Das Labor

      Sammlerstücke für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

      Zu begehrten Sammlerstücken entwickeln sich die Buchgestaltungen von Haimo Hieronymus. Er hat die letzten Bucher der Edition Das Labor mit Holzschnitten versehen. Der Artist verwendet damit eine traditionelle Drucktechnik um eine Graphik zu erzeugen. Zur Herstellung des Druckstocks hat der Künstler von einem glatt gehobelten Holzbrett mit Schneidemessern die nicht druckenden Teile entfernt und die erhabenen Teile danach eingefärbt und abgedruckt. Der Abdruck erfolgt durch eine Druckpresse. Hieronymus schneidet einen Holzblock so, daß eine etwa zwei bis vier Zentimeter starke Platte entsteht, deren Fasern in der Richtung der Bildfläche verlaufen. Am Ende dieses Prozesses bleiben die Linien und Flächen der Zeichnung als Grate, Stege oder Inseln stehen. Bei diesem so genannten Schwarzlinienschnitt wird die Figuration durch schwarze Linien auf weißem Grund gebildet. Den fertige Druckstock färbt Hieronymus mit Druckfarbe ein, was durch Aufdrücken eines faustgroßen, getränkten Ballens geschieht oder häufiger noch durch Überrollen mit einer Walze.

      In limitierte und handsignierte Auflage erhältlich sind diese Preziosen:

      editiondaslabor.blogspot.com/2…inz-anno-domini-2011.html

      editiondaslabor.blogspot.com/2…preis-das-hungertuch.html

      editiondaslabor.blogspot.com/2011/12/herr-nipp.html


      Erhältlich über: Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 02932 203 130
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

      Das Hungertuch 2013

      Das Hungertuch wird verliehen in der Martinskirche, Linz am Rhein am 23. März 2013 ab 16.00 Uhr

      An:
      Swantje Lichtenstein, Lyrik
      Pyrolator, Musik
      Eun-Sik Park, Choreographie
      Salon Atelier, Künstlergruppe

      Begleitet durch eine Ausstellung zum Thema „Hungertuch“ von Roland Baege, Anne Bekker, Katrin, Eßer, Stefan Gutsche, Haimo Hieronymus, Nico Jarmuth, Jascha Fidorra, Natalie Röder, Ilona Edit Kohut, Alischa Diana Leutner, Frederic Roos, Silke Schönfeld und Astrid Sophie Wilk.

      Im Jahr 2001 wurde mit dem „Hungertuch“ vom rheinischen Kunstförderer Ulrich Peters ein Künstlerpreis gestiftet, der in den zehn Jahren seines Bestehens von Künstlern an Künstler verliehen wird. Es gibt im Leben unterschiedliche Formen von Erfolg. Zum einen gibt es die Auszeichnung durch Preise und Stipendien, zum anderen die Anerkennung durch die Kolleginnen und Kollegen. Letzteres manifestiert sich in diesem Künstlerpreis.

      Die Sprache ist die stärkste Klammer, die uns zusammenhält. Ein starker Zusammenhalt angesichts der Vielfalt der geäußerten Ansichten über Sinn und Zweck des künstlerischen und kulturellen Lebens. Kants Kritik der Vernunft muß im 21. Jahrhundert zu einer Kritik der Kultur werden. Es liegt nicht ausschließlich an den Artisten, sie aber müssen gegen den Nivellierungstrend andere Maßstäbe setzen.

      Künstlerinnen und Künstler wie Barbara Ester, Tom Täger, Peter Meilchen, Tom Liwa, Manuel Quero, Haimo Hieronymus, Almuth Hickl, Holger Benkel, Katja Butt, Pia Lund, A.J. Weigoni, Thomas Suder, Peter Engstler, Woon–Jung Chei, Denise Steger, Joachim Paul, Eva Kurowski, Swantje Lichtenstein, Pyrolator, Eun-Sik Park und das Salon Atelier pflegen die Kunst des Möglichen – desjenigen Möglichen, das Wirklichkeit werden kann.

      Bei aller Abgeklärtheit und Reife sind diese Artisten ein Leben lang Wahrnehmende mit der Fähigkeit, das Wunderland des Konkreten täglich neu zu entdecken: kommunikativ, intellektuell, kreativ, emotional. Wie die Forschung sind sie bereichernd für die subjektive Entwicklung und für die Visionskraft der Gemeinschaft. Sie führen eine Debatte für die gesellschaftliche Wertschätzung der Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern – auch und gerade dann, wenn die Ergebnisse unbequem sind und uns herausfordern, irritieren oder schockieren.
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

      Lebensbelichtungszeit

      Der Roman "Schimpfen" ist ein Spiel, bei dem künstlerische Positionen befragt werden. Die Figuren begreifen, dass für sie die Auseinandersetzung mit dem, was wir Kunst nennen, stets über das Bildermachen hinausgeht; ja das Bemühen um eine Lebenshaltung ist, die auch im Erleben des Lebens Erkenntnisse und Erfahrungen sammelt. dies fließt in die Praxis der Kunst ein und zeigt sich in diesem Erzählstück als Gespräch unter alten Freunden. Aus dem Zwiegespräch der Protagonisten wird der Dialog mit dem Leser.

