Die Masse und die Qual der Wahl

      Die Masse und die Qual der Wahl

      Als ich gerade @Akita Takeos Review zu Mark Brandis gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass es so eine Masse an tollen Reihen gibt. Auch so eine Masse an alten tollen Reihen. Dabei ist mir aufgefallen, wieviel ich eigentlich mal wieder hören möchte. Wie im Thread Warum liegen Hörspiele bei euch lange Zeit ungehört auf Halde? ja schön diskutiert wird, liegen bei mir auch zahlreiche Hörspiele rum, die ich noch gar nicht gehört habe - und diese Stapel wird immer größer. Gleichzeitig möchte ich aber auch mal wieder gerne alte Reihen hören, wo mir zahlreihe Inhalte einfach nicht mehr bekannt sind (z. B. Schattenreich). Leider komme ich einfach nicht dazu.

      Wie sieht es bei euch aus: Grabt ihr alte Serien mal wieder aus und wenn ja, welche sind dies?
      ​Immer mal wieder hören tue ich Jan Tenner und davon kenne ich die meisten Folgen auch auswendig. Zweimal komplett durchgehört habe ich Lübbes Edgar Allan Poe. Aber auch da muss ich sagen, dass ich bereits jetzt wieder vieles vergessen habe.

      ​Ärgerlich, ärgerlich...
      Es gibt vieles was ich gerne mal wieder hören würde. Schaffe das aber nicht.
      Immer wieder mal höre ich alte TKKG Folgen.
      Diese aber nebenbei. Kenne vieles fast auswendig. Und die ??? habe ich schon 2x komplett durchgehört. Viele Folgen aber auch schon viel öfter. Das Schlosstrio habe ich auch schon mehrfach durch.
      Bei anderen Serien greife ich zwischendurch immer wieder mal zu einer Folge (PW, die alten Fünf Freunde oder Scottland Yard)
      Sonst gibt es viele Serien die ich gerne mal wieder hören würde.
      Point Whitmark , Schattenreich, Edgar Allan Poe, Sinclair von Beginn an oder auch Perry Rhodan.
      Das hören von Eins A Rhodan habe ich mir für die nächste Zeit vorgenommen.
      Mal sehen ob es zu der Reihe dann schon ein Thema gibt, wo ich etwas schreiben kann.
      Finde die Vertonungen Spitze.
      Poe gehört zu den Serien die Ich, bis auf die ersten 8 Folgen, nur 1x gehört habe.
      Das trifft aber auf sehr viele Serien und Einzelhörspiele zu.
      Jedenfalls Rhodan kommt jetzt mal dran.
      Und dann auch nochmal die super Rhodan Serie von Lübbe.
      Daher sage ich immer. Das Ende der meisten Serien wäre für mich zwar auch erst traurig, dann aber auch begrüßenswert.
      Dann kommt man schneller mal zum wieder hören.
      Und der Stapel ungehörten Hörspiele wird dann auch schneller kleiner.
      Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn Hörspiel-Fans ganze Serien nochmal hören, sobald nach etwas größerem Abstand eine neue Folge erscheint. Das stelle ich mir immer die Frage, woher die die Zeit nehmen, bzw. ob dies überhaupt notwendig ist. Notwendig, weil man ja so etwas wie ein Gedächtnis hat und da sollte ja schon etwas hängen bleiben. Ist dies nicht der Fall, sollte man sich fragen, ob es die Sache überhaupt wert ist.

      Ich bedauere es sehr, dass ich alte Hörspiele, die ich, wie T-Rex so treffend schreibt, auswendig kenne, nicht wieder hören kann. Ich könnte schon, aber da sind ja noch die Neuerscheinungen, denen man ja auch gerne lauschen will. Ein wirkliches Dilemma. Ich reduziere schon die Einkäufe, indem ich nur noch mein Lieblingsserie, -reihe, -genre, -autor oder -label kaufe. Mit der Zeit erkennt man ja, was einem wirklich gut gefällt, was ganz in Ordnung ist und was nicht wirklich gut. Für "in Ordnung" und "nicht wirklich gut" habe ich dann auch keine Zeit mehr übrig. Auch wenn es auf Spotify (o.ä.) laufen sollte.

      Was würde ich gerne wieder mal hören? Alte ??? mit Bohn Musik, Jan Tenner, Perry Rhodan (Europa und Lübbe) und diverse alte Einzelhörspiele aus den 70er.
      Ich mache das wie @daneel und habe meine Käufer auch arg reduziert, da man einfach mit dem Hören nicht nachkommt. Zum einen ist das sehr schade, da ,an bestimmt auch ein wenig was verpasst aber zum anderen hört man die anderen Sachen vielleicht auch bewusster.

