Hörmich 2020

      Hörmich 2020

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      Wie findet ihr die Umgestaltung zur Retro-Comvention ab 2020 7
      1.  
        Klasse! Ich stehe sowieso auf Retro. (1) 14%
      2.  
        Geht so! Könnte funktionieren, bleibe aber skeptisch. (1) 14%
      3.  
        Nicht gut! Ich will unbedingt, dass die alte Hörmich bleibt. (5) 71%
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      Die Hörmich will ab 2020 keine reine Hörspiel Messe mehr sein, sondern wird dann eine Retro-Convention.

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      Was haltet ihr davon?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „hoerspielkassette“ ()

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      Das richtige für @Retro :D

      So aus dem Bauch heraus würde ich meinen, dass ich es sehr, sehr schade finde, dass es keine reine Hörspielveranstaltung mehr ist. Es stellt sich mir die Frage ob denn so viel mehr Platz für andere „Retro-Hobbies“ gibt? Wahrscheinlich musste der Weg gegangen werden, weil die Besucherzahlen zu gering waren? Was mir so spontan auch missfällt, dass Hörspielfans und das „Hörspiel hören“ mit „Retro“ verbunden ist. Dies mag für eine Gruppe von Hörspielfans gelten, die nur Hörspiele aus den 70iger und 80iger Jahren auf MC und LP hören. Aber es gibt auch moderne Hörspielfans, die modernen Hörspielen, modernen Medien aufgeschlossen sind. So schließt man Hörer von neuen Produktionen wie „Das verdrehte Leben der Amelie“ aus. Schade! Hörspiel hat mehr zu bieten als Kassettenkinderhörspiele.

      Für mich wäre der nächste logische Schritt gewesen neue moderne Label mit ins Boot zu nehmen. Warum keinen Deal mit Spotify? Warum keinen Deal mit Audible und deren Studios wie die Lauscherlounge? Warum nicht Sebastian Pobot und seinen digitalen Verlag noch enger mit einbinden um die Veranstaltung auch für die Nicht-Haptiker interessant zu machen. So bestünde die Chance noch mehr Kinder und Jugendliche für das Hörspiel zu gewinnen.

      Es mag nett sein, die „alten Hörspielsäcke“ wie mich für die Hörmich zu bRegistern. Aber Zukunft hat es meiner Meinung nach nicht eine Veranstaltung zu machen wo man der „guten alten Zeit nachweint und fröhnt“.

      Ich selbst hätte durchaus Spaß an alten Videospielen, alten Videokassetten, alten Brettspielen und altem Spielzeug. Aber das Hörspiel an sich bleibt da auf der Strecke. Ich finde es schade und hoffe, dass andere einspringen eine Hörspielveranstaltung auf die Beine zu stellen.

      @hoerspielkassette Danke für die Umfrage :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Markus G.“ ()

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      Ich bin mir auch nicht schlüssig, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite kann ich es nachvollziehen, denn man wird diesen Schritt sicher auch aus finanziellen Gründen gegangen sein, aber ich fürchte einfach, dass die Hörspiele nur noch einen geringen Stellenwert innerhalb der gesamten Messe haben werden. Doppelt schade, denn die Hörmich ist die letzte existierende reine Hörspielmesse.
      Du hast da übrigens ein sehr gutes Argument gebracht @Markus G., Hörspiel ist nicht immer gleich "Retro". Werden auf dieser Retro-Messe überhaupt noch Aussteller ihre aktuellen Stücke vorstellen, oder wird sich nur noch alles um alte Kassetten und Platten drehen? Ich bleibe skeptisch.
      Man muß aber den Tatsachen auch ins Auge schauen, die Zeit der Messen ist halt langsam aber sicher vorbei. Nachdem 2018 sogar die weltweit größte IT Messe Cebit ihre Tore für immer geschlossen hat, wundert mich gar nichts mehr.
      Insgesamt aber ein großes SCHADE von mir.

