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Vorherige Beiträge 526

  • Folge 75 - Doktor Tods Höllenfahrt

    Eine erneut unterhaltsame Folge.
    Von Anfang bis zum Ende.
    Nur der Schluss, indem der Erzfeind stirbt, ist schon sehr übertrieben.
    Da kommen einem ja schon fast die Tränen. ;( :D
    Und Nadine Berger ist nun dabei.

    Von mir 8 Punkte.

    Nun noch die schrecklichen Klänge erlauschen!
  • Würde eine zusätzliche Sonderfolge erscheinen, würde ich mir diese neben der CD auch als MC wünschen. Ich würde sie gerne neben die 107 stellen ;)

    Was die Sprecherangaben betrifft, so hat niemand mit @audioroman.de aka Steffen Kontakt aufgenommen. Er hat ja in mühseliger Kleinarbeit die Namen aller Sprecher zusammen getragen.
  • Vielleicht kommt ja solch eine Liste mit der Folge 100 oder der letzen der Serie.


    Ich hoffe auch ganz stark, daß mit der letzten Folge wieder eine Sonderfolge erscheint, wie schon Folge 75. Hierbei erhoffe ich mir vielleicht auch ein paar Outtakes der damaligen Aufnahmen und/oder die besagte Sprecherauflistung aller TSB-Hörspiele mit John Sinclair.Das wäre echt ein krönender Abschluß für mich! :P


    .
  • Rudolf Platte schrieb:

    Ich halte gerade die Doppel-LP der ersten John-Sinclairfolge von Tonstudiobraun in Händen.

    Hatte ich hier nicht immer mal wieder gelesen, dass Kassetten- und CD-Ausgaben keine Sprecherlisten haben und sich viele das aber gewünscht hätten? Oder irre…


    Also meine CD's haben leider keine Sprecherlisten.
    Das diese nun in der LP vorkommt, finde ich dann natürlich toll!
    Vielleicht kommt ja solch eine Liste mit der Folge 100 oder der letzen der Serie.
  • Ich halte gerade die Doppel-LP der ersten John-Sinclairfolge von Tonstudiobraun in Händen.

    Hatte ich hier nicht immer mal wieder gelesen, dass Kassetten- und CD-Ausgaben keine Sprecherlisten haben und sich viele das aber gewünscht hätten? Oder irre ich mich? Ich selbst hatte bislang nichts von TSB...

    Die LP-Ausgabe hat nun jedenfalls im Innenteil des Gatefoldcovers eine lange ganzseitige "Rollen und ihre Sprecher-Liste", zwar ohne 100%ige Gewähr, aber die macht schon richtig Spaß. Ein tolles Extra von Lübbe für die Käufer der LP (wenn es wirklich so ist, dass es die bei der CD-Ausgabe vorher nicht gab)!
  • Ja, auf die Neuauflage freue ich mich auch schon. Durch eine bemerkenswerte Koinzidenz :rolleyes: kommen die in der Tat fast zeitgleich auf den Markt. Eine Gegenüberstellung wäre schon reizvoll. Mal sehen...
  • DER UNHEIMLICHE VON DARTMOOR

    Vor einiger Zeit habe ich hier meine Lieblingsfolge der TSB-Reihe (Hügel der Gehenkten) vorgestellt. Nun ist inzwischen auch mein Favorit aus der Spätphase dieser großartigen Reihe auf CD erschienen. Grund genug, auch diesem Titel meine Reverenz zu erweisen.

