Welches Buch lest Ihr aktuell?

      Dekkard schrieb:

      In welchem Artikel steht das genau?

      Das habe ich bei "Die vergessliche Mörderin" gelesen de.wikipedia.org/wiki/Die_vergessliche_M%C3%B6rderin
      und bei Amazon steht tatsächlich der gleiche Übersetzername bei der Fischer-Ausgabe. Jetzt müsste man nur wissen, ob das Scherz-Buch gekürzt war bzw. ob es evt. erst eine normallange und daraus eine fürs Buch gekürzte Übersetzung gab.

      Fasto schrieb:

      Und Agatha Christie ist auch die einzige Autorin, die ein Buch geschrieben hat, welches ich nicht zu Ende lesen konnte. Normalerweise gebe ich allem eine Chance, und wenn's mich erst mal langweilt kämpfe ich mich trotzdem weiter durch, vielleicht wird's ja doch noch besser, aber... "Passenger to Frankfurt" ist das einzige Buch in meiner Sammlung, welches ich irgendwo in der Mitte abbrechen musste.

      Interessant. Das ist ein Buch, das Fischer gar nicht übersetzt hat (und offenbar vorher auch keiner - in mir keimt nun ein Verdacht, warum) und was erst in einer Sammlerausgabe von Hachette in Deutsch erschienen ist. Und ich habs noch nicht gelesen, obwohl ich dieses eine Buch (widerstrebend wegen der von der Fischer-Edition abweichenden Ausgabe) erst kürzlich gekauft und sogar in Greifweite neben mir liegen habe. Jetzt bin ich ja gespannt, wie es mir gefallen wird.

      Fasto schrieb:

      Da finde ich es dann schon toll, dass Dame Agatha die Voraussicht hatte, für Poirot und Marple die letzten Bücher in den 1940ern zu schreiben, als sie noch richtig gut war, welche dann posthum veröffentlicht wurden. So hatten beide dann doch ihren würdigen Abschluss.

      Die waren ja eigentlich als Rentenversicherung gedacht - aber ich bin auch froh, dass sie es getan hat. Die "Elefanten" fand ich übrigens auch etwas schwach.

      Was "Und dann gabs keines mehr" angeht... da gibt's übrigens mindestens 2 verschiedene Enden. Das Original aus dem Buch, und dann ein etwas seichteres, welches sie für die Theaterproduktion schrieb.

      Hat mal jemand eine der Verfilmungen gesehen? (Ich kenne noch keine.)

      beli schrieb:

      Das habe ich bei "Die vergessliche Mörderin" gelesen de.wikipedia.org/wiki/Die_vergessliche_M%C3%B6rderin
      und bei Amazon steht tatsächlich der gleiche Übersetzername bei der Fischer-Ausgabe. Jetzt müsste man nur wissen, ob das Scherz-Buch gekürzt war bzw. ob es evt. erst eine normallange und daraus eine fürs Buch gekürzte Übersetzung gab.


      Dieses Buch habe ich nicht und ich finde dazu gerade auch keine Angaben für das Fischer-TB, allerdings steht auf der Verlagsseite "DIe ungekürzten Neuübersetzungen", wenn man nach Christie sucht. Leider nichts konkretes. Ich bin meine vorhandenen Fischer-TBs durchgegangen, die Übersetzer sind immer andere, bei manchen steht aber "Vollständige Neuübersetzung aus dem Englischen". Klingt danach, als hätte man die weiland gekürzten Geschichten neu übersetzen lassen.


      beli schrieb:

      Hat mal jemand eine der Verfilmungen gesehen? (Ich kenne noch keine.)


      Nein, bisher nicht. Soll aber eine richtig gute geben.
      "Passenger to Frankfurt" wurde erst vor einigen Jahren erstmals in Deutsche übersetzt. Hatte meines Wissens auch mit dem etwas heiklen Thema das Romans zu tun, weshalb man so lange damit gewartet hat. Gelesen habe ich den Roman auch noch nicht, da ich auch bereits hörte, dass er nicht unbedingt ein Christie-Highlight sein soll. Er steht seit einigen Jahren bei mir im Regal. Vielleicht traue ich mich doch noch mal ran.

      Von "Und dann gab's keines mehr", bzw. "Zehn kleine Negerlein", bzw. "Das letzte Wochenende" gibt es mehrere Verfilmungen. Die qualitativ beste dürfte nach wie vor die von René Clair aus dem Jahre 1945 sein, die wahlweise mit "Zehn kleine Negerlein" oder "Das letzte Wochenende" vertrieben wird. Der Film ist sehenswert und macht Spaß.
      Eine spätere Version hieß "Ein Unbekannter rechnet ab", weist eine internationale Starbesetzung auf und ist ebenfalls nicht unspannend, kommt aber an das oben genannte Original nicht heran.

