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      METALUNA 4 ANTWORTET NICHT



      Der Wissenschaftler Cal Meacham kriegt eines Tages von einem unbekannten Absender Pakete mit den Teilen einer Maschine gschickt.
      Er baut diese zusammen, und erfährt bei inbetriebnahme der Maschine von einem Mann über einen Bildschirm des Geräts den Grund dafür.
      Der Fremde stellt sich als Exeter vor, und enthüllt Cal, dass der komplizerte zusammenbau der Maschine ein Test seiner fähigkeiten war.
      Cal wird in ein Geheimlabor in Georgia eingeladen, danach zerstört sich die Maschine von selbst.
      In Georgia angekommen ist Cal bei weitem nicht alleine, mehrere bekannte Techniker und Wissenschaftler sind schon dort anwesend.
      Exeter entpuppt sich als ausserirdischer vom Planeten Metaluna, welcher kurz vor der vernichtung steht-
      und die begabtesten Männer der Erde sollen nun eine Lösung für deren fortbestand finden.
      Doch ist das wirklich alles? Oder sind die Ausserirdischen in wirklichkeit die Vorboten einer Invasion der Erde?

      "Metaluna 4" (Auch bekannt als "This Island Earth" oder "Krieg der Planeten") ist reinrassiger Science Fiction-Trash, wie er in den 50er Jahren üblich war.
      Und dabei mit Sicherheit sogar einer der besseren seiner Art, den eher schlechten Ruf hat der Film ungerechtfertigter Weise erhalten,
      weil die TV-Blödel Kalkofe und Welke den Film als "Mystery Science Theatre" neu vertonten und lächerlich machten.
      Der eher unbekannt gebliebene Regisseur Joseph Newman drehte den Film 1955, das Studio war aber nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
      Also heuerte man Jack Arnold an um Szenen nachzudrehen und den Film so ein wenig aufzupeppen.
      Der Film überzeugt auch heute noch mit liebevollen Kulissen, tollen Dekors, einer faszienierden Optik des Planeten Metaluna,
      einigen Explosionen und natürlich dem zum Kult gewordenen Mutanten mit den "Scherenhänden".
      Nicht umsonst wurden Szenen aus dem Film auch immer wieder in anderen Filmen gezeigt, von Looney Tunes über Kampfstern Galactica oder Explorers.
      Natürlich ist "Metaluna 4" aus heutiger Sicht naiver Trash, aber durchaus spannend inszeniert und für seine Zeit herrlich getrickst.

      Auf den ersten Blick ist diese Veröffentlichung natürlich billigst gemacht: Eine Blu-ray im Pappschuber.
      Trotzdem bin ich absolut begeistert. Warum?
      Zum einen ist die Qualität der BD, vor allem wenn man bedenkt wie alt der Film ist hervorragend, zum anderen ist das Covermotiv ein Traum.
      Die "alten Säcke" hier im Forum werden eventuell eine gewisse Ähnlichkeit erkennen.
      Der Pappschuber ist tatsächlich der damaligen deutschen 120m Super 8-Fassung von Piccolo Film nachgebildet- und nicht nur das:
      Natürlich ist diese Fassung auch im (sehr opulenten) Bonusmaterial enthalten. Ausserdem die 45m S/W-Stummfilm-Fassung und der US-Super 8-Trailer.
      Vollbedienung sozusagen, und das in perfekt passsender Optik. Klar, muss man mögen- und steht eher schlecht im Regal. Trotzdem toll!

      8/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      PANIC BUTTON



      Vier User einer Social Network-Seite werden auserwählt, einen kostenlosen Urlaub mit anreise im Privatjet miteinander zu verbringen.
      Während des Fluges zum Urlaubsort besteht noch dazu die Möglichkeit, eine große Menge Geld bei einem Quiz an Bord zu gewinnen-
      man muss nur die Nutzungsbedingungen akzeptieren...
      Wie das so ist: Man fühlt sich sicher, keiner liest diese genau- und alle vier akzeptieren.
      An Bord ist man alleine, lediglich ein Pilot scheint noch anwesend zu sein. Das Quiz läuft über Computermonitore mit einer elektronisch verfremdeten Stimme.
      Die Fragen beginnen harmlos, betreffen allesamt die jeweilige Person direkt, und entbehren nicht manch kleinerer Peinlichkeiten.
      Doch schon in der zweiten Runde werden die Fragen sehr explizit, und so manches Geheimnis kommt ans Licht-
      denn der Quizmaster, der sich nie zu erkennen gibt, kennt die wahren Antworten auf seine Fragen-
      die von den Kandidaten teils verleumdet, teils verharmlost werden- und teilt sogar genaue Daten und Fakten mit.
      Als dann schließlich in der dritten Runde eröffnet wird,
      dass ab jetzt bei falschen Antworten jeweils eine Person der Freundesliste des Kandidaten vor laufender Kamera getötet wird, macht sich Angst und Panik breit...

