Hermann Media News

      SchattenMan schrieb:

      Es scheint eine neue Ermittler Serie zukommen.
      Der Titel hat was ...

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      (Quelle)


      Ob das was mit der ZDF-Serie zutun hat?
      "Dragonbound", "Masters of the Universe", Michael Lott u.v.m. in der neuen Talker-Lounge-Folge 131.
      Beim Titelnamen denke ich zuerst an Der Alte mit Sigfried Lowitz aus meinen Kindertagen. Aber auch bei Der Kommissar muss ich an die gleichnamige SW-Serie mit Eric Ode denken. Und die Kombination Die Alte und der Kommissar wiederum lässt mich an Miss Marple/Rutherford/Bedfort in Deutschland denken.

      Meine Freude ist ungetrübt, aber wie gerne hätte ich mir statt der x-ten Krimiserie aus dem Hause Hermann wieder einmal eine Gruselserie/Reihe gewünscht #blinker# #knie#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Schon klar! Ich hoffe mal dass der Markt irgendwann einmal von den vielen Krimiserien und wiederkehrenden Charakteren übersättigt ist, für mehr originelle und charismatische Krimifiguren sorgt und sich auch einmal wieder anderen Themen widmet. Mir sind es mittlerweile einfach zu viele und viele sind für mich austauschbar. Aber natürlich möchten die Labels in erster Linie finanziellen Erfolg haben und suchen sich jene Nische mit der das möglich ist. Aber mir fehlen Serien wie Burns, Amadeus oder Mark Brandis, die originell und einzigartig sind. Und ich denke noch an die Zeit zurück als ich Ende der 90iger mit großer Vorfreude Folge 1 der Maritim Gruselserie und Folge 1 vom Magier ausgepackt habe. Schade dass Carsten sich komplett von diesem Genre weg bewegt hat. Aus finanzieller Sicht wahrscheinlich vernünftig, siehe Markt, persönlich tut mir das aber sehr leid.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Mir sind es mittlerweile einfach zu viele und viele sind für mich austauschbar.


      Machen wir uns nichts vor.

      Krimis sind alle miteinander 08/15, austauschbar und Schema F. Natürlich. Und vermutlich gerade deshalb so beliebt, weil vorhersehbar, altbekannt, gewohnt und wenig verstörend.

      Da ist einer tot? Entführt? Verschwunden? Verkloppt (worden)? Es wurden Geld, Juwelen, Briefe, Unterlagen, Kunstgegenstände oder die Putzfrau geklaut? Unterschrift & Testament gefälscht?
      Was soll’s? Da kommt schon der gewitzte Inspektor, Kommissar, Detektiv, Hobby-Detektiv ... macht sich an die Ermittlungen ... und läßt alle anderen blaß aussehen.

      Und dann findet er heraus, das X oder Y ein Tatmotiv hatten oder haben: Neid, Gier, Rache, Verrat / Geheimnisverrat, Eifersucht, [Tat im Affekt, Tat von langer Hand heimtückisch geplant], Spuren mußten verwischt, verfälscht, geklaut, entwendet, manipuliert ... Mitwisser / Mittäter / Aussteiger / potentielle Zeugen müssen zum Schweigen gebracht werden.

      Da geht’s letztlich immer um Geld, Macht / Karriere und Einfluß; Bankraub, Juwelendiebe, Betrugsmaschen / gefälschte Fotos oder Unterschriften, manipulierte Zeugen / Daten, Drogen, Menschenhandel, Prostitution, Erbschleicher / Erbschaften, ungewollte Schwangerschaften, Erpressung (Fotos in pikanten Situationen), usw. usf. Das Übliche eben.

      Wahlweise wird dann die Vorgehensweise ermittelt: WIE konnte die Tat begangen werden? / WIE starb das Opfer? / WIE konnte der Tatzeitpunkt verschleiert oder die Schuld auf jemand anderen gelenkt werden? WARUM merkte der Wächter / Nachtportier / Polizist nichts? WARUM bellten die Wachhunde nicht? [moderne Variante: WARUM zeichnete die Überwachungskamera nichts auf? WIE konnte sich die Daten-DVD etc. mit den Aufnahmen der Mordnacht in Luft auflösen oder aus der Asservatenkammer verschwinden?]

      Nebenbei geht’s noch an das Alibi, wo man entweder einen Widerspruch des Verdächtigen / der Verdächtigen entdeckt; oder Fake-Alibi-Unterstützer und -Zeugen = Lügen / Ungereimtheiten aufdeckt. Oder der Schlüssel liegt im Tathergang selbst. Beim „alten Krimi” kann man nicht mit moderner CSI-Technik rumprollen, da muß man sich an Altbewährtes und Handfestes (Fingerabdrücke, Fuß- und Reifenspuren, etc.) halten. Beim modernen Krimi kommen zusätzlich halt noch DNA-Proben und das ganze blue-light-Gedöns, Computertechnik usw. usf. mit ins Spiel.

