Welches Buch lest Ihr aktuell?

      Momentan die »Vignetten« (mehr hier im Fötong in November). Diese Novelle ist eine konzentrierte, kluge Erzählung voller Wahrheit, mit glücklichen Einschüssen von Schmerz und Leidenschaft, von Melancholie und Wut. Über allen Zufall hinaus völlig einmalig und individuell und über alles Individuelle hinaus wunderschön musterhaft, wie Johann Wolfgang von Goethe das genannt hätte.


      »Vignetten«, Novelle von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2009 – Limitierte und handsignierte Ausgabe als Hardcover

      Hörprobe auf«: hoerspielprojekt.de/MetaPhone/

      Die Aufnahme ist in HiFi-Stereo-Qualität erhältlich über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

      grifter schrieb:

      Hunter S. Thompson - Gonzo Generation - der Typ ist genial.

      So long

      grifter

      Er _war_ genial... :(

      Ich lese seit c.a. 3 Jahren The Art of Assembly Language. #aushilfstrottel#
      Dann noch was über Linux und wieder mal Siegfried Lenz ihm seine "Deutschstunde". Ich habe keine Ahnung warum ich das Buch so mag...

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      Ich habe mal so spaßeshalber "Rubinrot" eingeschoben, geschrieben von Kerstin Gier.

      Es geht um die siebzehnjährige Gwendolyn, die in einer ziemlich seltsamen Familie aufwächst. Alle paar Jahre wird ein Kind geboren, das ein Zeitreise-Gen in sich trägt. Das heißt, eines Tages wird diesem Menschen schwindelig und flau und *zack* findet er sich in der Vergangenheit wieder. In Gwendolyns Familie liegen alle Hoffnungen auf ihrer Cousine Charlotte, der schon seit Tagen schwindelig ist und die Kopfschmerzen verspürt, nur ist sie bisher noch nicht gesprungen. Das passiert stattdessen eines Tages plötzlich Gwendolyn, die völlig überrascht ist und auch Angst hat.
      Es gibt Möglichkeiten, dieses Springen so zu steuern, dass nichts Schlimmes passieren kann, ein geheimer Zirkel hat dafür die nötigen Apparaturen und Kenntnisse. Nur traut Gwendolyn sich nicht, etwas zu sagen. Und als sie doch damit rausrückt, geht es in der Familie mächtig rund. Und dann verliebt sie sich auch noch zwischen den Zeiten und das Chaos ist perfekt.

      Alle Welt -sprich zahlreiche Leute in einem Buch-Forum- war so begeistert, dass ich mich hab anstecken lassen.
      Nun habe ich das Buch halb durch, aber na ja...es ist nicht schlecht. Schön locker geschrieben, kein öder historischer Kram, auch keine Fantasywelt, die man erst seitenlang kennenlernen muss, an sich eine schöne lockere Teenie-Geschichte mit einer guten Prise Humor...aber diese Begeisterungsstürme kann ich (noch) nicht nachvollziehen.

      "Rubinrot" auf Amazon
      Hmmm ... klingt gar nicht schlecht!
      Bin auf Dein Abschlussfazit gespannt ... das könnte was für mich sein! #jaja#

      Ich selber habe grade Harry Potter abgeschlossen, stecke da aber irgendwie immer noch voll drin ... dürfte irgendwie gerne noch weiter gehn ... :D

      Momentan lenke ich mich mit Bille und Zottel ab ... aber die Bücher sind leider zu schnell gelesen ...

      Muss irgendwie die Zeit zum nächsten Black Dagger rum kriegen ... der laut Amazon am 01.12., laut einem eBay-Verkäufer am 04.11. erscheint ... *grummel*

      Und am 25.11. geht's dann ins Kino ... Vorpremiere von New Moon! #huepf# #freu2#

      #hexe# Bösen Gruß #hexe#





      ~ Unbeliebteste Hexe in der Hörspiel-Foren-Szene & stolz darauf ~
      Wir (!) haben auch schon Karten reserviert :)

      Heute kam ein Buch, um das ich Ewigkeiten herum geschlichen bin und mich nicht dran getraut habe. Aber vor ein paar Tagen gab es im Thalia endlich ein ausgepacktes Buch und noch im Laden habe ich das erste Kapitel verschlungen und dann mal quer durch gelesen.
      Das ist sooooo schön -nach dem Querlesen zu schließen- und dürfte bei mir ähnlich beliebt werden wie "Biss zum..."
      Aber es geht nicht um Vampire...was ich inzwischen auch gut finde, so viele langzahnige Genossen auf dem Büchermarkt unterwegs sind.

      Lucian (Isabel Abedi)



      Becky, hast du dir eigentlich mal überlegt, dass Lucian vielleicht ... kein ... Mensch ist?
      Ich senkte den Kopf.
      Nein, flüsterte ich.
      Aber was ich dachte, war: Ja.

      Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf, der geheimnisvolle Junge Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. So verzweifelt die beiden es auch versuchen, sie kommen nicht voneinander los. Aber bevor sie noch erfahren können, was ihr gemeinsames Geheimnis ist, werden sie getrennt. Mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.