      Dekkard schrieb:

      Dieses Buch habe ich nicht und ich finde dazu gerade auch keine Angaben für das Fischer-TB,

      In meinem Fischer-Exemplar (Taschenbuch, nicht Mini-Hardcover) steht nichts von ungekürzter Neuübersetzung. Die angegebene Übersetzerin ist Edda Janus, aber beim Copyright "für die deutschsprachige Ausgabe" steht 2006 - tja, was heisst das nun?

      Dekkard schrieb:

      allerdings steht auf der Verlagsseite "DIe ungekürzten Neuübersetzungen", wenn man nach Christie sucht.

      Jetzt muss ich zur Sicherheit mal fragen: welche Ausgabe von Fischer meinst Du? Eventuell reden wir aneinander vorbei.
      Mir ist - leider erst eben, und das verdirbt mir gerade kräftig den Tag - aufgefallen, dass sich die Fischer-Taschenbuchausgabe (die mit dem gelben Querband mit "Agatha Christie" auf dem Cover) und die Mini-Hardcover aus der "Fischer Taschenbibliothek" teilweise im Übersetzer unterscheiden. Letztere sind neuer als die TB, dafür gab es davon noch nicht so viele, als die Lizenz wechselte.

      beli schrieb:

      Jetzt muss ich zur Sicherheit mal fragen: welche Ausgabe von Fischer meinst Du? Eventuell reden wir aneinander vorbei.
      Mir ist - leider erst eben, und das verdirbt mir gerade kräftig den Tag - aufgefallen, dass sich die Fischer-Taschenbuchausgabe (die mit dem gelben Querband mit "Agatha Christie" auf dem Cover) und die Mini-Hardcover aus der "Fischer Taschenbibliothek" teilweise im Übersetzer unterscheiden. Letztere sind neuer als die TB, dafür gab es davon noch nicht so viele, als die Lizenz wechselte.


      Tatsächlich? Auch nicht uninteressant zu wissen. Ich habe diese Mini-Hardcover-Ausgabe gekauft. Du hast die andere, wie ich dem Gespräch entnehme?

      Dekkard schrieb:

      Tatsächlich? Auch nicht uninteressant zu wissen. Ich habe diese Mini-Hardcover-Ausgabe gekauft. Du hast die andere, wie ich dem Gespräch entnehme?

      Aus der Minibuch-Reihe habe ich einige Bände zusätzlich zu den TB gekauft, sonst habe ich nur die Taschenbuchausgabe. In der sind zwar auch etliche Bände um ca. 1999/2000 "neu übersetzt" (im Vergleich zu den Uralt-Ausgaben von früher), aber drei Bände sind in der Mini-Hardcover-Ausgabe nochmal etwas später neu übersetzt (2012: Nikotin, Tod in den Wolken, Ein Mord wird angekündigt). Offenbar sind es aber nur diese drei - vielleicht wären noch weitere dazugekommen, wenn der Fischer-Verlag genug Zeit gehabt hätte.
      Nachdem der Atlantik-Verlag offenbar die gleichen Übersetzungen verwendet wie Fischer, aber auch einige Neuübersetzungen angekündigt hat, muss ich das wohl im Auge behalten und den einen oder anderen Band noch von dort nachkaufen. Auch wenn das im Regal dann doof aussieht (oder aussähe, wenn ich die Bücher offen stehen hätte). Die neuen Cover gefallen mir leider auch besser als die von Fischer...

      beli schrieb:


      Klein_Claudi schrieb:

      Ben Aaronovitch - Ein Whispern unter Baker Street (3. Fall von Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant)

      Wie gefallen Dir die Bücher denn? Ich habe auch die ersten drei Aaronowvitchs gelesen, aber so rundum begeistert bin ich nicht. Sie sind nicht direkt schlecht, aber ich hatte bei dem Thema irgendwie mehr erwartet, und jetzt ringe ich gerade mit mir, ob ich den vierten Band kaufe oder 1-3 verkaufe...


      Eigentlich ganz lustig. Wenn ich alle 4 Bücher durchgelesen habe, habe ich einen umfangreichen Überblick über die Arbeit der Londoner Polizei und die Stadt selber. Der Fantasy-Anteil kommt etwas zu kurz. Und ich mag lieber Bücher, die in der 3. Person und nicht in der 1. Person geschrieben sind.
      Nachdem ich das erste Buch mal vor langer angefangen und erst vor kurzer Zeit beendet habe, nun der 2. Fall von Gereon Rath. "Der stumme Tod" von Volker Kutscher.
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      Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. ( Heinrich Heine)
      Bin immer noch am P.D. James lesen. Gute Bad/Klositzunglektüre und irgendwie habe ich ihren Stil noch nich ganz durchschaut. Bei Agatha Christie konnte ich irgendwann raten und lag dann auch meistens korrekt. "Unnatural causes" scheint bisher richtig gut geschrieben und konstruiert, werde die letzten 50 Seiten bald lesen und erfahren ob meine Vermutung (was den/die Mörder/in angeht) stimmt.

