Die Bestandshörer

      Angel 74 schrieb:

      Warum muss gefühlt zwanghaft immer die Zeit auf über 65 min aufgebläht werden.


      Genau. Ich habe ja im Prinzip nichts gegen längere Hörspiele. Aber es muss halt eine gesunde Mischung sein und passen. Ich möchte nicht zwangsläufig jedes neue Hörspiel mit über einer Stunde Laufzeit haben. Darum fand ich ja auch die beiden TKKG junior Folgen mit der Laufzeit von unter einer Stunde so angenehm. Oder auch "Aus finsterer Tiefe" von Titania (35 Minuten die richtig gut waren).

      Auf der anderen Seite gibt's dann die Großprojekte wie zum Beispiel Merle oder die meisten Gruselkabinette (oft ja sogar Zweiteiler). Die höre ich auch gerne, aber ich brauche halt nicht zwangsläufig eine 70minütige Geschichte. Ich will auch einfach mal was für "schnell mal zwischendurch" haben ;)

      Die Mischung machts.

      Angel 74 schrieb:

      Aber auch ein Grund warum ich zum Bestandshörer geworden bin ist, dass die Themen die in neuen Hörspielen aufgefahren nicht unbedingt neu sind, es werden irgendwie immer die gleichen Genre bedient. Da bleibt bei mir die Neugier einfach aus.


      Also da kann ich eigentlich nur raten sich in der freien Hörspielszene mal umzuschauen. Da wird wenigstens noch Neues ausprobiert und produziert und das Schöne, es kostet kein Geld. Manchmal kann man auch bei Radioproduktionen aus dem Download etwas Interessantes finden, man muss sich nur trauen es anzuspielen, denn manchmal offeriert der Titel oder auch der Klappentext etwas völlig anderes als man dann tatsächlich zu hören bekommt und wird angenehm überrascht.
      http://www.blackdays.de - http://timeshift.blackdays.de - TimeShift kostenloses Hörspiel - Finale ist online, Folge 8 "And All My Dreams, Torn Asunder" * TS 7.1 TechDemo *
      Schönes Thema. Ich streame viel, so dass ich die Hörspiele meiner Kindheit erneut entdecken kann, wie z. B. Benjamin Blümchen. Bei TKKG gibt es ja leider nicht mehr die Folgen unter 100, so dass ich diejenigen nicht hören kann, die ich noch auf Kassette habe. Neues entdecke ich aber dennoch meist durch Empfehlungen in Hörspiel-Foren. Jan Tenner hatte ich als Kind nicht, jetzt höre ich durch Spotify mal rein. Das gleich gilt für Klassiker wie die Grusel Serie, andere Europa-Klassiker oder diverse andere, die ich nicht kannte wie Sherlock Holmes. Dennoch, auch ich bewege mich meist in meinem Kosmos von Drei ???, BB, TKKG und dergleichen. Wenn auch viel als Stream.
      Dominik

      Was du nicht kennst, das, meinst du, soll nicht gel­ten?
      Du meinst, daß Phan­ta­sie nicht wirk­lich sei?
      Aus ihr allein erwach­sen künft’ge Wel­ten:
      In dem, was wir erschaf­fen, sind wir frei.
      Ich werfe mal noch einen Gedanken mit ein, der bislang noch nicht aufkam:

      Die Jahreszeit.

      Letztens, als ich bei einem schönen spätsommerlichen Spaziergang so nachdachte, fiel mir ein (oder auf), dass ich persönlich dazu tendiere, meinen "Hörspielkonsum" sehr vom Wetter und der Stimmung abhängig zu machen. Wenn das letzte Grillenzirpen des Sommers verklingt und bald dem Schrei der Zugvögel weicht, die Tage kühler und kürzer werden, womöglich noch Regen und Nebel sich breitmachen - da bin ich viel eher (und auch häufiger) in "Hörspiel-Stimmung".

      Da macht es mir sogar richtig Spaß, bewaffnet mit einer schönen Tasse Tee, (beispielsweise), mir ein atmosphärisches Hörspiel anzuhören. Der Frühling und der Sommer, die verlangen ihr gutes Recht, sprich: Aktivität.

