Palliative Maßnahmen für die HSP-Forenszene

      Palliative Maßnahmen für die HSP-Forenszene

      Bei meiner Vorstellung im Forum gab ich als Grund an, Lust auf's mitdiskutieren bekommen zu haben. Das war allerdings nicht die ganze Wahrheit. Es war auch eine Art Torschlußpanik. Ich war ja lange Jahre praktisch nur als Beobachter in den Foren unterwegs. Teilweise mit längeren Pausen. Seit Mai diesen Jahres beobachte ich die Foren wieder intensiver. Ich war schockiert darüber, in welchem Zustand die Forenszene ist.
      Natürlich ist mir auch klar, dass mangels Nachwuchses und der Schwerpunktverlagerung in den sozialen Medien zu Facebook der Vorgang nur natürlich ist. Aber durch die Pause ist mir eines klar geworden. Die Nach-Unten-Entwicklung nährt sich langsam der Region an, in der die Existenz der Foren fraglich wird. Daher wollte ich sozusagen "noch mal mitposten", bevor die Ofen ganz aus ist.

      Palliative Maßnahmen, der Titel des Threads, spielen auf den Bereich der Medizin an, in dem man unheilbar Kranken versucht noch möglichst viel lebenswerte Zeit zu verschaffen.

      Im Forenbereich wäre das Äquvivalent dazu wohl die Erkenntnis "Wir gehen wohl eher früher als später unter, also machen wir uns noch eine lustige Zeit.".

      Ist aus eurer Sicht diese Einschätzung zu pessimistisch?
      Und falls sie aus eurer Sicht zutreffend ist ... würde es den Foren helfen, wenn man sich das Unvermeidliche eingesteht? Das sich daraus neue Denkansätze und Sichtweisen ergeben? Vielleicht eine etwas lockerer Herangehensweise und dadurch weniger Stress?
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