      Selbstredend: das Leben ist der Kunst immer voraus und stellt sie allenfalls in seine Dienste. In einer mittlerweile 20-jährigen Kunst-Tätigkeit hat der Künstler Meinen die Kontakte zum Kunstmarkt zumeist vernachlässigt; weniger aus einem konzeptionellen Gedanken heraus, sondern mehr aus Desinteresse. Zuweilen drängt sich ihm daher der Gedanke auf, wie sehr es denn mit seinem Interesse um die Kunst bestimmt sein muss... drängt sie doch stets auf Entäußerung, wenn sie geäußert wurde. So hat er sich stets mit seinen Möglichkeiten beschieden und die Zeit und der Kunstmarkt sind ihm in unerreichbare Fernen davongelaufen. Es gilt auch für ihn, sein Tun mit der Kunst auf neue Wege zu bringen, die das Bewusstsein des Scheiterns in einen lebenswerten Gewinn umformen. Dies ist keineswegs ein trauriger Abgesang angesichts der immer weiter um sich greifenden Weltverdrossenheit in der Nähe eines Jahrtausendwechsels.

      Sowohl als bildender Künstler, wie auch als Autor ist Peter Meilchen ein Beobachtungsvirtuose, der viele Preziosen zu bieten hat, Wahrnehmungen, die vielleicht nicht unbedingt lebenswichtig sind, aber gerade in ihrer Fokussierung des Nebensächlichen dem Betrachter und dem Leser Aha–Erlebnisse und Wiedererkennungseffekte verschaffen.

      Reich an Adjektiven, an Partizipien und an sich windenden, immer in neue Ecken spähenden Sätzen sind diese ausgefeilten Arbeiten. Vor allem Farbeindrücke nehmen darin breiten Raum ein. Zwischen Schwarz und Grün bewegt sich seine Beobachtung eines Unsichtbaren. Die Rückkehr ins Rheinland steht bei Schimpfen im Zeichen von Gelbtönen, die schnell vom Satt–Schönen ins Erdige umschlagen.

      Wenn Meilchen flanierte, begegnete ihm ein Übermaß an Welt. Das mußte er bewältigen – mit Sprache, mit Sätzen und Satzfragmenten, in denen die Welt weiter mäandert, vibriert und manchmal auch herausbrüllt. Er porträtierte in seinem Werk eine untergehende Welt – und überwand sie. Opulenz, Würde und Gesellschaftsanalyse verband er wie kein anderer. Meilchen hat der deutschsprachigen Literatur mit Schimpfen etwas gegeben, was sie bitter nötig hat: Sanftheit, Poesie, Selbstironie; Leichtigkeit und Understatement.
      Sollten wir Romantik als Autonomie des Imaginären verstehen, dann handelt es sich bei Schimpfen durchaus um eine romantischen Prosa, die sich aus der Spannung zwischen Realität und Imagination, Besitzen und Begehren ergibt. Es ist ein Text ohne Gedächtnis, allein von Erinnerungen an Bilder, Gerüche, Gefühle getragen und auf der Suche nach einer zu erzählenden Geschichte. Wer von seinem Leben erzählt, erzählt immer eine Erfolgsgeschichte. Wer erzählt, lebt.

      Peter Meilchens Biografie endet nicht mit dem Tod, er lebt weiter – durch sein Werk.

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      Schimpfen, von Peter Meilchen, Edition Das Labor, Linz, Neheim, Mülheim an der Ruhr 2013
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      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      KUNO würdigt den Buchstabenmenschen Joachim Paul und seinen neuen Essay-Band "Trans- Reflexionen über Menschen, Medien, Netze und Maschinen": editiondaslabor.de/blog/?p=16147
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      Rezitation „Schimpfen“ im Kunstverein Linz

      Am 13. Dezember wird ab 19.00 Uhr im Kunstverein Linz (Asbacherstr. 2, 53545 Linz) der Schauspieler Kai Mönnich aus Peter Meilchens Roman „Schimpfen“ vortragen. Diesen Roman vorzustellen ist mehr als Trauerarbeit. Es ist der Versuch einer notwendigen Reparatur einer schicksalhaften Ungerechtigkeit.