      Herbst und Winter, (wo man mehr Ruhe und weniger äußere Aktivität hat), hingegen beeinflussen durchaus die Häufigkeit, mit der ich persönlich mich einem guten Hörspiel widme(n mag).
      »Stil ist die Geliebte der Kunst. - Coco Chanel«

      Ascan von Bargen schrieb:

      I<span style="font-family: georgia,serif">ch werfe mal noch einen Gedanken mit ein, der bislang noch nicht aufkam:

      Die Jahreszeit.

      Letztens, als ich bei einem schönen spätsommerlichen Spaziergang so nachdachte, fiel mir ein (oder auf), dass ich persönlich dazu tendiere, meinen</span>…


      Ja, das ist tatsächlich bei mir auch so. Abgesehen von den thematisch passenden Hörspielen zu Weihnachten oder den im Hochsommer spielenden, höre ich allgemein lieber, wenn ich morgens mit dem Auto zur Arbeit fahre und es leicht neblig und feucht draußen ist. Im Sommer höre ich zwar auch, aber da ist die Stimmung schon etwas anders.
      Dominik

      Was du nicht kennst, das, meinst du, soll nicht gel­ten?
      Du meinst, daß Phan­ta­sie nicht wirk­lich sei?
      Aus ihr allein erwach­sen künft’ge Wel­ten:
      In dem, was wir erschaf­fen, sind wir frei.
      Ja, da bin ich auch ganz bei Ascan von Bargen. Im Winter ist einfach die Zeit der Hörspiele, da verziehe ich mich gerne mit meiner Frau zum Hörspielhören und dann genießen wir es viel mehr. Die Stimmung ist auch gleich eine ganz andere.

      Obwohl gestern Morgen haben wir noch mit einem Kaffee im Bett MindNapping X-Tension gehört. Allerdings musste ich das Hörspiel abbrechen, da es meiner Frau zu spannend war. Und zwar war als Anthony in die Handtasche von Amber geht und da die Unterlagen findet. Weiter wollte sie dann nicht hören. :D
      Man muss die Menschen nehmen wie sie sind,
      es gibt ja keine anderen. ;)

      Angel 74 schrieb:

      Und hierbei kritisiere ich an erster Stelle die Drei ???. Hier wird einfach nur Tempo verschleppt, keine Spannung aufgebaut und einfach nur alles irgendwie runtergespult nach Schema F. Aber anscheinend kommt es bei dem Großteil der Hörerschaft ja an.


      Wenn du nach 10 Minuten einschläfst, kannst du dich halt weder langweilen, noch etwas vermissen. Immerhin hören sehr viele Hörer die Dinger zum einschlafen.
      Wer die Folgen bewusst hört, vermißt aber genau das, was du erwähnst. Einen guten Spannungsbogen. Mittlerweile hat mich André Minninger aus seiner Facebook-Freundschaft entfernt, weil ich dies in meinen Rezensionen auch erwähne...sehr schade. Warum nicht einfach mal schauen wie es besser geht?! Aber das wäre wohl ein anderes Thema...

      Das die Hörspiele länger sind, ist gar nicht so das Problem, sondern wie die zusäztlichen Minuten gefüllt werden...
      Besucht meine Homepageprojekte:
      hoernews.de
      kurtz-check.de

      Telliminator schrieb:

      Zitat von Angel 74: „Aber auch ein Grund warum ich zum Bestandshörer geworden bin ist, dass die Themen die in neuen Hörspielen aufgefahren nicht unbedingt neu sind, es werden irgendwie immer die gleichen Genre bedient. Da bleibt bei mir die Neugier…


      Kenn ich. Krimi, Krimi, Gruselkabinett-Klon, (schlechter) Francis-Klon, Krimi, Sherlock Holmes, Edgar Wallace, Miss Marple-Variation, Krimi ... es scheint immer dasselbe, was die Masse der Kunde anzusprechen scheint. Ich persönlich hab mich sehr über die Idee mit den Deutschen Sagen gefreut. Habe sie zwar noch nicht gehört, da meine Frau sie für Weihnachten einkassiert hat, aber hier wird mal gemeinfreier Stoff vertont, der noch nicht hundertmal durchgenommen wurde. Oder mal was ganz anderes wie z.B. Dodo.

