Mimi Rutherfurt

      @SchattenMan schrieb...
      Ich hoffe mal , das die besser sind als die von Pater Brown Fortsetzung.

      Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich finde die aktuellen Pater Brown Hörspiele von Maritim deutlich besser als die alten Folgen, weil sie flotter und spannender erzählt sind. Mein erster Gedanke, als ich die Ankündigung las war daher, dass die neuen Mimis hoffentlich auch in Richtug der neuen Pater Brown Hörspiele gehen.

      SchattenMan schrieb:

      Ich hoffe mal , das die besser sind als die von Pater Brown Fortsetzung.

      SchattenMan schrieb:

      Was mich an Pater Brown stört ist das ein Partner fehlt.



      Das passt doch gar nicht zusammen. Dein erster Satz suggeriert Mängel- handwerklicher Art, Story, Sprecher etc. Aber als Grund schreibst du, dir fehle der Partner... Wobei ich mich glaube zu erinnern, dass Flambeau doch mal wieder auftaucht, so bei den Freunden gelesen.

      Für meinen Geschmack hat man es geschafft, die Reihe gut fortzuführen, obwohl ich gestehen muss, der letzte Fall, den ich gehört habe (der vorletzte aktuell veröffentlichte), war ein Tiefpunkt... Der Pater hat noch nichtmal die Täter überführt...

      Dass die neue Rutherfurt jetzt das Rad auch nicht neu erfinden wird, dürfte klar sein...

      Dass man handwerklich die parallel laufende Hermann-Serie toppen kann, da habe ich aber keine Zweifel.
      Bemerkenswert. Als der "shut down" seinerzeit kam, bei Maritim v2.0 - wurden nur noch drei Serien fortgeführt: Holmes, Brown und Rutherfurt.

      Und das Gemecker im Netz, auch in Foren, war ziemlich groß: "Wie jetzt? Kein Danger mehr? Kein Beyond the Veil? Kein Planet Eden und NYPDead? Kein Dark Trace? Kein Flambeau? Kein Top Secret? Kein Insignium? Nur noch diese 'langweiligen Schnarch-Hörspiele', ohne Action, wo bestenfalls im Hintergrund eine Standuhr rumtickt?"

      Als Gisela Fritsch (damals: Mimi Rutherfurt) dann so geschwächt und krank war, dass sie kaum noch sprechen konnte und alle Stories so gestrickt werden mussten, dass Mimi kaum noch Text bekommen durfte, wurde es ganz dramatisch.

      Dass mich da keiner falsch versteht, was ja gerne mal passiert: Ich wünsche Maritim v3.0 und allen Beteiligten ganz viel Erfolg mit dem Neustart der alten Serien! -- Es zeigt mir aber, auch noch mal im Nachhinein, dass Carsten Hermann alles, was er tat und tut, aus einem guten Grund so tat und tut, wie er es nun mal macht(e). Auch wenn die Hintergründe, Umstände usw. nicht immer den Leuten bekannt sind. Soll heißen: Es gibt einen guten Grund dafür, weshalb damals ausgerechnet diese Serien weiterproduziert wurden. Denselben guten Grund, den es auch für die Fortführung unter anderer Ägide heutzutage gibt.

      Randnotiz: Letztens hab ich mir mal den "Father Brown" von der BBC angesehen ... Junge, Junge ... seitdem weiß ich viele meiner alten Pater Brown-Hörspiele, wie "Der weiße Skorpion" und "Die Krone von Ampur" usw. sehr viel mehr zu schätzen. Aber, dass es auch ganz anders geht ... noch nicht einmal mehr 08/15 ... das hat mir diese Serie bewiesen. (Gut, dass ich diesen stupiden Schwachsinnsfall da nicht geschrieben hatte. Ich weiß schon, was ich mir dann wieder an Kritiken hätte durchlesen und anhören dürfen... Aber es beweist mir auch: Nicht alle Leute machen sich so'n Kopp um Geschichten, wie ich. Andere schreiben halt einfach: Ja, der Mann da jagt hinter den Mädchen her - und seine eifersüchtige Ehefrau bringt ihn um. Blam. Noch platter und langweiliger und uninspirierter geht es nun wirklich nicht mehr.) -- Immerhin hat Hochwürden in der TV-Serie eine attraktive Assistentin / Partnerin an der Seite, (Emer Kenny als Penelope "Bunty" Windermere).

      Dafür wird es wohl in den neuen Mimi- und Pater-Folgen einen Erzähler geben, wie ich las? Das mag ein Vorteil sein, für die Erzählweise der Geschichten. Erzähler hilft manchmal, wenn sparsam eingesetzt.
      ​ Als Gisela Fritsch (damals: Mimi Rutherfurt) dann so geschwächt und krank war, dass sie kaum noch sprechen konnte und alle Stories so gestrickt werden mussten, dass Mimi kaum noch Text bekommen durfte, wurde es ganz dramatisch.


      Sehr traurig zu lesen ;(

      Ja, meine Enttäuschung war auch sehr groß damals. Nicht weil Rutherford, Holmes und Brown so schlecht waren, sondern weil Danger, Insignium und NYPDead so großartige Serien für mich waren.

