Beiträge ausblenden

      Obwohl ich seit Beginn des Internets in Foren unterwegs bin*, tu ich mich ein wenig schwer, mir das in der Praxis vorzustellen.

      Und was ist, wenn User "FJS#15" 20.000mal zitiert wird, was wird dann angezeigt? Ist das Forum/Thema dann überhaupt noch vernünftig lesbar? ?( Ich mein, drei User diskutieren was, zwei davon sind bei einem geblockt, das sieht dann wohl etwas eigenwillig aus.

      * Ich kann mich aber an ein Forum erinnern, bei dem das Ende der 1990er Jahre mal so gemacht wurde, mit dem User ausblenden. Die haben das aber schnell wieder aufgegeben, warum auch immer.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität

      Keuchhusten schrieb:

      Ich hoffe, ich habe es anschaulich erklärt. Sollte es noch Verständnisschwierigkeiten, stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.


      Das ist mir schon klar wie du es meinst.
      Nur geht es ja nicht nur um Beiträge, sondern auch um Threads. Und da wird es dann schon schwieriger.


      Keuchhusten schrieb:

      In vielen Foren kann der einzelne User Beiträge von anderen Usern ausblenden.


      Einzelne Beiträge, das ist sicher machbar, aber alle Beiträge des Users? Aber ein Beispiel-Forum könnte da sicher hilfreich und informativ sein.
      Könntest du dir vorstellen, dass, wenn eine derartige Funktion in ein Forum implementiert wird, diese vorher auf ihre Praxistauglich geprüft wird?

      Ganz kleinschrittig: Ja, du siehst, dass "FSJ#15" einen Thread eröffnet hat. Du kannst ihn sogar anklicken und alle Beiträge lesen, die nicht von ihm sind.

      Das Supernature-Forum, lange Jahre das führende Computer-Board, hat tatsächlich so eine Funktion.

      Fassen wir zusammen: Es scheint das dieses Forum diese Funktion nicht inne bzw. diese nicht aktiviert hat.

      Ascan von Bargen schrieb:

      Warum sollte man so eine anti-demokratische „Zensur-Funktion” im Forum einrichten, bzw. verwenden wollen?


      Das ist übrigens ein Satz mit Kanonen auf Spatzen geschossen und völlig falsch noch dazu. Es geht weder um Zensur, noch um irgendwas anti-demokratisches. Man blockiert ja nicht einen User, damit ihn niemand hier mehr lesen kann, sondern weil man es für sich und seinen Blutdruck für besser hält, den Kram nicht lesen zu müssen. Das hat mit anderen gar nix zu tun. Es sei denn man ist Shizophren, aber das ist eine andere Geschichte.
      Im übrigen ist so eine Funktion nur was für ganz Standhafte. In der Regel ist man einfach zu neugierig, als dass man nicht doch irgendwann wissen will "was hat er denn jetzt wieder von sich gegeben".

      Markus G. schrieb:

      @BjoernErik Ja, es hat für mich nach so langer Zeit einfach nicht mehr gepasst. Manchmal kann man halt mit manchen einfach nicht. Und wenn man sich nur mehr ärgert und gleichzeitig andere wiederum nur verärgert, dann muss man manchmal den Stecker ziehen.


      Ich verstehe dieses Account löschen in Foren nicht so ganz. Vor einigen Jahren hast du dich mit einer ähnlichen Begründung in einer ähnlichen angespannten Situation wie kürzlich im Hörgrusel, hier im Talk verabschiedet. Nun hat sich die Situation im Talk abgekühlt, also bist du wieder hier. Sollte es hier einmal wieder angespannt sein, gehst du dann wieder in den Hörgrusel?

      Ist es da nicht einfacher, seinen Account in Foren einfach bestehen zu lassen für den Fall, dass man es sich nach einer Zeit doch wieder anders überlegt? Dieses Foren-Hopping macht doch irgendwie auch keinen Sinn. Überall gibt es mal kleine Streitigkeiten die sich dann aber wieder verflüchtigen. Inzwischen ist es im Hörgrusel wieder sehr angenehm.

      Zak schrieb:

      User-Schwund gibt es derzeit in fast allen "normalen Foren", selbst bei Facebook brechen einige Gruppen in sich zusammen.


      Ich habe zum User-Schwund meine ganz eigene Theorie. Ich beobachte zwei Phänomene in der Offline- und Online-Welt:

      1. Kritikunwilligkeit: Viele User trauen sich nicht mehr, wirklich Kritik zu einem Thema zu Äußern. Es könnte ja sein, dass sich jemand angegriffen oder verletzt fühlt oder dass man mit seiner Kritik irgendwo aneckt und sich damit eventuell bei irgendwem unbeliebt macht.

