Die Morde des Émile Poiret

      Die Morde des Émile Poiret

      Und wer ist dafür verantwortlich. :evil:
      Erzähl mal. :whistling:

      Die Morde des Émile Poiret 1 - Das Mysterium des Vollmond-Sees



      Die Morde des Émile Poiret 2 - Briefe um Mitternacht



      Die Morde des Émile Poiret 3 - Der Fluch der weißen Rose



      Die Morde des Émile Poiret 4 - Das Grab des Oliver Raymond



      Die Morde des Émile Poiret 5 - Vanisia



      Die Morde des Émile Poiret 6 - Symphonie in Blut



      Die Morde des Émile Poiret 7 - Kathedrale des Unheils



      Die Morde des Émile Poiret 8 - Marrakesch



      Geheimtipp. #daumenhoch#
      Well then,

      „Die Morde des Émile Poiret”, das war eine sehr schöne Angelegenheit. So wie „Margaret Rutherford” eine Hommage an „Miss Marple” von Agatha Christie darstellt, war „Émile Poiret” eine Hommage an „Hercule Poirot”. Aber, um ehrlich zu sein, viel eher noch eine Hommage an die Art und Weise, in welcher der unvergessene Sir Peter Ustinov Christies Meisterdetektiv angelegt hatte. In der dt. Version der Agatha Christie-Verfilmung „Rendezvous mit einer Leiche” wurde er von Donald Arthur, (Gott hab ihn selig), synchronisiert, der auch Émile Poiret seine markante Stimme verlieh.

      Agatha Christie „klaute” den Namen für Hercule Poirot von anderen Romanhelden ihrer Zeit zusammen:

      1.) Hercule Popeau, (was für ein entzückender Nachname), von Marie Belloc Lowndes

      sowie

      2.) Monsieur Poiret, von Frank Howel Evans — dieser Poiret war „rein zufällig” auch ein belgischer Privatdetektiv im Ruhestand, der in London lebte und seine Kriminalfälle löste

      Agatha Christie nahm den Vornamen des einen und änderte den Nachnamen des anderen, indem sie das E gegen ein O austauschte.

      Ich fand daher den Gedanken anregend und amüsant, wieder einen Schritt zurückzugehen, erneut „den echten” Detektiv, nämlich POIRET, ins Rennen zu schicken. Dabei kam mir der berühmte frz. Apotheker und Heiler Émile Coué wieder in den Sinn, über den ich einmal gelesen hatte. Ihm zu Ehren, gab ich Poiret seinen Vornamen.

      „Die Morde des Émile Poiret” — soll heißen: die Mordfälle, die er aufklärt — sind weniger von Agatha Christie, sondern eher von den wundervollen Verfilmungen mit Sir Peter Ustinov inspiriert. Allesamt sehr unterhaltsam, kurzweilig und atmosphärisch. Zumeist klassischer Whodunit, manchmal — wie z.B. in Folge 8, Marrakesch — habe ich mehr Wert auf die Stimmung, die Charaktere, die Dialoge usw. gelegt, und weniger auf klassischen Krimi.

      Vor gar nicht so langer Zeit habe ich mir die erste Folge, (Das Mysterium des Vollmond-Sees), angehört. Und ich war äußerst positiv überrascht, (denn oftmals entdeckt man im Rückblick Sachen, die man heutzutage besser oder zumindest anders machen würde) — aber hier war ich gänzlich positiv überrascht, wie lebensfroh, farbig, anregend, lebendig und sonnenscheinverwöhnt das Abenteuer daherkommt. Es klingt, schmeckt und riecht selbst im zeitlichen Abstand vieler Jahre nach Urlaub, Abenteuer und Unbeschwertheit. Und, natürlich, es liefert auch spannende, mysteriöse Krimi-Unterhaltung!

      Als Erzähler fungierte damals übrigens der wundervolle Sprecher Peter Buchholz, den man aus vielen TV-Dokumentationen kennt. Besonderes „Schmankerl”: Neben vielen hervorragenden Schauspielern und Synchronsprechern, wie z.B. Wolfgang Condrus, Arianne Borbach, Melanie Fouché u.v.a., ist dort auch regelmäßig der großartige Andreas von der Meden als Sidekick des Detektivs zu hören.

      Hier eine kleine Hörprobe:



      Eigentlich will der belgische Meisterdetektiv Émile Poiret an der französischen Riviera nur etwas Ruhe und Entspannung finden, da ereignet sich vor seinen Augen ein mysteriöser Todesfall. Doch ehe Poiret die näheren Umstände ermitteln kann, wird er auch schon in einer dringlichen Angelegenheit wieder zurück nach England gebeten.
      Als sich in dem beschaulichen Ort
      Charmont's Green jedoch bald darauf ein weiterer Todesfall auf nahezu selbe Weise ereignet, glaubt Poiret nicht länger an einen Zufall.
      Das uralte Hotel am „Vollmond-See” birgt ein mörderisches Geheimnis, und Poiret ist fest entschlossen es zu lüften...

      Émile Poiret: Donald Arthur
      Bryas: Frank-Otto Schenk
      George: Klaus Dittmann
      Baronesse: Karin Eckhold
      Gardner: Peter Weis
      Liam: Reent Reins
      Suzanna: Jo Kern
      Lisa: Anke Reitzenstein


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Ascan von Bargen“ ()

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