      Verweigerern von Facebook und ähnlichen Seiten wird der Film sicher gefallen-
      zeigt er doch genau, wie dumm sich manche Menschen verhalten, die ihren kompletten Lebenslauf anderen mitteilen, und glauben im Netz sei alles anonym...
      Die unbekannten Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, reagieren nachvollziehbar- und bringen auch Panik und Verzweiflung glaubhaft rüber.
      Die Spannung steigert sich ständig und der Film hat keinerlei Leerlauf- trotz seines sehr beengten Settings innerhalb eines Flugzeuges.

      9/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      OPEN WATER



      Daniel und Susan wollten ihren Urlaub auf den Bahamas mit tauchen verbringen.
      Doch die Eheleute finden sich plötzlich, nach einem Tauchgang mit einem kleinen Charterboot und 20 Leuten, alleine im Meer wieder-
      nachdem die Crew des Bootes beim durchzählen der Taucher geschlampt hat.
      Nach stundenlangem warten dass man ihr fehlen bemerkt, wird die Situation immer heikler,
      denn die Gewässer sind von zahlreichen Haien bevölkert, welche in der Dämmerung langsam mehr als nur neugierig werden...

      "Blair Witch auf dem Wasser" steht auf dem Cover- und das ist durchaus nicht mal unpassend.
      Doch während ich Blair Witch einfach nur lächerlich und langweilig fand,
      gefiel mir Open Water, wenn man sich durch die erste halbe Stunde gequält hat, sogar recht gut.
      Anfangs war ich versucht abzuschalten, denn die dauernd extrem wackelnde und viel zu nah aufzoomende Kamera ist dermaßen hektisch,
      dass ich mir vorstellen kann dass viele schon hier vom Film genervt waren.
      Sobald dann aber alle im Wasser sind, passt auch die Kameraführung gut zum geschehen-
      und als die eigentliche Handlung, also der Überlebenskampf beginnt, ist man auch schon mittendrin, und schaltet sicher nicht mehr ab.
      Der anfängliche Optimismus der beiden Taucher (Es fällt doch auf dass wir fehlen, die suchen uns bald...) zerfällt mit der Zeit zusehends,
      Angst und Wahnsinn sind nahe- die Stimmung des Films wird durchaus bedrückend, und auch gut an den Zuschauer weitergegeben.

      7/10

      OPEN WATER 2



      Ein paar alte Freunde die sich schon länger nicht mehr gesehen haben treffen sich zu einer Segeltour auf einer großen Yacht.
      Nur Amy leidet seit ihrer Kindheit an Angst vor Wasser, vermutete aber eine Art "therapeutische Chance" in diesem Ausflug,
      zumal sie ihren Mann und das gemeinsame Baby mit dabei hat, welches sie von ihrer Angst ablenken kann.
      Die Stimmung ist locker, der Alkohol fließt- und schließlich wollen alle ins Wasser. Ausser Amy, welche an Bord bleiben will.
      Natürlich wird sie deshalb aufgezogen und angestachelt- bis sie sich einer der Männer schnappt, und mit ihr ins Wasser springt.
      Die therapeutische Wirkung ist dann zwar gezwungenermaßen vorhanden,
      allerdings hat keiner daran gedacht, vorher eine Leiter ins Wasser zu lassen- da ja Amy an Bord bleiben wollte...

      Mit dem ersten "Open Water" hat dieser Film zwar nichts zu tun, zumal er aus Deutschland kommt- aber die Grundidee ist natürlich ähnlich.
      Auch hier handelt es sich um eine wahre Begebenheit, allerdings sind keine Haie im Spiel- "nur" die Angst vor dem ertrinken.
      Und natürlich Lügen, Intrigen und Streit zwischen allen beteiligten.
      Die Darsteller machen ihre Sache gut, die Hintergrundmusik untermalt den Film jederzeit passend.
      Für manche ein deutlicher Vorteil gegenüber dem ersten Film ist die Tatsache,
      dass man hier nicht auf den "Found Footage" Stil gesetzt hat, also nie von einer wackeligen Handkamera genervt wird.
      Wer den ersten mochte, macht auch mit diesem Pseudo-Nachfolger nichts verkehrt.