      Wesley schrieb:

      Tobbe_ schrieb:


      Das wollte ich auch heute kaufen aber das kam insgesamt gesehen schlecht weg, deswegen hab ich es gelassen.


      Mir gefällt es ganz gut und es liest sich recht flott. Werde dann auch die beiden anderen lesen.


      Vielleicht kauf ich mir den ersten Teil doch mal, ist ja wie bei allem einfach auch Geschmackssache.
      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

      Ich habe gerade zwei Dystropien gelesen und bin irgendwie enttäuscht. Irgenwie bekommen die Autoren das Setting nicht hin:

      Divergent (dt. Die Bestimmung)
      An diesem Roman nerven mich gleich mehrere Sachen:
      Der Weltaufbau ist total unloglisch. Es gibt 5 Fraktionen:
      Candor (die Ehrlichen), Abnegation (die Selbstlosen), Dauntless (die Mutigen), Amity (die Friedfertigen), and Erudite (die Intelligenten). Dann gibt es noch die Fraktionslosen, das ist die Unterschicht. Wer mehr als eine dieser Eigenschaften besitzt ist Divergent und damit gefährlich (hier bitte die Stimme von Monika Häuschen vorstellen.) Wie man auf diese 5 Fraktionen, in die sich die Bevölkerung unterteilt, gekommen ist, wird nur kurz angesprochen ("Die einen meinten Krieg käme durch Selbstsucht, also wurden sie selbstlos. Die anderen meinten Kriege geschähen aus Unwissen, also müssen wir lernen, lernen, lernen... usw"). Mit 16 muss man sich entscheiden ob man in seiner Geburtsfraktion bleibt oder wechselt. "Faction before blood" d.h. die Fraktionen haben untereinander im privaten sogut wie keinen Kontakt und sind teilweise verfeindet. Divergente Leute sind selten und geben sich nicht zu erkennen. Ärzte z.B. gehören in dieser Welt den Friedfertigen an. Kurzer Check: Bei uns müssen Ärzte intelligent sein um das ganze medizinisch notwendige Wissen zu lernen, mutig um mit einem Skalpell einen Menschen aufzuschneiden, selbstlos evtl auch mal auf Schlaf, Freizeit etc zu verzichten, wenn ein Notfall kommt. Im Buch sind Ärzte friedfertig und sonst nichts. Denn dafür müssten sie Divergent sein. Hä?!
      Die Welt ist auch unheimlich schwarz weiß gestaltet: Dauntless (die sich zur Initation gegenseitig zusammenschlagen aber es nicht schaffen, mal sowas wie Zivilcourage zu zeigen) sind die Guten mit kleinen Macken, während die
      Spoiler anzeigen
      Intelligenten
      böse sind, weil sie alle gierig und gefühllos sind.

      Tris ist zum einen natürlich als Hauptcharakter besser, toller, mutiger etc. Und zwar so sehr, dass es mich genervt hat. Dazu ist sie auch noch unglaublich naiv...

      Der eigendliche Plot beginnt übrigens nach 3/4 des Buches, Fortsetzung folgt.

      The Testing
      Die Welt nach einem 3. Weltkrieg. Es gibt ein paar Kolonien von Menschen, die Erde nach den Chemieangriffen etc. wieder bewohnbar zu machen. Die Regierung sucht sich jedes Jahr die besten Schüler zum "Testing" heraus (im Buch sind es 108), 20 kommen auf die Uni, den Rest bringen sie (ohne Wissen der Bevölkerung) um. WTF?!
      Die Brauchen dringend Leute um das Land wieder bewohnbar zu machen und suchen sich Schüler, die in ihrer Freizeit mal eben eine Solaranlage oder ein Bewässerungssystem bauen/erfinden und bringen 4/5 davon um? Ernsthaft?! Für den Rest des Plots lest Hunger Games, es ist besser.
      Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.
      "Narbenkind" habe ich inzwischen durch. Nun warte ich auf das Finale der Trilogie. Das wird noch richtig spannend, glaube ich.

      Aktuell lese ich Teil 4 der Sebastian Bergmann Reihe. "Das Mädchen, das verstummte". Das Buch ist wieder richtig super und der Fall spannend. Tolle Serie.

      Wenn ich das Buch durch habe, wird es mal wieder ein Star Trek Buch.
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