Die Zukunft des HSP - Downloads/mp3 , Crowdfounding & Co

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      @hoerspiel

      Ja, Tonie Boxen sind sehr beliebt und meine Kinder finden die toll.

      So long Grifter
      "Wenn du es auf der Straße zu was bringen willst, dann bind dich auf keinen Fall an jemand, häng dich an nichts, was du nicht problemlos in 30 Sekunden wieder vergessen kannst wenn du merkst das dir der Boden zu heiß wird."

      Neil McCauley

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      @grifter, @Lenny, @hoerspiel, @HP. Göldner, @Glenda, @Akita Takeo Ich habe die Diskussionen hierhin verlagert, weil sie mit dem „Bewahren der CD“ nichts zu tun hatte.

      Ich würde für mich auch sagen, dass die CD auf dem absteigenden Ast ist und sich wohl in einer Nische wieder finden wird. Die CD hat ja jetzt 30 Jahre dem Hörspiel sehr gute Dienste erwiesen und ich denke es ist an der Zeit etwas kürzer zu treten. Die CD ist kein Massenmedium mehr. Sie wird ein Liebhabermedium sein, dass einige weiter sammeln werden bzw. mit dem einige weiterhin ein gutes Geschäft machen werden, ähnlich den Plattenläden, die es ja heute noch gibt. Und dazu gehören auch auserwählte Labels und Verlage. Die Masse „steht“ aktuell voll auf Download und vor allem auf das Stteaming. Das ist jener Markt für das jüngere Zielpublikum. Und um dem Hörspiel das allgemeine Überleben zu sichern braucht es Verlage und Label, die diesen Schritt mitmachen, in Streamingportalen vertreten sind, Podcasts machen, auf diversen Apps ihre Hörspiele vertreiben. Ohne Nachwuchs gibt es kein Hörspiel. Daher begrüße ich diesen Schritt. Und die nächsten Möglichkeiten wie die Zukunft aussieht, sieht man ja bereits im Kinderzimmer. Die sogenannten Toonie-Boxen erobern die Kinderzimmer. Sie sind digital UND zum angreifen und machen sie die Vorzüge beider Welten, jener des Haptischen als auch des Digitalen voll zu Nutze.

      An den raschen Tods irgendeines Mediums glaube ich persönlich nicht. Retro ist wieder „in“, Vinyl überholt teilweise die CD und sogar die Kassette wird wieder „modern“. So werden alle Medien ihre Fans haben und diese bedienen. Man darf gespannt sein ob Streaming und Download so lange „leben“ werden wie die haptischen Medien. Bedenkt man wie rasch sich heutzutage das Freiteitverhalten ändert, ist wohl zu befürchten, dass es mit Download und Streaming schneller Berg ab gehen wird. Die Industrie wird etwas Neues finden, dass auf Streaming und Download aufbaut und dieses alt aussehen lassen wird. Und, dass wird der Industrie am wichtigsten sein, man wird etwas Neues finden, womit man mehr Geld verdienen kann bzw. ihre alten Produkte im neuen Gewand ein weiteres Mal verkaufen kann. Ich könnte mir vorstellen dass hier die Computerbranche und die Handy-Industrie eine sehr große Rolle spielen könnte. Da könnte in mittlerer Zukunft etwas Neues auf uns zukommen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Durch den Stream… 22

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      Was mich mal interessieren würde, hat sich durch den Stream bei Euch bereits das Kaufverhalten verändert?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hoerspiel“ ()

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      Ich würde ankreuzen „Höre ich jetzt mehr Hörspiele im Stream als auf CD“, „Habe ich meine Leidenschaft zum Sammeln wieder entdeckt.“ und „Ist die CD, Kassette, Vinyl und das Hören dieser Medien nun etwas ganz Besonderes geworden.“

      In den Punkten zum ankreuzen kann ich mich selbst leider nicht wieder finden.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Durch den Stream hat sich bei mir wenig geändert. Einen viel größeren Einfluss haben die Nachhör- und DL-Möglichkeiten der Rundfunksender. Da gibt es das meiste von dem, was ich gerne hören möchte. Und solange ich das herunterladen, taggen und einordnen kann, ist auch mein 'Sammeltrieb' befriedigt. Nachdem ich im Dezember umgezogen bin, habe ich mich auch von circa 2/3 meiner Hörspielsammlung auf CD getrennt, obwohl ich in der neuen Wohnung mehr Platz habe als zuvor. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf den ganzen Ballast: Warum ganze Wände vollstellen mit Hörspielen, die man wahrscheinlich doch nie wieder hören wird? Auf CD habe ich also nur die behalten, die für mich etwas 'Besonderes' sind und über deren Anblick im Regal ich mich freue.

