Radiohörspiele im SWR (Südwestrundfunk) ...

      Radiohörspiele im SWR (Südwestrundfunk) ...

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 20.10-26.10.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 23.10.2008
      21.03 Uhr , SWR2
      Krimi
      Halskette und Kalebasse (1)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Robert van Gulik
      Aus dem Englischen von Klaus Schomburg
      Hörspielbearbeitung: Heiko Daniels
      Regie: Götz Fritsch
      Produktion: hr/SWR 2008
      Länge: 55 Minuten

      China, 7. Jahrhundert: Eigentlich hat Richter Di darauf gehofft, in der
      friedlichen Stadt am Fluss ein wenig Entspannung beim Angeln zu finden,
      bevor er zu seinen Geschäften in Puyang zurückkehren muss. Ganz in der Nähe
      der Stadt steht der Wasserpalast, die Sommerresidenz der Lieblingstochter
      des Kaisers, das Militär hat ein wachsames Auge auf alles. Doch kaum kommt
      er in die Nähe der scheinbar friedlichen Hafenstadt, findet er sich
      kurzerhand im kompliziertesten Fall seiner ganzen Laufbahn wieder: Der
      Fluss hat vor kurzem die aufgeschlitzte Leiche von Mai Tin ans Ufer
      gespült, dem Kassierer der Kneipe ? Eisvogel? . Di, bekannt für seinen
      brillanten Geist, wird vom Hauptmann der Stadt als Arzt getarnt und soll
      verdeckt erforschen, was im Argen liegt. Di steigt im ? Eisvogel? ab, wo er
      den Wirt Wi trifft, dessen Frau seit dem Mord an Mai Tin vermisst wird.
      Doch bevor er hier auch nur einen hilfreichen Hinweis findet, wird er in
      den Wasserpalast gerufen, um eine kranke Hofdame zu behandeln. Das ist aber
      nur der erste von vielen falschen Vorwänden. Statt der Hofdame braucht die
      kaiserliche Tochter Hilfe: Sie fordert von Di, ihr ein wertvolles Erbstück
      wiederzubringen: eine gestohlene Perlenkette. Auf dem Rückweg vom Palast
      trifft Di auf den Wandermönch Kalebasse, dem er schon zu Beginn seines
      Abenteuers begegnet ist. Am Lagerhaus des Seidenfabrikanten und Chefs aller
      Bordellbesitzer Lang werden die beiden überfallen, sie können ihre Gegner
      aber töten. Spätestens da zieht die Schlinge zu: Di findet heraus, dass
      Lang den ermordeten Mai Tin kannte, der wiederum unsterblich in die Frau
      des Wirtes vom ?Eisvogel? verliebt war. Um für seine Geliebte Geschenke
      kaufen zu können, spielte er mit Lang um Geld. Lang, konfrontiert mit dem
      Überfall auf Di, gesteht dem Richter, dass er für die gestohlene
      Perlenkette verantwortlich ist. Doch damit ist der Fall längst nicht
      gelöst. Die Verstrickungen ziehen sich weiter bis in die höchsten Kreise
      des Palastes. Di muss all seine Ruhe und sein ermittlerisches Geschick
      aufbieten, um das Gewirr an Intrigen und Interessen zu durchdringen.
      (2. Teil am 30. Oktober)
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      Freitag, 24.10.2008
      22.33 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio
      Donaueschinger Musiktage
      Karl-Sczuka-Preis 2008
      Das Preiswerk 2008 und
      Ausschnitte aus der Verleihungsfeier
      am 18. Oktober 2008 im Rahmen der
      Donaueschinger Musiktage

      Als international angesehenster Preis für genuine Radiokunst gilt heute der
      Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks. 1955 von SWF-Intendant Friedrich
      Bischoff als postume Ehrung für den Rundfunkkomponisten Karl Sczuka (1900 -
      1954) gestiftet, war er in den ersten Jahren seines Bestehens ein Preis für
      Hörspielmusik und wird seit 1967 jährlich vergeben. Seit 1972 wird der
      Preis für die beste Produktion eines Hörwerkes verliehen, ? das in
      akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt ?
      (Satzung). Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst wird in jedem
      Frühjahr vom Südwestrundfunk öffentlich ausgeschrieben und besteht aus
      einem Hauptpreis, der mit 12.500 Euro dotiert ist, seit 1997 außerdem
      ergänzt durch einen Förderpreis von 5.000 Euro. Einsendeschluss ist jeweils
      der 15. Juni, der Geburtstag von Karl Sczuka. Über Einzelheiten des
      Wettbewerbs ? und ab August über sein Ergebnis ? informiert laufend die
      Internetseite: swr2.de/sczuka. Preiswerke früherer Jahre sind in der
      Mediathek des ZKM Karlsruhe öffentlich zugänglich und können vor Ort gehört
      werden. Einige Preiswerke der letzten Jahre sind auch als Stream im
      Internet zu hören:

      swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis
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      Samstag, 25.10.2008
      16.05 Uhr, SWR2
      Spielraum

      Sultan und Kotzbrocken
      Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Claudia Schreiber
      Hörspielbearbeitung: Daniel Grünberg
      Komposition: Henrik Albrecht
      Regie: Judith Lorentz
      Produktion: SWR 2005
      Länge: 52 Minuten

      Der Sultan tut eigentlich gar nichts, außer heiraten. Er sitzt auf seinem
      Kissenberg und lässt sich von ungefähr 100 Frauen bedienen. ?Von vorne bis
      hinten, nix los hier. Macht das Spaß??, fragt ihn sein neuer Diener. Der
      Sultan zuckt bloß mit den Schultern. Er ist so ahnungslos, wie sein neuer
      Diener tolpatschig ist: Immer wieder lässt der ihn von der
      Kissenberg-Seilwinde - peng - auf seinen Sultanpopo fallen. ?Du
      Kotzbrocken!? schimpft da der Sultan und freut sich doch heimlich, dass
      endlich mal was los ist. Mit einem Diener wie Kotzbrocken könnte das faule
      Sultanleben ziemlich aufregend werden.

      Zweitsendung: Sonntag, 26.10.1008 / 8.03 Uhr in cont.ra
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      Sonntag, 26.10.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag
      Das Hörspiel von Mongopolis
      Von Gisela Höhne und RambaZamba
      Realisation: Gabriele Bigott, Peter Avar, Anouschka Trocker
      Produktion: RBB 2006
      Länge: 54 Minuten

      Alles beginnt damit, dass den Eltern ihre Kinder nicht mehr gefallen. Also
      werden sie umgetauscht, im Wartezimmer bei Gott. Allerdings nimmt dann Dr.
      Teufel die Geschäfte in die Hand ? und schon entsteht Mongopolis, Stadt und
      Planet der perfekten Menschen. Die MacherInnen und SprecherInnen dieses
      Hörspiels sind ? geistig behindert? , viele von ihnen mit ?Down Syndrom ? ,
      ihr Sprachvermögen ist sehr unterschiedlich, aber alle sind
      außergewöhnliche SchauspielerInnen, und das beweisen sie auch in ihrer
      ersten Hörspielarbeit. Die ? Unperfekten? erzählen darin von einer Welt, in
      der nur noch ? Perfekte? einen Platz haben sollen. Sie spielen mit Leib und
      Seele, es geht ihnen um alles, es geht um sie selbst.

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      Samstag, 25.10.2008
      21.00 Uhr, SWR4


      Mundarthörspiel

      Mundart und MusikReise nach Berlin
      Alemannisches Mundart-Hörspiel von Hugo Rendler
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR Freiburg 2008
      Länge: ca. 53 Minuten - Ursendung

      Fußballfan Paul leidet seit der letzten Weltmeisterschaft an unerklärlichem
      Hautjucken. Nach erfolglosen Arztbesuchen begibt er sich in die Hände einer
      Reinkarnationstherapeutin. Die Geschichte, in die er über die Rückführung
      gerät, spielt im Jahr 1932! In diesem Leben ist Paul ein arbeitsloser
      Offenburger mit Namen Karl-Ignaz Hummel. Eigentlich will der vom Leben
      gebeutelte Kerl nur nach Berlin, um dort ein neues Leben anzufangen. Doch
      dafür braucht er Geld. Mit dem Brief an eine gewisse Frau Daubmann löst er
      eine Kette von Ereignissen aus, die die diplomatischen Kreise in Karlsruhe,
      Berlin, sogar Paris in Atem halten. Tausende gehen zu Ehren Hummels, den
      sie für Oskar Daubmann halten, auf die Straße. Kurioserweise hat auch Pauls
      Frau Karla etwas mit der Geschichte zu tun.
      Der ? Fall Daubmann? , die Geschichte eines französischen Kriegsgefangenen
      aus Baden, die sich am Ende als unwahr erweist und in den 30er Jahren zu
      diplomatischen Auseinandersetzungen diesseits und jenseits des Rheins
      führte, ist historisch verbürgt. Die ? Fähnchenallergie? Pauls alias Karl
      Ignaz Hummel entspringt dichterischer Freiheit.
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      Veranstaltungen:
      Im Rahmen der Donaueschinger Musiktage

      Akustische Spielformen
      Samstag, 18. Oktober / 9.30 Uhr
      Verleihung des Karl-Sczuka-Preises und Vorführung der Preis-Werke

      Sonntag, 19. Oktober / 9.30 Uhr
      Vorführung der Preis-Werke und Diskussion

      Der Autor Thomas Meinecke und der Musiker David Moufang erhalten den vom
      Südwestrundfunk gestifteten Karl-Sczuka-Preis 2008 für Hörspiel als
      Radiokunst. Sie werden für ihr gemeinsames Radiostück ? Übersetzungen/
      Translations? ausgezeichnet, das als Produktion des Bayerischen Rundfunk am
      19. Oktober 2007 urgesendet wurde. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld
      von 12.500 Euro verbunden.


      Der diesjährige Karl-Sczuka-Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro geht an die
      in Wien lebende Lyrikerin Anja Utler, die ihren Text ? suchrufen, taub? für
      das ORF Kunstradio als mehrkanalige 5.1-Produktion realisiert hat, die am
      8. Juli 2007 auf Ö1 urgesendet wurde.


      Veranstaltungsort: Realschule, Kleine Turnhalle in Donaueschingen
      Weitere Infos unter: swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008



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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
      Seit 2008 mit den monatlichen Hörspiel-Charts unter hoerspiel-charts.de
      Hörspiele gibt es übrigens auch hier: hoerspiel-shop.de

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      SWR2-Info: Nachtrag zu Hörspiele vom 20.-26.10.2008 in SWR2 und SWR4
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      Hier als Nachtrag noch ein aktueller Veranstaltungshinweis, der im letzten Newsletter leider nicht enthalten war:

      Dienstag, 21. Oktober | 19.30 Uhr Endingen | Bürgerhaus | St.-Jakobsgässli 4
      Der Fall Daubmann | Hörspiel und Gesprächsrunde


      Es begann mit einer Bahnfahrkarte und entwickelte sich zu einer der peinlichsten Affären der Weimarer Republik. 1932 ergatterte der vorbestrafte, arbeitslose Schneider Karl Ignaz Hummel eine Bahnfahrkarte von Italien zurück nach Deutschland, indem er die Identität des Endingers Oskar Daubmann annahm und sich als letzter Heimkehrer aus französischer Kriegsgefangenschaft ausgab. Die Öffentlichkeit empfing ihn wegen der antifranzösischen Stimmung am Vorabend der Naziherrschaft mit offenen Armen: Tausende zog er mit seinen Erzählungen in den Bann. Zur öffentlichen Hörspiel- und Gesprächsrunde rund um den Fall Daubmann laden heute Abend SWR2 und SWR4 ein. Im Rahmen einer Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg werden Ausschnitte aus dem SWR2-Feature Daubmanns Erzählungen und dem SWR4-Mundarthörspiel Reise nach Berlin zu hören sein. Dazu gibt es ein Podiumsgespräch mit den Machern der Hörfunksendungen und der Ausstellung ? und einem Zeitzeugen, der 1932 beim Jubelempfang für Oskar Daubmann in Endingen dabei war. Mitwirkende: Karl Winterhalter (Zeitzeuge), Hugo Rendler (Autor ?Reise nach Berlin?), Dr. Clemens Rehm (Historiker, Landesarchiv Stuttgart), Werner Witt (Moderation)
      Eintritt: frei
      Infos: www.swr-freiburg.de, www.endingen.de Übrigens: die Ausstellung im Rathaus Endingen dauert vom 14. bis zum 31. Oktober (Vernissage: Montag, 13. Oktober, 19 Uhr). Der Eintritt ist frei. --------------------------------------------------------------------------------------
      Ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:
      www.swr2.de/hoerspiel - www.kindernetz.de/spielraum - www.swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
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      Hörspiele gibt es übrigens auch hier: hoerspiel-shop.de

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 27.10. - 02.11.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 30.10.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Halskette und Kalebasse (2. Teil)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Robert van Gulik Aus dem Englischen von Klaus Schomburg
      Hörspielbearbeitung: Heiko Daniels
      Regie: Götz Fritsch
      Produktion: hr/SWR 2008 - Ursendung
      Länge: 55 Minuten

      China, 7. Jahrhundert: Eigentlich hat Richter Di darauf gehofft, in der friedlichen Stadt am Fluss ein wenig Entspannung beim Angeln zu finden, bevor er zu seinen Geschäften in Puyang zurückkehren muss. Ganz in der Nähe der Stadt steht der Wasserpalast, die Sommerresidenz der Lieblingstochter des Kaisers, das Militär hat ein wachsames Auge auf alles. Doch kaum kommt er in die Nähe der scheinbar friedlichen Hafenstadt, findet er sich kurzerhand im kompliziertesten Fall seiner ganzen Laufbahn wieder: Der Fluss hat vor kurzem die aufgeschlitzte Leiche von Mai Tin ans Ufer gespült, dem Kassierer der Kneipe » Eisvogel« . Di, bekannt für seinen brillanten Geist, wird vom Hauptmann der Stadt als Arzt getarnt und soll verdeckt erforschen, was im Argen liegt. Di steigt im » Eisvogel« ab, wo er den Wirt Wi trifft, dessen Frau seit dem Mord an Mai Tin vermisst wird.
      Doch bevor er hier auch nur einen hilfreichen Hinweis findet, wird er in den Wasserpalast gerufen, um eine kranke Hofdame zu behandeln. Das ist aber nur der erste von vielen falschen Vorwänden. Statt der Hofdame braucht die kaiserliche Tochter Hilfe: Sie fordert von Di, ihr ein wertvolles Erbstück
      wiederzubringen: eine gestohlene Perlenkette. Auf dem Rückweg vom Palast trifft Di auf den Wandermönch Kalebasse, dem er schon zu Beginn seines Abenteuers begegnet ist. Am Lagerhaus des Seidenfabrikanten und Chefs aller Bordellbesitzer Lang werden die beiden überfallen, sie können ihre Gegner aber töten. Spätestens da zieht die Schlinge zu: Di findet heraus, dass Lang den ermordeten Mai Tin kannte, der wiederum unsterblich in die Frau des Wirtes vom » Eisvogel« verliebt war. Um für seine Geliebte Geschenke kaufen zu können, spielte er mit Lang um Geld. Lang, konfrontiert mit dem Überfall auf Di, gesteht dem Richter, dass er für die gestohlene Perlenkette verantwortlich ist. Doch damit ist der Fall längst nicht gelöst. Die Verstrickungen ziehen sich weiter bis in die höchsten Kreise des Palastes. Di muss all seine Ruhe und sein ermittlerisches Geschick aufbieten, um das Gewirr an Intrigen und Interessen zu durchdringen.
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      Freitag, 31.10.2008
      22.03 Uhr,SWR2
      Hörspiel-Studio

      Das Hörspiel vom Hörspiel 2008
      Werke aus dem Wettbewerb
      um den Karl-Sczuka-Preis 2008
      Regie: Johann Georg Schaarschmidt
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Länge: 49 Minuten

      Der Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks wird 2008 zum 47. Mal verliehen.
      Er gilt als international wichtigste Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst. Schon 1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der » Rundfunk- und Phonoschau Berlin« Ausschnitte aus neuen
      Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispielsammlung aus der
      Entwicklungsarbeit, Abteilung Radiokunst, den Titel » Das Hörspiel vom Hörspiel« . Unter diesem Titel stellen Mitglieder der unabhängigen Jury Werke aus dem diesjährigen Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vor, Werke der autonomen Radiokunst.
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      Samstag, 01.11.2008
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Feiertag

      Metall.Engel.Zungen.
      Konzert für Akkordeon, Ziegenglocken und Blutenden Mund Hörspiel von Eberhard Petschinka
      Komposition: Angélica Castello
      Regie: Eberhard Petschinka
      Produktion: ORF 2007

      Seit Jahrzehnten baut Shenya an einem Instrument, das man mit den Händen spielen kann und das Töne erzeugt, die Flötentönen ähnlich sind. Denn die Flöte ist die Königin der Instrumente, zumindest in dem Karpatendorf, das Shenyas Heimat ist. Nur wer Flöte spielt, wird von den Mädchen erhört.
      Shenya kann keine Flöte mehr spielen, ihm wurden in jungen Jahren die Vorderzähne ausgeschlagen. Und seit er keine Flöte mehr spielt, lebt er allein. Die letzten Jahre seines Lebens zieht sein Neffe Grigori zu ihm.
      Shenya redet nicht. Doch eines Tages beginnt er zu erzählen. Es ist sein Todestag und Shenya erzählt Grigori die Geschichte seines Lebens und übergibt ihm die Baupläne für das Akkordeon.
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      Sonntag, 02.11.2008
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Gut gegen Nordwind
      Nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Glattauer Hörspielbearbeitung und Regie: Alice Elstner
      Produktion: ORF 2007
      Länge: 54 Minuten

      » Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr, wünscht Emmi Rothner. « Durch einen Irrtum landet diese Mail bei dem Sprachpsychologen Leo Leike. Zwei Minuten später erscheint auf Emmis Bildschirm: » Liebe Emmi Rothner, wir kennen uns zwar fast weniger als überhaupt nicht, ich danke Ihnen aber dennoch für Ihre herzliche und überaus originelle Massenmail. Sie müssen wissen, ich liebe Massenmails an eine Masse, der ich nicht angehöre. MfG. « Das ist der Beginn eines dichten Mailaustauschs, der plötzlich stockt: » Kann es sein, dass Sie das Interesse an mir verloren haben, weil ich glücklich vergeben bin? MfG, Emmi « ? » Emmi, Emmi! Mich stört es überhaupt nicht, dass Sie glücklich vergeben sind. Ich wollte auch nie wissen, wie Sie aussehen. Ich mache mir aus den Texten, die Sie mir schreiben, mein eigenes Bild. Mich wundert jedoch eines: Warum liegt einer glücklich verheirateten Frau so viel daran, sich mit einem beziehungsgeschädigten Professortyp so intensiv über so viel Persönliches zu unterhalten? « Bevor beide wagen, es zu denken, entspinnt sich die virtuelle Liebesgeschichte.
      Und irgendwann muss sie in die Wirklichkeit übergreifen.