      7/10

      OPEN WATER - CAGE DIVE



      Drei junge Leute wollen an einer Reality-TV-Show für Adrenalinjunkies teilnehmen.
      Um zu beweisen dass sie dafür geeignet wären sollen sie ein Bewerbungsvideo für die Show drehen-
      und die drei entscheiden sich für Cage Diving unter Haien.
      Also wird ein Boot gechartert, die Handkamera eingepackt- und los geht's!
      Zunächst läuft auch alles nach Plan, doch als während des Käfig-Tauchganges eine große Welle auf das Boot zurast,
      dieses umkippt und somit samt Besatzung versenkt, wird es dramatisch.
      Zwar können sich die Insassen aus dem Käfig befreien bevor das sinkende Boot dieses auf den Grund des Meeres zieht,
      doch die drei Freunde sind alleine mitten im Meer- in einem Gebiet voller Haie...

      Auch der dritte "Open Water"-Film hat nichts mit dem ersten zu tun, kommt aus Australien, und trägt den Originaltitel "Cage Dive".
      Inhaltlich ist man aber sehr nahe am ersten Film, daher kam man wohl mal wieder auf die Idee ihm diesen Titel anzuhängen.
      Nicht nur die Geschichte erinnert an den ersten Film, auch wird hier mal wieder die (un)beliebte wackelige Handkamera eingesetzt,
      was mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Meistens leider weniger.
      Vor allem wenn man bedenkt dass es, wie im ersten Film, ganze 30 Minuten dauert bis die Freunde in die nähe von Wasser kommen,
      und die Titelgebenden Haikäfige nur Beiwerk sind und nach kürzester zeit versinken,
      kann man sich schon denken dass hier nichts aufregendes neues passiert, was diesen Film von den Vorgängern abheben könnte.
      Kann man sich definitiv sparen.

      3/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      SNAKE OUTTA COMPTON



      Compton: Eine Gruppe angehender Rapper, welche auf einen Plattenvertrag hoffen und einen Auftritt vor Talentsuchern geben sollen,
      müssen sich zuvor mit einem korrupten Cop, seinem neuen Partner- und einer mutierten Schlange auseinandersetzen.
      Der Hobby-Wissenschaftler Vurkel hilft den Rappern dabei, immerhin ist er auch Schuld an dem ganzen Schlamassel.
      Denn weil ihn keiner ernst nahm, hat er seine kleine Hausschlange mit einer selbst entwickelten Strahlenkanone beschossen.
      Natürlich ist das Vieh danach aus seinem Terrarium ausgebrochen, und wächst rasend schnell zu gigantischer Größe heran...

      Was die CGI-Effekte angeht sind wir hier am untersten Ende des möglichen unterwegs,
      das muss einem klar sein um überhaupt auch nur ein wenig gefallen an diesem Spoof zu finden.
      Die große Welle solcher Filme wie "Scary Movie" und anderer, ebenso gelagerter "Irgendwas Movies" ist schon ein paar Jahre vorbei,
      da kommt Snake outta Compton um die Ecke und vermischt mal wieder ein paar Genres und Filme.
      Hier werden hauptsächlich typischer Schlangenhorror auf dem Niveau der Filme von Asylum oder SyFy,
      zu großem Teil der moderne Klassiker "Training Day" und natürlich der Titelgebende Film um eine Horde Rapper miteinander verwurstet,
      garniert mit Anspielungen auf viele andere Filme von Snakes on a Plane über Speed bis Phantom Kommando.
      So manche Anspielung ist durchaus gelungen, aber leider nervt das konsequente overacting wirklich aller Hauptfiguren,
      und wenn man wie ich mit Rap-Musik wenig anfangen kann, hat man auch eher schlechte Karten hier gut unterhalten zu werden.

