Jahresrückblick - Hörspiele in 2018

      Jahresrückblick - Hörspiele in 2018

      Nur noch wenige Tage, dann ist 2018 Geschichte. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick im Hörspielbereich...

      Für mich war 2018 auch wieder ein super Hörspiel-Jahr und bei der Flut an erschienenen Hörspielen, egal ob Neuproduktionen oder Klassiker, fällt es mir wirklich nicht einfach hier ein Resümee für dieses Jahr zu ziehen. Ich habe es dennoch mal versucht. Es sind für mich so viele kommerzielle Produktionen erschienen, dass ich den Radio Sektor dieses Jahr fast komplett vernachlässigt habe, bis auf einige Pidax Veröffentlichungen. Hier haben mir besonders „Jagd nach dem Täter“ Vol. 1 und 2, sowie „Bei Bedarf Mord“ gefallen. Im Radio direkt sind bei mir nur die 7 teilige Krimiserie „Kommissar Magnus“ vom DLF und „Caiman Club“ vom WDR positiv hängen geblieben. Ach ja, und dann gab es da noch „NeuNuernberg“ bei 1Live. Da weiß ich noch nicht so ganz, wohin ich die stecken soll. In irgendeiner Form hat sie mich gezwungen Folge für Folge weiter zu hören, aber das Ende fand ich einfach nur „doof“. Eigentlich kann man die Maritim Veröffentlichungen der Perry Clifton Fälle vom WDR auch unter Radio packen. Großes Dankeschön an Highscore/Maritim dafür. Sehr schön auch, diese mit einem liebevoll erstellten Cover zu veröffentlcihen. :thumbup:

      Besonders hat mich gefreut, dass zum Abschluss des Jahres EUROPA die Klassiker Hexe Schrumpeldei und Tim & Struppi aus dem Archiv geholt hat. Auch, dass ein neues Label „All Ears“ damit angefangen hat Klassiker aus den Archiven zu bergen finde ich klasse. Über die „Pizza Bande“, „Geheimagent Lennet“ und „Captain Blitz“ habe ich besonders gefreut. Bin richtig gespannt, was 2019 noch alles bei All Ears erscheinen wird.

      Von den Neuproduktionen war dieses Jahr Audible für mich die größte Überraschung. Was die so an guten Hörspielproduktionen rausgehauen haben, hat mich echt umgehauen. Ok, oft wird der "hohe" Erzähleranteil kritisiert, dies hat mich aber persönlich überhaupt nicht gestört. Und, dies schreibe ich, obwohl ich oft mit Hörbüchern nur sehr wenig anfangen kann. Die Audible Hörspieleproduktionen, die ich davon bisher angehört habe, haben sich für mich alle wie richtige Hörspiele angefühlt. Besonders herausragend fand ich die beiden Carl Mørck Fälle "Erbarmen" und "Schändung". Auch "Die Meisterin" hat mich gefesselt. Nicht zu vergessen "Der Angstmann". Hier hoffe ich wirklich, dass Audible die zwei anderen Fälle mit Max Heller auch noch als Hörspiele vertont und 2019 bringt. Ich freue mich auch schon richtig auf "Ghostbox". Schön auch, dass Highscore/ Maritim weiterhin den Output so hoch hält. Hier gefallen mir nach wie vor besonders die „Neuen Abenteuer des Phileas Fogg>“ und die Neuproduktionen von „Prof. van Dusen“, von denen 2018 wieder einige neue Folgen erschienen sind.

      Wirklich richtig gehende Enttäuschungen gab es für mich nicht. Na ja, wenn da was war, habe ich sie bereits verdrängt. ^^

      Für das Jahr 2019 erhoffe ich mir besonders viele Klassiker aus den Archiven. Freue mich schon auf Ghostbox und, dass es endlich mit neuen Larry Brent Fällen weitergeht.