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum - swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."

      Dr. Markus Merk
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 03.11. - 09.11.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Achtung! veränderte Anfangszeit

      Dienstag, 04.11.2008
      22.03 Uhr, SWR2
      ars acustica
      ... Denn was ist überhaupt der Sinn dieses ...?
      Hörstück von Jürgen Palmtag
      Komposition und Regie:
      Jürgen Palmtag und Emmerich Györy
      Produktion: SWR 2008/Ursendung
      Länge: 43 Minuten
      Dieses Hörspiel ist nach der Sendung als Audiostream zu hören:
      auf swr2.de/hoerspiel

      ? Das Uneindeutige der offenen Form, Reiz/bzw. Gefahr der Abschweifung,
      Raum für Zufall und Störung ? all dies beinhaltet die Arbeit an einem
      live-improvisierten Hörstück/Soundscape. Die spielenden Protagonisten
      verfügen weder über dramaturgische Aufzeichnungen, noch über
      Partituren/Manuskripte etc. ? Einzige Basis sind regelmäßige Proben und die
      daraus resultierende relative Kenntnis der spielerischen Möglichkeiten der
      Musiker untereinander und des zusätzlich zum Einsatz kommenden
      vorbereiteten Klangmaterials. Aus dieser Vorgehensweise resultieren
      Klanggebilde, die schwer einzuordnen sind; doch die Frage, ob das eher
      Musik, Geräuschorganisation oder sonst was ist, stellt sich für den Hörer
      aufgrund des assoziativen Potentials erst in zweiter Linie. Wichtig sind
      Stimm-/Sprach-/Gesangs-Anteile, nicht im Dienst des direkt
      Verständlichen/Erzählerischen, sondern als gleichrangige zusätzliche
      Klangfarbe ? man meint etwas zu verstehen ? und verwischte Klänge
      interessieren - mich sowieso ... ? (Jürgen Palmtag)
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      Donnerstag, 06.11.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi
      Maigret und das Schattenspiel
      Nach dem Kriminalroman von Georges Simenon
      Funkeinrichtung und Regie: Judith Kuckart, Susanne Feldmann
      Produktion: SFB-ORB/MDR/SWR/Steinbach Sprechende Bücher 2003
      Länge: 50 Minuten

      November. In Paris ist es Nacht. Das Überfallkommando meldet ein
      Verbrechen. Maigret wird zur Place des Vosges geschickt und findet sich in
      einem spärlich erleuchteten Innenhof wieder. Nur in wenigen Räumen brennt
      noch Licht. Hinter einem hellen Fenster zeichnet sich die Silhouette von
      Raymond Couchet ab, er ist tot. Hinter einem anderen gestikuliert eine
      wütende Frau ? zwei Schattenspiele, deren Zusammenhang dem Kommissar erst
      viel später deutlich wird. Der Firmenchef Raymond Couchet war in der Tat
      eine zwielichtige Gestalt. Schon bald, nachdem er ihn ermordet in seinem
      Büro vorgefunden hat, bewegt sich Maigret mitten in einem Kreis von
      Verdächtigen. Der Tresor stand offen und ist ausgeräumt worden. Der Täter
      stammt aus der näheren Umgebung von Couchet und kannte dessen Gewohnheiten.
      Mehrere Motive kommen in Frage: Geldgier, Eifersucht oder vielleicht auch
      Rache. Da ist die erste Ehefrau des Ermordeten, die ihn als Luftikus kennen
      gelernt und darum verlassen hatte, deren gemeinsamer Sohn, die zweite
      Ehefrau und schließlich die Geliebte. Wer machte mit Couchet kurzen
      Prozess?
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      Achtung! Veränderte Anfangszeit
      Barry Bermange zum 75. Geburtstag
      Freitag, 07.11.2008
      22.33 Uhr, SWR 2
      Hörspiel-Studio

      Topophonia Komposition Nr. 19
      Hörspiel von Barry Bermange
      Regie: Barry Bermange
      Produktion: SWR 1998
      Länge: 48 Minuten

      Konsequenter als andere Radiokünstler ist Barry Bermange, der Londoner
      Pionier des Originalton-Hörspiels, seit den 80er Jahren den Weg in die
      Abstraktion gegangen. Seine Kompositionen sind an keine Nationalsprache und
      keine Fiktion mehr gebunden und erreichen die Emotion über den gestischen
      Ausdruck, nicht über Geschichten, die von anderen erlebt werden. ?
      Topophonia? ist kein impressionistisches Klanggemälde, sondern ein
      expressives Zustandsbild der medientechnisch gerüsteten Gewalt, die
      menschliche Kommunikationsversuche immer wieder zur Strecke bringt. Ein
      internationales Spektrum von Kabelfernseh-Tönen, aber auch nichtmediale
      Stimmen und Alltagsgeräusche sind dabei das Ausgangs-Material. ? Topophonia
      ? wurde mit dem Karl-Sczuka-Preis 1999 ausgezeichnet.
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      Samstag, 08.11.2008
      21.05 Uhr, SWR 4
      Mundarthörspiel

      Der Schwarzwaldranger
      Viel Wind um viel Wind
      Schwäbisches Hörspiel von Daniel Oliver Bachmann
      Regie: Günter Maurer
      Produkton: SWR Tübingen 2007
      Länge: 41 Minuten

      Peter Förster ist nicht nur ein Freund der Natur, er ist ihr Beschützer.
      Deshalb wird der bärenstarke Schwarzwald-Ranger selbst aktiv, als sein
      Vorgesetzter aus Stuttgart
      nichts gegen die neuen Pläne für Windkrafträder im Naturschutzgebiet
      Katzenkopf unternimmt. Dumm nur, dass ausgerechnet Försters eigene Frau die
      Bebauungspläne des opportunistischen Bürgermeisters unterstützt ? als neue
      Anwältin in der Kanzlei ihres prätentiösen Exfreundes. Der naturliebende
      Hüne lässt sich aber nicht erschüttern, denn die akute Bedrohung des
      Katzenkopfgebietes verlangt sofortiges und entschiedenes Handeln.
      Als die Bebauung unausweichlich erscheint, greift Förster zum äußersten
      Mittel: Er bricht in das gegnerische Lager ein. Was er dort findet,
      offenbart Schlimmes. Und die offiziellen Bebauungspläne sind erst der
      Anfang eines intriganten, geldgierigen Plans.
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      ARD Hörspieltage, Karlsruhe
      Sonntag, 09.11.2008
      14.05 Uhr, SWR2
      Spielraum - LIVE vom ARD Kinderhörspieltag

      Schon Schön
      oder Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö
      von Tilla Lingenberg und Sebastian Goy
      Mit: Maria Happel, Wolf-Dietrich Sprenger, Sabrina Simon und Marc Memisoelo
      der HR-Bigband und dem Kinderchor Frankfurt
      Musik: Max Nagl
      Regie: Götz Fritsch
      Produktion: HR/BR/WDR/NDR/SWR/DLR-Kultur 2008
      Länge: ca. 55 Minuten
      (Direktübertragung von den ARD Hörspieltagen im ZKM und HFG Karlsruhe)

      Zack, ein Buch klappt zu und weg sind sie: die beiden Punkte vom Ö. Während
      sich die Pünktchen an ihrer neu gewonnen Freiheit erfreuen und frech alle
      Geschichten, Gedichte und Lieder durcheinanderbringen, versucht das
      verstümmelte Ö seine fehlenden Punkte einfach zu ersetzen. Kleinlaut will
      es die anderen Umlaute überreden, ihm ihre Punkte auszuleihen. Doch Ä und
      Ü, die sich köstlich am Sprachfehler des Ö weiden, verneinen hämisch. Und
      auch das I, das zumindest mit einem Punkt dienen könnte, schmust - statt zu
      helfen - lieber mit dem E weiter. Von seinem selbsterbauten Thrönchen
      gestoßen, besinnt sich das Ö und beginnt nach seinen Punkten zu suchen. In
      diesem musikalischen Hörspiel wird mit Fantasie, Wortwitz und Charme von
      einer Erfahrung erzählt, die viele schon gemacht haben. Wer arm dran ist,
      dem begegnet nicht nur Hilfsbereitschaft, sondern auch Spott und
      Schadenfreude.
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      ARD Hörspieltage, Karlsruhe

      Sonntag, 09.11.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      Gesendet wird: Das Gewinnerstück des Deutschen Hörspielpreises der ARD 2008

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      Veranstaltungshinweis:

      ARD Hörspieltage
      Ein Festival für das Hörspiel
      vom 05. bis 09. November im ZKM und HFG / Karlsruhe
      am 09.11.2008 ARD Kinderhörspieltag

      weitere Informationen unter: ard.de/radio/hoerspieltage/

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
      Seit 2008 mit den monatlichen Hörspiel-Charts unter hoerspiel-charts.de
      Hörspiele gibt es übrigens auch hier: hoerspiel-shop.de

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 10.11. - 16.11.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 13.11.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi
      Abriss
      Kriminalhörspiel von Tom Peuckert
      Regie: Robert Schoen
      Produktion: RBB 2008
      Länge: 53 Minuten

      Eine schäbige Kneipe namens ?Papillon?, mitten im Prenzlauer Berg. Peter Stamann, der Besitzer, liegt erschlagen hinter dem Tresen. Die Kasse ist leer. Die Nachforschungen ergeben ein interessantes Persönlichkeitsprofil: Zu DDR-Zeiten war Stamann als erfolgreicher Architekt an den großen Repräsentationsbauten des Landes beteiligt, danach musste er sich mit der Kneipe notdürftig über Wasser halten. Und in seiner Freizeit trainierte Stamann ? früher selber mal eine Zeit lang Profiboxer ? junge Männer in einem Boxverein. Die gesellschaftlichen Brüche und Verwerfungen, die der Fall der Mauer hinterließ, spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des RBB-Ermittlerteams wider. Auf der einen Seite die Mittfünfzigerin Katharina Holz ? von 68 und dem Feminismus geprägt ?, die sich irgendwann zum Marsch durch die Institutionen entschlossen hat. Und auf der anderen Seite ihr junger Kollege aus dem Osten, der ein Faible für Männer und Poetry-Slams hat. Der erste gemeinsame Fall des ungleichen Paares schweißt die beiden schnell zusammen. Im Boxverein hat es kurz vor Stamanns Tod einen Zwischenfall gegeben: Stamann hatte einen der Jungen aus dem Verein geworfen. Auch die Stammgäste des ?Papillon? erweisen sich als ziemlich zwielichtig. Und dann finden sich auch noch Spuren von Stamanns Sohn am Tatort.

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      Hörspiel-Studio entfällt um 22.33 Uhr entfällt
      dafür wird folgendes gesendet:

      Freitag, 14.11.2008
      20.03 Uhr , SWR 2
      ARD - RadioNacht für Kinder (WDR)

      Wenn Träume Feuer speien Die fantastische ARD-RadioNacht für Kinder (bis 1.00 Uhr)

      Schulen verwandeln ihre Klassen in Zauberwälder. Wohnzimmer werden zu magischen Felslabyrinthen. Wer Lust hat, verkleidet sich als Troll oder Hexe. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ob zu Hause oder in der Schule. Und das alles mit Radio-Begleitung. Denn am 14. November erobert die Fantasie die Nacht. Die Kinderradio-Redaktionen der ARD, unterstützt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, laden zum Mitmachen ein. Überall in Deutschland wird es Hör-Partys geben. Lehrer und Schüler der Klassenstufen 2 bis 6 treffen sich in der Schule. Kinder und Eltern feiern mit Freunden gemeinsam zu Hause. Nachbarn laden einander zur aufregenden Radionacht ein: Es wird fünf Stunden lang spannende Geschichten und Reportagen geben, das Studio wird zur Drachenhöhle, Reporter sind zu fantastischen Orten unterwegs. Geschichten und Hörspiele von Tolkien bis Cornelia Funke werden zu hören sein und eine Magische Landkarte wird die alltägliche Geografie in Feenreiche, Nebelhöhlen, Zaubertürme, Hexenberge, Moore und Fledermauswohnungen verwandeln.
      Und alle, die mitmachen wollen, können eine Mitmach-Broschüre kriegen mit Informationen über den genauen Ablauf der Nacht, über die Geschichten und Autoren, mit vielen Tipps, Spiel- und Deko-Vorschlägen und dazu gibt?s noch leckere Rezepte fürs f Und alle, die mitmachen wollen, können eine Mitmach-Broschüre kriegen mit Informationen über den genauen Ablauf der Nacht, über die Geschichten und Autoren, mit vielen Tipps, Spiel- und Deko-Vorschlägen und dazu gibt?s noch leckere Rezepte fürs fantastische Büffet.

      Mehr dazu unter: kinder.ard.de
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      Sonntag, 16.11.2008
      18.20 Uhr SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Das Verbrechen im Orientkino
      Nach dem gleichnamigen Roman von Javier Tomeo
      Hörspielbearbeitung: Friederike Roth
      Komposition: Friedhelm Schönfeld
      Regie: Joachim Staritz
      Produktion SDR 1997
      Länge: 67 Minuten

      Irgendwie ist auch das Liebe: Maria und Juan, Juan und Maria. Die Ex-Prostituierte, die auf der Straße gelandet ist, und der Kartenabreißer eines heruntergekommenen Vorstadtkinos. Die schnoddrige Erzählerin Maria zieht bei dem grantigen Mann ein. Zwar taugt er fürs Bett nur mäßig, aber er verspricht ihr eine Stelle im Kino. Und sie kann sich Filme ansehen, von großen Lieben, von großen Dramen ? während sie versucht, sich und Juan so etwas wie ein Heim einzurichten. Sie kocht für ihn, putzt die Wohnung und wartet fast geduldig, wenn er auf Trinktour mit seinen Kollegen ist. Aber Maria lässt sich auch mal von einem Horrorfilm inspirieren. Und wenn dann der ?geliebte? Juan ihr Gespartes auf den Kopf haut, können ihm hin und wieder gewisse Dinge zustoßen. Eine Kino-Hommage an die großen Lieben und Leiden auf der Leinwand, die Schönen und Reichen der Hollywoodfilme und an die skurrilen Alltäglichkeiten aus dem Leben von Menschen, die nicht mehr ganz so viel zu verlieren haben ? und trotzdem weitermachen.
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      Aktueller Veranstaltungshinweis:

      Dieses Wochenende!