      Quelle: amazon.de
      Lese meist immer mehrere Bücher gleichzeitig, gerade sind es:
      Max Goldt - die Radiotrinkerin
      j t leroy - the hart is decitful above all things
      Irvine Welsh - Marabou stork nightmares
      Dirk Bernemann - ich hab die Unschuld kotzen sehen I & II
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Ich bin bei "Runbinrot" ein weiteres Stück voran gekommen.
      Allerdings spielt das gerade schon seit mehreren Seiten in der Vergangenheit und langweilt mich somit bereits derbe.
      Hoffentlich springt Gwendolyn bald wieder in die Gegenwart zurück...
      Auf Arbeit habe ich vor drei Tagen mit "Die Saat" angefangen und bin begeistert.
      Morgen nehme ich es mir gleich wieder mit und komme hoffentlich gut voran.
      Auf der Zugfahrt letztens habe ich dann "Amokspiel" von Sebastian Fitzek durchbekommen, genial wie immer!

      Standortvermessungen

      Mit seinen Gedichten bewegt sich Wolf Doley im Widerspruch zum Literaturbetrieb, er will den Ursprung, er will sie jedoch bewußt. Das hat die Konsequenz, wenn er sich schreibend über die Verse beugt, die Unschuld immer schon verloren ist.

      Doleys Gedichtband »ins blaue springen«, enthält bereits im Kern die späteren theoretischen Überlegungen, seinen Kampf gegen das Kleinbürgertum und die Konsumgesellschaft, wird hier zur lyrischen Klammer, die sein Denken zusammenspannt. Manchmal scheint es, als wolle dieser Autor in der Entwicklungsgeschichte des lyrischen Ichs die Welt an den Enterhaken nehmen. Das Schreiben ist für Doley immer auch die Emanzipation von der papiernen Welt, ist das Verlassen des akademischen Kreislaufs, der zyklisch strukturierten Welt, ist das Hineingehen in die Linearität und damit der Eintritt in die Geschichte.

      In »Entfant perdu« packt der vielseitige Intellektuelle Doley sein avanciertes Wissen und seine klugen Reflexionen zum Thema „linke Utopie“ in ein Form und stöbert in einem Metaphernhaushalt der viele Facetten des Zeitgeistes aufweist. Seine Beschreibung dieser Experimente ist in ihrer Klarheit hinreißend und schient ein fernes Echo auf Ernst Blochs »Das Prinzip Hoffnung« zu sein. Wenn man seine Essays liest, meint man, die Moderne beginnt, wo der Ursprung, die Herkunft historisch und zugleich vergessen wird; sie leugnet die Verwurzelung in ewig gleicher Überlieferung und behauptet eine Geburt aus eigener Kraft. Doley pustet den Denkerstaub von Intellektuellen beiseite, die den Vogelflug einer vergänglichen Idee mit der unvergänglichen Faktizität der Geschichte verwechseln. Hier ist ein Eigendenker zugange, der den stilistischen Posaunenton als spätexpressionistisch entlarvt. Seine Essays sind vagabundierende Gedankenzüge, anregend und schillernd, immer geistreich und nie langweilig. Doley ist ein Fischer am Ufer der Kulturgeschichte. Unermüdlich zieht er sein Netz durch den Strom der Überlieferung, und geduldig fängt er ungewöhnliche Gedanken ein.


      »Entfant perdu« von Wolf Doley, Edition Lichtenberg, Odenthal
      Bilder
      • Enfant.4c.jpeg

        34,87 kB, 140×211, 84 mal angesehen
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      So, "Die Saat" habe ich durch, keine drei Tage hat's gedauert!
      Der Hammer!
      Mehr gibt's nicht dazu zu sagen.

      "Rubinrot" ebenfalls ausgelesen, also nee, ich kann den Hype nicht verstehen.
      Nichts Halbes und nichts Ganzes.

      "Lucian" angefangen...und wenn ich mich nicht zwinge, dann kriege ich heute nacht keinen Schlaf.
      Mei, ist das schön! Das schlägt aktuell sogar "Biss zum...".
      Ein grauenvolles Auf und Ab von cool nach traumhaft schön hin zu zum Heulen traurig...Hilfe!
      Gerade wieder eine Stelle zum #heul# #heul# #heul# erwischt...so kann ich doch nicht schlafen gehen!
      Bis zum nächsten #love# lese ich noch...
      Ich hab "Das verlorene Symbol" beendet. Im Vergleich zu den anderen Langdon Teilen, für mich der schlechteste. Es wirkt ziemlich konstruiert alles... schade.
      Hätte mal wieder Lust auf einen Fantasy Roman. Hat jemand eine Empfehlung?
      Viele Worte sind geheimnisvoll und verraten kein Gefühl
      welche Worte können schon erklären, was ich wirklich sagen will
      Ich hab "Das verlorene Symbol" beendet. Im Vergleich zu den anderen Langdon Teilen, für mich der schlechteste. Es wirkt ziemlich konstruiert alles... schade.
      Hätte mal wieder Lust auf einen Fantasy Roman. Hat jemand eine Empfehlung?
      Viele Worte sind geheimnisvoll und verraten kein Gefühl
      welche Worte können schon erklären, was ich wirklich sagen will
      Ich lese gerade wieder einen Jon Land-Roman, der in das Metier Thriller fällt und eigentlich als Vorgänger von Mathhew Reilly zu sehen ist. Irre spannend und man muss schon gut am Ball bleiben, da hier soviel passiert und die Handlung leicht unübersichtlich wird.

      "Trotz modernster, raffiniertester Sicherheitssysteme wird der Multimillionär Jordan Lime brutal ermordert - mit einer grauenhaften, völlig unbekannten Waffe. Doch das ist nur der Anfang, der erste Schuß einer unvorstellbar gefährlichen Armee der schlimmsten Profikiller der Welt...."

      "JON LAND - DIE ACHTE FANFARE"
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