Gruselkabinett 14- Die Blutbaronin [titania]

      Gruselkabinett 14- Die Blutbaronin [titania]



      Titel: Gruselkabinett 14- Die Blutbaronin [titania]
      Genre: Horror
      Label: Titania Medien
      Laufzeit: . ca. 74 Minuten
      Erscheinungsjahr: 2006

      Preis: Euro 7,95 /CD
      ISBN: 3785732538

      Inhalt:
      Die Blutbaronin

      Ernst Benjamin Salomon Raupachs (1784-1854) dramatische Blutsaugergeschichte wurde 1823 unter dem Titel „Lasst die Todten ruhen“ veröffentlicht. Erstmals wird dieses Werk aus dem Schatzkästchen der schwarzen Romantik nun in einer atmosphärischen Hörspielbearbeitung präsentiert.

      Burg Csejte um 1600:

      Baron Ferenc Nádasdy trauert, obwohl er mittlerweile ein zweites Mal verheiratet ist, noch immer seiner toten ersten Frau Elisabeth Báthory nach. Nacht für Nacht sucht er ihr Mausoleum auf und hadert mit seinem Schicksal. Ein Zauber könnte ihm die Geliebte ins Leben zurück bringen. Die weise Magierin warnt jedoch inständig vor diesem unheiligen Werk, denn es könnte Tod und Verderben über die Seinen bringen ...

      Sprecher:
      Mit Viola Sauer (u.a. dt. Stimme von Charlotte Rampling), Hartmut Neugebauer (Gene Hackman), Uwe Büschken (Hugh Grant), Arianne Borbach (Catherine Zeta-Jones), Inken Sommer (Anne Bancroft), Ingeborg Lapsien (Olivia de Havilland), Jürg Löw, Tanja Geke (Kate Hudson) und Kammerschauspieler Heinz Ostermann.

      Kritik:
      Again. Eine Vampirgeschichte. Nun, Titania hat in der Tat ein Händchen dafür, die alten Blutsaugerstories schön verpackt und modern aufbereitet neu in Szene zu setzen. So ist es auch mit dieser Geschichte. Die Blutbaronin reiht sich nahtlos in den Reigen ausgezeichnet präsentierter Vampirgeschichten ein. Sprecher, Musik und Geräusche schaffen in diesem Sinne ein "klassisches" Ambiente und eine entsprechende Stimmung.

      Allein die Geschichte selbst wirkt inhaltlich leider etwas ... mhhh blass respektive blutleer. Das liegt insbesondere daran, dass das Dargebotene doch recht wenig spektakulär und die Charakterzeichnung der Blutbaron selbst recht eindimensional ist. Der Plot birgt wenig Potential für Überraschungen und wird mir zu linear und „glatt“ präsentiert. Der von der toten Schönheit ausgehende Schrecken lässt von Beginn an eine wirkliche Bedrohung vermissen. Gerade in diesem Zusammenhang hätte ich z.B. gerne das Aussterben der Bevölkerung im Dunstkreis der holden „Vampira“ etwas ausführlicher dargestellt oder aber auch das ... mhhh… Verschwindenlassen der Opfer etwas schauriger beschrieben gewusst. In diesem Sinne ist mir die Geschichte zu dialoglastig und zu wenig „atmosphärisch“ gruselig, schauerlich, beklemmend beschreibend.

      Fazit:
      Leider kein Vergleich zu Carmilla oder zur Familie des Vampirs. Gut!

      Quelle
      Gruß
      Der
      Olli

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      Totgesagte leben länger!