      ARD Hörspieltage
      Ein Festival für das Hörspiel
      vom 05. bis 09. November im ZKM und HFG / Karlsruhe
      am 09.11.2008 ARD Kinderhörspieltag

      weitere Informationen unter: ard.de/radio/hoerspieltage/

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      Hörspielvorführungen auf Schloss Engers
      Radio Tatort: Mordlauf
      von Christine Lehmann

      Mittwoch, 12. November 2008
      Ort: Mainz, Schloss Engers/Villa Musica
      Beginn: 19.00 Uhr
      Vorführung des Radio Tatort Hörspiels mit anschließender Podiumsdiskussion unter Beteiligung von:Uta-Maria Heim (Hörspieldramaturgie), Christine Lehmann (Autorin), Ekkehard Skoruppa (SWR-Hörspielleiter, Moderation)

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom Hörspiele vom 24.11.-30.11.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 27.11.2008
      21.03 Uhr, SWR 2
      Krimi

      Hunkeler und der Fall Livius (2)
      Kriminalhörspiel in 4 Folgen
      nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Hansjörg Schneider
      Hörspielbearbeitung: Helmut Peschina
      Komposition: Domenico Ferrari
      Regie: Reto Ott
      Produktion: SR DRS 2007
      Länge: 56 Minuten

      Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für
      besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf
      geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in
      seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Von Anfang an gestalten sich
      die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler
      Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet.
      Das führt zu ständigen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Basler und Elsässer
      Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der
      Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten. Schließlich finden sich
      in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen.
      Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine
      Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in eine
      tief verschneite Landschaft. Und in ein düsteres Kapitel der europäischen
      Vergangenheit, die so gar nicht zu dem Idyll passen will. Unvermittelt
      tauchen Ereignisse aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auf,
      dessen Wunden im Elsass noch längst nicht verheilt sind. Mit ? Hunkeler und
      der Fall Livius? legt Hansjörg Schneider den sechsten Roman mit dem
      beliebten Kommissär vor. Hunkeler gilt als legitimer Nachfahre von
      Friedrich Glausers Wachtmeister Studer. Glauser hatte am 8. Dezember 2008
      seinen 70. Todestag, und noch immer ist die Erzähltradition, die er
      begründet hat, im schweizerischen Kriminalroman lebendig. Die
      Geistesverwandtschaft zwischen Kommissär Hunkeler und Studer resultiert aus
      einer geradezu meditativen Sturheit. Beide haben einen Dickschädel und
      lassen sich bei der Aufklärung ihrer Fälle von keinem dreinreden. Intuition
      und Phantasie bestimmen die Art der Ermittlungen; Opfer und Täter nähern
      sich dabei manchmal auch in ihrer Sprache erstaunlich aneinander an. Die
      Mentalität der Schweiz wird dabei sehr plastisch. Ein Hunkeler-Fan
      beschreibt das Wesen des Kommissärs in einem Internet-Blog wunderbar
      treffend: ? Hunkeler geht zu den Leuten hin, lässt sie reden und hält das
      Ohr offen. Mehr macht er in der Regel nicht. Er ist einer von ihnen. Er
      leidet mit und kümmert sich. Er ist kein kalter Technokrat oder sturer
      Beamter. Und leider verpasst er deshalb oft den Anschluss. Die anderen sind
      häufig schneller. Und effizienter. Und darüber ist Hunkeler dann traurig. ?
      (Teil 3 am 04.12., Teil 4 am 11.12., jeweils 21.03 Uhr)
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      Freitag, 28.11.2008
      22.33 Uhr, SWR 2
      Hörspiel-Studio

      Comédie Russe
      Hörspiel von Tom Peuckert
      Regie: Iris Drögekamp
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      54 Minuten

      Im Sommer 1867 begegnen sich Turgenjew und Dostojewski in Baden-Baden. Der
      eine lebt als reicher Emigrant in der Stadt, der andere hat eben im Casino
      sein letztes Geld verspielt. An einem Vormittag sind sie zwei Stunden
      zusammen und gehen als Todfeinde auseinander. Weshalb und was damals in
      Baden-Baden geschah, darüber spekuliert dieses Hörspiel. Ein Streit ums
      Geld, aber auch um Ideen. Die beiden Schriftsteller stehen sich als
      Stellvertreter eines legendären Konfliktes gegenüber, der Mitte des 19.
      Jahrhunderts Russlands Intellektuelle in zwei Lager spaltete und bis in die
      Gegenwart hineinreicht. Der Freund des Westens, Turgenjew, gegen den
      slawophilen Dostojewski.

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      Samstag, 29.11.2008
      16.05 Uhr, SWR 2
      Spielraum

      Vom Weihnachtsgespenst im Grandhotel
      Kinderhörspiel von Guido Gin Koster
      Komposition: Peter Kaizar
      Regie: Robert Schoen
      Produktion: RBB 2004
      Länge: 51 Minuten

      Wie in jedem Jahr soll auch dieses Mal die berühmte Weihnachtsfeier im
      Grandhotel ein großer Erfolg werden. Doch leider läuft bei den letzten
      Vorbereitungen alles schief. Der kleine Darius hat sich im Hotelfahrstuhl
      eingeschlossen und weigert sich herauszukommen, wenn sein Freund Freddy
      nicht dabei sein darf. Vielleicht gelingt es Fanny, der Tochter des
      Hotelmusikers, Darius zu überreden, den Fahrstuhl wieder zu verlassen und
      an der Weihnachtsfeier teilzunehmen? Schließlich ist Weihnachten im alten
      Grandhotel etwas ganz Besonderes, denn manchmal ? manchmal taucht sogar das
      Weihnachtsgespenst auf und bringt alles durcheinander!

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      Sonntag, 30.11.2008
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Das Gesetz der Trägheit
      Nach dem Roman ?Die Fahrt ins Jenseits? von Johan Daisne
      Aus dem Flämischen von Lou Brouwers
      Hörspielbearbeitung: Lou Brouwers
      Komposition: Oliver Heuss und Christian Mevs
      Regie: Harald Krewer
      Produktion: DLR 2007
      Länge: 75 Minuten

      Bei der Verleihung des Nobelpreises in Stockholm diskutiert der belgische
      Quantenphysiker Alain Deriddere mit König Carl-Gustav von Schweden über das
      Gesetz der Trägheit. Wenn ein Zug anhält, so der König, könne man nicht
      beweisen, dass er tatsächlich still stehe. Einen Tag später erlebt
      Deriddere eine mysteriöse Zugfahrt, die ihn in eine Art Niemandsland
      zwischen Leben und Tod führt und von der gerade erst gefundenen Liebe
      seines Lebens trennt.

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      Veranstaltungshinweis:


      Krimiherbst im Alten Wiehrebahnhof vom 19.-25.November 2008
      Montag, 24. November 2008

      P ränatale Erben / Kriminalhörspiel von Christian Hussel

      Ort: Freiburg, HörBAR im Alten Wiehrebahnhof
      Beginn:20.00 Uhr
      Programm:Vorführung des Hörspiels mit anschließend geplanter
      Podiumsdiskussion (als Gast angefragt ist der Regisseur Ulrich Lampen,
      anwesend wird sein
      die Dramaturgin Uta-Maria Heim
      Zusatzinfo:SWR2 RadioClub Mitglieder erhalten eine Ermäßigung

      Kommissarin Katja Dorst soll den Mord an der Rumänin Elena aufklären, die
      mit
      aufgeschnittenem Bauch gefunden wird. Nach der Untersuchung durch den
      Gerichtsmediziner Scherenschleifer zeigt sich, dass ihr nicht nur eine
      Niere
      gestohlen, sondern auch ein Embryo entnommen wurde. Ein spektakulärer Fall
      entfaltet sich. Bei den Recherchen, die Katja Dorst mit Hilfe des auf
      Organraub
      spezialisierten Journalisten Unterweger durchführt, stößt sie auf Elenas
      Freundin Maria, die verrät, dass das Opfer illegal als Leihmutter engagiert
      war. Die Samenspende für die künstliche Schwangerschaft stammte
      ausgerechnet
      von dem neureichen Popsänger Rocco, der nach einem Motorradunfall im Koma
      liegt. Während Rocco schweigt, entfalten sich die Hintergründe eines
      Erbschaftsstreits, der an grotesker Komik nichts zu wünschen übrig lässt.
      Eine
      kriminell geistreiche Zukunftssatire ? untermalt von den chartverdächtigen
      Hits
      von Rocco!
      (Embedded image moved to file: pic05021.jpg)
      Adresse:
      HörBAR im Alten Wiehrebahnhof
      Urachstraße 40
      79102 Freiburg

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel

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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
      Seit 2008 mit den monatlichen Hörspiel-Charts unter hoerspiel-charts.de
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 01.12.-07.12.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Dienstag, 02.12.2008
      23.03 Uhr, SWR 2
      ars acustica

      Neue Radiokunst International XIX
      rAdioCUSTICA aus Prag
      Eine Anthologie
      von Andreas Hagelüken
      Realisation: Andreas Hagelüken
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Länge: 57 Minuten

      In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zeichen der ?ars acustica ? eine
      international weit verzweigte Szene entwickelt. Sie bewegt sich zwischen
      den traditionellen Kunstgenres und bedient sich der Formen des Hörspiels
      wie der akustischen Ökologie, der improvisierten und der elektroakustischen
      Musik. Aufführungsort ist zumeist das Radio, aber auch Klang- bzw.
      Lautsprecherinstallationen sind möglich, der Club, die Lounge und das
      Internet. Die 1988 in Florenz gegründete ? ars acustica group? der
      europäischen Rundfunkunion widmet sich dieser relativ jungen Audiokunst und
      tauscht untereinander Produktionen zur Ermittlung des ? state of the art?
      aus. Erik Mikael Karlsson, EBU Ars Acustica Coordinator auf ebu.ch zur
      ? Mission der Ars Acustica ? : ?Wir haben in der Radio- und Soundart ein
      Erbe zu verwalten, auf das man stolz sein kann. Die beiden Kunstformen sind
      ein bedeutendes Kapitel der Kulturgeschichte Europas. Die EBU Ars Acustica
      Group will dieses auditive Erbe mit Hörern teilen, will historische
      Informationen liefern und bedeutende Werke aus der Radiokunstgeschichte
      präsentieren. Darum werden wir damit fortfahren, Hörern öffentliche
      Hörereignisse zu bieten ? und damit den Sound der Zukunft! ? Mit der
      Osterweiterung der EU konnte sich die Expertengruppe nach Osten hin öffnen,
      wo in sehr lebendigen Initiativen eine junge akustische Kunst entsteht, die
      sich einer Festlegung auf Pop, Unterhaltung oder Ernst zu entziehen sucht.
      Einen besonders produktiven Standort hat sie in Prag, wo der Redakteur
      Michal Rataj junge Komponisten, DJs und Laptop-Aktivisten gleichermaßen für
      die akustische Kunst zu interessieren weiß. Die Anthologie XIX in der Reihe
      ? Neue Radiokunst international? stellt Produktionen aus Ratajs
      ars-acustica-Schmiede ?rAdioCUSTICA ? beim tschechischen Rundfunk in Prag
      vor.
      -----------------------------------------------------------------------------



      Donnerstag, 04.12.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Hunkeler und der Fall Livius (3)
      Kriminalhörspiel in 4 Folgen nach
      dem gleichnamigen Kriminalroman von Hansjörg Schneider
      Hörspielbearbeitung: Helmut Peschina
      Komposition: Domenico Ferrari
      Regie: Reto Ott
      Produktion: SR/DRS 2007
      Länge: 52 Minuten

      Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für
      besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf
      geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in
      seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Von Anfang an gestalten sich
      die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler
      Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet.
      Das führt zu ständigen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Basler und Elsässer
      Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der
      Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten. Schließlich finden sich
      in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen.
      Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine
      Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in eine
      tief verschneite Landschaft. Und in ein düsteres Kapitel der europäischen
      Vergangenheit, die so gar nicht zu dem Idyll passen will. Unvermittelt
      tauchen Ereignisse aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auf,
      dessen Wunden im Elsass noch längst nicht verheilt sind. Mit ? Hunkeler und
      der Fall Livius? legt Hansjörg Schneider den sechsten Roman mit dem
      beliebten Kommissär vor.
      (Teil 4 am 11.12., um 21.03 Uhr)
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      Freitag, 05.12.2008
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Kaltes Land
      Hörspiel von Reto Finger
      Produktion: SWR 2006
      Länge: 52 Minuten

      Dort, wo der Föhn über die Kämme und Gletscher hinab ins Tal fegt und
      Macolvis Tochter zum Singen bringt, lebt Hanna auf dem Hof ihrer Eltern.
      Der Toggel, so die Sage, hat Macolvis Tochter in eine Höhle der Felswand
      verschleppt, um sie das Singen zu lehren. Es ist die gleiche Felswand, von
      der Hannas Bruder in den Tod stürzte. Am Bahnhof des Dorfes, der Verbindung
      zur Außenwelt, trifft die junge Frau Tobias, der aus der Stadt kommt und
      eigentlich nur Bergsteigen will. Tobias steht als Fremder in der engen
      Bergdorfwelt. Er lauscht der Sage von Macolvis Tochter und sieht, was der
      Pfarrer mit Hanna tut, unter Zustimmung des Vaters. Für Hanna ist Tobias?
      Einladung in die Stadt das Tor zu einer anderen Welt, einer besseren. Aber
      als Hanna den entscheidenden Schritt tut, begreift sie, dass Tobias
      eigentlich nur gemeint hat: ? Komm doch mal bei mir vorbei.?
      ----------------------------------------------------

      Samstag, 06.12.2008
      21.05 Uhr, SWR4
      BW MUNDARTHÖRSPIEL

      Freu dich Christkind kommt bald
      schwäbisches Hörspiel von Richard Stöckle
      Regie: Manfred Rolf Seemann
      Produktion: SWF Tübingen 1977
      Länge: 50 Minuten

      Die Weihnachtszeit naht ? doch in den Nachbardörfern Bronnenbach und
      Mosdorf will so recht keine besinnliche Stimmung aufkommen. Traditionell
      wird der Christbaum in Mosdorf aufgestellt. Warum nie in Bronnenbach? Und
      wieso soll immer der Gesangsverein die Weihnachtsfeier organisieren? Die
      Freiwillige Feuerwehr kann das doch genauso gut. Eines Morgens verschwindet
      der bereits fertig geschmückte
      Christbaum aus Mosdorf und findet sich plötzlich in Bronnenbach wieder.
      Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs: hinter der Fassade dörflicher
      Idylle tobt längst ein intrigantes Spiel um das Fest der Liebe.

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      Sonntag, 07.12.2008
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Hush little Baby
      Hörspiel von Ulrike Almut Sandig
      Komposition: Peter Kaizar
      Regie: Robert Schoen
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Läng: 55 Minuten

      ? Dieses Fiepen, dieses, warum machst du das denn, und dann auch noch unter
      der Brücke wie ein Penner, wie ein Kranker, das ist doch ... ? Eigentlich
      ist Kai Arno Einzelkind, nur eben kein ?normales ? . Er ist irgendwie
      anders, denn er ist Kai und er ist Arno, sein ungeborener Zwilling. Wie er
      es fertig bringt, mit beiden Händen sauber zu schreiben, vermag sich
      niemand zu erklären. Die Mutter zeigt wenig Verständnis für die
      Andersartigkeit des Kindes, der Vater ist überfordert. Seine Mitschüler
      hänseln ? Hirni Kai?? weil er unverständliche Selbstgespräche führt. Als
      Kai Arno älter ist, setzt er sich den Discman auf und verlässt das
      Schulgelände. Unter der Fußgängerbrücke findet er einen Platz, wo ihn
      niemand stört. Im Lärm der Schnellstraße beginnt Kai Arno Billy Holidays ?
      God bless the child? zu singen, und da entdeckt er plötzlich seine zwei
      Stimmen. Die eine kennt er, sie ist weich und tief. Die andere kennt er
      nicht, sie ist hoch. Kai Arno begreift, dass er noch nie alleine war.


