„Suchanek - Radiokrimis“

      „Suchanek - Radiokrimis“

      Neu

      Wer von euch, Ausnahme @Chris, kennt die Radiokrimis rund um den Weinviertler Ermittler Suchanek?

      Bis dato gibt es 2 Folgen und eine dritte Folge ist in der Mache. Ich selbst bin erst vor kurzem darauf gestoßen. Und ich bin begeistert. Krimis, die gleich in meiner Nachbarschaft spielen und auch die Atmosphäre und die Sprache des Weinviertels in Niederlsterreich perfekt wiedergeben.

      Hier eine kleine Vorstellung der Krimis:

      Folge 1: Volksfest

      ​ Suchanek ist weder sympathisch noch schlau noch schön, aber er ist zurück in seinem Heimatort Wulzendorf. Leider ist Niederösterreich nicht mehr das, was es mal war, und so muss er Zeuge einer Mordserie werden. Aber die wird aufgeklärt. Und das vom Suchanek.Während die Eltern übers Wochenende eine Busreise machen, soll Suchanek – kiffender Anti-Held par excellence – nicht nur auf das Haus Acht geben, sondern auch auf den Hund. Das ist schon anstrengend genug für den 33-Jährigen, der kein Problem mit dem Nichtstun hat. Da hätte es die Aufregung um den lichterloh brennenden Heustadl des Großbauern von nebenan nicht gebraucht. Und die Leiche, die, nachdem der Brand endlich gelöscht ist, gefunden wird, soll nicht die einzige bleiben in Wulzendorf an diesem Wochenende.

      Sprecher: Peter Simonischek, Christopher Schärf, Simon Schwarz, Manfred Böll, Heinrich Baumgartner u. a.

      Produktion: Von Rainer Nikowitz

      Bearbeitung: Martin Zylka

      Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer und Mechthild Austermann

      Regie: Petra Feldhoff

      Redaktion: Christina Hänsel

      WDR 2016



      Folge 2 Nachtmahl

      Sommerschwüle über Niederösterreich. Suchanek urlaubt - nicht ganz freiwillig - in einem traurigen Dorf namens Feuchtkirchen. So viele Gelsen (hochdeutsch: Stechmücken) wie hier und heuer gab es noch nie!
      Beim Kennenlernabend auf dem "Erlebnisbauernhof" erklärt Suchanek den anderen Gästen deshalb die "Ceaușescu-Methode": Der Diktator habe Gefangene im Donaudelta durch Millionen von Gelsen zu Tode kommen lassen. Darüber amüsiert man sich prächtig am Grillfeuer. Aber nur bis zum nächsten Morgen, als eine gefesselte Leiche gefunden wird. Sie ist von Stichen übersät. Allerdings auch nicht unerheblich von Wildsauen angefressen. Hat Suchanek etwa einen Psychopathen inspiriert? Vielleicht den Krisenspinner mit dem Bunker unterm Haus? Oder den seltsamen Grafen in seinem Herrenhaus? Und das Morden geht weiter.

      Sprecher:
      Erzähler - Peter Simonischek
      Suchanek - Christopher Schärf
      Susi- Katrin Hauptmann
      Kommissar Wimmer - Wolf Bachofner
      Grasel - Simon Schwarz
      Chronist- Jeff Zach
      Zechner - August Schmölzer
      Ranger - Gerhard Roiß
      Bagacz - Christian Ingomar
      Graf - Fritz Hammel
      Schwingshandl - Steffen Reuber
      Abenteurer- Bernhard Bauer
      Frau Abentheuer - Verena Plangger
      Altbaues - Karl Friedrich
      Magister Kerschbaum - Wolfram Berger
      Chantal-Isabella Archan
      Lillinger - Susanne Marie Kubelka
      Manschein - Branko Samarovski
      Pepsch - Ernst Konarek
      Alter - Manfred Böll

      Produktion: Von Rainer Nikowit

      Redaktion: Christina Hänsel

      Komposition: Bernd Keul

      Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch und Steffen Jahn

      Bearbeitung und Regie: Jörg Schlüter WDR 2016 ​


      Teil 1
      wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/…7-30_nachtmahl14_wdr3.mp3

      Teil 2
      https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/169/1697564/wdr3hoerspiel_2018-07-30_nachtmahl24_wdr3.mp3

      Teil 3
      https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/169/1697570/wdr3hoerspiel_2018-07-30_nachtmahl34_wdr3.mp3

      Teil 4
      wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/…7-30_nachtmahl44_wdr3.mp3