      Dass diese nun fortgeführt werden, ist eine tolle Sache. Großes Danke an Sebastian Pobot für dessen Fortführung, auch wenn sie mich nicht mehr ganz so begeistern können.

      hoerspielkassette schrieb:

      Mein erster Gedanke, als ich die Ankündigung las war daher, dass die neuen Mimis hoffentlich auch in Richtug der neuen Pater Brown Hörspiele gehen.


      Da ich sowohl einige der neuen Pater Browns geschrieben habe, als auch die ersten neuen Mimis, mag das tatsächlich der Fall sein.

      Jean St. Claire schrieb:

      Für meinen Geschmack hat man es geschafft, die Reihe gut fortzuführen, obwohl ich gestehen muss, der letzte Fall, den ich gehört habe (der vorletzte aktuell veröffentlichte), war ein Tiefpunkt... Der Pater hat noch nichtmal die Täter überführt...


      Welche Folge meinst du genau? Ich habe die neuen Folgen eigentlich auch alle gehört, und kann mich spontan nicht an einen Fall erinnern, bei dem der Pater nicht für die Überführung zuständig gewesen sein sollte. Und sollte es eine Folge von mir sein, können wir natürlich auch gerne darüber reden, was mich da wohl "geritten" hat. ;)

      Ascan von Bargen schrieb:

      Dafür wird es wohl in den neuen Mimi- und Pater-Folgen einen Erzähler geben, wie ich las?


      Das kann ich bestätigen.
      "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

      Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver
      Das kann ich so nicht stehenlassen.

      @Jean St. Claire

      Das ist mein Hörempfinden und Wahrnehmung und hat nichts wie du sagst …

      Jean St. Claire schrieb:

      Dein erster Satz suggeriert Mängel- handwerklicher Art, Story, Sprecher etc.


      … zu tun.

      Wo man auch diskutieren kann ich habe Verständnis wenn man seine Handschrift und Stempel in den Produktionen einbringt was für mich in Ordnung und legitim ist.

      Es sind für mich keine Hörcatcher die man ein drittes oder viertes mal hört (das betrifft auch die Hermann Produktionen).Das liegt an den Konzept Pater Brown wo die Chemie für den Hörer nicht stimmt und der Pater Brown wie ein Fremdkörper wirkt.

      Wie auch @Captain Blitz auch selber sagt “Pater Brown hat einen Partner an seiner Seite und zwar Flambeau und der war auch schon diverse Mal dabei und taucht auch immer wieder mal auf, aber halt nicht permanent. Das war auch damals nicht der Fall.”.

      Und wo ist das Problem sich neu zu erfinden und ein anderen Weg zugehen ???

      @Ascan von Bargen

      Maritim v2.0

      "shut down"

      Von welcher Seite kam es.

      Die Vielfalt von Serien von Carsten Hermann sucht man Heute vergebens. #hutheb#

      Maritim v3.0

      Sebastian Pobot danke für die Fortführung der Serien. #jaja#
      Was ich für sehr gelungen halte.

      - NYPDead
      - Insignium (aber nicht die Veröffentlichung von Folge 1 – 3 als CD Box`s).

      Wie es anders geht habt ihr es mit Edgar Wallace und Perry Clifton gezeigt.

      Bei den anderen Sachen ist es Geschmackssache einmal mehr oder weniger.

      @Thorsten B

      Ich behaupte mal beim schreiben der Mimi Rutherfurt Folgen gabt es eine anderer Chemie der Figuren die auch der Hörer hören wird. #daumenhoch#

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „SchattenMan“ ()

      SchattenMan schrieb:

      Maritim v2.0

      "shut down"

      Von welcher Seite kam es.

      Die Vielfalt von Serien von Carsten Hermann sucht man Heute vergebens.


      Die Zeiten ändern sich. Da gibt es nun mal bloß zwei Möglichkeiten:

      "Man muss mit der Zeit gehen ... oder man muss mit der Zeit gehen."

      Äh... von MEINER Seite her kam das sicher nicht mit dem "shut down", damals.
      ^^
      @SchattenMan schrieb...
      Die Vielfalt von Serien von Carsten Hermann sucht man Heute vergebens.

      Und, die Quantität vermisst du? Bist du dir sicher, dass der derzeitige Markt sie auch auffangen würde? Wem nutzt es, wenn wir dann nach einem Maritim 4.0 suchen müssen?

      ​Wie es anders geht habt ihr es mit Edgar Wallace und Perry Clifton gezeigt.

      Ich denke es würde alles auf CD erscheinen, wenn die Kaufkraft da wäre. Ich behaupte aber mal, dass sie es derzeit einfach nicht ist.


      SchattenMan schrieb:

      Ich behaupte mal beim schreiben der Mimi Rutherfurt Folgen gabt es eine anderer Chemie der Figuren die auch der Hörer hören wird.