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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 08.12. - 14.12.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 11.12.2004
      21.03 Uhr, SWR 2
      Krimi

      Hunkeler und der Fall Livius (4)
      Kriminalhörspiel in 4 Folgen
      Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Hansjörg Schneider
      Hörspielbearbeitung: Helmut Peschina
      Komposition: Domenico Ferrari
      Regie: Reto Ott
      Produktion: SR DRS 2007

      Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für
      besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf
      geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in
      seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Von Anfang an gestalten sich
      die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler
      Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet.
      Das führt zu ständigen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Basler und Elsässer
      Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der
      Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten. Schließlich finden sich
      in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen.
      Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine
      Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in eine
      tief verschneite Landschaft. Und in ein düsteres Kapitel der europäischen
      Vergangenheit, die so gar nicht zu dem Idyll passen will. Unvermittelt
      tauchen Ereignisse aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auf,
      dessen Wunden im Elsass noch längst nicht verheilt sind. Mit ? Hunkeler und
      der Fall Livius? legt Hansjörg Schneider den sechsten Roman mit dem
      beliebten Kommissär vor.
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      Freitag, 12.12.2008
      22.33 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Bing / Losigkeit
      2 Prosastücke von Samuel Beckett
      Aus dem Französischen von Elmar Tophoven
      Regie: Oliver Sturm
      Produktion: SWR 2005

      Wie in seinen Originalhörspielen versucht Beckett in seinen späteren
      Prosastücken, die Arbeit an der Entstehung von Vorstellungen sinnlich
      erfahrbar zu machen. Bei ?Bing ? (1966) handelt es sich um das Bild eines
      gleißend weißen Kubus mit einem darin eingeschlossenen nackten Menschen,
      bei ? Losigkeit? (1970) um das spätere Stadium einer solch ausweglosen
      Situation: Ein Mensch steht, unfähig zu gehen, in einer endlosen Weite, die
      mit Trümmern übersät ist. Beckett hat bezeugt, dass ? Losigkeit? in
      Reaktion auf ?Bing ? entstand: ? Losigkeit? hat mit dem Kollaps einer
      solchen Zuflucht zu tun, wie sie zuletzt in ? Bing? versucht worden ist,
      und mit der weiterbestehenden Situation des Flüchtlings.??Bing / Losigkeit
      ? ist ? Samuel Becketts Prosa im Hörspiel? ? jedes der Einzelstücke wird
      von Regisseur Oliver Sturm mit einem Vorspruch eingeleitet. ? Der Reiz, die
      Texte im Hörspiel zu inszenieren, ist die außerordentliche Musikalität der
      Sprache. Die im Text aufscheinenden Bilder lösen sich auf in Worte, Worte
      in akustisches Material; menschlicher Ausdruck, Gefühlsausbrüche des
      Schauspielers kehren identisch wieder, entleeren sich zu Readymades, bilden
      erneut das Material einer Komposition. ? Oliver Sturm

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      Sonntag, 14.12.2008
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Die Füchse im Weinberg (1)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Lion Feuchtwanger
      Hörspielbearbeitung: Ralph Knebel
      Regie: Walter Niklaus
      Produktion: DDR 1977

      1776. Mitten in der heiteren Untergangsstimmung am Hofe von Versailles
      treffen zwei Rivalen aufeinander, die doch dasselbe wollen: der
      französische Komödiendichter und Lebemann Beaumarchais und Benjamin
      Franklin, der Abgesandte des amerikanischen Kongresses. In einem üppigen
      Szenario werden Ränke geschmiedet, Leidenschaften ausgelebt, und
      schließlich hat sich die Weltgeschichte ein Stück nach vorn bewegt. Thomas
      Mann bezeichnete den opulenten Revolutionsroman als Feuchtwangers bestes
      Buch. Lion Feuchtwanger schrieb 1952, in seinem Vorwort zur Erstausgabe,
      die 1953 beim Aufbau-Verlag in Ost-Berlin erschien: ? Die bloße Tatsache
      (...), dass ein Roman die Amerikanische Revolution zum Gegenstand hat,
      erweckt in gewissen Leuten den Argwohn, das Buch sei zum höheren Ruhm des
      heutigen Amerika und seiner Führer geschrieben. (...) Der Autor aber, der
      es unternimmt, einen ernsthaften historischen Roman zu schreiben, (...)
      weiß: Die Kräfte, welche die Völker bewegen, sind die gleichen, seitdem es
      aufgezeichnete Geschichte gibt. (...) Er will die Gegenwart darstellen. Er
      sucht in der Geschichte nicht die Asche, er sucht das Feuer. Er will sich
      und den Leser zwingen, die Gegenwart deutlicher zu sehen, indem er sich
      distanziert. Seit Jahrzehnten hatte mich die merkwürdige Erscheinung
      beschäftigt, dass so verschiedene Menschen wie Beaumarchais, Benjamin
      Franklin, Lafayette, Voltaire, Ludwig XVI. und Marie-Antoinette, ein jeder
      aus sehr verschiedenen Gründen, zusammenhelfen mussten, die Amerikanische
      Revolution zum Erfolg zu führen, und durch sie auch die Französische. Als
      das Amerika Roosevelts in den Krieg gegen den europäischen Faschismus
      eingriff und den Kampf der Sowjetunion gegen Hitler unterstützte, wurden
      mir die Geschehnisse im Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts
      leuchtend klar, und sie erleuchteten mir die politischen Geschehnisse der
      eigenen Zeit. So ermutigt, wagte ich mich an den Roman ?Die Füchse im
      Weinberg?. Ich hoffte gestalten zu können, was so viele verschiedene
      Menschen und Gruppen antrieb, mit oder ohne und sogar gegen ihren Willen in
      der Richtung des Fortschritts zu wirken. ?
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 15.12.2008-21.12.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 18.12.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      ARD Radio Tatort
      Tod eines Tauchers
      Kriminalhörspiel von Matthias Wittekind
      Komposition: Hans Schüttler
      Regie: Norbert Schaeffer
      Produktion: NDR 2008
      Länge: 54 Minuten
      Dieses Hörspiel ist nach der Sendung eine Woche lang als Audiostream zu
      hören: auf radiotatort.ard.de.

      Jac Garthmann, Musiker und V-Mann, spielt auf der Totenfeier für einen gewissen Jan Faller. Merkwürdig nur, dass es keinen Sarg gibt und die Trauergäste verärgert sind. Im Gespräch mit dem Chef des Toten erfährt Garthmann, dass Faller für die » REGENA« in der Nähe von Büsum an einem Offshore-Projekt für Windkraftanlagen arbeitete. Er war Taucher und ist verschwunden. Als Garthmann Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer von dem toten Taucher erzählt, stutzt sie: Erst vor einer Woche wurde der Chefbuchhalter der ?REGENA? tot in seiner Wohnung aufgefunden. Da Garthmann miterleben musste, wie die Witwe des toten Tauchers zusammenbrach, fühlt er sich tiefer in die Sache hineingezogen, als er will. Und so fährt er in die Nähe von Büsum, um in der dortigen Dorfkneipe drei Konzerte zu geben. Nach dem ersten Konzert kommt es zu einer Rangelei. Offenbar haben einige Einheimische etwas gegen die » Fremden von der REGENA« . Dann wird Jan Fallers Leiche an der Küste angeschwemmt. Mit der Lunge des Toten stimmt etwas nicht, und Bettina Breuer glaubt Garthmann in Gefahr.
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      Freitag, 19.12.2008
      22.33 Uhr, SWR 2
      Hörspiel-Studio

      Erde und Asche
      Nach dem gleichnamigen Roman von Atiq Rahimi Aus dem afghanischen Persisch von Susanne Bathestani Hörspielbearbeitung, Komposition und Regie: Thomas Gerwin
      Produktion: SWR 2008/Ursendung
      Länge: 55 Minuten

      An einer staubigen Landstraße in Afghanistan stehen ein alter Mann und sein kleiner Enkel. Sie warten auf einen Lastwagen, der sie auflesen und zu einer Mine mitnehmen soll. Der alte Mann hat keine Eile, denn er weiß noch nicht, wie er seinem Sohn, der in der Mine arbeitet, die grausige Nachricht beibringen soll. Die Nachricht vom Tod seiner Frau, seiner Mutter und von
      der Zerstörung seines Heimatdorfes. Kann man eine solche Nachricht
      überhaupt überbringen oder aufnehmen, ohne zu verzweifeln? Die
      verschwindend leisen Klangumgebungen korrespondieren mit Atiq Rahimis Text und verschmelzen zu einer fast nüchternen, direkten und dennoch poetischen Erzählung über die Sinnlosigkeit des Krieges.

      Dieses Hörspiel ist nach der Sendung eine Woche lang als Audiostream zu
      hören: auf swr2.de/hoerspiel
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      Samstag, 20.12.2008
      21.05 Uhr, SWR 4
      Mundarthörspiell

      Die Weihnachtsfee
      Elsässisches Märchen
      von Hélène Rosnoblet-Schutzenberger
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR Freiburg 2006
      Länge: 34 Minuten

      » Es war einmal eine arme Holzhauerin, die wohnte am Fuße des Klosters St.
      Odilien in einer armseligen Hütte im tiefen Wald. Sie hatte viele Kinder, und sie war so arm, dass sie keinen Heller besaß, um ihnen Spielzeug zu kaufen. Sie konnte sie kaum ernähren. « So beginnt dieses elsässische Weihnachtsmärchen, in dem Bäume sprechen können und die Zauberwelt gleich hinter der nächsten Ecke beginnt. Eines Morgens hört die Holzhauerin, wie sich die Buche und die Eiche vor ihrem Haus über die Fee Weihnacht unterhalten, die hinter den schwarzen Felsen wohnt und von Zwergen und Kobolden Spielzeug für die Kinder in aller Welt herstellen lässt.
      Allerdings: Wer verrät, woher die schönen Dinge kommen, dem wird alles unter den Händen wegschmelzen wie Schnee.

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      Sonntag, 21.12.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      Die Füchse im Weinberg (2)
      Nach dem gleichnamigen Roman
      von Lion Feuchtwanger
      Hörspielbearbeitung: Ralph Knebel
      Komposition: Günter Neubert
      Regie: Walter Niklaus
      Produktion: DDR 1977
      Länge: 92 Minuten

      1776. Mitten in der heiteren Untergangsstimmung am Hofe von Versailles
      treffen zwei Rivalen aufeinander, die doch dasselbe wollen: der
      französische Komödiendichter und Lebemann Beaumarchais und Benjamin
      Franklin, der Abgesandte des amerikanischen Kongresses. In einem üppigen
      Szenario werden Ränke geschmiedet, Leidenschaften ausgelebt, und
      schließlich hat sich die Weltgeschichte ein Stück nach vorn bewegt. Thomas Mann bezeichnete den opulenten Revolutionsroman als Feuchtwangers bestes Buch. Lion Feuchtwanger schrieb 1952, in seinem Vorwort zur Erstausgabe, die 1953 beim Aufbau-Verlag in Ost-Berlin erschien: » Die bloße Tatsache (...), dass ein Roman die Amerikanische Revolution zum Gegenstand hat, erweckt in gewissen Leuten den Argwohn, das Buch sei zum höheren Ruhm des heutigen Amerika und seiner Führer geschrieben. (...) Der Autor aber, der es unternimmt, einen ernsthaften historischen Roman zu schreiben, (...)
      weiß: Die Kräfte, welche die Völker bewegen, sind die gleichen, seitdem es aufgezeichnete Geschichte gibt. (...) Er will die Gegenwart darstellen. Er sucht in der Geschichte nicht die Asche, er sucht das Feuer. Er will sich und den Leser zwingen, die Gegenwart deutlicher zu sehen, indem er sich distanziert. Seit Jahrzehnten hatte mich die merkwürdige Erscheinung beschäftigt, dass so verschiedene Menschen wie Beaumarchais, Benjamin Franklin, Lafayette, Voltaire, Ludwig der XVI. und Marie-Antoinette, ein
      jeder aus sehr verschiedenen Gründen, zusammenhelfen mussten, die
      Amerikanische Revolution zum Erfolg zu führen, und durch sie auch die
      Französische. Als das Amerika Roosevelts in den Krieg gegen den
      europäischen Faschismus eingriff und den Kampf der Sowjetunion gegen Hitler unterstützte, wurden mir die Geschehnisse im Frankreich des ausgehenden 18.
      Jahrhunderts leuchtend klar, und sie erleuchteten mir die politischen Geschehnisse der eigenen Zeit. So ermutigt, wagte ich mich an den Roman ?Die Füchse im Weinberg?. Ich hoffte gestalten zu können, was so viele verschiedene Menschen und Gruppen antrieb, mit oder ohne und sogar gegen ihren Willen in der Richtung des Fortschritts zu wirken. «

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      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."

      Dr. Markus Merk
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 22.12.-28.12.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 25.12.2008
      17.05 Uhr, SWR2
      Literatur

      SWR2 Extra: Die Macht der Musik
      Doktor Faustus als Hörspiel
      Ein Werkstattbericht von Stefan Fries
      Produktion: HR
      Länge: 50 Minuten

      Wie entsteht eine Hörspiel-Großproduktion von den Anfängen bis zu ihrer
      Umsetzung im Studio, an der zahlreiche Beteiligte mitwirken? Stefan Fries
      informiert über die Rezeptionsgeschichte dieses bedeutenden
      deutschsprachigen Romans und wirft einen Blick hinter die Kulissen seiner
      Realisierung. Er sprach über den Bearbeitungs- und Umsetzungsansatz mit dem
      Schauspieler Hanns Zischler, dem Komponisten Hermann Kretzschmar und dem
      Regisseur Leonhard Koppelmann.


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      Donnerstag, 25.12.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn- und Feiertag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik
      Doktor Faustus
      Das Leben des Deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn
      Erzählt von einem Freunde (1/10)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann
      und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 69 Minuten

      » Soll Faustus der Repräsentant der deutschen Seele sein, so müsste er
      musikalisch sein. « - Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas
      Manns Roman » Doktor Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943,
      kündigte Thomas Mann im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue
      Romanprojekt über eine syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge
      einen sehr alten Plan: eine Künstler- (Musiker-) und moderne
      Teufelsverschreibungsgeschichte aus der Schicksalsgegend Maupassant,
      Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das Thema der schlimmsten Inspiration und
      Genialisierung, die mit dem Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse
      endet. Es ist aber die Idee des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft
      damit verquickt, dadurch auch das Politische, Faschistische und damit das
      traurige Schicksal Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch
      getönt (der Held war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland
      von gestern und heute. « Der Roman gilt gemeinhin als sein schwierigstes
      und komplexestes Werk: Mann montiert hier in die Gesellschaftsszenen und
      Monologe u.a., theologische Diskurse, Schönbergs Kompositionslehre, Adornos
      Musiktheorie, Nietzsches Philosophie und Leben sowie
      konservativ-revolutionäre Ideologeme des frühen 20. Jahrhunderts. Bei
      genauerer Lektüre jedoch verlangt gerade sein vielfältiges Stimmenspiel
      sowie sein Hauptthema, die Musik, nach einer akustischen Umsetzung.

      (Teil 2, 26. Dezember, 18.20 Uhr)

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      Freitag, 26.12.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn- und Feiertag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik
      Dr. Faustus
      Das Leben des Deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn
      Erzählt von einem Freunde (2/10)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann
      und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 76 Minuten

      Der Altphilologe Serenus Zeitblom, eine » gesunde, human temperierte, auf
      das Harmonische und Vernünftige gerichtete Natur « , schreibt in den Jahren
      1943 bis 1945 die Biografie seines Freundes, des Komponisten Adrian
      Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs Deutschlands aus der Perspektive
      des » inneren Emigranten« verläuft parallel zur Lebens- und
      Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet er sich in seiner Suche
      nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der evangelischen Theologie zu,
      um sich dann ganz der Musik als » deutschester aller Künste« zu widmen. Im
      München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges und schließlich der
      1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der spätromantischen, an Richard
      Wagner orientierten Komposition mit der Erfindung der Zwölftonmusik. Der
      Preis für den » Durchbruch zum Neuen« ist eine bewusst aufgesuchte
      Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt und 1940 mit dem Tod
      endet.
      (Teil 3, 28. Dezember, 18.20 Uhr)
      ---------------------------------------------
      Samstag, 27.12.2008
      16.05 Uhr, SWR2
      Spielraum


      Eisblumen für dich
      Nach einer Geschichte von Ute Kleeberg
      Bearbeitung und Regie: Ute Kleeberg, Uwe Stoffel
      Produktion: Edition See-Igel in Co-Produktion mit dem SWR 2005
      Länge: 55 Minuten

      Paul liegt wach in seinem Bett. Plötzlich knackt es. Ist da nicht ein
      Rauschen? Und wer huscht durch das Zimmer? Paul weiß ganz genau, was los
      ist: Es wohnen Gespenster unter seinem Bett. Er hat fürchterliche Angst.
      Und traut sich nicht einmal, nach den Eltern zu rufen. Er muss ganz leise
      sein, dann vergessen die Gespenster, dass er im Bett liegt. In seinem alten
      Zimmer wohnten keine Gespenster. Paul hat Heimweh. Das tut im ganzen Körper
      weh. Er möchte zurück in sein altes Zimmer, zurück aufs Land, zu seinen
      Freunden ... Leise, ganz leise, fängt Paul an zu weinen und schläft dann
      endlich ein. Da beginnt es zu schneien, und der Schnee fällt auch in der
      Stadt ganz lautlos. Er bedeckt alles mit einem zarten Schimmer. Und viel
      besser noch: Wo Schnee fällt, da ist der Schneemann nicht weit. Paul
      gewinnt einen nassen, weißen Freund. Gemeinsam lernen sie, wie es ist, wenn
      man sich zusammen freut und trotzdem Abschied nehmen muss. Ulrich Noethen
      erzählt hier ein wunderschönes Wintermärchen über die Macht der Fantasie.
      Die Musik für Klarinette, Celesta und Klavier ist von Darius Milhaud, Felix
      Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen. Die Produktion
      hat die Leopold-Empfehlung 2007/2008 erhalten.
      ------------------------------------------------