      Andererseits ist "anders" auch nicht immer das Kaufargument für mich. Es ist schon ein Kreuz mit mir. Das alte Zeug langweilt mich, das neue Zeug spricht mich aber auch nur selten an. Ich bin schon ein schwieriger Kunde. :D


      Onkel Quentin schrieb:

      Die Jahreszeit bestimmt bei mir eher die Auswahl der Folgen oder die Häufigkeit des Hörens nicht aber ob ich Bestand oder neue Sachen höre.


      Biete sich doch für einen neuen Thread an: ---> :)

      Angel 74 schrieb:

      Obwohl gestern Morgen haben wir noch mit einem Kaffee im Bett MindNapping X-Tension gehört. Allerdings musste ich das Hörspiel abbrechen, da es meiner Frau zu spannend war. Und zwar war als Anthony in die Handtasche von Amber geht und da die Unterlagen findet. Weiter wollte sie dann nicht hören.


      Wow ... jetzt weiß ich nicht genau, ob ich das als Kompliment nehmen sollte ... oder ob ich da was falsch gemacht habe?
      Ich freue mich natürlich sehr, wenn die Story beim Anhören ihre Spannung entfaltet und den Hörer gebannt ans Lauschen fesselt. Wenn aber der Zuhörer das Hörspiel nicht zu Ende hört, dann beschleicht mich immer der Verdacht, ich hätte vielleicht irgendetwas falsch gemacht. (Aber mir ist es natürlich sehr viel lieber, jemand hört auf, weil es ihm / ihr zu spannend ist, statt aus anderen Gründen.)
      ;)

      Vielleicht kannst du deine Frau ja davon überzeugen, ein andermal noch die fehlenden zehn, fünfzehn Minuten mit anzuhören? (Mit etwas zeitlichem Abstand.)

      Und dann, im Anschluss -- mein Tipp, den ich schon oben gab: "X-TENSION II" aka "DIBBUK" anhören.
      ;)
      (Aber ich kann dir nicht garantieren, ob die Story für deine Frau wiederum nicht auch etwas zu spannend und unheimlich sein könnte...)
      »Stil ist die Geliebte der Kunst. - Coco Chanel«

      Keuchhusten schrieb:

      Kenn ich. Krimi, Krimi, Gruselkabinett-Klon, (schlechter) Francis-Klon, Krimi, Sherlock Holmes, Edgar Wallace, Miss Marple-Variation, Krimi ... es scheint immer dasselbe, was die Masse der Kunde anzusprechen scheint. Ich persönlich hab mich sehr über die Idee mit den Deutschen Sagen gefreut. Habe sie zwar noch nicht gehört, da meine Frau sie für Weihnachten einkassiert hat, aber hier wird mal gemeinfreier Stoff vertont, der noch nicht hundertmal durchgenommen wurde. Oder mal was ganz anderes wie z.B. Dodo.



      Äh? Häh? Wieso eigentlich Krimi? Wo guckst Du denn rum? Ja, es gibt auch den ein oder anderen freien Krimi und auch sonstige Fan-Projekte aus der freien Szene, doch die mein ich eigentlich weniger. Du suchst vielleicht falsch. Sicherlich lassen sich auch die freien Hörspiele alle irgendwie in eine Schublade drücken und einsortieren in bekannte Genre, wie z.B. Krimi, Science-Fiction, Grusel oder was weiß ich. Letztlich will man den Hörer ja unterhalten mit seiner freien Produktion und schreibt halt bisschen was dran, damit der geneigte Hörer weiß was ihn in etwa erwartet. Es gibt genügend freie Produktionen, die auf keinerlei alten Autoren oder Geschichten basieren, sondern sind komplett selbst erdacht. Es werden auch nicht immer irgendwelche olle bekannte Figuren hochwürgt, die schon im Original keiner mehr hören will. Also gemeinfreie Produktionen hab ich daher auch nicht gemeint, wobei man die ja mehr oder weniger in die Kategorie Bestand packen könnte... Leider wird der Newsfeed bezüglich freier Produktionen hier im Forum nicht wirklich sonderlich gut gepflegt, daher entgehen Euch einige solcher freien Perlen. :cursing:

      Ihr schreit immer nach was Neuem anderen und dann drückt ihr Euch davor und gebt lieber Geld für ´ne doofe CD aus, die Euch dann aber nicht gefällt, weil es die Millionste Folge von was auch immer nach 0815 Schema ist und ärgert Euch, dass es ja doch wieder nur das Gleiche in einem anderen Setting war. X/
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      Wo ich hier im Hörspieltalk angefangen habe wurde ich von viele belächelt.
      Also Herzlich willkommen ihr #blinker# Bestandshörer.

      Lasst euch NICHT vom hören ABSCHRECKEN.
      Einfach mal WIEDER Hören oder NEU entdecken … :thumbsup:

      Habt Mut zur Lücken von Serien entdeckt was Neues.
      Und seid fair. :thumbup:

      Da ich arbeitsbedingt viel Reisen muss höre ich viele Hörbücher/Hörspiele (da sind die Perry Rhodan Hörbücher nicht mal mit eingerechnet) als Buch zum lesen hätte ich nicht die Ruhe gehabt dafür und was mir alles entgangen wäre.

      Mehr Teiler die abgeschlossen sind wird erst gekauft wenn alle Folgen erschienen sind dann werden sie in einen Rutsch gehört (Audible lässt Grüßen).

      Ich höre sehr gerne mehr unbekannte Hörspiele die nicht Perfekt sind hier und da paar Fehler haben.

      Die guten Sachen sind so gut produziert das es noch ermüdend sind (Grusel/Horror usw.) was immer gleich klingt werden 2 oder 3 mal gehört dann Wandern sie für lange Zeit im Archiv.
      Äh? Häh? Wieso eigentlich Krimi? Wo guckst Du denn rum? Ja, es gibt auch
      den ein oder anderen freien Krimi und auch sonstige Fan-Projekte aus
      der freien Szene, doch die mein ich eigentlich weniger. Du suchst
      vielleicht falsch. Sicherlich lassen sich auch die freien Hörspiele alle
      irgendwie in eine Schublade drücken und einsortieren in bekannte Genre,
      wie z.B. Krimi, Science-Fiction, Grusel oder was weiß ich. Letztlich
      will man den Hörer ja unterhalten mit seiner freien Produktion und
      schreibt halt bisschen was dran, damit der geneigte Hörer weiß was ihn
      in etwa erwartet. Es gibt genügend freie Produktionen, die auf keinerlei
      alten Autoren oder Geschichten basieren, sondern sind komplett selbst
      erdacht. Es werden auch nicht immer irgendwelche olle bekannte Figuren
      hochwürgt, die schon im Original keiner mehr hören will. Also
      gemeinfreie Produktionen hab ich daher auch nicht gemeint, wobei man die
      ja mehr oder weniger in die Kategorie Bestand packen könnte... Leider
      wird der Newsfeed bezüglich freier Produktionen hier im Forum nicht
      wirklich sonderlich gut gepflegt, daher entgehen Euch einige solcher
      freien Perlen.

      Ihr schreit immer nach was Neuem anderen und dann drückt ihr Euch davor
      und gebt lieber Geld für ´ne doofe CD aus, die Euch dann aber nicht
      gefällt, weil es die Millionste Folge von was auch immer nach 0815
      Schema ist und ärgert Euch, dass es ja doch wieder nur das Gleiche in
      einem anderen Setting war.


      Nein, ich bezog mich auf die kommerziellen Angebote. Die freie Szene kenne und schätze ich. Der Boon, Cassandras Run, Lands of Theoria, Die Windsängerin ... da ist viel Gutes dabei.