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      Schimpfen, von Peter Meilchen, Edition Das Labor, Linz, Neheim, Mülheim an der Ruhr 2013 – Der Erstauflage ist limitiert und mit einem Stempel versehen. Da Freunde und Förderer sich bereits im Vorfeld ihr Exemplar gesichert habe, rät KUNO nicht zu zögern und sich diese Preziose zu sichern.

      Weitere Werke von Peter Meilchen sind über die Edition Das Labor erhältlich: editiondaslabor.de/
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      Im Essaymonat präsentiert KUNO einen sehr gelungenen 'Versuch' von Jan Kuhlbrodt: editiondaslabor.de/blog/?p=12944

      Dieser Essay wurde ausgezeichnet mit dem KUNO-Essaypreis 2013. Die Begründung findet sich hier: editiondaslabor.de/blog/?p=12856
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      KUNO präsentieret das Projekt 'Wortspielhalle' von Sophie Reyer und A.J. Weigoni, das uns mit wöchentlich gestöpseltem durch das Jahr begleiten wird: editiondaslabor.de/blog/?p=19038
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      KUNO weist auf die Verleihung des lime-lab hin, einem Projekt zur Entwicklung experimenteller, medienüberschreitender Hörspiele und versteht sich als Experimentierraum für Sprache, Technik und Sound – mit dem Ziel, künstlerische Möglichkeiten für die auditive Kunstproduktion auszuloten. Der Preis geht u.a. an Sophie Reyer und A.J. Weigoni: editiondaslabor.de/blog/?p=22035
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      Der Photograph Roger Ballen sucht seine Motive am Rande der Gesellschaft. KUNO begleitet ihn dabei: editiondaslabor.de/blog/?p=22963

      Ebenfalls lesenswert der Artikel über I Fink You Freeky, Roger Ballen / Die Antwoord. Und den mit dem KUNO-Essaypreis 2013 ausgezeichnten Essay von Sophie Reyer.
      Die Begründung für den KUNO-Essaypreis findet sich hier.
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

      50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen

      Ziel aller künstlerischen Initiativen - sei es Künstlerduo, Werkstattgalerie oder Kunstverein - ist es mit anderen Künstlern in Kontakt zu treten, um auf neudefinierte Bestrebungen der Kunst hinzuweisen, um sich gemeinsam von tradierten, akademischen Ansätzen zu lösen, um neue Wege zu gehen und auf diese durch die Organisation gemeinsamer Ausstellungen aufmerksam zu machen. Die Ausstellung 50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen ist ein aufschlussreicher Spiegel geistiger Konjunkturen.Gibt es eine Wirklichkeit hinter den Bildern? Und wenn ja, gibt es einen direkten Zugang zu ihr? Ganz neu ist die Frage nicht. Die Sehnsucht nach dem "unvermittelten Blick" auf die Welt, jenseits der Medien, ist so alt wie die menschliche Kultur. Doch wie der Künstler Peter Meilchen sie stellt, das macht sein Werk so wertvoll. Das dies auch mit einer spielerischen Leichtigkeit geschehen kann, belegt die erstmals ausgestellte Reihe Frühlingel.Die Ausstellung 50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen dokumentiert dies in unterschiedlichen Zusammenhängen Klaus Krumscheids Netzwerk. Dieser Artist zeigt bei der Zusammenstellung der künstlerischen Arbeiten und der eingeladenen Personen keinen Analytiker, sondern einen Menschenerklärer, einen Lebensvertrauten. Die Ausstellung im Kunstverein Linz stellt die Frage, was Kunst eigentlich ist, mit einem Eigensinn und einer Intensität, die in Zeiten, in denen die kalkulierte Marktkonformität den Betrieb dominiert, die Schönheit des unorthodoxen Denkens selbst illustriert.

      50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen, Vernissage am 12. April, ab 18:30.Dauer der Ausstellung, bis 10. Mai 2014 im Kunstverein Linz (Asbacherstr. 2, 53545 Linz)

      Einen Essay zur Ausstellung lesen Sie hier: editiondaslabor.de/blog/?p=21518
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      Spiel, Satz und Sieg

      Das Projekt 'Wortspielhalle' wurde kürzlich mit dem lime_lab ausgezeichnet. Aus einem Doppelgedächtnis rufen Sophie Reyer und A.J. Weigoni ein k.u.k. in Erinnerung, daß sie als ‚Kunst und Klang’ sinnfällig dekonstruieren. Die Komponistin und der Hörspieler präsentieren in ihrer Wortspielhalle eine Literatur als Gegenprogramm zu Alltag und Banalität: editiondaslabor.de/?p=591
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
      Das Buch / Katalog-Projekt 'Wortspielhalle' von Sophie Reyer und A.J. Weigoni erscheint heute anläßlich der Ausstellung '50 Jahre Krumscheid / Meilchen' im Kunstverein Linz: editiondaslabor.de/?p=591
      In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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