      Sonntag, 28.12.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik
      Doktor Faustus
      Das Leben des Deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn
      Erzählt von einem Freunde (3/10)
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann
      und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 75 Minuten

      Thomas Manns Diktum, es gebe nicht zwei Deutschland, ein böses und ein
      gutes, sondern nur eines, » dem sein Bestes durch Teufelslist zum Bösen
      ausschlug «, wird im » Doktor Faustus« durchgespielt. Der Roman gilt
      gemeinhin als sein schwierigstes und komplexestes Werk: Mann montiert hier
      in die Gesellschaftsszenen und Monologe u.a., theologische Diskurse,
      Schönbergs Kompositionslehre, Adornos Musiktheorie, Nietzsches Philosophie
      und Leben sowie konservativ-revolutionäre Ideologeme des frühen 20.
      Jahrhunderts. Bei genauerer Lektüre jedoch verlangt gerade sein
      vielfältiges Stimmenspiel sowie sein Hauptthema, die Musik, nach einer
      akustischen Umsetzung.
      (Teil 4, 1. Januar, 18.20 Uhr)


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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 29.12. - 04.01.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 01.01.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Feiertag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik
      Doktor Faustus (4/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,
      erzählt von einem Freunde
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann
      und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 68 Minuten

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman ?Doktor
      Faustus?. Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann
      im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine
      syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus
      der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee
      des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held
      war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und
      heute. « SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von
      Thomas Manns großem Komponistenroman fort. Der Altphilologe Serenus
      Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines
      Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs
      Deutschlands aus der Perspektive des » inneren Emigranten« verläuft
      parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet
      er sich in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der
      evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als » deutschester
      aller Künste« zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges
      und schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der
      Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den » Durchbruch zum Neuen« ist
      eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt
      und 1940 mit dem Tod endet.
      (Teil 5, 4. Januar, 18.20 Uhr)
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      Freitag, 02.01.2008
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Der arme Heinrich
      Von Hartmann von Aue
      Aus dem Mittelhochdeutschen von Rainer Malkowski
      Hörspielbearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann
      Produktion: SWR 2005
      Länge: 55 Minuten

      » Es war einmal ein Ritter, der so gebildet war, dass er alles, was er in
      Büchern geschrieben fand, lesen konnte, Er hieß Hartmann und war Lehnsmann
      zu Aue. Eifrig nahm er sich verschiedene Bücher vor und begann zu suchen,
      ob er nicht irgend etwas fände, womit er trübe Stunden aufzuheitern
      verstünde, und zwar etwas, das Gottes Ansehen dienlich wäre und womit er
      sich zugleich bei den Menschen beliebt machen könnte. «
      Die Geschichte, die Hartmann von Aue zu erzählen hat, handelt von nichts
      geringerem als dem Umgang mit Tod und der Verantwortung dem Leben
      gegenüber: Der junge Heinrich, ein ebenso tugendhafter wie reicher Freiherr
      im Schwabenland, verkörpert alle ritterlichen Tugenden. Doch ein göttlicher
      Eingriff stürzt Heinrich aus seinem idealen Leben: Er wird von einem
      Aussatz befallen und seine Umwelt wendet sich von ihm ab. Der Edelmann will
      sich jedoch nicht mit seinem Schicksal abfinden und sucht Ärzte auf, doch
      keiner von ihnen kann ihm helfen. In der berühmten Schule von Salerno
      erfährt er von einem einzigen, unmöglichen Heilmittel: das Herzblut einer
      Jungfrau, die sich freiwillig für ihn opfert. Heinrich zieht sich
      verbittert zurück. Erst die Tochter eines Bauern weckt einen Funken neue
      Hoffnung: Sie fasst Vertrauen zu dem Aussätzigen und als sie von der
      Möglichkeit ihn zu heilen erfährt, will sie sich unbedingt für ihn opfern.
      Nun muss er entscheiden, ob er ihr Opfer annehmen kann oder nicht.
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      Samstag, 03.01.2008
      21.05 Uhr, SWR 4 BW
      Mundarthörspiel

      Wenn der Nachbar zweimal klingelt
      Mundarthörspiel von Olaf D. Nägele
      Regie: Günter Maurer
      Produktion: SWR Tübingen
      Länge: 27 Minuten

      Wer kennt das nicht: Eine Aufgabe muss dringend erledigt werden, doch man
      findet einfach keine Ruhe! In unserem Fall ist Martin Ziegler der
      Pechvogel. Seine Nerven liegen blank, denn sowohl in der Firma als auch
      zuhause kommt er nicht zum Arbeiten. Ständig bimmelt das Telefon und auch
      an der Haustür wird fortwährend geklingelt. Und dabei hat Martin Ziegler
      nur 48 Stunden Zeit für ein wichtiges Dossier! Die lang ersehnte und
      dringend benötigte Ruhe findet er dann an einem wirklich ungewöhnlichen Ort
      ...

      ------------------------------------------------------
      Sonntag, 04.01.2008
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn- und Feiertag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik

      Doktor Faustus (5/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,erzählt von einem
      Freunde
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann und Hermann
      Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 78 Minuten

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman » Doktor
      Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann
      im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine
      syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus
      der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee
      des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held
      war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und
      heute. « SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von
      Thomas Manns großem Komponistenroman for t. Der Altphilologe Serenus
      Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines
      Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs
      Deutschlands aus der Perspektive des ?inneren Emigranten? verläuft parallel
      zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet er sich
      in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der
      evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als ?deutschester
      aller Künste? zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges
      und schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der
      Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den ?Durchbruch zum Neuen? ist
      eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt
      und 1940 mit dem Tod endet.
      (Teil 6, 11. Januar, 18.20 Uhr)

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
      Seit 2008 mit den monatlichen Hörspiel-Charts unter hoerspiel-charts.de
      Hörspiele gibt es übrigens auch hier: hoerspiel-shop.de

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 05.01.-11.01.2008
      in SWR2 und SWR4
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      Dienstag, 06.01.2009
      23.03 Uhr, SWR 2
      ars acustica

      Neue Radiokunst international (XX)
      Listening Proposals 2008
      Eine Anthologie von Andreas Hagelüken
      Realisation: Andreas Hagelüken
      Produktion: SWR 2008 - Erstsendung

      In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zeichen der »ars acustica « eine international weit verzweigte Szene entwickelt. Sie bewegt sich zwischen den traditionellen Kunstgenres und bedient sich der Formen des Hörspiels wie der akustischen Ökologie, der improvisierten und der elektroakustischen Musik. Aufführungsort ist zumeist das Radio, aber auch Klang- bzw.
      Lautsprecherinstallationen sind möglich, der Club, die Lounge und das Internet. Die 1988 in Florenz gegründete » ars acustica group« der europäischen Rundfunkunion widmet sich dieser relativ jungen Audiokunst und tauscht untereinander Produktionen zur » Ermittlung« des » state of the art « aus. ARS ACUSTICA International versteht sich als Knotenpunkt des Austauschs ? hier können fertige Produktionen, Ideen und Informationen ausgetauscht werden, hier kann im Auge behalten werden, wie sich die Medienkunst in den verschiedenen Ländern entwickelt, um die Diskussion der auditiven Trends in Theorie und Praxis am Laufen zu halten. Seit Bestehen der Gruppe hat sich deren Zusammensetzung durch die Osterweiterung Europas und Generationswechsel stetig gewandelt ? und mit ihr die Inhalte. Grund
      genug, mit in den Kanon der besprochenen Stücke Klassiker der
      elektro-akustischen Komposition aufzunehmen - diesmal » Pieces of Musical Reality« von Philip Corner (RNE 1994). Darüber hinaus stellt die 20.
      Anthologie internationale Werke zeitgenössischer Radiokünstler vor und trifft auf Miguel Álvarez-Fernández, den Nachfolger von José Iges vom spanischen Rundfunk.
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      Donnerstag, 08.01.2008
      21.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Wer lebt, stirbt
      Hörspiel nach seinem gleichnamigen Kriminalroman von Friedrich Ani
      Komposition: Peter Kaizar
      Regie: Robert Schoen
      Produktion: SWR 2007

      Was hat der Mord an einem Wachmann mit der Entführung einer Sekretärin zu tun? Und was ist das für ein Haus voller schäbiger Käfige, in denen Obdachlose vegetieren? Der junge und ehrgeizige Oberkommissar Max Vogel begreift die Zusammenhänge sehr viel besser als sein Vater. Jonas Vogel wird in der Mordkommission wegen seiner Intuition »der Seher« genannt.
      Diesmal misstraut er den sichtbaren Spuren und gerät so in den Strudel lebensbedrohlicher Ereignisse. Mitten in der Fahndung verliert er bei einem grotesken Unfall sein Augenlicht. Glück im Unglück, dass er eigentlich ein »Lauscher« ist: ein Genie im Lesen von Stimmen.
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      Freitag, 09.01.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      2009
      Von Tom Peuckert
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: WDR 2007

      Schauen wir einmal in die Zukunft. Stellen wir uns vor, im Jahr 2009 wäre unsere Gesellschaft endlich wieder soweit, die Folter für legitim zu erklären. Stellen wir uns vor, der innere und äußere Druck auf die Mediendemokratie hätte sich so weit verschärft, dass ? leider, leider ? auf dieses Mittel zur Bewältigung gesellschaftlicher Konflikte zurückgegriffen werden musste. Wie würde das dann konkret aussehen? In einer modellhaften Anordnung zeigt »2009 « das Szenario einer politischen Krise. Vordergründig geht es um die Frage nach der Legitimität von Folter. Im Kern zielt das Hörspiel aber auf eine Demokratie, der die politisch mündigen Subjekte abhanden gekommen sind ? und die deshalb keine Demokratie mehr ist, sondern irgendetwas anderes. Der Auftritt eines Polizeipräsidenten und eines entführten Kindes könnte dabei allerdings den Eindruck erwecken, dass Details des Peuckert?schen Szenarios sich schon vor 2009 eingelöst haben.
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      Sonntag, 11.01.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik

      Doktor Faustus (6/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,erzählt von einem Freunde Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman » Doktor Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und heute. SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von Thomas Manns großem Komponistenroman fort. Der Altphilologe Serenus Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs Deutschlands aus der Perspektive des ?inneren Emigranten? verläuft parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet er sich in seiner
      Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der evangelischen
      Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als ?deutschester aller Künste?
      zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges und
      schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den ?Durchbruch zum Neuen? ist eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt und 1940 mit dem Tod endet.
      (Teil 7, 18. Januar, 18.20 Uhr)


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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum - swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel

      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."

      Dr. Markus Merk
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 19.01.-25.01.2009
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 22.01.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Krimi
      Die Nacht der Raben (1)
      Raben im Schnee
      Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Ann Cleeves
      Aus dem Englischen von Tanja Handels
      Hörspielbearbeitung und Regie: Mark Ginzler
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Länge: 56 Minuten

      Zweitsendung: 22.01.2009, 22.05 Uhr in DASDING

      Wie mochte es für Catherine Ross gewesen sein, als Fremde auf die Inseln zu
      kommen? Sie war in einer Stadt in Yorkshire aufgewachsen und konnte sich
      nicht daran gewöhnen, in einem Goldfischglas zu leben, wo jeder genau
      wusste, was der andere tat, oder zumindest glaubte, es zu wissen. Winter
      auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Oben
      in Hillhead am Rande von Ravenswick wohnt der seltsame Außenseiter Magnus
      Tait ? er grinst, wenn andere weinen, bewundert Raben für ihre Klugheit und
      Grausamkeit und hört die Stimme seiner Mutter, obwohl die schon eine ganze
      Weile tot ist. Seit acht Jahren hat ihn niemand mehr besucht, im ganzen
      Dorf kursieren schaurige Gerüchte über ihn. Vor acht Jahren wurde er
      verhaftet, nachdem die kleine Catriona verschwunden war. Ihre Leiche wurde
      nie gefunden. Doch man konnte ihm nichts nachweisen. Und in dieser
      Neujahrsnacht ist der ideale Moment gekommen, um dem alten Sonderling einen
      Besuch abzustatten und ihm ein frohes neues Jahr zu wünschen ? das
      beschließen zumindest die angetrunkenen Schulfreundinnen Catherine und
      Sally auf dem Heimweg von einer Silvesterparty. Vier Tage später liegt
      Catherine tot im Schnee. Sie trägt einen roten Schal. Mit dem ist sie
      erwürgt worden. Um ihren leblosen Körper kreisen Raben ? die Lieblingsvögel
      von Magnus Tait. Als Fran Hunter auf dem Schulweg ihrer Tochter die Leiche
      der 16-Jährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Schnell macht
      die Geschichte des Mordfalls die Runde und Magnus Tait wird festgenommen.
      Doch es wird auch in andere Richtungen ermittelt, und deshalb wird eigens
      ein Spezialteam vom Festland eingeflogen, das die Aufklärung des Falls
      vorantreiben soll. Doch weder der sensible und unter ?emotionaler
      Inkontinenz? leidende einheimische Polizist Perez, noch Detective Inspector
      Taylor vom Spezialteam will an eine einfache Lösung glauben. Und so beginnt
      ihre Suche nach der Wahrheit, die tief in die Vergangenheit des Dorfes
      führt, wo menschliche Abgründe, Leidenschaften und Tabus lauern, deren
      Folgen bis heute traumatisierend sind. Kein ungefährliches Unterfangen,
      denn auch Catherine grub vor ihrem Tod in der Vergangenheit, auf der Suche
      nach verborgenen Bedeutungen ... Nachdem sie mit ihrem depressiven Vater
      auf die Insel gezogen war, hat sie für allerhand Wirbel gesorgt. Nicht nur,
      dass sie vielen Männern, alten wie jungen, den Kopf verdreht hat ? sie
      spionierte auch für ein Filmprojekt Geheimnisse aus. Kein Wunder also, dass
      einige Inselbewohner nicht gerade gut auf sie zu sprechen waren. Weißt du,
      wem du trauen kannst? Eine falsche Antwort auf diese Frage hat Catherine
      das Leben gekostet. Die Sache mit dem Vertrauen wird auch für Fran und
      Perez immer brisanter, zumal sie einander nicht unattra ktiv finden. Fran
      findet nämlich noch eine Leiche: die von Catriona. Und dann verschwindet
      während des Wikingerfestivals Up Helly Aa ihre achtjährige Tochter Cassie.

      Der 2. Teil wird am 29.01.2009 gesendet

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      Freitag, 23.01.2009
      22.33 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      NSG - Idiotenclub Vol. 1
      Hörspiel von Kain Schwarz
      Mit: Aggro Berlin, HipHop Partisan,
      P-Pack, Gitta Spitta u.a.
      Regie: Kain Schwarz
      Produktion: HR 2007
      Länge: 37 Minuten

      Gewaltverherrlichend, homophob, frauenfeindlich ? für Vertreter des
      Musikgenres Gangster-Rap gehören Attribute wie diese zum guten Ton ihrer
      Texte. Mehr noch, sie sind nicht nur Mittel zur Selbststilisierung, sondern
      auch Teil der Vermarktungsstrategie und sie garantieren gute Geschäfte.
      Gangster-Rap wird von Jugendlichen aus allen Milieus gehört. Die
      Soundcollage NSG ? Nepper, Schlepper, Gangsterrapper ? beleuchtet das
      ?Bad-Boy-Image? und setzt sich kritisch mit Pose und Wirklichkeit des
      Gangster-Raps auseinander. Im künstlerisch-kritischen Stil des Dadaismus
      hat Kain Schwarz Texte von Brecht, Goebbels und Gangsterrappern wie Sido
      und Fler zu einer Collage verarbeitet. Auch Insassen der JVA Plötzensee
      kommen zu Wort und erzählen von einer Realität, die nicht jeder
      Gangsterrapper aus eigener Erfahrung kennt.

