Wie wichtig ist euch die Konstante?

      Wie wichtig ist euch die Konstante?

      Aufgrund immer wieder aufkommender Diskussionen um z.B. die drei Hauptsprecher bei den "Drei ???", stelle ich euch und mir selbst die folgende Frage!

      Wie wichtig ist es euch, das Hauptrollen und auch wiederkehrende Nebenrollen, konstant von den gleichen Sprechern gesprochen werden?

      Oder ist es euch nicht so wichtig und ihr möchtet gerne mehr Abwechslung? Oder eben zum Alter, der darzustellenden Personen, passende Sprecher?

      Da gibt es sicher viele Meinungen. Das war schon bei den "Drei ???" und bei vielen anderen Themen, immer wieder zu lesen.
      Der eine möchte sich nicht an eine neue Stimme gewöhnen und steht diesem kritisch gegenüber.
      Der andere würde sich freuen, wenn es endlich Veränderungen geben würde.
      Und welche Serien zeichnen sich für euch besonders für Konstantheit aus?
      Ich habe mal einige Fakten zusamann getragen aus Serien, die mir bei Konstantheit zuerst ins Ohr kommen.
      Ihr könnt natürlich gerne weitere Konstanten bringen! :)

      Na klar:
      "Die drei ???": Oliver Rohbeck, Jens Wawrceck, Andreas Fröhlich als die drei Detektive aus Rocky Beach.
      Und für mich können und sollten sie es auch noch lange bleiben.
      Aber auch die Erzähler blieben der Serie äußerst lange treu.
      Andreas von der Meden als Morton und Skinny ebenso. Leider verstorben.
      Karin Lieneweg als Tante Mathilda.
      Aber auch Andreas Beurmann und Holger Mahlich.

      Das ist für mich auch ein Aushängeschild der Serie.

      Ähnlich finde ich es bei "John Sinclair" von Lübbe.
      Frank Glaubrecht über 100 Folgen. Inzwischen aber zu Dietmar Wunder gewechselt. Leider bringt der letztere nicht immer diesen Witz mit, wie Glaubrecht.
      Die Erzähler, die der Serie lange treu waren oder sind.
      Martin May als Suko seit Beginn dabei.
      Detlef Bierstedt, Daniela Hoffmann, Silke Haupt, Ilya Welter, Bernd Vollbrecht, Boris Tessmann, Bernd Rumpf, Lutz Riedel, Susanna Bonasewicz, Sandra Schwittau alias Bart Simpson und Franziska Pigulla ebenso. Alle geben immer wieder der gleichen Person ihre Stimme.
      Auch viele Rollen bereits verstorbener, meist Dämonen, waren durchgehend bis dahin Dabei. So u.a. Tilo Schmitz, Katrin Fröhlich, Till Hagen, Martina Treger oder Udo Schenk.
      Und Peter Matic ist für seine Rolle zurück gekommen.
      Auch kleiner Nebenrollen werden immer wieder von den gleichen Personen gesprochen.
      Das finde ich schon herausragend bei dieser Serie. Und das über so viele Folgen.

      "Bibi Blocksberg". Hier spricht Susanna B. die Bibi schon seit Beginn der Serie.
      Und Gisela Fritsch war äußerst lange die Karla Kolumna. Die rasende Reporterin.

      "TKKG" Na klar.
      Sascha Draeger und Manou Lubowski, der inzwischen bei äußerst vielen tollen Serien zu hören ist, sind von der Stammbesetzung noch über. Veronika ist ja leider viel zu früh verstorben.
      Und Niki Nowotny ist ja nun leider nicht mehr dabei.
      Auch Wolfgang Draeger, ist inzwischen wieder als Gabys Vater zu hören.

      "Sherlock Holmes" von Maritim und dann von der Romantruhe.
      Peter Groeger, vor kurzem ja leider verstorben und Christian Rode. Einfach absolute Spitze! Und Kult! :)

      Aber auch Lutz Mackensy als Erzähler bei "Fünf Freunde".

      Da gibt es sich noch weitere Beispiele.
      Ich habe mich aber auf die langfristigen Reihen konzentriert.

      Wie ist eure Meinung?

      Akita Takeo schrieb:

      Wie wichtig ist es euch, das Hauptrollen und auch wiederkehrende Nebenrollen, konstant von den gleichen Sprechern gesprochen werden?



      Da wird es sicher nicht anders als in TV-Serien oder Filmen sein... Ein Aufschrei, wenn Mulder nicht von Völz synchronisiert wird!

      Die Sprecher sind schließlich der Haltepunkt, das Vertraute und Liebgewonnene.... außer wenn sie von Anfang nicht passen oder schlecht sind... Hab ich zwar nie gehört, aber zb Gosejohann in Macabros...

      Die Hauptrollen müssen bleiben... Je mehr wir uns in die Nebenrollen begeben, umso eher könnte ich mit einem Sprecherwechsel leben... Aber forcieren würde ich es nicht...

      Wenn Sprecher zu alt werden... hm... also Frank Glaubrecht würde ich heute nicht mehr den Sinclair abkaufen, höchstens Sinclair senior vielleicht. Insofern kann man den Sprecherwechsel schon nachvollziehen. Aber die Serie gleich einstellen, nur weil der Hauptsprecher nicht mehr will? In diesem Falle wäre ich nicht dafür. Es fehlt trotzdem was, aber besser, als wenn sie ganz eingestellt worden wäre.