      Ach, die Liste könnte hier wirklich noch viel weiter gehen. Bei der Masse verschwimmt nach Monaten einiges oder geht unter, was hier hätte wirklich noch erwähnt werden müssen. Ich bin schon richtig auf 2019 gespannt. Wie sah es denn bei euch aus? Was hat euch 2018 besonders bei den Hörspielen gefallen? Gab es richtige Enttäuschungen? Was erwartet ihr für 2019?
      Immer wieder interessant, wie unterschiiedlich das Fazit ausfallen kann.

      Für mich war 2018 im kommerziellen Bereich eher enttäuschend. Ich überlege und überlege, aber mir fällt nur eine einzige mutige Produktion ein, die mich wirklich mitgenommen hat, und zwar 'Das Haus' von Brainflower. Und da finde ich auch gut, dass sich das Label Kritk zu Herzen genommen und versprochen hat, die Produktion soundtechnisch zu überarbeiten. So viel Kritikfähigkeit würde man sich sehr viel öfter wünschen. Ansonsten aber war für meinen Geschmack im kommerziellen Bereich eher Flaute. Eventuell ist der 'Arkadien'-Dreiteiler ja ein Highlight, aber bisher bin ich einfach noch nicht zum Hören gekommen. Wiederveröffentlchungen irgendwelcher Kinderhörspiele der 70er oder 80er Jahre interessieren mich hingegen nicht. Für meinen Geschmack viel zu viel Nostalgie und viel zu wenig Neues und Spannendes. Wobei ich aber schon verstehe, dass viele Spaß daran haben, die Hörspiele ihrer Kindheit wieder hören zu können.

      Negativ für mich auch der Wechsel einer der wenigen Serien, die ich regelmäßig nach Erscheinen höre, zu Holysoft: 'Morgan & Bailey' hatte bisher einen regelmäßigen Output, nun ist auch hier das von Holysoft gewohnte Warten angesagt. Den audible-Ausstoß an Hörspielen fand ich zwar wieder beeindruckend, allerdings liegen die derzeit allesamt noch ungehört auf meiner Festplatte, zur Qualität kann ich also nichts sagen. 'Die Blutlinie' habe ich zwar gehört, aber das ist ja keine audible-Produktion.

      Gehört habe ich viele Dokumentationen, Podcasts und Features, davon die meisten bei den Öffentlich-Rechtlichen. Aber auch audible hat mir mit seinen Podcasts manche Autofahrt verkürzt (NB: 'Der Moment' ist echt unterhaltsam) Und 'Geheimakte OEZ' von Antenne Bayern, einem Privatsender, war sehr spannend. Das Hörspielangebot bei den Öffentlich-Rechtlichen fand ich dieses Jahr ausgesprochen gut: 'Brüder' war anstrengend, aber lohnend. 'Caiman Club' war lustig und spannend, 'Des Teufels langer Atem' erfrischend neu und anders. 'Tyll' wartet leider immer noch darauf, gehört zu werden. Meine Radio-Highlights waren die sieben Foglen 'Kommisar Magnus' sowie der Dreiteiler 'Tirza'. Zwar keine Neuheiten, aber ich kannte die halt vorher nicht. Und natürlich hoffe ich, dass 'Das Fundament der Ewigkeit' zu Weihnachten noch ein Knaller wird.

      Insgesamt also für mich eine klare Entwicklung weg von den kommerziellen Produktionen. Da ist mir vieles zu schablonenhaft und 08/15-mäßig oder eben nur mit Nostalgie-Bonus interessant. Das Hörspieljahr gerettet hat für mich der Rundfunk. Allerdings gilt wie bei @hoerspielkassette, dass ich bestimmt den einen oder anderen Höhe- wie Tiefpunkt vergessen habe zu erwähnen.
      Ohne Oberfläche gibt es keine Tiefe. (Walter Moers)

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      2018 neigt sich dem Ende entgegen. Was für ein Jahr. Ein sehr bewegtes noch dazu.

      In Sachen Hörspielveröffentlichungen war es sicherlich recht produktiv.