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      Samstag, 24.01.2009
      16.05 Uhr, SWR2
      Spielraum

      Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau
      elfeinhalb
      Hörspiel nach seinem gleichnamigen Kinderbuch von Friedrich Ani
      Erzähler: Michael Rotschopf
      Musik: Sebastian Gramss / Underkarl
      Regie: Beate Andres
      Produktion: SWR 2008
      Länge: 55 Minuten

      Zweitsendung: 25.01.2009, 8.03 Uhr in cont.ra

      Mein Name ist Simon Kesselbeck, ich bin elfeinhalb und gehe seit einem
      Monat in die sechste Klasse der Helen-Keller-Realschule. Und das sind meine
      Memoiren .
      Genau wie in den Memoiren berühmter Hollywoodschauspieler, die seine Ma
      immer liest, will Simon sich dringend von der Seele schreiben, was er alles
      in diesem Sommer mitgemacht hat: Unter anderem musste er sterben und das
      gleich mehrmals. Schuld daran ist das Mädchen im gelben Badeanzug, das
      einfach so im Schwimmbad vor ihm stand: Annalena. Annalena aus Berlin, mit
      dem grünen Kleid, der roten Mütze und dem blauen Ring am Daumen. Simon hat
      noch nie ein Mädchen mit einem Ring am Daumen gesehen. Annalena wohnt mit
      ihren Eltern in dem Hotel, in dem Simons Mama Köchin ist und eigentlich ist
      sie nur auf der Durchreise zum Tegernsee. Dafür richtet sie aber allerhand
      an: Wegen Annalena rennt Simon volle Kanne gegen eine Glasscheibe, schwänzt
      die Schule und verliert erst seine Schuhe, dann seine Stimme und am Ende
      fast den Verstand. Das bringt nicht nur allerhand Ärger mit der Mutter,
      Simon ist sein Leben auch einfach total peinlich. Peinlicher als peinlich.
      Als er wieder einmal vor Annalena geflüchtet ist und im Englischen Garten
      sitzt, stimm- und schuhlos, taucht plötzlich eine waschechte » Nümpfe« auf
      und erzählt ihm eine Gesch ichte, die sein Leben verändert. Gegen
      Sprachlosigkeit kann scheinbar doch etwas getan werden. Die wichtigste
      Person in dieser Liebesverzweiflung ist für Simon der Großvater. Er liegt
      zwar mit » Herzkasperl« , einem Herzanfall im Krankenhaus, hat aber
      trotzdem den Durchblick und begrüßt seinen Enkel mit den Worten: » Was ist
      los mit dir« und etwas später » Bist du verliebt?« . Als der Junge ihm
      seine Gefühle gesteht, seine Angst davor, tröstet er ihn: » Ein Herzkasperl
      im Kopf ist das Schönste, was dir passieren kann «.
      Friedrich Ani, bekannt durch seine Tabor-Süden-Krimis und seine
      Jugendromane, schickt seinen kindlichen Helden mit detektivischer Akribie
      auf die Fährte seiner eigenen Gefühle. Lässt ihn aber, anders als er es den
      Helden in den Erwachsenenromanen zugesteht, seine Sprache wiederfinden.
      Süddeutsche Zeitung

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      Sonntag, 25.01.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn-und Feiertag

      SWR2 extra: Die Macht der Musik
      18.20 SWR2 Hörspiel am Sonntag
      Doktor Faustus (8/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,
      erzählt von einem Freunde
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann und Hermann
      Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 86 Minuten

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman » Doktor
      Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann
      im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine
      syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus
      der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee
      des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held
      war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und
      heute.? SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von
      Thomas Manns großem Komponistenroman fort. Der Altphilologe Serenus
      Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines
      Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs
      Deutschlands aus der Perspektive des » inneren Emigranten« verläuft
      parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet
      er sich in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der
      evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als » deutschester
      aller Künste« zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges
      und schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der
      Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den » Durchbruch zum Neuen« ist
      eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt
      und 1940 mit dem Tod endet.

      Teil 9, 1. Februar, 18.20 Uhr

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      Veranstaltungen:
      Freitag, 16.01.2009
      Art?s Birthday 2009. »safe and sound«
      SWR 2 feiert den 1.000.046. Geburtstag der Kunst mit Live-Konzert von
      Stefano Gianotti und -Sendung im Hochschule für Gestaltung Studio, 21.30
      Uhr,
      Ort: ZKM_ Lorenzstraße 19, Karlsruhe
      Eintritt frei
      Dieses Jahr wird am 16. Januar 2009 in den »Art?s Birthday« in Gedenken an
      den Fluxus-Künstler Robert Filliou hineingefeiert. Filliou behauptete im
      Jahr 1963, dass exakt vor einer Million Jahren die Kunst geboren worden
      sei, um präzise zu sein, am 17. Januar, seinem eigenen Geburtstag. Zur
      Geburtsstunde der Kunst ernannte Filliou ein fiktives, zufälliges Ereignis:
      »Als jemand einen trockenen Schwamm in ein Gefäß voll Wasser fallen ließ«,
      und bemerkte dazu selbstironisch: »bescheidene Anfänge, aber schaut uns
      heute an«.
      Seit Fillious Tod 1987 führen Künstler weltweit den »Art?s Birthday« fort:
      Mit »mailart«, Fax und »slow scan tv events«. Die spontan durchgeführten
      und vernetzten Events finden an vielen verschiedenen Orten statt. Die
      einzige Voraussetzung ist, dass jede Gruppe Geburtstagsgeschenke senden und
      empfangen kann. Die Ars Acustica Group der European Broadcast Union (EBU)
      organisiert seit fünf Jahren eines dieser Events: Über die
      EBU-Satellitenkanäle »Verdi« und »Ravel« werden akustische Geschenke
      zwischen den international Beteiligten ausgetauscht. Das Motto der
      diesjährigen Feier heißt »safe and sound«.
      Der Klangkünstler Stefano Gianotti wird in der HfG live ein Stück mit dem
      Thema »Relativität der Sicherheit« zusammen mit einer polnischen
      Vokalsolistin, zwei Perkussionisten und Live-Elektronik aufführen.

      Stefano Giannotti Sampling, Banjo, E-Gitarre
      Frank Thomé Perkussionist
      Rie Watanabe Perkussionistin
      Mit ichiigai:tordebruit,
      george hazard feat gougou bonnard
      futuramsis the artists formally known as feat. composting
      Livestream des Konzerts von 20.05 bis 0 Uhr unter: swr.de/swr2
      Eine Kooperation von HfG, SWR und ZKM | Zentrum für Kunst und
      Medientechnologie Karlsruhe

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 26.01.-01-02.2009
      in SWR2 und SWR4

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      Donnerstag, 22.01.2009
      22.03 Uhr, SWR 2
      Krimi

      Die Nacht der Raben (2)
      Feuer und Eis
      Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Ann Cleeves
      Aus dem Englischen von Tanja Handels
      Musik: Peter Kaizar
      Hörspielbearbeitung und Regie:
      Mark Ginzler
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Länge: 57 Minuten

      Wie mochte es für Catherine Ross gewesen sein, als Fremde auf die Inseln zu
      kommen? Sie war in einer Stadt in Yorkshire aufgewachsen und konnte sich
      nicht daran gewöhnen, in einem Goldfischglas zu leben, wo jeder genau
      wusste, was der andere tat, oder zumindest glaubte, es zu wissen. Winter
      auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Oben
      in Hillhead am Rande von Ravenswick wohnt der seltsame Außenseiter Magnus
      Tait ? er grinst, wenn andere weinen, bewundert Raben für ihre Klugheit und
      Grausamkeit und hört die Stimme seiner Mutter, obwohl die schon eine ganze
      Weile tot ist. Seit acht Jahren hat ihn niemand mehr besucht, im ganzen
      Dorf kursieren schaurige Gerüchte über ihn. Vor acht Jahren wurde er
      verhaftet, nachdem die kleine Catriona verschwunden war. Ihre Leiche wurde
      nie gefunden. Doch man konnte ihm nichts nachweisen. Und in dieser
      Neujahrsnacht ist der ideale Moment gekommen, um dem alten Sonderling einen
      Besuch abzustatten und ihm ein frohes neues Jahr zu wünschen ? das
      beschließen zumindest die angetrunkenen Schulfreundinnen Catherine und
      Sally auf dem Heimweg von einer Silvesterparty. Vier Tage später liegt
      Catherine tot im Schnee. Sie trägt einen roten Schal. Mit dem ist sie
      erwürgt worden. Um ihren leblosen Körper kreisen Raben ? die Lieblingsvögel
      von Magnus Tait. Als Fran Hunter auf dem Schulweg ihrer Tochter die Leiche
      der 16-Jährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Schnell macht
      die Geschichte des Mordfalls die Runde und Magnus Tait wird festgenommen.
      Doch es wird auch in andere Richtungen ermittelt, und deshalb wird eigens
      ein Spezialteam vom Festland eingeflogen, das die Aufklärung des Falls
      vorantreiben soll. Doch weder der sensible und unter » emotionaler
      Inkontinenz« leidende einheimische Polizist Perez, noch Detective Inspector
      Taylor vom Spezialteam will an eine einfache Lösung glauben. Und so beginnt
      ihre Suche nach der Wahrheit, die tief in die Vergangenheit des Dorfes
      führt, wo menschliche Abgründe, Leidenschaften und Tabus lauern, deren
      Folgen bis heute traumatisierend sind. Kein ungefährliches Unterfangen,
      denn auch Catherine grub vor ihrem Tod in der Vergangenheit, auf der Suche
      nach verborgenen Bedeutungen ... Nachdem sie mit ihrem depressiven Vater
      auf die Insel gezogen war, hat sie für allerhand Wirbel gesorgt. Nicht nur,
      dass sie vielen Männern, alten wie jungen, den Kopf verdreht hat ? sie
      spionierte auch für ein Filmprojekt Geheimnisse aus. Kein Wunder also, dass
      einige Inselbewohner nicht gerade gut auf sie zu sprechen waren. Weißt du,
      wem du trauen kannst? Eine falsche Antwort auf diese Frage hat Catherine
      das Leben gekostet. Die Sache mit dem Vertrauen wird auch für Fran und
      Perez immer brisanter, zumal sie einander nicht unattraktiv finden. Fran
      findet n ämlich noch eine Leiche: die von Catriona. Und dann verschwindet
      während des Wikingerfestivals Up Helly Aa ihre achtjährige Tochter Cassie.

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      Freitag, 30.01.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Überwachen und Mahnen
      von Serotonin
      Komponist: Matthias Pusch
      Regie: Serotonin
      Produktion: WDR 2007
      Länge: 51 Minuten

      » Sind Sie sich bewusst, dass Sie sich gerade antisozial verhalten haben? «
      Seit 2006 gibt es in der kleinen englischen Stadt Middlesbrough eine neue
      Form der Videoüberwachung: Ordnungsverstöße werden nicht nur gefilmt,
      sondern durch einen installierten Lautsprecher auch sofort gerügt. Die
      mahnende Stimme des Überwachers weist darauf hin, dass man seine Kippe
      fallen gelassen hat, in der Fußgängerzone Rad fährt oder ohne Genehmigung
      auf der Straße musiziert. Überwachen und Mahnen ? die Strategie der
      Zukunft. Das Autorenduo Serotonin will dieses eindrucksvolle Modell
      dokumentieren, auf seine Wirksamkeit überprüfen und natürlich optimieren.
      In einem akustischen Feldversuch wird die große Korrekturoffensive
      gestartet: Probanden werden Fehlverhalten suchen, analysieren und
      öffentlich korrigieren. Was wird passieren, wenn man einen pflichtbewussten
      deutschen Mitbürger mit den entsprechenden technischen Mitteln in den Kampf
      gegen antisoziales Verhalten schickt? Wie gut muss ein Überwacher sein,
      damit er auch ermahnen darf? In einem fairen Wettbewerb der
      Überwachungssysteme wird die effizienteste und nachhaltigste Methode
      ermittelt. Denn: Überwachung ist gut, Kontrolle ist besser.

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      Samstag, 31.01.2009
      16.05 Uhr, SWR 2
      Spielraum

      Das fremde Kind
      Von Mario Göpfert
      Nach dem gleichnamigen Märchen von E.T.A. Hoffmann
      Produktion: Rundfunk der DDR 1986
      Länge: 40 Minuten

      Onkel Cyprianus, Minister in der Hauptstadt, ist zu Besuch auf dem Land in
      Brakelheim bei seinem Vetter, der zwei naturbegeisterte Kinder hat: Felix
      und Christlieb. Die beiden sind bisher ohne Hofmeister aufgewachsen. Im
      Gegensatz zu ihnen sind die Ministerkinder Hermann und Adelgunde schon zu
      Lernmaschinen dressiert. Sie wirken wie ein mechanischer Trommler und eine
      Puppe. Mit Hilfe des Ministers wird nun auch für die Brakelkinder ein
      Hofmeister bestellt: Magister Tinte, ein widerlicher Kerl, der die
      Frischluft und den Wald fürchtet, in dem die Kinder sonst so gern gespielt
      haben. Er versucht, seinen Zöglingen trockenes Wissen einzupauken.
      Verzweifelt suchen die Kinder Hilfe bei einer Waldfee, die von einem
      Gnomenkönig verfolgt wird. Könnte es gar sein, dass es sich bei diesem
      Unhold um Magister Tinte höchstpersönlich handelt?

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      Samstag, 31.01.2009
      21.05 Uhr, SWR2
      Spielraum

      Berta und Marta
      Mundartkomödie von Susanne Hinkelbein
      Regie: Susanne Hinkelbein
      Produktion: SWR Tübingen 2001
      Länge: 41 Minuten

      Zwei Schwestern, wie sie im Buche stehen: Das sind Berta und Marta.
      Schwäbisches Urgestein, ledig. Zwei, die seit Jahr und Tag aufeinander
      angewiesen sind und zusammen leben. Vor dem Einschlafen erzählen sie sich
      Geschichten, beklagen das ein oder andere Zipperlein und hoffen aufs lange
      ?Gsondsei?. In den vielen schlaflosen
      Nächten rufen sie längst vergangene Erinnerungen wach, philosophieren über
      den Vollmond, Himmel und Hölle. Die Angst vor Einbrechern vergeht mit alten
      Liedern und Sprüchen. Und dann gibt es ja immer noch den Schutzengel, auf
      den man hoffen kann.
      Eine köstlich tragikomische Welt zwischen Schlafstube und Firmament.

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      Sonntag, 01.02.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn- und Feiertag

      18.20 SWR2 Hörspiel am Sonntag
      Doktor Faustus (9/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,
      erzählt von einem Freunde
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann
      und Hermann Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman » Doktor
      Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann
      im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine
      syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus
      der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee
      des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held
      war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und
      heute.? SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von
      Thomas Manns großem Komponistenroman fort. Der Altphilologe Serenus
      Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines
      Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs
      Deutschlands aus der Perspektive des » inneren Emigranten« verläuft
      parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet
      er sich in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der
      evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als » deutschester
      aller Künste« zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges
      und schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der
      Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den » Durchbruch zum Neuen« ist
      eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt
      und 1940 mit dem Tod endet.
      (Teil 10, 8. Februar, 18.20 Uhr)

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 02.02.- 08.02.2009
      in SWR2 und SWR4
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      Dienstag, 03.02.2009
      23.03 Uhr, SWR 2
      ars acustica

      Dunkelblau
      von Christian Calon und Uli Aumüller
      Komposition und Realisation: Christian Calon, Uli Aumüller
      Produktion: DLR Kultur/SWR2008/Ursendung
      Länge: 53 Minuten

      In traditioneller Begrifflichkeit denken wir also an eine Oper, eine
      Kino-Oper, die nicht, wie bei Opernverfilmungen üblich, lauter Geigen
      zeigt, die man nicht sieht, und Musiker in Fräcken auftreten lässt, die man
      ebenso nicht sieht - und Menschen im Kino zeigt, die sich so verhalten wie
      auf einer Opernbühne, obwohl wir uns im Kino befinden - sondern wir denken
      an eine Oper, deren Musik und Instrumentierung sich genau aus der
      musikalischen Gattung speist, die gleichzeitig mit dem Kino das Licht der
      Welt erblickt hat, nämlich der elektroakustischen Musik - deren
      Grundmaterialien aus den Geräuschen stammt, die durch die Geschichte des
      Films, seinen Bildern, seinen Handlungssträngen motiviert sind - und die
      dann im Verlauf der Geschichte immer mehr ihr Eigenleben entfalten.
      Uli Aumüller und Christian Calon
      So wie Leinwand und Opernbühne gern auf große Emotionen setzen, gehen auch
      die beiden Klangcineasten bei ihrer »Verstrickung aus Narration und Musik«
      von einer intensiven Liebesgeschichte aus. Und ähnlich wie in der
      Sonatenform kommen ein männliches und ein weibliches Thema immer enger
      miteinander in Berührung.
      ------------------------------------------------------------
      Donnerstag, 05.02.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Cura Vitae - Hoffmanns erster Fall (1)
      Hörspiel von Robert Steudtner und Leonhard Koppelmann
      Komposition: Hendrik Meyer
      Regie: Robert Steudtner
      und Leonhard Koppelmann
      Produktion: WDR 2008
      Länge: 46 Minuten

      Kriminalhauptkommissarin Christiane Hoffmann wird gegen ihren Willen von
      einem Fall im türkischen Drogenmilieu abgezogen. Statt einer Serie von
      brutalen Morden soll sie nun den Tod einer alten Dame untersuchen, die kurz
      zuvor in einem Altenpflegeheim gestorben ist ? laut Totenschein eines
      natürlichen Todes. Die Angelegenheit wird inoffiziell behandelt, da die
      Tote die Mutter des einflussreichen Staatssekretärs Walter Toussaint war.
      Nur durch die Andeutung eines Karrieresprungs und die Schmeicheleien ihres
      Vorgesetzten, des Kriminaldirektors Geschoneck, lässt sich Hoffmann auf
      diesen Freundschaftsdienst für Toussaint ein. Konfrontiert mit der Realität
      eines unterfinanzierten Pflegeheims und der Erkenntnis, dass es sich bei
      dem Fall offenbar nur um eine auf dem Rücken des Heims ausgetragene
      Familienfehde handelt, verliert Hoffmann bald jeden Antrieb. Doch dann
      stößt sie auf ein viel größeres Geheimnis ? eines, das so unvorstellbar
      scheint, dass weder die Heimleitung des » Cura Vitae« noch Geschoneck davon
      etwas wissen wollen.
      Das Hörspiel » Cura Vitae - Hoffmanns erster Fall« ist Teil eines »Doubles
      « zum Thema Pflegenotstand: Die Autoren Leonhard Koppelmann und Robert
      Steudtner haben sich auch in einem Feature dem Thema gewidmet (siehe
      Mittwoch, 22.05 Uhr).