      Ich höre die drei ??? nicht, aber wenn die Hauptsprecher in Rente gehen, wird man sehen, wie sich Europa entscheidet.... So einfach die Kohle wegwerfen wird man vielleicht nicht, und es doch noch mal mit jüngeren Sprechern probieren.... Die alten haben sich aber so sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt, dass ich mir das als sehr schwierig vorstelle....

      Ich bin aktuell auch hin- und hergerissen, ob man Holmes-die neuen Fälle ohne Groeger fortführen sollte....

      Die Fälle, die jetzt bei den Autoren möglicherweise schon in der Schublade liegen, kann man ja für van Dusen adaptieren, sonstiges Potential würde auch nicht verloren gehen....

      @Jean St. Claire:
      Klar. Auch in Fernsehserien sind die Stimmen sehr wichtig. Erstmal müssen sie zur Person passen.
      Das ist wenigstens meist der Fall. Das ist schon sehr gut in Deutschland.
      Dann sollten wiederkehrende Rollen immer vom gleichen Sprecher übernommen werden.
      Das ist auch meist der Fall.
      Ich denke auch das ist fantastisch bei uns.

      Holmes sollte man ohne Groeger nicht weiterführen. Und wenn dann mit zwei Neuen.
      Denke auch Rode macht ohne Groeger nicht weiter.
      Schade das die Romantruhe sich nicht äußert.

      "Drei ???" ohne die Stammsprecher undenkbar. Wird aber irgendwann wohl kommen. Die Serie läuft sicher noch lange sehr erfolgreich.
      Daher werden wohl irgendwann andere übernehmen.
      Und die Serie und Vermarktung soll ja aktuell noch weit ausgebaut werden.

      Onkel Quentin schrieb:

      Für meinen Geschmack sind gleichbleibende Sprecher sehr wichtig.Die Fünf Freunde sind für mich nach dem Wechsel leider gestorben.Bei Tkkg geht es noch und die ??? wären mit anderen Stimmen für mich ne neue Serie.


      Mit den "Drei ???" hast du wohl Recht.
      "Fünf Freunde war in der Stammbesetzung der ersten 21 Folgen schon ein Knaller.
      Danach war irgendwann die Luft raus.
      Da kränkelt es aber hauptsächlich an den Storys.
      Interessant. Also ich kann ganz klar sagen, dass mir eine Konstante in der Hauptrolle schon sehr wichtig ist. Irgendwie gewöhnt man sich an einen Charakter und die Stimme ist der elementare Teil dieser Verbindung. Wenn es zu einem Wechsel kommt, dann brauche ich schon eine Zeit. Bei Sinclair hat der Erzählerwechsel bei mir dafür gesorgt, dass ich das Hören eingestellt habe, weil es für mich nicht mehr die Sinclair-Reihe war, an die ich mich gewöhnt habe. Klingt vielleicht ein wenig blöd, war aber so

      Onkel Quentin schrieb:

      Die Fünf Freunde sind für mich nach dem Wechsel leider gestorben.


      Ich kann mir die Reihe erst anhören mit den Sprechern ab ? Folge 30 (na jedenfall die heutigen), und da erst auch, wenn sie nicht mehr ganz wie Kinder klingen, so ab Folge 41... Ich mag Kindersprecher nicht unbedingt gerne... Team X-Treme hat mir gut gefallen, das wäre jetzt eine Ausnahme, die mir spontan einfällt.

      Akita Takeo schrieb:

      Schade das die Romantruhe sich nicht äußert.


      Noch hat man ja Folgen zum raussschießen und ein Statement wird sicherlich kommen, denn es wird keine einfach Entscheidung sein. Wenn Rode gleich von Anfang an Nein sagt, dann wird es noch schwieriger... Hoffentlich kommen sie nicht auf die Idee, dafür Lestrade auszubauen.... X/

      Akita Takeo schrieb:

      Ich dachte immer die Sprecher der "Fünf Freunde" wollten nach den vertonten 21 Originalvorlagen nicht mehr.


      Ach naja, warum sollten die nicht weiter Geld verdienen wollen? Ich glaube, die Sprecher hängen weit weniger an "ethischen" Fragen (was, keine Originale mehr nach Blyton?? Ohne uns!), als man denkt...
      Wenn man sich die frühen "Die drei ???" Folgen anhört und mit den heutigen vergleicht und dann behauptet dass gleichbleibende Stimmen wichtig seien :huh: . Bei mir kippte diese Serie (DdF) mit dem Tod von Horst Frank als Samuel Reynolds. Was für eine Hammerstimme und ein ganz toller Charakter. Auch sehr wichtig ist die musikalische Untermahlung Carsten Bohns. Daher bin ich ein Fan der ersten 39 Folgen. Alles danach habe ich nur noch sporadisch gehört und seit bestimmt 125 Folgen gar nichts mehr (bis auf die Jubiläumsfolgen).

      daneel schrieb:

      Wenn man sich die frühen &quot;Die drei ???&quot; Folgen anhört und mit den heutigen vergleicht und dann behauptet dass gleichbleibende Stimmen wichtig seien <img src="http://www.hoerspieltalk.de/wcf/images/smilies/huh.png" alt=":huh:" /> . Bei mir kippte diese Serie (DdF) mit dem Tod von Horst Frank als Samuel Reynolds. Was für eine…


      Klar sind die drei älter geworden!
      Aber das heißt doch nicht das sie sich nun schlecht anhören.
      Halt nur anders.
      Das alleine ist für mich kein Grund aufzuhören.
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