      2. Der andere Teil der User ist so überzeugt von der eigenen Meinung, dass kein Widerspruch geduldet wird. Man ist nicht mehr bereit von der eigenen Meinung zurück zu treten, sich in den/die Diskussionspartner hinein zu versetzen und sich und seine Meinung ggf. zu hinterfragen.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
      -
      Günter Merlau -
      @Zak schrieb...
      User-Schwund gibt es derzeit in fast allen "normalen Foren", selbst bei Facebook brechen einige Gruppen in sich zusammen.

      Ist dies bei Facebook so? Ich habe einen gegenteiligen Eindruck, dass es aktuell sogar immer mehr Hörspiel-Gruppen werden. Viele davon muß man natürlich erst betreten, um die Themen lesen zu können. Bei FB schreiben deutlich immer mehr Hörspielhörer, und übrigens nicht nur Kurzkommentare, wie es oft so dargestellt wird. Vom Verhältnis her habe ich wirklich das Gefühl, dass in den Foren überdurchschnittlich viel nur gelesen wird und lediglich nur noch ein sehr harter Kern schreibt.
      Einzig positiv, bei den Hörspiel-Foren kann es kaum noch zu einem größeren Schwund kommen, denn so viele Schreiberlinge sind wir ja nicht mehr. ^^

      Neu

      @Lenny Deine Frage ist natürlich berechtigt, aber großartig erklären möchte ich eigentlich nicht. Denn da müsste ich sehr groß ausholen. Jene Hörspielfreunde, die mir nahe stehen, wissen wieso und weshalb. Nur eines - es ist kein Forenhopping, denn ich war seit 2004 im Grusel, als einer der Ersten angemeldet und seit 2005 im Talk, als einer der Ersten und war in beiden in all den Jahren aktiv.

      Warum ich im Talk gegangen bin, ist hier ja schön dokumentiert. Es war für mich jenseits einer angespannten Situation. Der Grund waren Fake-Accounts, die absichtlich und böswillig hier ihr Unwesen getrieben haben. Mit Trollen und Mobbing wollte ich nichts mehr zu tun haben.
      Mein Weggang aus dem Grusel hingegen ist anders gelagert. Hier habe ich einfach bemerkt, dass ich mich mehr und mehr geärgert habe. Die Schuld dafür kann man aber niemand anderen in die Schuhe schieben. Das liegt einfach an mir.

      Ich habe in den letzten 4 Jahren beide Elternteile verloren. Das „Wie“ ist nicht spurlos vorbeigegangen. Mir ist bewusst geworden, dass das Leben zu kurz ist, um seine Zeit mit ärgern zu verbringen. Deshalb ziehe ich lieber den Stecker. Manchen Schwierigkeiten und Problemen muss man sich stellen und sie meistern. Manchen hingegen nicht.

      Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich ursprünglich wollte ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Markus G.“ ()

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      daneel schrieb:

      Das ist doch gerade interessant, Keuchhusten. Wen interessiert bspw. schon die Meinung zu einem &quot;Die drei ???&quot; oder &quot;TKKG&quot; Hörspiel? Mich auf jeden Fall nicht. Dann lieber solche Diskussionen. <img src="http://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/grin.png" alt="^^" />


      Ich fand's eher ermüdend. Zumal mich die unbeirrbare Inbrunst ehrlich gesagt abschreckt. Aber gut, wieder was gelernt.

      Neu

      Mal ehrlich, wenn ich geahnt hätte, welche ideologischen Grabenkämpfe meine simple Frage hier auslöst, hätte ich sie mir verkniffen.


      Zumal mich die unbeirrbare Inbrunst ehrlich gesagt abschreckt.


      „Ideologische Grabenkämpfe ... unbeirrbare Inbrunst...”


      ???????????? WTF ??????????????????





      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Ascan von Bargen“ ()

      Neu

      Keuchhusten schrieb:

      @Ascan: Genau das meine ich.

      Ich stelle eine Frage zu einer Funktion. Und plötzlich eskaliert es ohne Ende. Mein Fazit: Lächeln und winken und sich seinen Teil denken. <img src="http://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/blink.gif" alt="#blinker#" /> <img src="http://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/winkewinke.gif" alt="#winkewinke#" />


      Ich finde es ist hier gar nichts eskaliert. Wir diskutieren. Alles ist gut! Esklation sieht anders aus.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."
      -
      Günter Merlau -

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      Ich muss zugeben, dass mich die von Ascan zitierten Ausdrücke von Dir Keuchhusten auch irritiert haben. Was sind „ideologische Grabenkämpfe“ und was ist eine „unbeirrbare Inbrunst“. Da steige ich bereits bei der Wortwahl aus, denn ich verstehe den Zusammenhang zur hier laufenden Diskussion aber so was von nicht. Aber bei der „unbeirrbaren Inbrunst“ musste ich insofern lächeln weil ich da an eine wunderbar komische Szene in Franz Antels Film „Der Bockerer“ denken musste. Der arme Bockerer verstand den Sinn des Wortes auch nicht und verwechselte es mit einem allzu menschlichen Drang :D Lächeln und winken gefällt mir da schon viiiiel besser :thumbsup:
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