      Der 2. Teil wird am Donnerstag den 12.02.2009 gesendet!
      -----------------------------------------------------------------------------------------

      Freitag, 06.02.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Die Stunde des Metronoms
      Hörspiel von Almut Tina Schmidt
      Komposition: Henrik Albrecht
      Regie: Susanne Krings
      Produktion: WDR 2006
      Länge: 48 Minuten

      » Am Montag, den 24. November, bemerkte ich gegen Mittag, dass ich einen
      Traum der vergangenen Nacht immer noch für Wirklichkeit hielt. Mir blieb
      nichts anderes übrig, als die Arbeit niederzulegen und nach Hause zu gehen.
      Die folgenden Tage verbrachte ich damit, meinen Job zu kündigen, mich
      scheiden zu lassen, Bungalow, Boot und Auto zu verkaufen. «
      Wolf gerät über sein ungeordnetes Bewusstsein ins Straucheln und stürzt
      zurück in sein Kindheitstrauma: Die von ihm gefürchtete Klavierlehrerin
      steht ihm wieder leibhaftig gegenüber ? und hat nichts von ihrem Schrecken
      verloren. Sofort ist er wieder gefangen in der Welt der Fingerübungen und
      Konkurrenzkämpfe mit zahnspangentragenden Streberschülern. Alles ist, wie
      es war ? nur noch viel bizarrer. Was ist die Zeit? Metronom und Uhr ticken
      um die Wette und lassen Wolf alleine mit der Unausweichlichkeit seines
      Albtraums.

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      Samstag, 07.02.2009
      16.05 Uhr, SWR 2
      Spielraum

      Im Windkanal
      Der Spielraum als Schatzkammer
      Von Günter Maurer
      Länge: 55 Minuten

      Den Wetterbericht kennen wir alle und den Wind haben wir uns auch schon das
      eine oder andere Mal um die Ohren wehen lassen. Aber es gibt Leute, die
      beschäftigen sich mit nichts anderem als mit Wind und Wetter - und das auch
      noch wissenschaftlich. An der Stuttgarter Universität zum Beispiel. Dort
      erfahren die SWR2 Spielraumkinder jede Menge darüber, wie die Erforschung
      des Wetters vor sich geht, was das Wetter mit dem Klima zu tun hat und wozu
      ein Windkanal dient.
      -------------------------------------------------------------

      Sonntag, 08.02.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonn- und Feiertag

      Doktor Faustus (10/10)
      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn,
      erzählt von einem Freunde
      Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
      Hörspielbearbeitung: Manfred Hess, Leonhard Koppelmann und Hermann
      Kretschmar
      Komposition: Hermann Kretschmar
      Regie: Leonhard Koppelmann
      Produktion: HR/BR 2007
      Länge: 90 Minuten

      Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman » Doktor
      Faustus« . Viereinhalb Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann
      im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine
      syphilitische Komponistenfigur an: » Ich verfolge einen sehr alten Plan:
      eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus
      der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das
      Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem
      Vom-Teufel-geholt-werden, d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee
      des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch
      das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal
      Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held
      war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und
      heute.? SWR2 setzt in diesem Jahr die 10-teilige Hörspieladaption von
      Thomas Manns großem Komponistenroman fort. Der Altphilologe Serenus
      Zeitblom schreibt in den Jahren 1943 bis 1945 die Biografie seines
      Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn. Die Schilderung des Untergangs
      Deutschlands aus der Perspektive des » inneren Emigranten« verläuft
      parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet
      er sich in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der
      evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als » deutschester
      aller Künste« zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges
      und schließlich der 1920er-Jahre durchbricht er die Sackgasse der
      spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der
      Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den » Durchbruch zum Neuen« ist
      eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt
      und 1940 mit dem Tod endet.

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      Donnerstag, 12.02.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Cura Vitae - Hoffmanns erster Fall (2)
      Hörspiel von Robert Steudtner
      und Leonhard Koppelmann
      Komposition: Hendrik Meyer
      Regie: Robert Steudtner
      und Leonhard Koppelmann
      Produktion: WDR 2008
      Länge: 47 Minuten

      Kriminalhauptkommissarin Christiane Hoffmann wird gegen ihren Willen von
      einem Fall im türkischen Drogenmilieu abgezogen. Statt einer Serie von
      brutalen Morden soll sie nun den Tod einer alten Dame untersuchen, die kurz
      zuvor in einem Altenpflegeheim gestorben ist ? laut Totenschein eines
      natürlichen Todes. Die Angelegenheit wird inoffiziell behandelt, da die
      Tote die Mutter des einflussreichen Staatssekretärs Walter Toussaint war.
      Nur durch die Andeutung eines Karrieresprungs und die Schmeicheleien ihres
      Vorgesetzten, des Kriminaldirektors Geschoneck, lässt sich Hoffmann auf
      diesen Freundschaftsdienst für Toussaint ein. Konfrontiert mit der Realität
      eines unterfinanzierten Pflegeheims und der Erkenntnis, dass es sich bei
      dem Fall offenbar nur um eine auf dem Rücken des Heims ausgetragene
      Familienfehde handelt, verliert Hoffmann bald jeden Antrieb. Doch dann
      stößt sie auf ein viel größeres Geheimnis ? eines, das so unvorstellbar
      scheint, dass weder die Heimleitung des » Cura Vitae« noch Geschoneck davon
      etwas wissen wollen.
      Das Hörspiel » Cura Vitae - Hoffmanns erster Fall« ist Teil eines »Doubles
      « zum Thema Pflegenotstand: Die Autoren Leonhard Koppelmann und Robert
      Steudtner haben sich auch in einem Feature dem Thema gewidmet (siehe
      Mittwoch, 4. Februar, 22.05 Uhr).
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      Freitag, 13.02.2009
      22.33 Uhr, SWR2
      Krimi

      Eigentum am Lebenslauf
      Das Gesamte im Werk
      des Alexander Kluge
      Von Andreas Ammer
      Regie: Andreas Ammer
      Produktion: BR 2007
      Länge: 54 Minuten

      Lebensläufe hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und
      Fernsehgestalter Alexander Kluge Anfang der 60er-Jahre erstmals als
      Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien » teils erfunden, teils nicht
      erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte « . Viel mehr
      jedoch hat Alexander Kluge in seinem Leben erzählen lassen: In seinen
      TV-Magazinen ist er ein elektronischer Sokrates, der jeden seiner Gäste bis
      an die Grenze des Erträglichen davon erzählen lässt, was ihr Leben und die
      gesamte Welt im Innersten zusammenhält. Anlässlich des 75. Geburtstags von
      Kluge hat Andreas Ammer ihn in seinem Münchner Küchenstudio besucht und
      erzählen lassen. Zusammen mit Kluge hat er aus dessen Gesamtwerk, vor allem
      aber aus den wenigen autobiografischen Skizzen, die erstmals in dem Band »
      Tür an Tür mit einem anderen Leben« erschienen sind, ein Stück
      unmittelbares Radio gemacht. Halb Erzählung, halb große Oper, die ? wenn
      nicht vor 630 Millionen Jahren ? dann vielleicht an dem Tag beginnt, als
      Walter Benjamin 1056 Meter entfernt von dem Haus übernachtete, in dem
      Alexander Kluge zwei Monate später, am 14.02.1932, geboren werden sollte.
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      Samstag, 14.02.2009
      21.05 Uhr, SWR4
      Mundarthörspiel

      Am Rhi Damm
      Alemannisches Hörspiel
      von Michael Köhlmeier
      Regie: Hartmut Kirste
      Produktion: SWR Freiburg 2000
      Länge: 34 Minuten

      Ein Jogger und eine Hundebesitzerin treffen auf dem Rheindamm südlich von
      Breisach aufeinander. Der Jogger hat Angst vor Hunden, davor, einen
      Herzinfarkt zu bekommen und vor dem Tod in all seinen Erscheinungsformen.
      Im Gespräch mit der Hundebesitzerin, einer jungen Frau, die vor gar nichts
      Angst zu haben scheint, entsteht eine kleine heiter-melancholische
      Philosophie des Alltags, des Wartens und der Tapferkeit des Augenblicks.
      Als dann ein Mann hoch zu Ross hinzukommt, ist es der Jogger, der sich dem
      Reiter und seiner fordernden Arroganz entgegenstellt.
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      Sonntag, 15.02.2009
      18.20 Uhr,SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Ein Zimmer im Haus des Krieges
      Nach dem gleichnamigen Roman von Christoph Peters
      Hörspielbearbeitung: Beate Seidel
      Sprecher: Sebastian Kowski u.a.
      Komposition: Nora Thiele
      Regie: Günter Maurer
      Produktion: SWR 2009 - Ursendung
      85 Minuten

      » Weshalb fasst ein 30-jähriger Mann aus Deutschland den Entschluss, sich
      einer ägyptischen Terrororganisation anzuschließen? « Claus Cismar,
      deutscher Botschafter in Kairo, beschäftigt dieser Fall weit über die
      beruflichen Grenzen hinaus. Er muss den deutschen Islamisten Jochen
      Sawatzky, dessen Anschlag fehlgeschlagen ist, im ägyptischen Gefängnis
      besuchen. Seine Aufgabe ist es, weitere Folterungen zu verhindern und die
      Auslieferung nach Deutschland durchzusetzen. Als Cismar bei dem Versuch,
      die brutale Gewalt der Islamisten zu begreifen, die Nerven durchgehen und
      er » Gegen welchen Angriff verteidigen Sie sich?! « brüllt, echot in seinem
      Kopf die Stimme seines Vaters: » Und was, bitte schön, hat Vietnam mit
      einem Kaufhaus in Frankfurt zu tun!? « Cismar war damals still aus dem
      Zimmer gegangen, hatte seinem Vater nichts entgegnet. Cismar war Anwalt
      geworden, dann Botschafter, er hatte Karriere gemacht, statt weiter auf
      Demos zu gehen. Sawatzky sagt ruhig: » Wollen Sie mir erklären, dass es
      sich bei der Besetzung Palästinas, dem Krieg im Irak, der Frage, wer die
      Ölreserven kontrolliert um voneinander isolierte Phänomene handelt? «
      Cismar muss sich schließlich fragen, ob sein Glaube an die Veränderung der
      Gesellschaft in kleinen Schritten nicht ebenso naiv und größenwahnsinnig
      ist wie der Traum von ihrer Zerstörung durch Terror.

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      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 19.02.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Falsches Herz
      Kriminalhörspiel von Friedrich Ani und Uta-Maria Heim
      Musik: Arndt Wirth
      Regie: Günter Maurer
      Produktion: SWR 2008 - Ursendung
      Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche lang zum Download bereit
      auf: radiotatort.ard.de
      Länge: 53 Minuten

      Ganz schnell, ganz schnell muss das gehen. Du musst die Plastiktüte ganz
      schnell über den Kopf ziehen und zuhalten, fest zuhalten, ganz fest
      zuhalten. Das geht dann schnell. Aber Kraft musst du schon haben, weil ...
      Es wehrt sich doch. Bad Mergentheim im letzten September: Da ist der
      10-jährige Niklas Geiger ermordet worden. Sexualstraftat, eindeutig.
      Zahlreiche Spuren sexueller Gewalt. Niklas wurde getötet, weil er sich
      gegen seinen Peiniger zur Wehr setzte. Dann Rohnburg, vielleicht 20
      Kilometer weiter, kurz vor Weihnachten. Marius Schindler, 8 Jahre, wird
      erstickt. Mit einer Plastiktüte. Bisher kaum verwertbare Spuren, Motiv
      unklar, keine Verdächtigen. Und jetzt, im April, wieder Hohenlohe: Lara
      Schaub, 12, aus Creglingen. Die SoKo durchkämmt mit Freiwilligen die
      Gegend. Ihr Fahrrad wird im Wald gefunden.
      Ist der Mörder von Niklas und Marius identisch? Und hat dieser Serientäter
      wieder zugeschlagen? Das LKA Baden-Württemberg gerät unter Druck. Die
      Abteilung Operative Fallanalyse wird hinzugezogen, um ein Täterprofil zu
      erstellen. Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner und KHK Nina Brändle haben
      einmal mehr Gelegenheit, ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden
      anzuwenden. Sie besuchen die Tatorte und stoßen im rauen Hohenlohe auf
      heftigen Widerstand: Es gibt keine brauchbaren Zeugen. Die Kinder, die
      etwas gesehen haben, blocken ab. Die Polizeibeamten vor Ort machen Dienst
      nach Vorschrift. Weil sich Nina Brändle aber nicht abwimmeln lässt und
      Finkbeiner seiner männlichen Intuition folgt, kommen Abgründe ans
      Tageslicht, mit denen niemand gerechnet hat.
      » Falsches Herz « ist nach » Himmelreich und Höllental« und » Mordlauf« das
      dritte Stück des SWR für die Reihe ARD Radio Tatort. Das
      badisch-schwäbische Profiler-Duo Finkbeiner/Brändle hat sich schnell
      etabliert. Zu » Mordlauf« schrieb die Süddeutsche Zeitung: » Die Leistung
      dieses Krimis in Addition mit dem ersten SWR Fall ?Himmelreich und
      Höllental? ist, dass der Zuhörer ein Gespür entwickeln kann für den
      Instinkt der Ermittler. «
      -----------------------------------------------------------------------------

      Freitag, 20.02.2009
      22.03 Uhr, SWR 2
      Hörspiel-Studio

      Traumräume
      Ein Dialog zwischen Paul Celan und Novalis
      Hörstück von Juan Allende-Blin
      Regie: Juan Allende-Blin
      Produktion: SWR 2007
      Länge: 42 Minuten

      » Mich dünkt der Traum eine Schutzwehr gegen die Regelmäßigkeit und
      Gewöhnlichkeit des Lebens, eine freie Erholung der gebundenen Fantasie, wo
      sie alle Bilder des Lebens durcheinander wirft und die beständige
      Ernsthaftigkeit des erwachsenen Menschen durch ein fröhliches Kinderspiel
      unterbricht. Ohne die Träume würden wir gewiss früher alt, und so kann man
      den Traum, wenn auch nicht unmittelbar von oben gegeben, doch als eine
      göttliche Mitgabe, einen freundlichen Begleiter auf der Wallfahrt zum
      heiligen Grabe betrachten. « Ein Fragment von Novalis, das am Beginn der
      deutschen Romantik steht und dessen Widerhall der Komponist Juan
      Allende-Blin in Gedichten von Paul Celan erkennt. In seinem Hörstück
      versetzt er Paul Celan und Novalis in einen poetisch-musikalischen Dialog ?
      mit zwei Zwischenrufen des romantischen Naturwissenschaftlers und
      Novalis-Freundes Johann Wilhelm Ritter.
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      Sonntag, 22.02.2009
      18.20 Uhr, SWR2
      Hörspiel am Sonntag

      Die Rote Zone
      Nach Texten von Grigori Pasko
      Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit
      Komposition: Ralf Haarmann
      Hörspielbearbeitung: Nikolai von Koslowski und Lorenz Schröter
      Regie: Nikolai von Koslowski
      Produktion: WDR 2007
      Länge: 55 Minuten


      Flottenkapitän Grigori Pasko erhält von seinen Vorgesetzten den Auftrag,
      die russische Marine kritisch zu beobachten. Nachdem er genau das getan
      hat, findet er sich im russischen Strafvollzug wieder. Pasko wird
      vorgeworfen, für Japan spioniert zu haben. Wie sich später herausstellt,
      ist er unschuldig. Aber das ist nebensächlich. Seine Aufzeichnungen über
      die Haft erzählen deutlich von der Verwirrung und dem Entsetzen eines
      Menschen, der sich plötzlich in einem menschenverachtenden Strafvollzug
      wiederfindet. Seit Dostojewskis ?Bericht aus einem Totenhaus? und
      Solschenizyns » Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch« hat sich im
      russischen Strafvollzug vieles geändert ? erschreckend ist, was sich nicht
      geändert hat.

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      Veranstaltungen:
      (Nachtrag eingearbeitet, hp 17.02.2009)

      SWR2 HÖRBAR an Donnerstag, 19.02.2009 um 20:00 Uhr
      Prelistening
      Die Amnesie der Ozeane
      Hörspiel von Stephan Krass
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR 2009

      Rap und Rahpsodie, das Netz als universales Paradigma und die Zwergkängurus
      als Orientierungshilfe dank arttypischem Krisenmanagment.