      3/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      DAKOTA HARRIS



      Indiana... ähhh... Dakota Harris, seines Zeichens Pilot und generell Abenteuerer, gerät in eine Art "Zeit und Raumstrudel".
      Er erblickt unter anderem die Osterinseln und die USS Eldridge, kriegt einen Funkspruch der gerade untergehenden Titanic,
      und stürzt mit seiner Frachtmaschine unter seltsamen Umständen im Bermuda-Dreieck ab.
      Schuld daran scheint die Fracht seines Flugzeuges gewesen sein, ein mystisches Artefakt mit geheimnisvollen Kräften- hinter dem jetzt einige Leute her sind...

      Hat da irgendjemand "Indiana Jones" gesagt?
      Das Cover ist schon eindeutig vom großen Vorbild inspiriert, auch der Schriftzug- und erst recht der Name. Ebenso allerdings die Handlung, und die Musik sowieso.
      Beim Soundtrack hat's wohl nur für ein einziges, immer wiederkehrendes, extrem am Indy-Soundtrack angelehntes Stück gereicht...
      Die Darsteller sind in Ordnung, Actionszenen gibt es ausreichend (einige kennt man aber schon fast 1:1 von einem gewissen Archäologen),
      die Tricks schwanken zwischen ordentlich und liebevoll Dilettantisch- der Film nimmt sich nicht ernst, bietet ein paar nette Sprüche, und langweilt zu keiner Minute.
      Anders gesagt: Das Ding macht Spaß! Doch, ehrlich!
      Und das trotz dem mehr als offensichtlich übernommenen Vorbild. Irgendwas haben die Macher also richtig gemacht.
      Was man allerdings bemängeln muss, sind einige auffällige Sprünge in der Handlung-
      ich vermute, dass der Film radikal in der Handlung gekürzt wurde, denn einige Szenen erscheinen leider reichlich unzusammenhängend.

      7/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      Habe mir gestern "Zufällig Allmächtig" angeschaut. Ganz nettes Popcornkino mit Witz und etwas Romantik. Im Original mit der Stimme von Robin Williams als Hund. RIP
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      HATCHET



      Der entstellte, scheinbar unsterbliche Killer Victor Crowley hetzt eine Gruppe jugendlicher durch ein Sumpfgebiet.

      Viel mehr Handlung gibt es nicht- und mehr kann man auch nicht erwarten
      Purer Splatter-Horror amerikanischer Machart, wie es ihn in den 80'er Jahren massenhaft gab, eben "Old School".
      Wenn man genau das erwartet was auf dem Cover steht, wird man auch nicht enttäuscht.
      Regisseur Adam Green bedient jedes alte Horrorfilm-Klischee:
      Genau wie damals gibt's kaum Handlung, Logiklöcher, brutale Morde in Großaufnahme, welche allesamt drastisch, aber etwas billig rüberkommen,
      die typischen Oben-ohne-Mädels, kaum überlebende und das obligatorisch böse, offene Ende.
      So ganz nebenbei tauchen auch ein paar kultige Gaststars im Film auf:
      Robert Englund, Tony Todd, John Carl Buechler und Kane Hodder, der wieder mal den deformierten, unkaputtbaren Killer spielen darf.
      Der überzeugende Score und als Titelsong Marilyn Manson's "The new shit" passen ebenfalls perfekt.
      Wer bei der Beschreibung auf dem Cover ernsthaften Horror erwartet ist selbst schuld- purer Splatterspaß!

      8/10

      HATCHET II



      Marybeth, die einzige Überlebende des ersten Films versammelt einige Leute um sich, um Victor Crowley zu jagen. Die Jagd im Sumpf geht weiter...

      Tony Todd, John Carl Buechler und Kane Hodder sind wieder mit dabei,
      ausserdem Mike Mendez, Llloyd Kaufman, Tom Holland und der wohl nur wenigen bekannte R.A. Mihailoff (Leatherface in TCM III) in Gastrollen.
      Wenn das mal kein Horrorfilm-Fanservice ist! Als Titelsong darf diesmal "Just one fix" von Ministry herhalten.
      Der zweite Film um Victor Crowley beginnt etwas schleppend und Dialoglastig, wird nur gelegentlich von kurzen, aber deftigen Splatterszenen unterbrochen.
      Erst im letzten drittel gibt der Film ordentlich Gas, der Bodycount mit saftigem Splatter steigt deutlich an.
      Hier hat Regisseur Adam Green wohl versucht, ein wenig mehr Handlung in den Splatterspaß zu integrieren, was zwar nicht komplett misslungen ist,
      aber den Film eben ein wenig ausbremst. Zumindest fällt einem das auf, wenn man direkt zuvor den ersten Hatchet angesehen hat.
      Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 4 Minuten geschnitten.

