Weltenbummler und Meisterdiebe (Abenteuerhörspiel)

      Ich kann mich da Stollentroll nur anschließen, ich hab nach der hälfe der dritten CD ebenfalls aufgehört und bin auch nicht geneigt diesem Machwerk nochmal eine Chance zu geben. Die teils schlechten Sprecherleistungen finde ich, für ein Hörspiel das dermaßen angepriesen wurde, schon hart an der Grenze. Die Hörprobe spiegelte, für mein Dafürhalten, in keinsterweise das wieder am am Ende präsentiert wurde. Weder Sound noch Geräuschkulisse finden an irgendeiner Stelle wirklichen Einklang mit dem Hörspiel. Das Skript ist streckenweise so schlecht verfasst und langatmig das man im Grunde nach der ersten CD aber spätestens nach der zweiten kein Bedürfnis mehr verspürt dem Geschehen weiter zu folgen.

      Die Verpackung & Gestaltung sind durchaus gelungen aber das ist auch das einzigste Postitive an diesem ganzen Hörspiel. Ich habe mich am Ende geärgert das ich die 25€ investiert habe.

      Besonders wenn man den Absatz nochmal liest und dann das Hörspiel hört. Da kommt man sich doch schon verschaukelt vor.

      SteveO schrieb:


      Also ein unprofessionelles Erstlingswerk eines Medienstudenten?
      Mitnichten! Es mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen, aber es ist weder unprofessionell, noch ein Erstlingswerk, noch eine Studentenproduktion. Denn ich habe das Masterstudium bereits als ausgebildeter Toningenieur und Mitwirkender an mehreren Hörspielproduktionen begonnen, der zudem für den Audio Media-Verlag in München schon etliche Hörbücher geschnitten hat. So ist es naheliegend, dass ich mich für ein Hörspiel als Abschlussarbeit entschieden habe. Das Ziel ist ein absolut hochwertiges und lebendiges Hörspielprojekt zu realisieren, das über die komplexe Geschichte und lange Dauer von rund sechs Stunden erstklassig unterhält. Klanglich wird es absolut hochwertigen Produktionen - wie bspw. die Hörspiele vom WDR - in nichts nachstehen. Es kommt nicht nur erst klassiges Equipment zum Einsatz, sondern fantastische Sprecher, erstklassige Musiker und ein echter Foley-Artist.


      Dieses Hörspiel kann klanglich mal so überhaupt nicht mit Produktionen des WDR mithalten. Wie man solch ein Vergleich anstellenkann und dann so was liefert ist mir ein Rätsel.

      Nur weil man mal ein Hörbuch geschnitten hat, heißt das nicht auch automatisch das man eins produzieren kann. Leider ist eben auch weder ein hochwertiges, noch lebendiges Hörspiel entstanden. Selbst wenn man alle Augen zudrückt und denkt es wäre auf Old School gemacht. Wenn bei der Produktion nur erstklassiges Equipment zur Verwendung gekommen wäre, dann wären doch nicht diese deutlichen Laustärkenunterschiede bei den Sprechern entstanden, so was muss man als "Produzent" doch hören und gegebenenfalls nochmal machen.

      Bei solch einem Hörspiel, zeigt sich am Ende eben doch wieder sehr deutlich, das viele Leute denken sie könnten ein Hörspiel produzieren aber dann kläglich scheitern.
      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Tobbe_“ ()

      Tim C. @amazon.de schrieb:


      * * * * * ein hörspiel welches seinesgleichen sucht.
      ByTim C.on December 18, 2017

      es handelt sich hier um ein 5 cd hörspiel welches mit großer hingabe produziert wurde.
      das booklet sowie die verpackung an sich sind extrem hochwertig in der aufmachung und verarbeitung.
      soetwas sieht man nur noch sehr selten.
      knapp 360 spannende minuten bester hörspielkost mit über 100! mitwirkenden und einer
      mehr als tollen geräuschkulisse und musik, welche im übrigen eigens für diese produktion komponiert und
      von einem orchester eingespielt wurden, verwöhnen nicht nur bestehende hörspielfans, sondern dieses hörspiel
      fesselt auch leute die sonst mit der materie wenig am hut haben.
      hochkarätige sprecher runden dieses meisterwerk ab.
      stafan oberle hat gut 2 jahre an diesem projekt gearbeitet und es im rahmen seiner masterarbeit
      im dezember 2017 fertiggestellt.

      die vorgeschichte zu diesem hörspiel, welche live in essen präsentiert wurde,
      gibts übrigens als kompletten mitschnitt auf der großen bekannten videoplattform völlig legal zu sehen und zu hören.

      Quelle: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2SHIUO4KT76WH/

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      Da stellt sich die Frage, was jemanden Antreibt so eine hanebüchene Rezension zu verfassen. Das liest sich so als wäre "Weltenbummler und Meisterdiebe" DAS Hörspiel Non Plus Ultra und das ist es nun wahrlich nicht. Gerade wenn man selber daran Mitgewirkt hat kommt so was mehr als lächerlich.
      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

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      Meinst du nicht , das du etwas übertreibst ???

      Tobbe_ schrieb:

      Gerade wenn man selber daran Mitgewirkt hat kommt so was mehr als lächerlich.


      Das kann man allen Hörspielmacher , Sprecher und die daran beteiligt sind sagen.
      Making of , Interview , Rezension und Trailers ist doch legitim.

      Und warum ist das lächerlich ???

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      Ich kenne das Werk nicht, kann aber einen Tipp geben, sofern der Produzent hier mithört. Sofern die Dramaturgie und Handlung wirklich gut ist, würde ich alle semiprofessionellen oder nicht passenden Stimmen austauschen. Ebenso würde ich das Cover und Charakterartwork von einem professionellen Artist überarbeiten. Das hilft dann schon insgesamt schon sehr. Ich kann mir vorstellen, wie viel Arbeit in so einem Projekt steckt und wie ärgerlich dann solche Reaktionen sind. Es ist aber leider so, dass durch die unglaublich starke Fanszene im Bereich Hörspielmacher, wirklich großartige Perlen entstanden sind und mit diesen gilt es sich zu messen.

      Ich wünsche viel Erfolg und Glück. Es ist immerhin schon ein großer Anfang und eine Leistung die viele nicht hinbringen. Jetzt gilt es aus den Fehlern zu lernen und sich selbst zu verbessern. Viel Glück.

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      Ich muss zugeben mir hat es auch nicht gefallen, ich für meinen Teil fand aber eher das Ende ziemlich mies,
      dass die Geschichte zwischendurch Längen hatte und die Sprecherleistungen eher unteres Mittelmaß waren möchte ich nicht abstreiten, aber man muss bedenken, es handelt sich um ein ERSTLINGSWERK welches dafür einen wirklich immensen Umfang hat.
      Aber das Ende so wie es abgelaufen ist, da hatte ich wirklich das Gefühl, dass es Fix zu Ende gebracht werden musste, weil er beim schreiben seinem Zeitplan hinterher hing oder weil er keineeine weitere CD anfangen wollte.

      Ich persönlich bereue aber die 25€ nicht, ich fühle mich da eher wie ein "Mäzen" der einem Künstler/Studenten dabei unterstützen konnte sein persönliches Herzensprojekt zu verwirklichen. Da habe ich schon wesentlich mehr Geld für wirklichen Unfug verbrannt.
      Ich kann aber die Perspektiven von Tobbe und Stollentroll absolut nachvollziehen.
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