      Was ist denn so bei euch hinten runtergefallen? Ich kaufe kaum noch Sinclair (ausser die TSB-CDs) oder auch vom Gruselkabinett bei weitem nicht mehr jede Folge.
      Perry Clifton einmal im Monat :)
      Ansonsten immer wieder Kurt-Vethake-Hörspiele, unter anderem "Moby Dick", "Der Spion" und seinen Orientzyklus.
      "Der Name der Rose" und "Der Graf von Monte Christo" mit Mathieu Carriere kann ich mittlerweile im Schlaf mitbeten.
      Und sehr gerne höre ich immer wieder einzelne Folgen aus "Der Herr der Ringe", unter anderem die Tom-Bombadil-Episode
      Egal, ob ich morgen oder in 20 Jahren abtrete, es wird immer was übrigbleiben.... Schade wäre es nur, wenn die guten Sachen nicht "abgearbeitet" wären.... Leider verschwendet man zuviel Zeit mit dem "Nebenbeihör"-Kram.... Grade höre ich wieder mal die Sherlock Holmes neuen Fälle durch, die Zeit könnte man auch anders nutzen.... Aber Spaß machts trotzdem....
      -100g Schnittkäse zum mitnehmen, bitte.-

      Die Masse und die Qual der Wahl

      daneel schrieb:

      Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn Hörspiel-Fans ganze Serien nochmal hören, sobald nach etwas größerem Abstand eine neue Folge erscheint. Das stelle ich mir immer die Frage, woher die die Zeit nehmen, bzw. ob dies überhaupt notwendig ist. Notwendig, weil man ja so etwas wie ein Gedächtnis hat und da sollte ja schon etwas hängen bleiben. Ist dies nicht der Fall, sollte man sich fragen, ob es die Sache überhaupt wert ist.


      Mit dem Gedächtnis ist es in der reizüberfluteten Zeit so eine Sache.
      Ich z.B. habe einen Logistikjob wo ich oft mehrer Sachen zeitgleich im Kopf
      haben und abrufen muss. Das geht durch einige gesundheitliche Veränderungen nicht mehr so gut wie früher.
      Ich sehe da auch kein Problem drin bei zusammenhängenden Serien nochmal nachzuhören. Die Zeit sollte man dann haben.
      Der Tag der Abrechnung und Thomas Nero Wolf in der neuen Talker-Lounge-Folge 111

      T-Rex schrieb:

      Was ist denn so bei euch hinten runtergefallen?
      John SInclair (E2K) sammel und höre ich gar nicht mehr. Von den TSBs habe ich vereinzelte Folgen gekauft, die ich von Kassette her kenne. Von MindNapping habe ich auch nur vereinzelte Folge (6, 7, 10 und 23). Mord in Serie hat für mich nie so wirklich fumktioniert, da ich mit Markus Topfs Art Geschichten zu erzählen nie warm geworden bin. Da war für mich sehr viel Brechstange dabei, wo man sich beim Hören die Haare rauft und sich fragt, welcher Mensch stellt sich so dämlich an wie diese Person im Hörspiel?!
      Da ich ca. 60km zur Arbeit pendele, kann ich im Auto / Bus immer gut was hören, ansonsten beim Sport / laufen gehen höre ich auch gerne das ein oder andere Hörspiel und trotzdem ist meine Playlist immer noch ewig lang (neue & alte Sachen). Im Moment entscheide ich immer "im Moment" was ich denn jetzt höre - aber immer mal wieder eine alte drei ???, Wilde & Holmes (in der Hoffnung, dass es mich doch endlich mitreisst, da der Stoff aus meiner Sicht wirklich Potential hätte), Foster, diverse Holmes Reihen und im Moment sehr interessant finde ich tatsächlich Wayne McLair und Twilight Mysteries.

      Orko aus dem Zauberland schrieb:

      Wilde & Holmes (in der Hoffnung, dass es mich doch endlich mitreisst, da der Stoff aus meiner Sicht wirklich Potential hätte)

      Nach 13 Folgen? Wohl eher nicht! Mycroft ist ja der klügere der Brüder, aber wie er in dieser Serie dargestellt wird, müsste Sherlock Probleme mit dem Schreiben des eigenen Namens haben.
      ​Nach 13 Folgen? Wohl eher nicht! Mycroft ist ja der klügere der Brüder, aber wie er in dieser Serie dargestellt wird, müsste Sherlock Probleme mit dem Schreiben des eigenen Namens haben.


      Da hast du leider Recht. Die Fälle sind vom Stoff her teilweise echt interessant - ich bin grosser Fan Sherlock Holmes Fan und diesem ganzen "Victorian Times London Setting". habe heute Morgen gerade die letzte Folge fertig gehört und auch diese hat leider nicht richtig gezündet. Leider fällt es mir dann immer schwer eine einmal begonnene Reihe dann einfach auf Seite zu legen und zu ignorieren. :( Gerade wenn Sie dann eh im Streaming Abo verfügbar ist.

      Flori1981 schrieb:

      Ich habe auch, Einzelbüro sei dank, viel während der Arbeit hören zu können.
      Die anderen Kollegen hören Radio und ich halt Hörspiele.


      ​Die Frage ist halt nur, wie konzentriert man dann hört. Ich muss mich auf der Arbeit konzentrieren, Ein Hörspiel, welches ich anschließend rezensieren möchte, käme da zum Hören definitiv nicht in Frage. Es müsste dann ein Hörspiel sein, welches man nebenbei "weg" hören kann und davon höre ich nicht mehr wirklich viel.

      ​Also mir bleibt auch nur der Weg zur Arbeit. Hin- und Rückweg zusammen ca. ne Stunde.
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