      Anfang des Jahres erschien "MindNapping - Dark Trace" ("NEMESIS").
      Dicht gefolgt vom Sherlock Holmes und John H. Watson-Abenteuer "Das sanfte Lächeln der Medusa" in der Edle Tropfen in Nuss von Trumpf-Sonderedition.
      Und im Februar erschien auch gleich das nächste Holmes-Abenteuer: "Das Wispern der Libelle"

      Im Sommer ging es mit Margaret Rutherfords Ermittlungen im Abenteuer "Veilchenblau und Immergrün" weiter.
      Dicht gefolgt von der Veröffentlichung des "Margaret Rutherford"-Bundles, in dem die ersten vier Krimi-Abenteuer der rüstigen Detektivin als Sammlung veröffentlicht wurden.

      Im Herbst ging es dann mit Sherlock Holmes weiter, diesmal in einem packenden Zweiteiler:
      "Sturmfront Steven" & "Hysteria Hall"

      Wollen mal sehen, wie es 2019 weiter geht.

      Nachtrag:
      Habe ich oben noch geschrieben, dass dieses Jahr die Hörspiele im Radio bei mir keine große Rolle gespielt haben, ist es gerade ein Radio-Hörspiel, welches ich jetzt in der letzten Woche 2018 gehört habe, ein wirklich großes Highlight und gehört unbedingt noch in meine obige Aufzählung. Die Rede ist von „Das Fundament der Ewigkeit“.
      So jetzt kann ich endlich auch meinen Rückblick zum Jahre 2018 niederschreiben:

      Wie fällt mein persönliches Fazit aus?
      Auf das Hörspiel und Hörbuch bezogen, war es ein richtig gutes Jahr. Eines, das an die guten und sehr guten Hörspiele 2017 anschließen konnte. Leider wurde es aber kein noch besseres, dazu fehlte die eine oder andere Serie auf die ich mich sehr gefreut habe und die nun doch nicht 2018 erschienen ist. Das tat meiner Hörspiellaune aber keinen Abbruch, gab es doch neben so viel Neuem auch viel Altes aus dem Hörspielregal zu hören.

      Was waren meine Highlights?
      Ich hatte viel Gutes und Neues, aber auch Altes zu hören. Meine absoluten Highlights 2018 lauten wie folgt:

      Roch (Ohrenkneifer) - Großartiges Hörspiel, das mir große Freude bereitet hat. Der Grund liegt einerseits an der politischen Realität und der gesellschaftlichen Gegenwart, die hier wunderbar abgebildet wird. Schön auch, dass man die politischen Gegebenheiten nur beschreibt aber nicht mit erhobenen Zeigefinger eine Wertung abgibt. Jede/r bekommt ein „Gesicht“ mit Ecken und Kanten verpasst, der auch einmal sympathisch und dann wieder unsympathisch rüberkommt. Anderseits liegt es in der gelungenen Thriller-Geschichte, die lange Zeit offen lässt wer der Täter sein könnte.

      Terra Mortis (ContamiNationZ) - Ich fand die Serie gut, über das „Ende“ kann man sicher streiten. Aber ich finde Pandoras Play (CONTENDO) hat das Zombiefeeling, die zwischenmenschlichen Tragödien und die Apokalypsenstimmung gut rüber gebracht.

      Das verdrehte Leben der Amelie (EUROPA) - Kaum zu glauben, aber nach vielen Jahren hat auch EUROPA wieder einmal ein Hörspiel heraus gebracht, das mich gepackt und gefesselt hat. Ich finde es nach wie vor erfrischend „kurz & knackig“, erfrischend „jugendlich“ und erfrischend „anders“. Die Geschichten handeln von der Liebe, der Pubertät, dem langsamen Erwachsenwerden. Die Mädchen machen dies hervorragend, es sind interessante Charaktere, ehrlich und amüsant zu gleich. Mir gefällt die Geschichte und das Format. Überraschend, dass gerade ein solcher Dinosaurier wie EUROPA so ein modernes Format, noch dazu ausschließlich digital im Stream und als Download setzt. Durch das "jede Woche eine neue Folge" Format bleibt man wunderbar in der Geschichte haften.