      Folge 3 Altenteil

      ​Ein endlos grauer Wiener Winter. Den zu ertragen wäre an sich schon schlimm genug. Aber Rainer Nikowitz mutet seinem kiffenden, wider Willen ermittelnden Grantler Suchanek Schlimmeres zu: Sozialstunden im Seniorenheim "Sonne".Seine Vorliebe für Marihuana wurde ihm zum Verhängnis und der Richter hatte kein Mitleid. Suchanek muss sich fügen und gerät in einen Totentanz im Altersheim. Hier wird gestorben was das Zeug hält. Aber jemandem scheint der natürliche Prozess des Sterbens nicht schnell genug zu gehen. Suchanek gerät – selbstredend widerstrebend – auf die Fährte eines Mörders. Mit einem seiner Schutzbefohlenen verbindet den Suchanek bald so etwas wie eine Freundschaft. Der Mann bekommt nie Besuch, hasst alte Menschen und wird zur treibenden Kraft hinter Suchaneks Ermittlertätigkeit.

      Nach "Volksfest" und "Nachtmahl" der dritte Kult-Krimi aus Österreich von Rainer Nikowitz.

      Regie und Bearbeitung: Martin Zylka

      Länge : ca. 106 min.

      (Quelle: hoerspieltipps.net)

      WDR 3, Freitag, 29. März 2019, 19.04 - 20.00 Uhr/Teil 1
      WDR 5, Samstag, 30. März 2019, 17.04 - 18.00 Uhr/Teil 1
      WDR 3, Freitag, 5. April 2019, 19.04 - 20.00 Uhr/Teil 2
      WDR 5, Samstag, 6. April 2019, 17.04 - 18.00 Uhr/Teil 2(Quelle: WDR)


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      Habe mir den Anfang der Folge „Volksfest“ nun angehört. Um mir meine Frage vom vorigen Post selber zu beantworten, ja auch die erste Folge besteht aus 4 Teilen a 30 Minuten. Auch wenn es sie wohl nicht mehr im WDR Podcast gibt, kann man sie über YouTube immer noch finden.
      Gestört hat mich wirklich der Erzählerpart. Hier wurde mir einfach viel zu viel erzählt. Vieles davon hätte man auch direkt als Hörspiel umsetzen können. So wirklich bin ich nicht in die Geschichte reingekommen und habe nach dem 1. Teil von Folge 1 abgebrochen. Das lag zum größten Teil an der Geschichte selbst, die war mir einfach zu unspannend für ein Krimi, aber auch an der Umsetzung insgesamt. Ein Ausgleich in Form von Humor, habe ich leider auch nicht gefunden.
      Auch wenn sie an sich zur Geschichte passen mag, die Musik war schon recht schräg. Irgendwie hat man für mich versucht Spannung mit zu vielen Geräuschen zu erzeugen. Die Spannung hat sich bei mir leider aber nicht eingestellt.

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      Volksfest hat mir jetzt auch nicht so gut gefallen wie Nachtmahl. Ich habe bei meinem Beitrag bei den Hörgruslern vor einiger Zeit geschrieben, dass ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass dieses Hörspiel einem Deutschen gefallen kann. Ichvwar aber überrascht wie vielen es gefallen hat.
      Mir als Weinviertler, der die Leute, die Sprache und auch die Gegend gut kenne, hat es sehr gut gefallen. Aber weil es so herrlich die Menschen hier umschreibt. Es ist ein bisserl wie Kottan, aber halt auf Weinviertlerisch. Die Erzählpassagen sind mir jetzt gar nicht als störend in Erinnerung geblieben. Ich bin eher mit breitem Grinsen und halboffenen Mund beim Handy gesessen und habe das Hörspiel
      genossen. Beim nächsten hören werde ich auf den Erzähler achten. Es sind auf jeden Fall Krimis, die nicht jedem gefallen werden. Alleine die Art des Vortrages und des Humors sind sehr eigen.

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      Ich fand die beiden Folgen richtig gut, die sind so richtig schräg. Genau mein Ding ;)
      Den Erzählerpart und die Musik hat für mich gepasst. Aber ist ja alles Geschmacksache :) .

      Nachtmahl war noch etwas besser als Volksfest .
      Ich freue mich schon auf die nächste Folge.
      „Es gibt, wie bereits festgestellt wurde, zwei Typen von Menschen auf der Welt. Da sind jene, die - wenn man ihnen ein exakt halbvolles Glas reicht - sagen: 'Dieses Glas ist halbvoll.' Und dann gibt es jene, die sagen: 'Dieses Glas ist halb leer.' Die Welt gehört jedoch jenen, die das Glas anschauen können und sagen: 'Was ist mit diesem Glas los? Entschuldigen Sie? Entschuldigen Sie? Da soll mein Glas sein? Mein Glas war voll! Und es war größer!'" (Terry Pratchett)
    Hier geht's zum HÖRSPIEL-PLAYER ...