      Mit geht es allerdings um die Kauf-Hörspiele. Und da scheinen die Genres sehr begrenzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Keuchhusten“ ()

      @Ascan von Bargen: Das ist absolut ein Kompliment. :thumbup: Ich habe der Folge auch extremst gebannt gelauscht und fand sie sehr spannend. Ich hätte sie sehr gerne zu Ende gehört, aber das werde ich definitiv zeitnah nachholen. Meine Frau war wirklich gefesselt, aber sie hat Schwierigkeiten wenn Frauen oder auch Kinder Opfer von Gewalttaten oder Psychoterror werden. Aber bei dieser Geschichte gefällt mir sehr das Setting und die Story. Es ist ein überschaubarer Cast, eine dichte Atmosphäre und das Motiv ist für mich noch sehr undurchschaubar. Habe aber natürlich einen Verdacht ^^ und mal schauen was die Lösung sein wird. Klasse!!!! Mehr davon.

      Dann werde ich mir mal schnellstens die Folge Dibbuk kaufen.
      Man muss die Menschen nehmen wie sie sind,
      es gibt ja keine anderen. ;)
      @Detlef: Ja, das verstehe ich auch überhaupt nicht bei Herrn Minniger, warum nicht einfach mal versucht wird das ganze zu straffen. Gefühlt lese ich sehr oft in Rezensionen, dass die Drei ??? einfach an ihrer Überlänge leiden. Viel Füllmaterial für nix. Man was war ich früher begeistert von dieser Serie. Irgendwie waren die Hörspiele damals auch viel lebendiger. Man muss sich nur mal die Atmosphäre und Hintergrundgeräusche auf dem Schrottplatz in den Folge 5 oder 6 zu Gemüte führen. Die Hintergrundgeräusche wirken ganz anders, da habe ich den Platz sofort vor Augen. Das habe ich so in den Folgen jenseits der 30 gar nicht mehr zu Gehör bekommen.

      Gerade das hat damals auch den Reiz extrem ausgemacht, dass die Folgen mal so eben nebenbei gehört werden konnten und ich nicht abgelenkt wurde. Außerdem habe ich regelrecht an dem Hörspiel geklebt und es durchlebt. Und das funktioniert auch heute immer noch wenn ich die alten Folgen höre. Die fesseln mich immer noch. Aber heute, da ist es auch kein Kompliment wenn man sagt, da schlafe ich immer bei ein. Ich kann mich auch kaum an eine Folge jenseits der 40 erinnern die ich wirklich zu Ende gehört habe.
      Man muss die Menschen nehmen wie sie sind,
      es gibt ja keine anderen. ;)

      Angel 74 schrieb:

      Das ist absolut ein Kompliment.


      Vielen, vielen Dank dafür! *verneig*

      Angel 74 schrieb:

      Klasse!!!! Mehr davon.


      Ich hätte da noch ein, zwei "MindNapping"-Ideen. Mal sehen, was in Zukunft möglich sein wird. Derzeit muss ich mich erst einmal um ein paar andere Storys kümmern, die da in meinem Kopf herumgeistern und in den kommenden Tagen zu Papier wollen. -- In jedem Fall wünsche ich dir viel Spaß damit, und natürlich auch mit "Dibbuk". (Darüber darf ich jetzt natürlich noch nicht zu viel verraten, inhaltlich. Nur soviel: Es ist ein wahrhaft inspiriertes Abenteuer mit fesselnder Bilderwelt. Schätzungsweise hat Derek Meister während des Schreibens absolut keine Ahnung davon gehabt, was er da eigentlich schrieb. Mir erging es auf jeden Fall so, als ich "X-Tension" schrieb.)

      Mein zweiter Ausflug in die "MindNapping"-Welt war / ist übrigens Folge 30, "Dark Trace: NEMESIS". Ein bisschen anders gelagert als X-Tension und Dibbuk, aber - wie man mir sagte - ebenfalls sehr packend, spannend und aufregend. Aber nichts für Zartbesaitete. Das nur als "Warnung" vorweg.
      :)
      »Stil ist die Geliebte der Kunst. - Coco Chanel«

      Angel 74 schrieb:

      @Detlef: Ja, das verstehe ich auch überhaupt nicht bei Herrn Minniger, warum nicht einfach mal versucht wird das ganze zu straffen. Gefühlt lese ich sehr oft in Rezensionen, dass die Drei ??? einfach an ihrer Überlänge leiden. Viel Füllmaterial für…


      Im Prinzip ist es wirklich bemerkenswert. Europa war früher vor allem Fließbandarbeit. Ja, man hatte hervorragende Musik zum drunterlegen, aber letztendlich war es immer diesselbe. Dasselbe galt für das Soundarchiv und in Teilen für das Sprecher-Ensemble. Gestört hat es aber nicht. Im Gegenteil, der Wiedererkennungseffekt war enorm. Man hat reihenweise Hörspiele produziert und dabei Klassiker geschaffen. Und das indem man es kurz und knackig gehalten hat.
      Studio Körtig produziert meines Wissens nach nur noch vier Serien. Die Arbeitsbelastung dürfte also wesentlich geringer sein. Vielleicht verführt es dazu, dass man sich aufgrund der zur Verfügung stehenden Zeit nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert, sondern meint es jetzt besser machen zu können bzw. zu müssen.
      Sehr interessantes Thema.
      Ich persönlich würde mich nicht als Bestandshörer bezeichnen. Es gibt dennoch ein wenig, was ich immer wieder höre. Jan Tenner und Perry Rhodan (12-teilige Europareihe) wandern immer wieder in meinen Player. Lange Zeit habe ich so ziemlich alles gehört, was neu gekommen ist. Mittlerweile höre ich auch noch viele neue Produktionen, aber bei weitem nicht mehr so viel, wie ich früher gehört habe - Grund hierfür ist einfach die Zeit. Ich höre nur noch auf dem Weg zur Arbeit und gelegentlich dann abends zum Einschlafen. Es ist einfach zu viel zu tun (Arbeit, Freunde, Familie und dann gibt es ja auch noch andere Hobbies).

      Was ich definitiv nicht unterschreibe ist, dass die Hörspiele heute schlechter sind als früher, denn das ist definitiv nicht der Fall. In jeder Beziehung (Sprecher, Musik, Sound und so weiter) sind die heutigen Produktionen bei weitem besser. Wenn man etwas anderes sagt, dann ist dies aufgrund des Nostalgiebonus. Hier gilt das gleiche, wie auch bei Konsolen - die Spiele früher auf dem NES stinken gegen die heutigen Spiele einfach ab - das ist nun einmal der Wandel der Zeit.
      Na ja,definitiv nicht der Fall unterschreibe ich so nicht.Klar haben die Klassiker auch Nostalgiebonus,wenn ich mir aber die Sprecher anschaue:Paetsch,Diess,Pasetti,Franck,Halver,Folken,Brauren,Kramer,Hessling,Wolff,etc. pp.Diese Qualität hat man definitiv heute nicht mehr.Damals gab es die fast perfekte Symbiose aus tollen Sprechern,guten Geschichten und richtig toller Zwischenmusik.
      Für mich persönlich kommt das heute nicht im Ansatz an das Niveau von damals ran.
      Aber das ist nur meine Meinung.
      Ich glaube, ihr redet da gerade aneinander vorbei. Quentin meint glaube ich die alten Europa-Hörspiele mit dem Schwerpunkt ???, während T-Rex von Hörspielen allgemein spricht.

      Ich für meinen Teil habe vieles altes Zeug, gerade jenseits von Europa, erst in den letzten Jahren entdeckt. Und letztendlich sagt es mir oft eher zu, als neuere Produktionen. Ja, es gibt hervorragende Post-90-Produktion, aber mich stört, glaube ich, vor allem dieses Durchgestylte. Burns, Brandis und auch Sinclair sind ohne Zweifel hervorragende Sachen, aber man merkt es eben auch. Es fühlt sich teilweise so "verbissen" an. Alles bis ins Letzte durchgestylt.
      Vielleicht liegt es wirklich an der Prägung, aber die alten Sachen fühlen sich halt eher nach "Ich will dich mit einer guten Geschichte unterhalten!" und nicht nach "Bewundere mich! Ich bin ein Meisterwerk!" an.
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