      Erbarmen von Jussi Adler Olsen (DAV / AUDIBLE) - Die Geschichte rund um einen sehr kantigen Ermiiler hat mich von Beginn weg gefesselt. Im Laufe des Hörspiels wird der Hörer mit 3 Fällen konfrontiert, wobei 2 Fälle gelöst werden können. Der Hauptfall ging mir sehr nahe. Man leider mit den einzelnen Protagonisten mit, rätselt mit und hofft mit, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Das Ende fand ich gut, weil es die verschiedenen Handlungsstränge berücksichtigte, die wichtigstes Punkte wurden abgeschlossen, eine Fortsetzung ist bereits erschienen.

      Die Meisterin von Markus Heiz (AUDIBLE) - Ich fand es sehr erfrischend auf welche Art und Weise man sich den Themen genähert hat. Die Handlung kommt teilweise sehr authentisch und historisch herüber und dadurch wirkt alles viel realer. Auch wenn die eigentliche Handlung im Grunde sehr trivial und durchaus vergleichbar mit manchem Groschengruselromanen ist, so schafft es die ganze Produktion das Hörspiel „gehoben“ und „anspruchsvoll“ auf mich wirken zu lassen.

      Der Insasse von Sebastian Fitze (AUDIBLE - Hörbuch) - Die Geschichte liefert wieder die typischen Ingredenzien, die für mich eine Fitzek-Geschichte ausmachen nämlich viel Psychologie, Thrillerelemente, Menschen, die nicht das sind was sie vorgeben zu sein und die Überraschung am Ende, die zumeist in Wellen, also Überraschung 1 und dann noch Überraschung 2, daher kommt. Das Ende lässt einem immer zufrieden zurück, mich zumindest, was mich sehr freut.

      Der Angstmann von Frank Goldammer (AUDIBLE) - Es ein interessanter Mix aus Krimi/Thriller und Nachkriegsdrama. Mich persönlich hat es an das Kriegs- und Nachkriegsdrama „Der Bockerer“ und an Friedrich Dürrenmatts „Der Verdacht“ erinnert. Das Grauen des Hitler-Regimes wird großartig rüber gebracht und man weiß manchmal gar nicht ob die Nazis oder der Killer der schlimmere Böse ist. Auch die Nachkriegszeit mit russischer Besatzung kam mir sehr bekannt vor, weil ich viele geschilderte Ereignisse auch von meinen Eltern und Großeltern in ähnlicher Form schon gehört habe. Da kommt vieles vor, was unter die Haut geht. Das Ende und die Auflösung ist sehr spannend, teilweise auch überraschend und die letzte Szene sehr berührend.

      Die Suchanek-Radio-Krimis „Nachtmahl“ & „Volksfest“ waren tatsächlich Volksfeste für mich. Meine Heimat "Weinviertel" wird hier wunderbar und authentisch wiedergegeben. Die Fälle sind skurril und originell. Die Sprecher sind sehr gut ausgewählt. Das war für mich fast DIE Überraschung des Jahres, wenngleich sie auch nicht aus diesem Jahr stammten.

      Daneben habe ich auch gaaaaaanz tief ins Regal gegriffen und mir Goldagengarden, die komplette Dorian Hunter und die komplette John Sinclair - EDITION 2000 angehört. Alles Serien, die einfach tollen Hörstoff beinhalten, wenngleich natürlich bei 40 Folgen Dämonenkiller und über 120 Folgen Sinclair nicht jede Folgen großartig sein kann. Aber insgesamt waren alle 3 Serien ein beeindruckendes Hörerlebnis. Zudem habe ich mir noch einmal Six Regress von AUDIBLE angehört. Für mich nach wie vor eine der Referenzserien von AUDIBLE und dass wo sie doch fast nur sehr gute Serien produzieren. Fesselnd, spannend und kurzweilig!