      Zwangsweise. Eine resolute, alte Dame ist ein ganz anderer Charakter als ein frommer Priester. Auch wenn beide schließlich ans Ziel kommen, haben sie unterschiedliche Wege und Zielsetzungen (hieb- und stichfeste Überführung versus Beichte und Reue). Dem versuche ich natürlich bestmöglich Rechnung zu tragen.
      "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

      Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

      Thorsten B schrieb:

      (hieb- und stichfeste Überführung versus Beichte und Reue)

      Reue kann einen Menschen zugrunde richten und in den Abgrund reißen, das stimmt. (Daher besser: „No remorse.”)
      Aber nicht vergessen, dass der Priester de jur ans Beichtgeheimnis gebunden ist. (De facto würde ich darauf allerdings keine Wetten abschließen.) Vertrauen ist gut, aber Johnny Controlletti ist besser.
      ^^


      Bist du dir sicher, dass der derzeitige Markt sie auch auffangen würde?

      Der derzeitige Markt hat seine Tücken und sieht leider nicht sooo rosig aus. Das mag sich ändern. Vielleicht aufwärts, vielleicht abwärts. Je nachdem in welche Richtung Fortuna ihr Rad zu drehen wünscht. Aber selbst wenn's aufwärts ginge, wäre das noch kein Grund zum Jubeln. Bekanntlich: "Wenn die Götter uns strafen wollen, erhören sie unsere Gebete."

      Cool ... wenn ich so drüber nachdenke... die Götter lieben mich...
      :P

      hoerspielkassette schrieb:

      Und, die Quantität vermisst du? Bist du dir sicher, dass der derzeitige Markt sie auch auffangen würde? Wem nutzt es, wenn wir dann nach einem Maritim 4.0 suchen müssen?


      Die Quantität die du bemängelts hat erst Maritim 3.0 ermöglicht und Glaube mir wir werden ein Maritim 4.0 + 5.0 sehen die Weichen hat Sebastian Pobot gestellt.

      In ein paar Jahren wenn man es Nüchtern betrachtet waren die neuen Serien oder Fortsetzung Folgen auch nur Quantität.
      Bedenke welche Möglichkeiten man hatte.
      @SchattenMan schrieb...
      Die Quantität die du bemängelts hat erst Maritim 3.0 ermöglicht

      Du selber hast geschrieben, dass es nie mehr Vielfalt an Serien gab, wie unter Carsten Hermanns Zeiten. Dem würde ich ja nicht mal widersprechen, nur hat der Markt dies damals auch wirklich alles „verkraftet“?
      Ich vermute mal, dass heute noch gezielter geschaut wird, ob eine neue Serie oder eine Fortsetung wirtschaftlich machbar ist.
      Ich bemängel übrigens keine „Quantität“. im Gegenteil, als Hörspielsüchtiger, kann sie ruhig da sein, solange sie auch durch Qualität gedeckt wird und der Markt sie auffängt.
      Ein direkter Vergleich ist sowieso schwierig, da das aktuelle Maritim auch den digitalen Vertrieb von sehr vielen anderen Labeln übernimmt, Serien hinzugekauft hat und viele alte Serien aus den Archiven holt, was mir persönlich sehr zusagt.
      Ich finde, hier macht Maritim 3.0 momentan alles richtig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hoerspielkassette“ ()

      Und einmal der Klappentext zu Mimi Rutherfurt, Folge 43 - Mörderische Vorahnung

      Mimi Rutherfurt hätte ihr beschauliches Leben in dem kleinen, englischen Ort Gutt's Hill eigentlich weiterführen können, hätte sie nicht der Anruf einer alten Bekannten aus ihrer ländlichen Ruhe herausgerissen. Ihre Schulfreundin ist sich sicher, dass in dem irischen Landhaus Riverside Lodge, in dem sie als Hauswirtschafterin beschäftigt ist, einer der Anwesenden das nächste Wochenende nicht überleben wird. Die resolute Mimi reist natürlich sofort zu ihr hin und macht auch schon bald das mutmaßliche Opfer aus. Es ist nicht nur das überraschende Erbe ihrer Tante, das die Ärztin Brenda Cody in Gefahr bringt, auch sonst hat die junge Frau ein großes Talent dafür, sich andere Leute zum Feind zu machen. Als schließlich die Leiche gefunden wird, hat Mimi zu diesem Zeitpunkt schon längst eine Spur aufgenommen. Doch ist tatsächlich alles so, wie es auf den ersten Blick scheint?
      "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

      Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver
      Ja, der Hauptschauplatz ist das Landhaus (Innenräume und Außengelände). Ansonsten gibt es noch eine Szene bei Mimi zuhause, Mimis Ankunft in Irland, sowie Vernehmungen auf dem Polizeirevier. Insgesamt also ganz klassisch gehalten. Typischer Landhauskrimi eben.
      "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

      Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver
      Schön! So ein Ambiente mag ich sehr. So gefielen mir auch die Miss Marple Filme, egal ob Theater, Schiff, Reithotel oder Haus. Durch den überschaubaren Handlungsspielraum wird alles viel dichter und auch teilweise sogar gruseliger. Ich freue mich auf die Folge und sage schon mal #danke#
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