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      Markus G. schrieb:

      Das richtige für @Retro :D

      :D

      Ändert aber nix an der Tatsache dass ich von der "Hörmich" noch nie etwas gehört habe. :whistling:
      Trotzdem halte ich nicht viel davon, schließlich gibt es schon genug andere Retro-Messen oder Börsen- die ebenfalls alle langsam immer Themenübergreifender werden.
      Auf Filmbörsen sind schon lange auch Spiele und Musik vertreten, auf der letzten Videogame-Retrobörse gab es ebenfalls fast alles, was der allgemeine Retro-Nerd so braucht (oder auch nicht).
      Mir persönlich sind rein Themenbezogene Veranstaltungen lieber- obwohl ich mit den meisten Punkten etwas anfangen kann. ;)
      Dieser Beitrag ist ein Anti-Terror-Anschlag des Asozialen Netzwerks!

      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung

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      Es wäre interessant zu wissen welche Beweggründe hier wirklich ausschlaggebend waren. Man spricht von „Um die Veranstaltung erhalten zu können“. Das würde bedeuten, dass tatsächlich die Kosten zu hoch und die Einnahmen zu wenig waren um kostendeckend zu wirtschaften. Hier stellt sich mir die Frage ob man nicht woanders die Hebel ansetzen könnte? Vielleicht wieder die Location wechseln? So begeistert waren die Besucher letztes Jahr dann auch nicht vom Umzug. Möglich dass erst der Unzug alles verteuert hat?
      Man schreibt aber auch von „...weiterhin erfolgreich zu sein“, was wiederum anklingen lässt, dass die Finanzen gepasst haben. Möchten die Organisatoren vielleicht einen (satten) Gewinn raus schlagen? Das wäre ebenfalls durchaus legitim. Nur ob das mit dem Öffnen in alle Freizeitrichtungen gelingen kann?

      Ich gehe da mit retro konform. Besser die einzige
      Hörspielmesse der Welt (?) in kleinem Rahmen organisieren, als eine Messe unter vielen sein. Noch dazu wo man sich als Hörspielfan überlegen muss man ob sich die weite Anreise lohnt. Für mich ist es nicht reizvoll aus Wien zu kommen.

      Was meinen die bisherigen Hörmich-Besucher wie @HP. Göldner, @Flori1981, @'S.R.-Fan, @'Haisuli'', @Wesley, @T-Rex, @der markus, oder @Dragan1992 dazu?

      Richtige oder falsche Entscheidung? War so wenig los?

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      Obwohl Messen mit einzelnen Themen sicher besser sind, könnte ich mich aber noch sehr gut mit den Gedanken anfreunden, wenn man die Hörmich mit einer Film- oder Comic-Messe zusammenlegen würde. Hier gäbe es für mich dann sogar einen deutlichen Mehrwert und insgesamt würde man so sicher auch viel mehr Leute anziehen. Man könnte den Begriff “Hörmich“ dann stehen lassen und einen weiteren dazu nehmen, einen Doppelnamen sozusagen. Finanziell kann ich mir vorstellen, dass es heute nicht mehr einfach ist, solche Messen auf die Beine zu stellen. Diese Lösung würde dann vielleicht aber helfen, es finanziell auf besseren Füßen stellen zu können.
      Der Begriff „Retro“ dagegen ist mir einfach zu „schwammig“, zu groß in der Definition, zu verschieden in den Auffassungen der Menschen. Mir würde bei einer Retro-Convention einfach ein „gezieltes“ Thema fehlen, für das es sich lohnt den langen Fahrtweg in Kauf zu nehmen.

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      Ich war schon 2014 als Aussteller mit dabei und muss ehrlich sagen, dass sich die Sache aus meiner Sicht in die falsche Richtung entwickelt hat. Schon der Standortwechsel war für mich eine Fehlentscheidung. Zudem wurde das ganze ziemlich schnell groß (kommerziell gesehen)…zu groß für meinen Geschmack, denn auch das Publikum reicht dafür einfach nicht aus.

      Das Resultat können wir jetzt für 2020 lesen….eine Mix-Veranstaltung die dann als Retro-Markt verkauft wird. Davon haben wir hier reichlich! Das braucht keiner mehr und dafür fährt jetzt erst recht kaum noch ein Hörspielfan bzw. Label nach Hannover. Der „Grundgedanke“ der Hörmich geht verloren und hier zeigt sich eben auch ganz deutlich, dass die Community außerhalb von DFF und Konsorten verschwindend gering ist!
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