      Was waren meine Enttäuschungen?
      Natürlich gab es die eine oder andere Serienfolge, die mir nicht so zusagte oder die eine oder andere Nichtveröffentlichung, die mich enttäuscht zurück gelassen hat. Aber wenn mich eine Serie, bei der ich eine sehr große Erwartungshaltung hatte, enttäuschte, dann war es wohl Die Blutlinie von Cody McFadyen. Grundsätzlich ist es eine solide Produktion. Die Geschichte ist sehr brutal und spart nicht mit fürchterlichen Szenen. Die handelnden Ermittler haben viel erlebt bzw. erlebt der Hörer im Laufe der Geschichte sehr viel über die Menschen dahinter. Ich fand das Hörspiel als Ganzes in Ordnung, am Ende war es für mich aber „nur“ ein durchschnittlicher Hörspass, wenn man bei einem solchen Thema überhaupt von Spaß sprechen kann. Warum? Für mich passte einfach zu vieles nicht zusammen. Wenn man viel erwartet und dann nur durchschnittlich unterhalten wird, dann bin ich enttäuscht.
      Trauriges gab es leider viel zu viel in diesem Jahr...Leider sind auch in diesem Jahr großartige Sprecher von uns gegangen. Peter Groeger ist bereits am 16.Jänner von uns gegangen. Christian Rode starb im Februar völlig unerwartet und folgte "seinem" Watson. Ullrich Pleitgen verstarb Anfang des Jahres. Seine Verkörperung des Poes werde ich nie vergessen und seine Stimme stets im Ohr behalten. Ebenso musste Lothar Grützner, den ich vor allem durch die ??? kannte, ebenfalls heuer sterben. Einer der charismatischsten Stimmen ist seit diesem Jahr nicht mehr, Wolfgang Völz. Was habe ich seine Stimme gemocht und gerne gehört. Auch Thomas Petruo, Biff aus Zurück in die Zukunft, durfte dieses Jahr nicht überleben. Gerade in letzter Zeit durfte man ihn öfters in Hörspielen hören. Christine Nöstlinger, die so wunderbare Geschichten auf ihre so eigentümliche Art und Weise geschaffen hat, musste gehen. DER John Sinclair schlechthin für mich, Helmut Winkeln, ist für mich unerwartet und plötzlich verstorben. Großartige Menschen, die mir sehr viele, viele Stunden Hörspielspass beschert haben. Danke für alles!

      Was waren für mich Überraschungen?
      Neben den obig erwähnten AUDIBLE-Produktionen, die teilweise wie Phönix aus der Asche plötzlich da waren, war es sicherlich die Vielzahl an alten Klassikern, die nun immer mehr Dank Streaming und Download veröffentlicht werden. Auch wenn hier vieles veröffentlicht wird, dass nicht auf meinen Geschmack zutrifft, so freut es mich ganz allgemein das alte Raritäten ein neues Zuhause auf den neuen Medien bekommen.Weitere Überraschungen wären sicherlich, dass es nun doch mit Point Whitmark weiter zu gehen scheint. Ebenso, dass die ??? nun ENDLICH auch einmal nach Wien zu Besuch kommen (wenn auch erst 2020). Die Tatsache, dass HOLY nun viele CONTENDO-Serien einverleibt hat, war eine Überraschung. Das hätte ich eher nicht erwartet. Und für mich die wohl schönste Nachricht war, dass Ivar Leon Menger ein weiteres Hörspiel bei AUDIBLE vertonen lässt! Eine positive Überraschung war am Jahresende noch @thomas Birker (DLP) s Crowdfunding Aktion der Miami Boys. Alles ging im Herbst rasch über die Bühne und noch vor dem Jahresende hatte ich die CD in der Hand. So macht man Crowdfunding. Das dann die Produktion auch noch richtig gut war, setzt dem Ganzen noch die positive Krone auf!

      Was wird euch an das Jahr 2018 noch lange in Erinnerung bleiben?
      Privat hatte ich wohl das schlimmste Jahr in meinem Leben. Der Tod meiner Mutter und die Art und Weise haben tiefe Narben hinterlassen. Ich merke, dass ich immer öfters Auszeiten in einem Forum brauche.
      Das ich mehrere Tage gebraucht habe meine knapp 7000 Hörspiele in Schachteln zu verpacken, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Was wir uns im Laufe unseres Lebens alles anhäufen und was wir davon wirklich brauchen und was nicht?! Ich werde diesbezüglich sicherlich eine Lehre für mich ziehen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
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