      Ort: Haus für Film und Literatur, Freiburg, Alter Wiehrebahnhof / Urachstr. 40
      Vorverkauf unter Literaturbüro: 0761 / 289989

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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 23.02.-01.03.2009
      in SWR2 und SWR4
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      Donnerstag, 26.02.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Krimi

      Storyboard
      Kriminalhörspiel von Herbert Beckmann
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR 2006
      Länge: 55 Minuten


      Fünf Jugendliche fahren mit ihrem Betreuer ins Sommerlager nach Schweden.
      Sie gelten als verhaltensauffällig
      und sollen durch die erlebnispädagogische Maßnahme therapiert werden.
      Mitten im Wald haben sie eine Autopanne:
      Der Betreuer verlässt sie, angeblich um Hilfe zu holen, doch er kehrt nicht zurück.
      Hilla, Ninja, Steff, Oskar und Chili versuchen daraufhin, sich allein durchzuschlagen.
      Sie erleben seltsame Abenteuer ? und gelangen zu der verstörenden Erkenntnis, dass alles nur inszeniert ist. Als Hilla und Steff auf dramatische Weise verunglücken, übernimmt Staatsanwältin Heide Benz die Ermittlungen. Sie bekommt es mit menschlichen Abgründen zu tun, die mehr als nur erschreckend sind.
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      Freitag, 27.02.2009
      22.03 Uhr, SWR 2
      Hörspiel-Studio

      Die Amnesie der Ozeane
      Hörspiel von Stephan Krass
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR 2009 - Ursendung
      Länge: 51 Minuten


      Die Geschichte des Rap ist so alt wie die Rhapsodie. Schon die antiken Wandersänger, die mit Homers Versepen unterwegs waren, folgten in ihren Gesängen einem Regelkanon, der mit Rhythmisierungen, Wiederholungen und Remix-Techniken arbeitete. Der performative Charakter macht beide Künste zu akustischen Medien. Seit wir im Bild des Netzes ein universales Paradigma gefunden haben, können wir die Rückbezüge hör- und sichtbar machen.
      Auf die Sprünge helfen uns dabei die Zwergkängurus. Mit ihrem arttypischen Krisenmanagement, das sich an einer geheimnisvollen Ordnung ausrichtet, setzen sie uns auf die Spur der Zeichensysteme, des Großen Generators, des Buchs Mythopoiesis, der Suchmaschine, des Passworts und des Wörterwebstuhls. So erscheint die Lesbarkeit der Welt als patchwork verschiedener Texturen. In die Fäden, mit denen Rhapsodie und Rap verknüpft werden, sind zugleich auch alle Buchstaben verwickelt, die von Alpha (wie in Amnesie) bis zu Omega (wie in Ozean) das Textgeflecht des Schöpfungs-Alphabets umspannen.
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      Samstag, 28.02.2009
      16.05 Uhr, SWR 2
      SWR2 Spielraum

      Adrian und Lavendel
      Hörspiel nach seinem gleichnamigen Kinderbuch von Albert Wendt
      Regie: Karlheinz Liefers
      Produktion: Funkhaus Berlin 1990
      Länge: 40 Minuten


      Adrian, dem Märchendichter, flattert eine zartgeflügelte Dampfwalze genau vor die Füße.
      Die Dampfwalze heißt Lavendel und hat Hunger auf Märchen. Adrian füttert sie Seite um Seite mit seinen Geschichten, und sofort steigt ihr Dampfdruck wieder. Adrian und Lavendel werden Freunde. Aber leicht ist es nicht, mit einer zartgeflügelten Dampfwalze friedlich unter einem Dach zu wohnen. Nachts, wenn alle schlafen, lässt sie laut Dampf ab, schon im Morgengrauen walzt sie einen Weg durch den Garten, und dem mürrischen Nachbarn raubt sie die letzten Nerven.
      Trotzdem ist es wunderbar, mit ihr befreundet zu sein. Alle meine Geschichten sind niemals jünger als zehn Jahre. Sie wachsen stetig, schleifen sich ab, werden durchprobiert. Meine Geschichten entstehen auch durch häufige Perspektivwechsel. Es ist unglaublich wichtig, immer wieder von einer anderen Seite an die Geschichte heranzugehen. Die Dramatik ist zentral, aber eine Geschichte braucht Leben und Detail. Das ist viel Arbeit.
      -----------------------------------------------------------------------------



      Samstag, 28.02.2009
      21.05 Uhr, SWR 4 BW
      Mundarthörspiel

      Die Guck
      Mundarthörspiel
      von Veronika Hinkelbein
      Regie: Susanne Hinkelbein
      Produktion: SWR Tübingen 2009
      Länge: ca. 40 Minuten

      Als Geburtstagsgeschenk für ihre Freundin Marie haben sich Doris, Inge und Petra etwas ganz Besonderes ausgedacht:
      Statt Luftbefeuchter oder Dampfbügeleisen schenken sie ihr diesmal eine Tüte voller Geschichten. Es sind Geschichten, die die drei Freundinnen selbst erlebt haben: Zum Beispiel von wandernden Kröten, von einem abenteuerlichen Essen in der Dunkelkneipe und von einem romantischen Schuster, der einem Schnürsenkel sein Lebensglück verdankt. Vor allem aber geht es in diesen Geschichten um eines: Um die Liebe.
      ----------------------------------------------------------------------------------------------



      Sonntag , 01.03.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      Zeppelini
      Hörspiel von Dunja Arnaszus
      Regie: Ulrich Gerhardt
      Produktion: RBB/DLF 2008
      Länge: 55 Minuten


      Die Litauerin Leva wird von ihrem Bruder Ramunas als Mädchen für alles in einen schleswig-holsteinischen Haushalt vermittelt. Ramunas, der sich mit Spekulationsgeschäften schwer verschätzt hat, versucht nun sich und die Seinen vor verstimmten Gläubigern in Sicherheit zu bringen. Leva trifft in Deutschland auf den liberalen Hausherrn Leysing und seine pragmatische Frau Katharina. Und während Leva wenig erfolgreich versucht, von Deutschland aus dem Verschwinden des Bruders nachzuforschen und gleichzeitig ihre halbgaren Experimente mit litauischen Nationalgerichten auf die Gastgeber loslässt, entzückt Leysings begeisterungsfähiger Enkel Sven sich zunehmend für seine Mission, der charakterstarken Leva mit noch zu entwickelnder Mannhaftigkeit zur Seite zu stehen. Der Weg führt die beiden (samt einer Schranktür, die Leva nicht zurücklassen will, nachdem sie sich mit einem Fußballaufkleber, der an ihr prangt,befreundet
      hat) schließlich zurück nach Litauen -
      in Leysings Auto, das sie sich ?geliehen? haben.





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      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."

      Dr. Markus Merk
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      SWR2-Info:
      Hörspiele vom 02.03. - 08.03.2009
      in SWR2 und SWR4
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      Dienstag, 03.03.2009
      23.03 Uhr, SWR 2
      Ars Acustica

      Jauntal-Übersetzung
      Hörstück von Andreas Fervers
      Nach dem Gedichtband »Prosperosland« von Peter Waterhouse
      Komposition und Regie: Andreas Fervers
      Produktion: SWR 2009 - Ursendung
      Länge: 52 Minuten

      Ein Land des Überganges, ein »Schwellenland«: Für den
      Wiener Dichter und Übersetzer Peter Waterhouse ist das
      südlich von Klagenfurt im Einzugsgebiet von Österreich,
      Italien und Slowenien gelegene Jauntal in erster Linie
      eine Landschaft zwischen den Ländern. In den 129 maximal
      dreizeiligen Gedichten entsteht vor dem inneren Auge des
      Lesers und Hörers Schritt für Schritt eine ganz eigene,
      seltsam fremde Welt, in der das Dorf und die Landschaft
      mit der Sprache verschmelzen. Stetig wächst dabei die
      Distanz zum Idyll: Dunkelheit, Nacht und Tod werden mit
      der gleichen Selbstverständlichkeit registriert wie die
      Details der Natur und des Dorfes. Nicht zuletzt nehmen
      die sprachliche Klarheit und Strenge diesen Gedichten
      jeglichen Anflug von Idylle. Es gilt hier in einem ganz
      fundamentalen Sinn die traditionelle Vorstellung von
      Dichtung als gebundener Rede: Strophen- und Versform,
      Anzahl, Klang und Bedeutungstiefe der Silben sind mit
      einer Präzision ins Werk gesetzt, die sich nur der
      äußersten Konzentration des Lesens und Hörens erschließt.
      Die Musik kontrapunktiert die Gedichte mit einer
      Übertragung in ein paralleles, rein klangliches
      Geschehen. Doch sie berührt sich mit der Sprache. Sie ist
      ausschließlich aus den Klängen der Sprachaufnahmen
      produziert. Auch bei größtmöglicher Entfernung
      voneinander bleiben beide Dimensionen ? quasi versteckt ?
      ganz direkt aufeinander bezogen. Einige kürzere Passagen
      aus Waterhouse jüngst erschienenem Roman »Krieg und Welt«
      sind mit in das Hörstück verwoben. Die meisten beziehen
      sich direkt auf das Jauntal und erhellen das Verständnis
      für den sehr eigenen Blick des Dichters nicht nur auf
      diese Landschaft, sondern auf die Welt im allgemeinen.
      -------------------------------------------------------------

      Donnerstag, 05.03.2009
      22.03 Uhr, SWR 2
      Krimi
      Freitags Mord
      Kriminalhörspiel von Benjamin Kuras
      David Goldberg: Kurt Beck
      Solomon Freitag: Heinrich Schweiger
      Regie: Otto Düben
      Produktion: SR 1982
      Länge: 47 Minuten

      Der angesehene Rabbiner Mr. Freitag bittet einen
      Kriminalbeamten des Morddezernats zu sich. Voraussetzung:
      Er soll jüdischen Glaubens sein. Mr. Goldberg, der
      einzige Beamte des Yards mit der gewünschten Konfession,
      wird mit dem Fall beauftragt und bekommt eine
      unglaubliche Geschichte enthüllt: Der Rabbiner Freitag
      heißt in Wirklichkeit Heinrich Krawetz und war für knapp
      ein Jahr Kommandant des Konzentrationslagers Belzec.
      Soeben hat er einen Mann namens Lichner ermordet, einen
      ehemaligen SS-Unterscharführer. Lichner hatte ihn erkannt
      und versuchte, ihn zu erpressen. Doch der Fall ist nicht
      so klar, wie er zunächst scheint. Die Begegnung mit
      seinem ehemaligen Untergebenen hat verschüttete
      Erinnerungen freigelegt: Krawetz hatte sich nur zum KZ-
      Kommandanten machen lassen, um seine Geliebte, das
      jüdische Mädchen Hanna, zu beschützen. Doch während einer
      schweren Krankheit von Krawetz kam Hanna durch die Schuld
      eben jenes ermordeten Unterscharführers in die Gaskammer.
      Krawetz erholte sich nicht von diesem Schock, seine
      Krankheit verschlimmerte sich. Er wechselte Identität und
      Konfession und lebte bis zum Kriegsende als KZ-Häftling.
      Seine frühere Vergangenheit hatte er komplett verdrängt,
      bis zu dem Tag, an dem Lichner aufkreuzte. Jetzt, im
      wahrsten Sinne zu sich gekommen, verlangt er für sich die
      Strafe, die einzig seiner Mitschuld an tausendfachem Mord
      entspricht.
      ---------------------------------------------------------

      Freitag, 06.03.2009
      22.03 Uhr, SWR2
      Hörspiel-Studio

      Angst hat keine Augen
      von Roswitha Quadflieg
      Regie: Ulrich Lampen
      Produktion: SWR 2009 - Ursendung
      Länge: ca. 55 Minuten

      Ein Fahrstuhl bleibt stecken. Fünf Menschen
      unterschiedlichster Herkunft sind in ihm gefangen ? zwei
      Männer, zwei Frauen, ein Kind. Als die Befreiung der
      Eingesperrten auf sich warten lässt, sind sie gezwungen,
      sich miteinander zu arrangieren. Langsam beginnt die
      Patina der Höflichkeit zu bröckeln, bis sich die
      Ereignisse plötzlich überschlagen. Ein subtiler Albtraum
      setzt ein, in dem die wahre Hölle die anderen Menschen
      sind. Ein Jahr später treffen zwei der ehemaligen
      Fahrstuhlinsassen, der pedantische Philosophie-Professor
      Caspar und die tiefsinnig-derbe Dora, in einem Café
      wieder aufeinander. Professor Caspar ist immer noch
      verfolgt von den Geschehnissen und drängt auf ein
      Gespräch ? doch der Albtraum ist noch nicht vorbei.

      --------------------------------------------------------------

      Sonntag, 08.03.2009
      18.20 Uhr, SWR 2
      Hörspiel am Sonntag

      Der Berg, über den kein Vogel fliegt
      Von Kai Grehn
      Regie: Kai Grehn
      Produktion: SWR/Theater Basel 2009 - Ursendung
      (Uraufführung Badisches Staatstheater Karlsruhe: 21.
      Februar,
      Theater Basel: 25. Februar)
      Länge: ca. 70 Minuten

      Das Stück, dessen Bühnenversion Ende Februar vom
      Badischen Staatstheater Karlsruhe und vom Theater Basel
      uraufgeführt wird, spielt in der Todeszone, in einer Höhe
      über 7000 Meter. Es handelt von einem Mann, der beim
      Besteigen des Berges auf eine ausgesetzte Felsterrasse
      stürzt und, schwer verletzt, gegen Schnee und Kälte,
      gegen Halluzinationen und Sauerstoffmangel, gegen
      Ausgeliefert- und Gefangensein ums Überleben kämpft.
      Ausgehend von eigenen Erlebnissen während einer Himalaya-
      Expedition im Jahr 2004, entwickelt der Autor ein
      gänzlich unromantisches Bergsteiger-Drama. Nah an inneren
      wie äußeren Abgründen, von Auskühlung tödlich bedroht,
      gerät Grehns Verunglückter in existenzielle
      Auseinandersetzungen mit realen wie eingebildeten
      Gesprächspartnern. Es geht um die Faszination der Höhe,
      um Grenzerfahrungen und um eine Glückssuche jenseits
      alltäglicher Ebenen.
      Der Bedingungen eines einsamen Vogels sind fünf:
      die erste, dass er zum höchsten Punkt fliegt;
      die zweite, dass er sich nicht nach Gesellen sehnt,
      nicht einmal seiner eigenen Art;
      die dritte, dass sein Schnabel gen Himmel zielt;
      die vierte, dass er keine bestimmte Farbe hat;
      die fünfte, dass er leise singt.
      San Juan de la Cruz

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      Veranstaltungen:

      DONNERSTAG, 05. MÄRZ 2009
      HÖRBAR | Angst hat keine Augen

      Hörspiel von Roswitha Quadflieg
      Ein Fahrstuhl bleibt stecken. Fünf Menschen
      unterschiedlichster Herkunft sind in ihm gefangen ? zwei
      Männer, zwei Frauen, ein Kind. Als die Befreiung der
      Eingesperrten auf sich warten lässt, sind sie gezwungen, sich
      miteinander zu arrangieren. Langsam beginnt die Patina der
      Höflichkeit zu bröckeln, bis sich die Ereignisse plötzlich
      überschlagen. Ein subtiler Albtraum setzt ein, in dem die
      wahre Hölle die anderen Menschen sind. Ein Jahr später treffen
      zwei der ehemaligen Fahrstuhlinsassen, der pedantische
      Philosophie-Professor Caspar und die tiefsinnig-derbe Dora, in
      einem Café wieder aufeinander. Professor Caspar ist immer noch
      verfolgt von den Geschehnissen und drängt auf ein Gespräch ?
      doch der Albtraum ist noch nicht vorbei.

      Regie: Ulrich Lampen
      Vorpremiere | Erstsendung am 06. März 2009 | SWR 2009

      In der HörBAR zu Gast: Roswitha Quadflieg

      Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg, des Kommunalen
      Kinos und des SWR2.

      | Do 05.03. | 20.00 Uhr | Kinosaal im Alten Wiehrebahnhof -
      Haus für Film und Literatur | Urachstr. 40, 79102 Freiburg |
      Eintritt 5,00/4,00 Euro |

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      ausführlichere Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auf den
      folgenden Internetseiten:
      swr2.de/hoerspiel - kindernetz.de/spielraum -
      swr.de/swr4/bw/programm/mundarthoerspiel
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      http://www.hoerspiel-box.de "... die Hörspiel-Box - Hörspiele gut gehört ..."
      Seit 2008 mit den monatlichen Hörspiel-Charts unter hoerspiel-charts.de
      Hörspiele gibt es übrigens auch hier: hoerspiel-shop.de

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