      Also vieles in Bewegung und ich trage meinen Teil zum Ende der CD bei, aber der Stream spielt dabei kaum eine Rolle.
      Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt. [Albert Einstein]

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      #danke# Habe abgestimmt. Wobei es sicherlich relativ ist. Wenn ich ankreuze dass ich viel weniger auf CD kaufe als früher so wäre möglicher Weise bei jemanden anderen die Zahl der CDs noch so viel, dass er schreiben würde, „kaufe ich immer noch sehr viele Hörspiele auf CD“. ;D

      Ganz allgemein habe ich mich seit rund 7 Jahren deutlich breiter aufgestellt. Die CD ist nicht mehr alleine Heils bringend. Sondern AUDIBLE, Downloads, Streaming und sogar vereinzelt wieder Kassette, DVDs und sogar Vinyl werden gehört. Das meiste sicherlich im Stream. Aber auch die anderen Medien und Möglichkeiten abseits der CD und abseits des Streamings haben dazu beigetragen, dass ich nun „anders“ höre als vor 10 Jahren.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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      Ich kaufe weiterhin die Serien auf CD, die ich schon vorher gesammelt habe. Höre allerdings öfter mal in Hörspiele rein, die ich vorher nicht gehört hätte. Also höre ich auch mehr Hörspiele als vorher. Und oftmals bin ich auch etwas gestresst, bei der großen Auswahl an Hörspielen im Stream. Ich frage mich gerade, ob der Stream für mich persönlich jetzt eher positiv oder negativ ist. #gruebel#
      ___________________________________________________________________________________________________

      Ich schwanke seit langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

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      Ich bin offenbar der einzige" Nur Physischer Hörer" hier.
      Und woanders habe ich schon öfter angemerkt, wenn es halt nicht mehr auf CD erscheint, bin ich raus.
      Aber meine Serien ( etwa 30) die ich sammel, kommen alle noch auf CD. Ein Ende sehe ich nicht. Dann eher ein Ende der Serien an sich.
      Klar wäre ich dann etwas traurig.
      Aber dann höre ich halt endlich Mal alles nochmal.
      Bei soviel ist das aber wohl nicht zu schaffen.
      Ich bin halt ein Liebhaber. Ich halte gerne in den Händen was ich habe.
      Wer es anders will, gerne!
      Stream ist auch nichts schlechtes!
      Aber nichts für mich


      Noch zu den CD verkaufen.
      Das ist mit wenigen Klicks zu finden.
      50 Millionen CD's im Jahr 2019 ist doch nicht der Tod!
      Und Rammstein ist nur ein Beispiel.
      Aber die Zahlen sind schnell zu finden.
      Aber einige reden auch gerne alles Tod.
      CD, Autos, Bargeld oder Telefon.
      Aber anders Thema

      Kurzum: Stream von Hörspielen nichts für mich.
      Filme Und Serien ist was anderes.
      Die schon!

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      Meine Antwortoption war leider nicht vorhanden, so passt es nur annähernd #gruebel# ...

      Ich kaufe wenn möglich weiterhin physische Medien, höre aber inzwischen auch per Stream. Wenn ich z.B. EUROPA - DIE ORIGINALE per Stream höre, aber die CDs im Regal stehen, und die LPs größten Teils auch noch vorhanden sind, dann mache ich das eigentlich nur aus Bequemlichkeit #asche# ...
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
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      hoerspiel schrieb:

      @HP. Göldner: Dann wäre doch die Option „…hat sich bei mir nicht viel geändert und kaufe weiterhin viele Datenträger.“ am passendsten, denn diese schließt ja nicht aus, dass man trotzdem hin und wieder im Stream hört.