      7/10

      HATCHET III



      Marybeth versucht immer noch, Victor Crowley zu töten- und wird verdächtigt selbst für die Leichen im Sumpf gesorgt zu haben...

      Adam Green fungiert hier nur noch als Produzent und Drehbuchschreiber,
      die Regie übergab man dem vorher und nachher vollkommen unbekannten BJ McDonnell.
      Und weil zu einem Splatterfilm die Musik von GWAR so schön passt, dürfen eben diese hier "Hail, Genocide" als Titelsong zur Verfügung stellen.
      Kane Hodder ist immer noch als Victor Crowley unterwegs, in Gastrollen sind Zach Galligan und Sid Haig zu sehen.
      Klingt ja erstmal beängstigend, da bei den Darstellern ja eher zurückgerudert wurde. Ganz so schlimm kommt es aber doch nicht.
      Der Splattergehalt ist hier etwas besser verteilt als im Vorgänger, und immer noch sehr deftig ausgefallen.
      Inhaltlich wird es aber inzwischen doch ein wenig langweilig, da es keine richtige Story gibt-
      und man nur damit beschäftigt ist, auf die nächste Gore-Szenen zu warten.
      Das hat zwei mal sehr gut funktioniert, beim dritten Film hat sich das aber doch schon arg abgenutzt.
      Immer noch ein feiner Splatter-Spaß, aber schon mit ersten Abnutzungserscheinungen.
      Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 2 Minuten geschnitten.

      6/10

      HATCHET IV - VICTOR CROWLEY



      Eine Doku über die Crowley-Axtmorde soll gedreht werden- also ab in dem Sumpf. Überraschung: Crowley lebt!

      Adam Green führt wieder Regie- und Kane Hodder ist wieder Victor Crowley. Und sonst?
      Keine bekannten Namen in Nebenrollen, und ein deutlich schmaleres Budget als bisher,
      was sich nicht nur in den Splatterszenen, sondern vor allem beim lächerlichen Flugzeugabsturz bemerkbar macht.
      Auch bisher haben sich die Hatchet-Filme nicht ernst genommen, aber mit dem vierten Film wird es lächerlich.
      Statt auf Gastrollen und sonstige Filmreferenzen oder einfach nur Terror, Spannung und Splatter zu setzen,
      gibt es nun peinliche Charaktere und blöde Dialoge die wohl witzig sein sollen- es aber nicht sind.
      Die Splatterszenen selbst sind wieder absolut derb und erstaunlicherweise in Deutschland ungekürzt,
      Tricktechnisch ist das ganze allerdings arg schwankend, von (selten) richtig gut bis (meistens) richtig billig ist alles dabei.
      Rein musikalisch dürfen diesmal die eher unbekannten "Ignitor" ihre "Ballad of Victor Crowley" im Abspann unterbringen.
      Die Luft ist raus, hier haben höchstens noch Splatterfans ein paar "nette" Szenen zu erwarten, der Rest ist "Scary Movie"-Niveau.

      2/10
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      Danke, der klingt tatsächlich ganz interessant- scheint aber schwer aufzutreiben zu sein.

      Eine deutsche DVD gibt's nicht, nur jede menge Importe unter dem Originaltitel "Biggles".
      Eine deutsche VHS habe ich gefunden- aber 20€ plus Versand sind mir dann doch zu viel für unbekannten Zustand eines alten VHS-Tapes... :(

      Habe mir jetzt in UK für 7,87€ incl. Versand die Import-DVD bestellt. :D
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      Ein Arbeitskollege hat mir gestern ein Geschenk mitgebracht.
      Nix für die Sammlung, aber durchaus interessant zum ansehen- da ich den noch gar nicht kannte:



      Das Tape ist zwar "vergewaltigt" worden, auf die ursprünglich enthaltene Originalfassung hat man eine TV-Aufnahme des Films drübergespielt,
      aber somit konnte ich ihn zumindest komplett verstehen. :D

      Okay, natürlich hat man am Rande einiges vom Klassiker "Casablanca" einfließen lassen, aber weniger als ich gedacht hatte.
      Die Marx Brothers entdecken einen versteckten Nazi-Schatz im Hotel Casablanca, was zu seltsamen Situationen führt.
      War nett, doch. Jetzt will ich die deutsche DVD. leider ist die rar und Sauteuer. :(