      Ich persönlich schätze, wenn’s um Krimis geht, insbesondere die Geschichten von Andrea Camilleri und seinem Commissario Montalbano in Sizilien. Denn darin geht’s meistens nur so nebenbei um irgendwelches Mordgedöns. Im Mittelpunkt steht dabei eher das Menschliche — Montalbanos Lieblingsgerichte, Restaurants, guter Wein, Espresso, gutes Essen — und ums Zwischenmenschliche: Montalbano mit seiner Freundin / Montalbano mit seinen sexy Liebschaften / schönen Frauen nebenher.

      Wer’s noch blutärmer, mit noch weniger Liebe, Lust und Leidenschaft mag, ist sicher bei Donna Leon gut aufgehoben. Ihr Commissario Brunetti in Venedig ist verheiratet, zwei Kinder, die Oma im Altenheim. So weit, so dröge und belanglos. Da steht nun auch nicht direkt Sex, Action, Spannung und Gewalt im Vordergrund. Eher die Einkäufe auf dem Markt, Schulprobleme der Kinder nach dem Elternsprechtag und das Getratsche in Venedig. (Und natürlich die gesellschaftlichen Vernetzungen in Venedig: „Sag mal ... Du kennst doch den soundso...?” „Ja, sein Bruder schuldet mir noch...” „Gut, dann bitte doch mal seine Schwester um ... damit ich mit dem soundso mal da und darüber sprechen kann...” „Und wenn sie sich weigert?” „Dann sag ihr, es wäre doch schade, wenn ihre Tante / Nichte / Cousine bzw. ihr Vater / Ehemann / Bruder / Cousin morgen aus der Zeitung von der Sache mit dem Milchmann / Postboten auf dem Heuboden erfahren müßten ... inklusive hübscher Fotos zur Illustration... Sicherlich ärgerlich, wenn man deswegen seinen Arbeitsplatz verliert / enterbt wird / einen politischen Skandal auslöst, der den Bürgermeister seine Karriere kosten könnte, usw. usf. ...”)

      Immer dasselbe. Leute werden auf mannigfaltige Weise umgebracht, unter Druck gesetzt — oder bringen jemanden um, WEIL sie so massiv unter Druck gesetzt wurden ...

      Der Krimi-Fan will ja im Grunde genommen gar nicht überrascht werden und aufs Ungewohnte kommen. Er WILL genau das, was er kennt. Also liefern wir ihm das. (Wobei ich persönlich versuche, jeder Geschichte wenigstens einen kleinen Ascan von Bargen-Stempel aufzudrücken. Mit den größeren, wuchtigeren Ascan von Bargen-Stempeln kann nun mal nicht jeder gut umgehen. Also dosiere ich Sachen geringer, damit auch der „Durchschnitts-Krimi-Fan” immer glücklich und zufrieden ist und sein kann.)

      P.S.: Ich vergaß das Spannendste am Krimi. Die Zeugenbefragung. Das sind diese Szenen, wo der kluge Ermittler, immer mit einem Notizblock und Bleistift bewaffnet, durch die Landschaft joggt und ahnungslose und unbeteiligte Nachbarinnen befragt: „Wo waren denn SIE gestern zwischen 3.75 Uhr und 19.82 Uhr? — Aha ... Und WARUM? — Mhmm... gibt es jemanden, der das bestätigen könnte? — Ach? Nun ... dann sieht’s schlecht aus, für Sie. — Ja gut. Tun Sie das. Vielleicht gibt es ja tatsächlich einen Dolmetscher in der Stadt, der sich auf die Sprache von Haustieren versteht... Aber falls nicht ... wie gesagt ... dann sieht’s einigermaßen schlecht aus für Sie. — Ja, mir doch egal, ob Sie gebügelt haben, während Sie die Quiz-Sendung im TV geschaut haben. Keine Zeugen. Kein Alibi. Fall gelöst. — Hier. Wollen Sie die Armreifen gleich freiwillig anlegen, oder soll mein Kollege Ihnen dabei helfen, die Dinger überzustreifen?”

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ascan von Bargen“ ()

      Danke für Deinen informativen Beitrag! Ich meinte aber damit nicht zwingend das Setting, sondern in erster Linie die Ermittler. Diese sind aus meiner Sicht oftmals austauschbar. Mir fehlen wirklich einzigartige Charaktere wie Peter Lundt - Blinder Detektiv . Lauter Sherlock Holmes und Miss Matple Clone wird langsam fade für mich. Es braucht mehr Typen wie Monk, The Mentalist oder meinethalben Castle. Alle zeigen sich durch ganz bestimmte Verhaltensweisen, alle haben typische Stärken und die Schwächen, die sie einzigartig machen. Und alle haben Partner, die wunderbar die Gegensätze zeigen und durch das Zusammenspiel beider einfach für Unterhaltung bei mir sorgen. Die neue Serie Young & Grace (eine Hörspielserie von Gerth Medien) hat für mich wunderbar funktioniert. Glauben und Krimi, 2 gegensätzliche Typen, denen ich einfach gerne zuhöre.