      Diese und "Ich höre mehr Hörspiele als früher" habe ich ja auch genommen ;) ...
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      Akita Takeo schrieb:

      Die sind mit wenigen Klicks zu finden und kein Wunschdenken. Bei den Alben werden weiter mehr CD's , als mit Stream abgesetzt.
      Bei einzelnen Liedern hast du absolut Recht. Da ist die CD tot.
      Gerne selbst Mal nachsehen!


      @Akita Takeo Ich hätte immer noch gern gewusst, woher du deine Behauptung her nimmst, dass Alben auf CD umsatzstärker sind als Alben im Stream. Ich habe jetzt schon zwei seriöse Quellen verlinkt die das Gegenteil aussagen. In Deutschland ist die CD nicht so erfolgreich wie der Stream.

      Lenny schrieb:

      Jung' woher nimmst du deine Infos? Wunschdenken? Die Verkäufe sinken von Jahr zu Jahr kontinuierlich. Gerade in der Musikbranche: de.statista.com/statistik/date…trie-absatz-von-cd-alben/


      Lenny schrieb:

      Ich hab dir für meine These jedenfalls eine Quelle geliefert. Wenn du die ignorierst, kann ich auch nichts dafür. Durch Ausrufezeichen werden deine Aussagen auch nicht wahrer.

      Hier noch eine Quelle: Musik Streaming überholt erstmals CD

      deutschlandfunknova.de/nachric…ing-ueberholt-erstmals-cd


      Und hier noch ein interessanter Artikel:



      In den USA haben Schallplatten bereits die CDs überholt. Auch in Österreich geht ihr
      Verkauf drastisch zurück. Der traditionelle Musikhandel blickt dem Ende seiner Ära entgegen



      Georg Pichler



      5. Oktober 2020, 12:00

      Im Jahr 2011 war die Welt der silbernen Scheibe noch einigermaßen in
      Ordnung. CDs, wiewohl sie schon ihren Zenit überschritten hatten,
      spülten der österreichischen Musikwirtschaft über 120 Millionen Euro in
      die Kassen. Damit machten sie den Löwenanteil eines Marktes aus, in dem
      der Digitalanteil trotz iTunes und MP3-Playern vergleichsweise klein
      war.

      Es war auch das Jahr, in dem der schwedische Musikstreamingdienst
      Spotify seine Dienste nach Österreich brachte. Es sollte der Startschuss
      für einen radikalen Wandel des Musikmarktes werden. Und während die
      kleine Silberscheibe seitdem dramatisch an Bedeutung verlor, gelang
      ihrer großen Schwester aus Vinyl ein beachtliches Comeback.

      Das erste Halbjahr 2020 brachte am US-Musikmarkt ein Novum. Die
      amerikanische Kundschaft gab nur noch 130 Millionen Dollar für CDs aus,
      ein neuer Tiefstwert, seit der einstmals omnipräsente Tonträger auf dem
      Rückzug ist. In Schallplatten hingegen wurden 232 Millionen Dollar
      investiert. In Österreich liegt die CD im Kräfteverhältnis zwar noch
      klar vorn, die Tendenz ist aber ähnlich.

      Wachsende NischeDie Rückkehr des Vinyls hat Anfang der
      2010er-Jahre eingesetzt, schildert Franz Medwenitsch, Chef des
      Musikwirtschaftsverbands IFPI Austria, gegenüber dem STANDARD. Vor neun
      Jahren gaben die Österreicher noch rund eine Million Euro für den
      Tonträger-Oldie aus. Bis 2017 stieg der Umsatz auf 7,8 Millionen und
      stabilisierte sich dort.

      Im ersten Halbjahr 2020 lag der Marktanteil bei fünf Prozent. "Ein
      sehr hoher Wert für ein seit Jahrzehnten bestehendes Format", so
      Medwenitsch. Die zuerst aus Schellack und später aus Vinyl gefertigten
      Scheiben kamen Anfang des 20. Jahrhunderts auf, wurden aber ab den
      Sechzigern zuerst von der Kassette und später von der CD verdrängt. Als
      Liebhabermedium hatten sie weiter Bestand in einer – nun kräftig
      gewachsenen – Nische.