      Auch genial ist ein Satz auf der Rückseite des Pappschubers (welcher übrigens auch das Drehbuch im Original und einer deutschen Version enthält):



      ^^


      PS: Ich habe gerade den "Biggles" aus dem Briefkasten geangelt. Ich werde berichten. ;)
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      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      AMOK-JAGD



      David ist aus Gewissensgründen von der Armee abgehauen, und lebt jetzt mit seiner Freundin Linda in Kanada.
      Dort ist er eine Art Hausmeister für eine zu vermietende Jagdhütte tief in der Wildnis, wo die beiden sicher niemand findet.
      Problematisch wird es, als vier amerikanische Jäger auftauchen, welche allesamt stolze Kriegsveteranen sind.
      Besonders deren Anführer Charlie (Rod Steiger) hat von Anfang an eine Abneigung gegen den etwas langhaarigeren und bärtigen David.
      Als Charlie erfährt dass David ein Deserteur ist steigt in ihm Hass auf,
      denn sein Sohn, welcher in Davids alter war, ist bei einem Einsatz in Vietnam gestorben.
      Er beginnt seine Freunde gegen die "Verräter" David und Linda aufzuhetzen, Alkohol tut sein übriges dazu-
      und schon bald stürzen sich die Männer auf Linda, welche vergewaltigt wird.
      David bleibt jetzt nichts anderes übrig, als den Spieß umzudrehen, so werden aus den Jägern bald die gejagten...

      Regisseur Burt Kennedy hat in seinem Lebenslauf hauptsächlich Western, Komödien, oder beides zusammen,
      oft für das amerikanische Fernsehen im Serienformat gedreht.
      Um so erstaunlicher, dass dieser für ihn eher untypische Menschenjagd-Thriller so unglaublich spannend und bedrückend gelungen ist.
      Zum großen Teil liegt das sicher auch an Rod Steiger, der seine Rolle absolut glaubwürdig Hasserfüllt rüberbringt.
      Die Bedrohung durch die vier Jäger ist in jeder Minute des Films spürbar, und genau das zeichnet den Film aus.
      Es gibt nur wenige brutale Szenen zu sehen, die Dialoge und das Spiel aller beteiligten reichen vollkommen aus, um Spannung zu erzeugen.
      Hier geht es auch um eher psychologische Kämpfe zwischen den Vertretern verschiedener Ideologien, weniger um Action und Gewalt.
      Im Dezember 2018 erschien in Deutschland still und heimlich eine DVD dieses Menschenjagd-Klassikers- und lässt keine Wünsche offen.
      Neben der erstmals bei uns erhältlichen Langfassung in guter Qualität ist auch die alte deutsche VHS-Fassung (in VHS-Qualität) enthalten,
      zusätzlich in den Extras gibt es noch ein böseres, alternatives Ende zu bestaunen.
      Somit hat meine alte VHS ausgedient, auch wenn das Cover der VHS meiner Meinung nach sehr viel schöner war.

      9/10
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      Wenn man ehrlich ist, ist auch der erste Teil Müll. Ohne Bruce Campbell wäre auch der unerträglich. :D

      Und was ist dein Problem mit Teil 2- ausser dass er (wie der erste) ein eher schlechter Film ist? ;)
      Ist immerhin, ebenso wie der erste, von Regisseur Robert Dyke. Kann man also durchaus als Fortsetzung durchgehen lassen.
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      Neu

      BEASTMASTER - DER BEFREIER



      Der junge Dar entdeckt schon als Kind seine Fähigkeit mit wilden Tieren zu kommunizieren, kann sich aber nicht erklären warum.
      Als der komplette Stamm bei dem er aufwuchs von einer Horde Krieger getötet wird, überlebt er als einziger.
      Jahre später durchstreift er mit einem Tiger, einem Adler und zwei Frettchen das Land,
      und trifft auf ein Volk welches von Hohepriester Maax unterjocht wird, und diesem immer wieder Menschenopfer zu bringen hat.
      Da ihm Kiri, eine der Sklavinnen von Maax gefällt, greift er in eine Opferzeremonie ein, und verhindert dank seines Adlers den Opfertod eines Kindes.
      Als Dar erfährt, dass Maax damals für die Vernichtung seines Dorfes verantwortlich war, nimmt er mit Kiri, ein paar Verbündeten aus dem Volk,
      und seinen Tieren den Kampf gegen den Tyrannen auf...

