Hörmich 2020

      Hörmich 2020

      Wie findet ihr die Umgestaltung zur Retro-Comvention ab 2020 11
      1.  
        Klasse! Ich stehe sowieso auf Retro. (3) 27%
      2.  
        Geht so! Könnte funktionieren, bleibe aber skeptisch. (2) 18%
      3.  
        Nicht gut! Ich will unbedingt, dass die alte Hörmich bleibt. (6) 55%
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      Die Hörmich will ab 2020 keine reine Hörspiel Messe mehr sein, sondern wird dann eine Retro-Convention.

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      Was haltet ihr davon?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „hoerspielkassette“ ()

      Das richtige für @Retro :D

      So aus dem Bauch heraus würde ich meinen, dass ich es sehr, sehr schade finde, dass es keine reine Hörspielveranstaltung mehr ist. Es stellt sich mir die Frage ob denn so viel mehr Platz für andere „Retro-Hobbies“ gibt? Wahrscheinlich musste der Weg gegangen werden, weil die Besucherzahlen zu gering waren? Was mir so spontan auch missfällt, dass Hörspielfans und das „Hörspiel hören“ mit „Retro“ verbunden ist. Dies mag für eine Gruppe von Hörspielfans gelten, die nur Hörspiele aus den 70iger und 80iger Jahren auf MC und LP hören. Aber es gibt auch moderne Hörspielfans, die modernen Hörspielen, modernen Medien aufgeschlossen sind. So schließt man Hörer von neuen Produktionen wie „Das verdrehte Leben der Amelie“ aus. Schade! Hörspiel hat mehr zu bieten als Kassettenkinderhörspiele.

      Für mich wäre der nächste logische Schritt gewesen neue moderne Label mit ins Boot zu nehmen. Warum keinen Deal mit Spotify? Warum keinen Deal mit Audible und deren Studios wie die Lauscherlounge? Warum nicht Sebastian Pobot und seinen digitalen Verlag noch enger mit einbinden um die Veranstaltung auch für die Nicht-Haptiker interessant zu machen. So bestünde die Chance noch mehr Kinder und Jugendliche für das Hörspiel zu gewinnen.

      Es mag nett sein, die „alten Hörspielsäcke“ wie mich für die Hörmich zu bRegistern. Aber Zukunft hat es meiner Meinung nach nicht eine Veranstaltung zu machen wo man der „guten alten Zeit nachweint und fröhnt“.

      Ich selbst hätte durchaus Spaß an alten Videospielen, alten Videokassetten, alten Brettspielen und altem Spielzeug. Aber das Hörspiel an sich bleibt da auf der Strecke. Ich finde es schade und hoffe, dass andere einspringen eine Hörspielveranstaltung auf die Beine zu stellen.

      @hoerspielkassette Danke für die Umfrage :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Markus G.“ ()

      Ich bin mir auch nicht schlüssig, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite kann ich es nachvollziehen, denn man wird diesen Schritt sicher auch aus finanziellen Gründen gegangen sein, aber ich fürchte einfach, dass die Hörspiele nur noch einen geringen Stellenwert innerhalb der gesamten Messe haben werden. Doppelt schade, denn die Hörmich ist die letzte existierende reine Hörspielmesse.
      Du hast da übrigens ein sehr gutes Argument gebracht @Markus G., Hörspiel ist nicht immer gleich "Retro". Werden auf dieser Retro-Messe überhaupt noch Aussteller ihre aktuellen Stücke vorstellen, oder wird sich nur noch alles um alte Kassetten und Platten drehen? Ich bleibe skeptisch.
      Man muß aber den Tatsachen auch ins Auge schauen, die Zeit der Messen ist halt langsam aber sicher vorbei. Nachdem 2018 sogar die weltweit größte IT Messe Cebit ihre Tore für immer geschlossen hat, wundert mich gar nichts mehr.
      Insgesamt aber ein großes SCHADE von mir.

      Markus G. schrieb:

      Das richtige für @Retro :D

      :D

      Ändert aber nix an der Tatsache dass ich von der "Hörmich" noch nie etwas gehört habe. :whistling:
      Trotzdem halte ich nicht viel davon, schließlich gibt es schon genug andere Retro-Messen oder Börsen- die ebenfalls alle langsam immer Themenübergreifender werden.
      Auf Filmbörsen sind schon lange auch Spiele und Musik vertreten, auf der letzten Videogame-Retrobörse gab es ebenfalls fast alles, was der allgemeine Retro-Nerd so braucht (oder auch nicht).
      Mir persönlich sind rein Themenbezogene Veranstaltungen lieber- obwohl ich mit den meisten Punkten etwas anfangen kann. ;)
      Dieser Beitrag ist ein Anti-Terror-Anschlag des Asozialen Netzwerks!