      Ob dieselbe Entwicklung auch die CD durchmachen wird, lässt
      Medwenitsch offen. Denn sie ist – mit großem Abstand zum restlichen Feld
      – immerhin die Nummer zwei am Markt, an dessen Pole-Position seit 2018
      die Streaminganbieter stehen. Die Onlineservices können das sinkende
      Interesse an den Scheiben mittlerweile nicht nur kompensieren, sondern
      treiben auch das Wachstum des Gesamtmarktes an. Zudem sorgten sie für
      einen Rückgang der Musikpiraterie. Trotz der "Entspannung" bleibe diese
      aber ein ernstes Problem. Für Österreich schätzt man den Schaden auf
      fünf Millionen Euro jährlich.

      Corona-Pandemie beschleunigt den AbsturzDie
      Handelsschließungen während des Corona-Lockdowns haben der Silberscheibe
      von allen Tonträgern am stärksten zugesetzt, sagt der IFPI-Chef.
      Während bei jüngeren Generationen Streaming dominiert, werden CDs bei
      mittleren und älteren Altersgruppen immer noch geschätzt. Fans von
      Schlager und Volksmusik bevorzugen physische Tonträger. Und auch
      Anhänger etablierter Pop- und Rockbands sowie klassischer Musik hängen
      noch vermehrt an der CD, erläutert Medwenitsch.

      Das traditionelle Musikgeschäft, in das man vorwiegend geht, um LPs
      und CDs zu kaufen, sei vom Aussterben bedroht. Das sagt Andreas Vogl,
      Vorsitzender des Fachausschusses Tonträgerhandel in der
      Wirtschaftskammer und Inhaber eines Geschäftes für Klassik-CDs in
      Salzburg. Jene eigenständigen Anbieter, die es noch gibt, setzen
      zusätzlich auf den Vor-Ort-Verkauf bei Konzerten oder Umsatz mit
      branchenfremden Angeboten. Sie verkaufen nun etwa auch Elektronik oder
      betreiben, wie Vogl, eine Lotto-Annahmestelle.

      Die letzten DinosaurierDas reine Tonträgergeschäft rechnet
      sich schon lange nicht mehr. CDs können längst im Netz oder im
      Supermarkt erworben werden. Gerade während der Pandemie beobachtet Vogl
      einen zunehmenden Trend zum Kauf und Musikkonsum im Netz. Der
      Musikeinzelhandel sei nur noch eine "Liebhaberei", mit der man "mehr
      schlecht als recht" überlebe. Es gehe nur noch um das Hinauszögern eines
      absehbaren Endes. Selbst Kundschaft wie Jazz-Hörer, die lange analogen
      Formaten treu waren, wandert immer mehr ins Internet ab. Einzig
      klassische Musik verzeichnet aktuell einen Boom auf CD.

      "Die Produzenten und die Industrie machen es uns Einzelhändlern
      teilweise noch möglich weiterzumachen, und die 'Generation CD' will das
      Produkt Musik auch nach wie vor haptisch. Doch vielleicht schon in fünf
      Jahren wird man wie bei der Glühbirne sagen: aus", resümiert Vogl.
      "Alles in allem sind wir Händler die letzten Dinosaurier einer Ära." (Georg Pichler, 5.10.2020)

      Quelle: derstandard.de/story/200012040…eibe-auf-dem-abstellgleis

      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -

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      @Lenny Ging wirklich schnell zu finden: de.statista.com/statistik/date…trie-absatz-von-cd-alben/

      ​Laut dem Bundesverband Musikindustrie wurden im Jahr 2019 rund 50 Millionen CD-Alben in Deutschland abgesetzt.


      Ist aber aus dem Jahr 2019. Der Trend weg von der CD als Massenmedium ist klar ersichtlich. Interessant wären natürlich die Einnahmen der Labels im Hörspielbereich durch Streaming gegenüber den Einnahmen der Labels durch Downloads und die Einnahmen der Labels durch CDs gegenüber zustellen. Ich denke mal hier werden die Zahlen nicht so krass in eine Richtung wandern wie dies bei den Hörern der Fall ist. Meine Vermutung.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      @Markus G. Den Artikel habe ich doch auch verlinkt. Er sagt eben nicht aus dass die CD erfolgreicher ist als der Stream. Denn....