      Nach seinem Überraschungserfolg im Horror-Bereich mit "Phantasm" (Das Böse),
      drehte Don Coscarelli mit "Beastmaster" einen Fantasy-Film, welchen ich persönlich als den besten der damals vielen Conan-Konkurrenten ansehe.
      Klar, die Geschichte ist bis auf die Tiere quasi identisch: Junge überlebt als einziger das Massaker an seinem Stamm- und rächt sich später an den Bösen.
      Trotzdem macht der Film Spaß, kommt nicht zu billig daher-
      und bietet neben gut dressierten Tieren eine nicht zu ernste Mischung aus Fantasy und ein wenig Horror.
      Mit Marc Singer in der Rolle als "Beastmaster" Dar, und Tanya Roberts in der weiblichen Hauptrolle der Kiri,
      gab es für männliche wie weibliche Zuschauer zumindest schon mal optische Gründe, sich den Film anzusehen.
      Ansonsten tummeln sich hier noch Rip Torn und John Amos, der Rest der Darsteller ist eher unauffällig.
      Die Ausstattung und die Tricks sind durchaus ansehnlich, der Soundtrack passend- und auch mit der Synchro kann man gut leben.
      Die BD enthält den Director's Cut und die kürzere damalige Kinofassung.
      Mit persönlich gefällt die kürzere Kinofassung allerdings besser als der Director's Cut, der doch ein paar Längen aufweist.

      8/10

      BEASTMASTER II - DER ZEITSPRINGER



      Die Heimat des Beastmasters (Marc Singer) ist wieder in Gefahr.
      Der Magier Arklon (Wings Hauser) verbündet sich mit der Hexe Lyranna, welche einen Zugang in ein magisches Zeitportal entdeckt hat.
      Durch dieses kann man in unsere Gegenwart reisen, und dort mächtige Waffen stehlen, um das Land zu unterdrücken.
      Als Arklon von der mächtigsten Waffe überhaupt, der Neutronenbombe erfährt, macht er sich mit Lyranna auf den Weg durch das Portal,
      um eben diese Waffe in seinen Besitz zu bringen.
      Doch auch der Beastmaster hat das Portal durchschritten- natürlich zusammen mit seinen tierischen Freunden.
      Dummerweise fällt ein Mann mit Tiger, Adler und zwei Frettchen im Gepäck deutlich mehr auf, als ein böser Magier,
      was die Suche und den Kampf gegen Arklon im Los Angeles der Gegenwart deutlich erschwert...

      Ein Film, von dessen Regisseur Sylvio Tabet wohl noch nie jemand gehört hat.
      Wie schlägt sich sein erster und einziger Film im Vergleich zu Kultregisseur Don Coscarelli's erstem Teil?
      Die Voraussetzungen sind nicht übel, immerhin ist Marc Singer wieder als Beastmaster dabei.
      Diesmal zwar mit anderer deutscher Synchro, an die man sich erst mal gewöhnen muss- aber da kann der Film ja nichts dafür.
      Auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen, neben Wings Hauser und Kari Wuhrer
      sind in Nebenrollen auch noch Michael Berryman und Robert Z'Dar zu sehen.
      War der erste Teil noch ein Actionbetonter Fantasy-Film mit leichtem Horror-Einschlag, der sich aber trotzdem nicht ernst nahm,
      setzt man im zweiten Teil beinahe ausschließlich auf Humor.
      Anders wäre die Geschichte aber auch noch schwerer zu ertragen, als sie es eh schon ist-
      Neutronenbomben und Barbaren passen einfach nicht besonders zusammen.
      Zudem frage ich mich immer wofür ein Magier, welcher sogar Laserstrahlen verschießen kann, eine Neutronenbombe braucht...
      Da wundert es auch nicht, dass nach der durchaus netten ersten halben Stunde der Film mit dem Sprung in die Gegenwart
      extrem stark nachlässt, und dank dem überhand nehmenden Blödelhumor sogar zu nerven beginnt.
      Dass Lyranna ständig betont, wie unwiderstehlich sie doch aussieht, und des öfteren ihre tollen Brüste lobt, macht das ganze nicht besser.
      Der einzige wirklich gut sitzende Gag des Films hat mit dem Kino zu tun, an dem unsere Helden vorbeifahren.
      Spannend inszeniert ist das ganze auch nicht, lediglich die gewohnt gut dressierten Tiere fallen positiv auf.