      Meine Hörspiel und Hörbuchsammlung
      Es wäre interessant zu wissen welche Beweggründe hier wirklich ausschlaggebend waren. Man spricht von „Um die Veranstaltung erhalten zu können“. Das würde bedeuten, dass tatsächlich die Kosten zu hoch und die Einnahmen zu wenig waren um kostendeckend zu wirtschaften. Hier stellt sich mir die Frage ob man nicht woanders die Hebel ansetzen könnte? Vielleicht wieder die Location wechseln? So begeistert waren die Besucher letztes Jahr dann auch nicht vom Umzug. Möglich dass erst der Unzug alles verteuert hat?
      Man schreibt aber auch von „...weiterhin erfolgreich zu sein“, was wiederum anklingen lässt, dass die Finanzen gepasst haben. Möchten die Organisatoren vielleicht einen (satten) Gewinn raus schlagen? Das wäre ebenfalls durchaus legitim. Nur ob das mit dem Öffnen in alle Freizeitrichtungen gelingen kann?

      Ich gehe da mit retro konform. Besser die einzige
      Hörspielmesse der Welt (?) in kleinem Rahmen organisieren, als eine Messe unter vielen sein. Noch dazu wo man sich als Hörspielfan überlegen muss man ob sich die weite Anreise lohnt. Für mich ist es nicht reizvoll aus Wien zu kommen.

      Was meinen die bisherigen Hörmich-Besucher wie @HP. Göldner, @Flori1981, @'S.R.-Fan, @'Haisuli'', @Wesley, @T-Rex, @der markus, oder @Dragan1992 dazu?

      Richtige oder falsche Entscheidung? War so wenig los?
      Obwohl Messen mit einzelnen Themen sicher besser sind, könnte ich mich aber noch sehr gut mit den Gedanken anfreunden, wenn man die Hörmich mit einer Film- oder Comic-Messe zusammenlegen würde. Hier gäbe es für mich dann sogar einen deutlichen Mehrwert und insgesamt würde man so sicher auch viel mehr Leute anziehen. Man könnte den Begriff “Hörmich“ dann stehen lassen und einen weiteren dazu nehmen, einen Doppelnamen sozusagen. Finanziell kann ich mir vorstellen, dass es heute nicht mehr einfach ist, solche Messen auf die Beine zu stellen. Diese Lösung würde dann vielleicht aber helfen, es finanziell auf besseren Füßen stellen zu können.
      Der Begriff „Retro“ dagegen ist mir einfach zu „schwammig“, zu groß in der Definition, zu verschieden in den Auffassungen der Menschen. Mir würde bei einer Retro-Convention einfach ein „gezieltes“ Thema fehlen, für das es sich lohnt den langen Fahrtweg in Kauf zu nehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „hoerspielkassette“ ()

      Ich war schon 2014 als Aussteller mit dabei und muss ehrlich sagen, dass sich die Sache aus meiner Sicht in die falsche Richtung entwickelt hat. Schon der Standortwechsel war für mich eine Fehlentscheidung. Zudem wurde das ganze ziemlich schnell groß (kommerziell gesehen)…zu groß für meinen Geschmack, denn auch das Publikum reicht dafür einfach nicht aus.

      Das Resultat können wir jetzt für 2020 lesen….eine Mix-Veranstaltung die dann als Retro-Markt verkauft wird. Davon haben wir hier reichlich! Das braucht keiner mehr und dafür fährt jetzt erst recht kaum noch ein Hörspielfan bzw. Label nach Hannover. Der „Grundgedanke“ der Hörmich geht verloren und hier zeigt sich eben auch ganz deutlich, dass die Community außerhalb von DFF und Konsorten verschwindend gering ist!

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      hoerspielkassette schrieb:

      Du hast da übrigens ein sehr gutes Argument gebracht @Markus G., Hörspiel ist nicht immer gleich "Retro". Werden auf dieser Retro-Messe überhaupt noch Aussteller ihre aktuellen Stücke vorstellen, oder wird sich nur noch alles um alte Kassetten und Platten drehen? Ich bleibe skeptisch.

      Es ist sicher so, dass dann die neuen Sachen nur noch "im Huckepack" der Klassiker ihr Publikum finden werden. Ich hätte mir auch mehr einen Sprung in die Zukunft statt in die Vergangenheit gewünscht.

      Markus G. schrieb:

      Man schreibt aber auch von „...weiterhin erfolgreich zu sein“, was wiederum anklingen lässt, dass die Finanzen gepasst haben
      Haha ... erinnert sich jemand daran, wie Hersteller von Snacks und Softdrinks ihre Kurswendungen in Geschmacksrichtungen verkauft haben, insbes. wenn sie einen zuvor gemachten Irrtum korrigieren wollten (vgl. Vanille Cola)? Es ist dann immer die Rede von "schmeckt jetzt NOCH besser". Ohne das NOCH würde man ja zugeben, dass es bisher nicht so toll war. Und so ist es denke ich auch mit dem "weiterhin erfolgreich" sein.
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      Naja, ich bin auch nicht begeistert und hätte mir auch zukünftig eine reine Hörspielveranstaltung gewünscht, aber das HÖRMICH-Team möchte sich verändern, und wer bin ich das ich das verurteilen würde. Für dieses Jahr bleibt ja alles noch beim Alten und die Hörspieler könnten zeigen ob und wie wichtig Ihnen die HÖRMICH ist und der Veranstaltung einen Besucherrekord bescheren - und damit meine ich natürlich nicht diejenigen die immer vorbeischauen :D ...