      Laut dem Bundesverband Musikindustrie wurden im Jahr 2019 rund 50 Millionen CD-Alben in Deutschland abgesetzt. Damit sanken die Verkaufszahlen erneut gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen neuen Tiefpunkt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die verkauften CD-Alben um rund 13,4 Prozent rückläufig.


      und weiter heißt es dort:

      Kennzahlen der Musikindustrie in Deutschland

      Die Umsätze der Musikindustrie in Deutschland lagen im Jahr 2019 bei rund 1,62 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr deutlich um 8,2 Prozent. Während der Umsatzanteil von physischen Tonträgern bei 35,6 Prozent lag, waren mit 64,4 Prozent mehr als die Hälfte der Umsätze aus dem digitalen Segment. Der Umsatzanteil von Vinyl-Alben betrug derweil 4,9 Prozent.


      Das heißt für mich die CD ist das zweitschwächste Medium in der Musikindustrie, neben der LP.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
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      Günter Merlau -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lenny“ ()

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      @Lenny Schau mal, @Akita Takeo hatte folgendes geschrieben:

      Noch zu den CD verkaufen.Das ist mit wenigen Klicks zu finden.50 Millionen CD's im Jahr 2019 ist doch nicht der Tod!​


      Und nichts anderes sagt doch der Link aus. Und wie wir ja schon mehrfach festgestellt haben, hat das Streaming der CD den Rang abgelaufen. Für die Masse an Konsumenten. Ist so. Ohne wenn und aber. Aber gerade aus diesem Blickwinkel sind 50 Millionen verkaufte CDs ja trotzdem nicht so übel. Für das schwächste Medium. Ich glaube eher dass das schwächste Medium immer noch so viel Geld einspielt, zeigt doch auch dass es nicht mehr nur ein Medium gibt, wie in den 80igern die Kassette sondern dass man nun mehrere Möglichkeiten hat sein Produkt zu verkaufen, zu vermarkten und auch zu hören. Da ist für jeden was dabei. Und vielleicht ist es ja auch diese Vielfalt die in Zukunft eine Rolle im Hörspielbereich spielen wird:

      Labels nehmen Geld durch das Streaming ein, nehmen Podcasts auf, verkaufen viele Downloads, machen Sammlerstücke für CD-Fans, verkaufen Special Editionen auf Kassette, produzieren LPs für Vinyl-Liebhaber, machen ab und an für spezielle Hörspiele DVDs oder BluRays und geben ihre Hörspiele als Live-Acts zum besten. Perfekt, oder?
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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      Markus G. schrieb:

      @Lenny Schau mal, @Akita Takeo hatte folgendes geschrieben:

      Noch zu den CD verkaufen.Das ist mit wenigen Klicks zu finden.50 Millionen CD's im Jahr 2019 ist doch nicht der Tod!


      Und nichts anderes sagt doch der Link aus.


      @Markus G. Bitte verdrehe doch nicht alles im SELBEN POST den du da von @Akita Takeo zitierst, schreibt er auch:

      Akita Takeo schrieb:

      Bei den Alben werden weiter mehr CD's , als mit Stream abgesetzt.


      Wo sind denn 50 Millionen bei einem Gesamtumsatz von 1,62 Milliarden MEHR Umsatz für die CD. Der Umsatz der CD ist seit Jahren rückläufig. Das ist doch mal fakt. @Akita Takeo hat Recht wenn er sagt, dass die CD (noch) nicht tot ist. Aber das stärkste Medium ist sie nicht mehr.
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      Markus G. schrieb:

      <a href="https://www.hoerspieltalk.de/index.php/User/376-Lenny/">@Lenny</a> Dann hat sich <a href="https://www.hoerspieltalk.de/index.php/User/1362-Akita-Takeo/">@Akita Takeo</a> einfach mal mit dieser Behauptung geirrt. Das müssen wir ihm auch einmal zugestehen, oder?


      Zugestehen kann ich ihm das. Mir war es eben wichtig zu zeigen, dass er einem Irrtum unterliegt. Eben sein persönliches (verständliches) Wunschdenken. Aber es bildet nicht die Realität ab.
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      Günter Merlau -