    Die Geschichte beginnt zu später Abendstunde im Gasthof Dartmoor Inn. Tom Wicker, Aufseher im Gefängnis, trinkt an der Bar seinen Whisky und wechselt ein paar Worte mit dem Wirt. Das Gespräch dreht sich um einen Häftling, der spurlos verschwunden ist. Bereits der dritte in kurzer Zeit. Kurz darauf taucht in der nahegelegenen Ortschaft ein grünhäutiges Monster auf, das von den Dorfbewohnern in die Sümpfe gejagt wird. Tom Wicker überlebt zwar eine Begegnung mit der Kreatur, wird aber von einer unbekannten Person erschossen.
    Etwas später bringt ein Gefangenentransporter einen neuen Häftling von London nach Dartmoor. Dieser Häftling ist John Sinclair, der sich inkognito im Dartmoor-Gefängnis einschleusen läßt und direkt vom mißgünstigen Oberaufseher McGivern zu einem besonders unangenhemen Zeitgenossen in die Zelle gesteckt wird. Von nun an ist Sinclair nicht nur den Schikanen des Aufsehers ausgesetzt, sondern muß sich auch noch mit seinem aggressiv-debilen Zellengenossen herumschlagen. Doch die Rechnung geht auf, denn eines Tages wird auch John Sinclair die Flucht ermöglicht.

    Wem die Handlung bekannt vorkommt, der kennt sie vermutlich aus dem schönen alten Grusel-Krimi "Das Wirtshaus von Dartmoor", denn von dort hat Jason Dark nicht nur den Schauplatz sondern gleich auch den Plot nahezu deckungsgleich übernommen und ein wenig Monster-Spuk hinzugefügt. Das funktioniert aber ganz wunderbar, und es gibt gleich mehrere Gründe diese Folge ins Herz zu schließen.

    Zum einen basiert die Geschichte auf einem jener frühen Gespensterkrimis, die noch bodenständigen, klassischen Grusel transportieren und noch nichts mit dem späteren Fantasy-Brimborium zu schaffen haben. Zum anderen ist das Dialogbuch sehr konzentriert und verzichtet völlig auf die sonst gerade in der Spätphase so oft anzutreffenden Albernheiten. Persönlich bin ich sowieso der Meinung, dass Brauns wahre Begabung im Kriminalhörspiel lag, und es verwundert mich nicht, dass er sich der krimi-lastigen Dartmoor-Geschichte mit besonderem Enthusiasmus widmete.

    Auch die Sprecher sind vom Feinsten. Neben dem üblichen, charismatischen TSB-Personal (Scherschel diesmal aber nur in einer kleinen Nebenrolle als aufgeregter Dorfbewohner) hat sich aber auch die ein oder andere seltener zu hörende Stimmen eingeschlichen. Vor allem der Gefängnisdirektor und der Aufseher McGivern (Rüdiger Bahr) sind wirklich klasse besetzt. Auch Thomas Thieme glänzt mit einer superben Leistung als nicht mit großen Geistesgaben gesegneter Mithäftling Kuback, der zu unberechenbaren Wutausbrüchen neigt. Unvergeßlich seine Darbietung, als er Johns Hand bei der Begrüßung fast zerdrückt ("Wer ist hier der Boss?"). Auch spätere Szenen sind außerordentlich stimmig umgesetzt. Dazu zählt vor allem auch ein Dialog gegen Ende, als sich der Direktor nach telefonischer Absprache mit dem unbekannten Schurken am vereinbarten Treffpunkt einfindet, dort nur eine vermeintlich unverdächtige Person vorfindet und zunächst nicht begreift, wen er vor sich hat.

    Bei aller Lobhudelei müssen aber auch kleinere Abstriche gemacht werden. So ist die Musik, wie in der späteren Phase üblich, wieder recht scheppernd ausgefallen und läßt das Gespür für die atmosphärisch-düsteren Klänge der frühen Folgen vermissen. Allerdings ist die musikalische Umsetzung der sumpfig-nebligen Moorlandschaft mit ihren glucksig-zischenden Klanggbilden schon recht gelungen. Auch das Finale hätte etwas sorgfältiger ausgearbeitet werden können. Denn auf den letzten Metern geht dem Dialog-Buch etwas die Puste aus. Die Ereignisse bis zum Ende des Schurken werden etwas zu hektisch in wenige Erzähler-Sätze gepackt, als hätte man mitten in der Aufnahme bemerkt, wie wenig Platz noch auf dem Band ist. Aber das ist eine zu verschmerzende Kleinigkeit in einem ansonsten rundum zufriedenstellenden Hörspiel. Zwei oder drei Highlights werden bis zum Ende der Serie noch kommen, besser wird es aber nicht mehr werden.