      Ab 2020 kann es mit der Retro-Messe durchaus eine Bereicherung werden, es kann aber auch den Hörspielbereich limitieren. Ich weiss nicht in welche Richtung der Pendel ausschlägt, aber wenn mir 2020, die wie auch immer genannte, Veranstaltung gefällt, bin ich als Besucher wieder dabei ;) ...
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      Mal anders gefragt: Ist das vielleicht die einzige Möglichkeit, die Messe weiter zu veranstalten.
      Aus anderen bereichen kenne ich immer das Problem, Aussteller zu finden, die mitmachen möchten und bereit sind, auch die entsprechenen Ausstellergebühren zu bezahlen.
      Wenn jetzt ein weiteres Segmet dazu genommen wird, könnte das im Gegenzug den Fortbestand der Veranstaltung sichern. Aber zwei/drei größere Aussteller die absagen können eine Einstellung der Veranstaltung bewirken. Ich würde erstmal gucken, was für 2020 angeboten wird. Wie heißt das Zauberwort Synergieeffekte nutzen

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      Tendre poulet schrieb:

      Mal anders gefragt: Ist das vielleicht die einzige Möglichkeit, die Messe weiter zu veranstalten.

      Ich kann euch da nur meine Erfahrung aus dem Filmbereich schildern.
      Früher gab es reine Filmbörsen/Messen, auf denen es auch wirklich nur Filme auf allen Medien und zugehöriges Material (Plakate, Werbung, Projektoren...) gab.
      Irgendwann nannte man das auf einmal Film & Comic-Börse- und mit den Comics hielten langsam auch andere Sachen Einzug.
      Computer und Videospiele, Brettspiele, Lego, Figuren, CD und Schallplatten- Ja, auch Hörspiele und keineahnungwasnochalles.
      Irgendwann machte dann auch die allgemeiner klingende Bezeichnung Film & Retrobörse die Runde-
      aber das war zu Zeiten, als ich und viele andere Stammbesucher (und Aussteller) diese Börsen schon nicht mehr besuchten.
      Inzwischen war ich seit Jahren auf keiner solchen Veranstaltung mehr (die auch immer kleiner wurden was die Hallen angeht)-
      denn da gibt es jetzt zwar alles, aber von allem nur wenig, was die Auswahl runter- und die Preise hochtreibt.
      Für mich und viele andere ist das Konzept inzwischen tot. Und es starb mit dem einbringen anderer Medien...
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      Kann mich noch an die Filmbörse in Hamburg und Bremen erinnern, war ne coole Sache
      Und ja, es kam immer mehr dazu, was auch daran lag, das viele Aussteller mit den Umsätzen unzufrieden waren

      Und dank Internet ist man als Privatmensch sowieo plötzlich an Produkte gelangt, die einem als sterblicher früher verwehrt blieben.

      Denke mal,das die Sammlergemeinde der Hörspielfans sowieso immer kleiner wird und wenn man als Veranstalter sich nicht weiter entwickelt irgendwann eben außen vor ist. Siehe zb die Comicbörse in Hamburg.
      Und dank Streaming wird es sowieso schwieriger Käufer zu finden

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      Solange nicht irgendwann Ü-Eier-Figuren ausgestellt werden, soll es mir Recht sein. Ich denke die Umstrukturierung ist logisch. Mit Hörspielen allein kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen. Was ist denn schon das Hörspiel. Eine Menge kleiner Label, so sehr ich viele von denen auch schätze und zwei, drei Große. Doch die kommen nicht oder selten zur Hörpsiel nach Hannover. Wie gesagt, man zieht dadurch nicht so viele Leute an. Ich habe in den letzten Jahren gemerkt dass man sich auch für Filme verstärkt interessiert. DVD´s laufen imme rnoch, trotz Streaming und Star Wars und Star Trek sind nochmal ein eigener Kosmos, der mit Hörspielen fast nix zutun hat.
      der Hörspielmarkt wird dünner was vorallem den Gebrauchmarkt betrifft. Mittlerweile schrumpfen die Angebote der Händler und privaten Anbieter. Alles was man früher auf Platte oder Kassetet hatte, scheint in guten Händen.

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      Es ist halt ein Teufelskreislauf. Hörspielfans werden weniger kommen, was wiederum dafür sorgen wird, dass weniger Labels/Macher ausstellen werden, was wiederum dafür sorgt, dass weniger Hörspielfans kommt.

      Wenn der Kreis der Hörspielfans und der Macher nicht über eine gewisse Zahl hinaus geht, warum bleibt man dann nicht im kleineren Rahmen? Warum der Drang immer größer und größer zu werden?

      Wie schon einmal gefragt: Wollen die Veranstalter Geld mit der Messe machen? Dann ist es legitim sich genau jenes Thema auszuwählen, womit man maximalen Profit macht. Wenn man allerdings etwas fürs Hörspiel machen möchte, dann ist dies für mich der falsche Weg.
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