      3/10

      BEASTMASTER III - DAS AUGE DES BRAXUS



      König Tal wird vom bösen Zauberer Agon entführt, denn Tal ist im Besitz eines magischen Amuletts- dem "Auge des Braxus".
      Mit diesem kann man den Dämon Braxus freisetzen und beherrschen.
      Allerdings hat Tal nur einen Teil des Amuletts- die andere Hälfte hat Dar, der Beastmaster (Marc Singer)- denn Tal ist sein Bruder.

      Na klar, jetzt hat der Beastmaster auf einmal einen Bruder. Und sein Tiger ist plötzlich zu einem Löwen mutiert.
      TV-Regisseurin Gabrielle Beaumont hat die Filmreihe hiermit endgültig getötet- da hilft auch das offene Ende nichts.
      Erstaunlich ist hier lediglich die Besetzung: Neben Marc Singer, der wieder den Beastmaster spielt,
      sind noch Tony Todd, Patrick Kilpatrick, Casper Van Dien, David Warner und Lesley-Anne Down zu sehen.
      Das hilft aber alles nichts, wenn der komplette Film öde vor sich hinplätschert, keinerlei Spannung aufkommt,
      die Kämpfe unglaublich langweilig gefilmt wurden- und Dar am Ende gegen ein billiges Gummimonster kämpfen muss.

      2/10
      Dieser Beitrag ist ein Anti-Terror-Anschlag des Asozialen Netzwerks!

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      BERSERKER



      Eine Legende besagt, dass die Wikinger bei ihren Raubzügen und der Entdeckung Amerikas sogenannte "Berserker" dabei hatten,
      welche die Kraft von Bären besaßen, und von Menschenfleich lebten.
      Einer davon war als besonders grausam bekannt, und wurde von Odin dazu verdammt, ewig zu leben...
      USA, Heute: Eine Gruppe Studenten will im Wald campen, doch ein Bär schleicht in der Gegend herum.
      Schon bald gibt es ein erstes Opfer. Doch war das wirklich ein Bärenangriff? Blöde Frage, bei dem Filmtitel...

      Positiv kann man herausstellen, dass hier nicht einfach nur wieder irgendein Backwoods-Massenmörder herumläuft,
      sondern man das ganze auf eine alte Sage aufbaut- und immerhin kommt hier auch ein echter Bär vor,
      der offensichtlich wirklich für den Film zur Verfügung stand. Erstaunlich für so eine No-Budget Produktion.
      Leider ist das dann auch schon alles, was positiv heraussticht.
      Die Inszenierung ist unglaublich billig, auch wenn man wohl wirklich versucht hat,
      aus dem wenigen bis gar keinem Budget das zur Verfügung stand alles herauszuholen.
      Schauspielerisch herrscht unterstes Mittelmaß, das für solche Filme aus den 80'ern typisch nervige Kanonenfutter eben.
      Atmosphärisch kann man hier auch absolut nicht punkten.
      Weder mit dem offensichtlich frisch gezimmerten, blankgeschliffenen Drachenboot am Anfang,
      noch mit der katastrophalen (weil meist zu hellen) Ausleuchtung des nächtlichen Waldes-
      und erst recht nicht mit den Nebelwerfern die da offensichtlich im Wald versteckt im Einsatz waren.
      Spannung? Naja, es kommt im Film nur eine Person vor, welche der Berserker sein kann... Sehr spannend.
      Die Angriffe passieren meist im Off, die paar wenigen blutigen Szenen bestehen aus Kratzern mit Kunstblut.
      Genau einmal wird ein Angriff auch gezeigt:
      In Form eines unbeweglichen Bärenkopfes, der auf einen Arm seines Opfers gehalten wird- und jemand spritzt Kunstblut dazu.
      Wie gesagt: Auf dem Arm. Die Bärenzähne berühren den Arm nicht einmal...
      Schade um die eigentlich nette Idee- aber der Berserker ist 'ne ziemliche Gurke.
      Qualitativ ist die DVD ebenso eine Frechheit wie der Film selbst, offensichtlich war eine VHS die Vorlage.

      1/10
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