr wohl vorstellen. Aber dies hat dann trotzdem weniger mit Religion als mit Hobby und Freizeitverhalten zu tun. Solange man nicht seine Umgebung komplett ausschaltet, seine Freunde und Familie vernachlässigt, Beruf kündigt usw., also eindeutige Kriterien eines Suchtverhaltens erfüllt, ist an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit seinem Hobby nichts einzuwenden.

      Vielleicht möchte ja Haisuli oder Dr.Hartholz zum Thema Hörspiele und Sucht noch etwas schreiben. Ich würde sagen theoretisch Möglich, aber in der Praxis wohl noch nicht vorgekommen.
      Da Erik Albrodt mich auf dieses Thema hier hingewiesen hat, möchte ich dazu doch mal eben kurz anmerken das ich es nicht wirklich schätze wenn man meine Kommentare usw. von Facebook in Foren oder ähnlichem verbreitet um sich selbst damit scheinbar das Mütchen zu kühlen.

      Sollte dies nochmal passieren, lieber Stefan B., werde ich dir ein wenig in die Eier treten, denn wir sind auf Facebook befreundet. Mann sollte zumindest vorher fragen, denn dann hätte ich Dir sagen können das ich so etwas nicht möchte. In diesem Sinne melde ich mich dann mal wieder langfristig ab, keine Angst Markus G.!
      Ich glaube schon das ich bei Hörspielen einer gewissen Sucht unterlegen bin. Denn ohne ein Hörspiel einschlafen zu müssen ist ganz schön heftig für mich. Das Hörspiel hören muss ich auf jeden Fall abends haben. Okay ich schaffe es natürlich auch ohne, habe ich letztens noch hinbekommen, weil es nicht anders ging. #jaja# Aber als ich nachts wach wurde und ich mal nicht eben schnell ein Hörspiel anmachen konnte, da hat es ganz schön gedauert bis ich wieder eingeschlafen bin. Ist das jetzt wirklich Sucht? #gruebel# Aber ich stehe dazu, außerdem schade ich ja keinem, außer mir selber. :D

      @Lukes Meinung: Ich würde mich auch freuen wieder hier von Dir zu lesen. #jaja#
      Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.
      @Lukes Meinung
      Sorry, war blöd, hab ich auch schon in der Gruppe aus der das Zitat stammt geschrieben.
      Habe auch erst heute gesehen das jeder der auf Facebook ist die Quelle ermitteln konnte.

      Ich möchte mich darum auch hier öffentlich und in aller Form dafür entschuldigen.


      PS:
      ein bisschen Eier treten kein Problem, Famillienplanung ist abgeschlossen. #daumenhoch#

      Angel 74 schrieb:

      Ich glaube schon das ich bei Hörspielen einer gewissen Sucht unterlegen bin. Denn ohne ein Hörspiel einschlafen zu müssen ist ganz schön heftig für mich. Das Hörspiel hören muss ich auf jeden Fall abends haben. Okay ich schaffe es natürlich auch ohne, habe ich letztens noch hinbekommen, weil es nicht anders ging. #jaja# Aber als ich nachts wach wurde und ich mal nicht eben schnell ein Hörspiel anmachen konnte, da hat es ganz schön gedauert bis ich wieder eingeschlafen bin. Ist das jetzt wirklich Sucht?

      Glaube ich nicht. Das geht noch als schlechte Angewohnheit durch. :D

      beli schrieb:

      Angel 74 schrieb:

      Ich glaube schon das ich bei Hörspielen einer gewissen Sucht unterlegen bin. Denn ohne ein Hörspiel einschlafen zu müssen ist ganz schön heftig für mich. Das Hörspiel hören muss ich auf jeden Fall abends haben. Okay ich schaffe es natürlich auch ohne, habe ich letztens noch hinbekommen, weil es nicht anders ging. #jaja# Aber als ich nachts wach wurde und ich mal nicht eben schnell ein Hörspiel anmachen konnte, da hat es ganz schön gedauert bis ich wieder eingeschlafen bin. Ist das jetzt wirklich Sucht?

      Glaube ich nicht. Das geht noch als schlechte Angewohnheit durch. :D

      Dann bin ich auch süchtig #schreck# . Aber ich glaube, wenn es ganz hart kommt, könnte ich auch ohne Hörspiel einschlafen.
      Ich kapier das erste Posting irgendwie nicht. Ist da jetzt ERNSTHAFT gefragt worden, ob man Hörspiele verbieten sollte, weil Leute deswegen schlechte Arbeitsleistung gebracht haben?? Oder find ich nur das Ironie-Aufkleberchen grad nicht?
      Also sollte die Frage ernst gemeint sein.. äh, es haben auch schon Leute nicht gearbeitet, weil sie verschlafen haben. Sollte man deshalb gemütliche Betten verbieten?

      Und in jedem Fall: HÄH???!