      Also gerne Krimi, aber dann bitte nicht immer aus ein und dem selben „Universum“ und nicht immer nach ein und der selben Schablone.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Da liegen wir also nicht so weit auseinander. Ich muß mal üben, mich kürzer zu fassen. ^^ (Nachdem ich so lange daran geübt habe, mich lang zu fassen...)

      Ich wollte nämlich ganz ähnlich sagen: Das reine Krimi-Genre ist nun mal so wie es ist; und an seine Regeln gebunden. (Dasselbe gilt natürlich für alle anderen Genres und deren spezifische Regeln auch.)
      Der einzige Spaß, den man bei Genre-Geschichten entwickeln und haben kann, ist tatsächlich die menschliche Komponente. Charakterliche Eigenschaften, Besonderheiten, Eigenarten, Konstellationen, usw. Ich denke — aber das ist nur meine Meinung — wenn man ein paar gute Charaktere (Figuren) beisammen hat, kann man mit ihnen viele tolle, packende, interessante und abwechslungsreiche Geschichten kreieren; ganz unabhängig vom Genre. Man könnte, (bis auf weiteres), sogar dieselben Figuren & Geschichten nehmen und sie gewissermaßen in andere Genres transponieren. Und sie würden dennoch hervorragend funktionieren und überzeugend wirken.

      Eine gute Geschichte ist ohnehin zeitlos. Da spielt es im Grunde keine Rolle, ob sie im Wilden Westen spielt oder in ferner Science Fiction-Zukunft, oder in einem Wilden Westen der SciFi-Zukunft, (man denke z.B. an Marshall BraveStarr oder Saber Rider).


      Ich schreibe dass jetzt mal hier hinein, in der Hoffnung, dass @Carsten_HM hin und wieder auch den Talk besucht.

      Alle CDs kommen ja in einer Pappkarton-Hülle. Die Hörspiele sind wirklich super günstig, darum darf man sich gar nicht beschweren, tolles Preis-Leistungsverhältnis. Trotzdem tut mir der Karton im Regal in der Seele weh, weil ja kein Rücken da ist und man von der Hülle so ja praktisch nix sieht. So weit ich mich erinnern kann war ja mal so was wie eine Sammlerbox in Planung. Wie sieht es damit aus? Gibt es hierzu schon was Konkretes?

      Daneben würde es mich interessieren ob wir in einigen Monaten, Jahren auch einmal in den Genuss der Serien im Stream kommen? Ich frage wirklich nicht weil ich nicht bereit bin zu zahlen, sondern weil ich es so einfach am praktischsten finde. Meine Hörgewohnheit hat sich mittlerweile sehr Richtung Stream verschoben und es wäre toll wenn ich meine gekauften Carsten Hermann Hörspiele auch dort hören könnte. Wie sieht es damit aus?

      Und mein dritter Wunsch wäre es neben den diversen Krimis auch wieder einmal eine schöne Gruselserie/Reihe von Carsten hören zu können #knie#
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Alle CDs kommen ja in einer Pappkarton-Hülle. Die Hörspiele sind wirklich super günstig, darum darf man sich gar nicht beschweren, tolles Preis-Leistungsverhältnis. Trotzdem tut mir der Karton im Regal in der Seele weh, weil ja kein Rücken da ist und man von der Hülle so ja praktisch nix sieht. So weit ich mich erinnern kann war ja mal so was wie eine Sammlerbox in Planung. Wie sieht es damit aus? Gibt es hierzu schon was Konkretes?


      Das hatte ich ja auch schon mal angesprochen. Leider sieht man von den CD-Papphüllen im CD-Regal gar nichts. Das ist wirklich schade. :(
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      Schön, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung bin. Hoffe @Carsten_HM liest das #knie#

      Ansonsten bin ich sehr zufrieden, gestern bestellt und heute verschickt. Ich bin gespannt wie lange es nach Österreich braucht...
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      Markus G. schrieb:

      Daneben würde es mich interessieren ob wir in einigen Monaten, Jahren auch einmal in den Genuss der Serien im Stream kommen?

      Der Frage würde ich mich direkt anschließen. Verbunden mit der Frage, ob Hermann Media überhaupt die Möglichkeit hat, irgendwas im Stream einzustellen. Oder müsste man sich dazu erst einen Vertriebspartner suchen?
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

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